Nichts ist aussichtslos

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Ps. 124. 8

Welch eine gewaltige Sichtweise wird uns hier aufgemalt. Extremster Not steht ein Schöpfungsmorgen gegenüber. Der am Boden liegende, steht vor dem, der allem den Atem eingehaucht hat. Bei dem, der keinen Ausweg sieht, legt der die Hand an, der Meer, Berge und alle Kreatur geschaffen hat. Wo Probleme ganze Welten zusammenbrechen lassen, kommt der, der den Tod überwunden hat. Der Psalmbeter malt er die größte Kompetenz für Krisen auf. Jeder sucht für seinen schwersten Schmerz, den besten Spezialisten auf. Auf jedem Gebiet gibt es einen Experten, der uns im augenblicklichen Anliegen helfen kann. Gott ist Experte für Lebenskrisen aller Art. All dem, was uns zu schaffen macht, steht der gegenüber, der nur ein Wort spricht und die Seele wird gesund. Gott ist Spezialist für Verzweiflung. Er ist der Fachmann, wo es um die Orientierung des Lebens geht. Nöte sind umzingelt von Schöpfermacht.

Das ist das Ende aller Ausweglosigkeit. Damit ist Schluss mit all den Ausreden, dass es mich besonders hart erwischt hat und mir sowieso keiner helfen kann. Hilfe ist über alle Maßen da. Da gibt es keine schwarzen Löcher, die Gott nicht durchdringen kann. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll, ist Zeichen dafür, dass wir unsere Hilfe nicht im Herrn erkennen. Es ist Zeichen dafür, dass wir uns noch um uns selbst drehen und uns nicht helfen lassen. Das Problem ist nicht das Problem an sich, sondern inwieweit wir im Glauben unsere Hilfe sehen. Vielleicht will uns unsere Not gerade an den Punkt in uns führen, wo wir Vertrauen wagen und an unseren Grenzen den Schöpfer ans Werk lassen.

Alle Macht ist da, warum trauen wir uns so wenig sie auszuschöpfen?

Gott segne dich.

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Grund zum Weitermachen

Wer weiß, ob Gott nicht umkehrt und es ihn reut und er sich abwendet von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben.
Jona 3, 9

Strafe, wem Strafe gebührt. So tickt der Mensch. Und die Seele desjenigen, der einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, kann erst heilen, wenn der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt ist. Manche Polizisten haben ein Problem, wenn sie Verbrecher dingfest machen und die Rechtsprechung sie wieder laufen lässt. Der Prophet Jona hat auch ein Problem mit Gottes Rechtsprechung. Er soll die Stadt Ninive, die zu den Erzfeinden des Volkes Israels gehören, zum Umdenken führen. Er soll ihnen Angst und Schrecken einjagen, dass bei ihrem Verhalten kein Regen, sondern Feuer vom Himmel fällt und die Stadt vernichtet. Mit ganzer Überzeugung erledigt er seinen Auftrag. Doch auch mit der „Befürchtung“, Gott bellt, aber beißt nicht. Er predigt Umkehr; die Leute nehmen es sich zu Herzen und dann kehrt Gott um. Gottes Barmherzigkeit ist größer als der Wille, jemand fertig zu machen. Jona tat sich schwer, das zu begreifen.

Wie stark diese Barmherzigkeit ist, sehen wir bei Jesus am Kreuz. Gott sühnt Verbrechen, um Verbrecher nicht verdammen zu müssen. Wir werden uns zeitlebens wie Jona wundern, wie barmherzig Gott ist. Mit allen Mitteln und unendlicher Geduld, schafft er daran, dass wir zur Besinnung kommen. Durch das Christus-Opfer, braucht er sich nur noch darum kümmern Menschen aufzurichten. Gott ist umgekehrt und bleibt nicht bei Vergehen stehen. Er ist Barmherzigkeit in Person. Er ist der Weitergeher und der Weitermacher. Versagen kann seine Liebe nicht mehr aufhalten. Er ist solange geduldig, bis die Einsicht kommt. Er rechnet jeden Augenblick mit Einsicht und hakt keinen als hoffnungslosen Fall ab. Diese Barmherzigkeit will unser Lebensthema sein.

Ziehen wir endgültige Striche, oder glauben wir noch an Umdenken?

Gott segne dich.

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Edle Früchte tragen

Die Furcht des Herrn ist Unterweisung zur Weisheit.
Spr. 15, 33

Weisheit entsteht nicht durch lernen, sondern wenn wir anfangen, das Wesen der Liebe zu schauen. Im Gegensatz zu allem Wissen, das uns informiert und klug macht, erkennt Weisheit die Wirklichkeit. Wir erkennen die Welt Gottes, die sich uns offenbart. Im Traum erkennt Jakob, auf der Himmelsleiter Engel auf und absteigen. Er erkennt, da wo ich bin ist das Haus Gottes. Er erlangt eine Weisheit, der das Handeln Gottes vorausgeht. Weisheit entsteht in den „Magic Moments“ unseres Lebens. Es sind heilige Stunden, die sich in uns verewigen. In die Weisheit können wir nicht von uns aus eindringen, da dringt Gott in uns ein. In der Weisheit feiern wir nicht unsere Erfahrung, sondern erfahren, wie sich Schmerz in Lobpreis verwandelt. Weisheit geschieht dort, wo sich in uns die Verhältnisse umdrehen. Es geht nicht unsere Last von der Erde hinauf in den Himmel, sondern Christus kommt vom Himmel in die Last der Erde.

Der Glaube führt uns zu dieser Form der menschlichen Reife. Wir erkennen, wie sich Gott in allen Phasen unseres Lebens zu erkennen gibt. Die Ehrfurcht vor Gott, öffnet uns die Türe, dass wir in der bittersten Krise, heiligen Spuren erkennen. In Weisheit verdamme ich nicht mein Schicksal, sondern lass es mir zur Reife dienen. In der Ehrfurcht vor Gott, lasse ich nicht die Wut in mir aufbäumen, über der stressigen Beziehung zu meinem Partner, sondern lasse mich zu einer reifen Handlung der Liebe transformieren. Warum nicht einen unverschämten, launischen Kunden, der eigentlich eine schnippische Gegenreaktion provoziert, feierlich eine Rose überreichen? Diese Antwort käme von ganz anderen Niveau, die eher Verwunderung auslöst und mehr diesen Miesepeter hochzieht, als uns nach unten. Weisheit ist eine von der Liebe verwandelte Handlung.

Wo erschließen wir uns dieser Weisheit, dass wir edle Früchte tragen?

Gott segne dich.

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Sei ruhig unvernünftig

Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten? Gott sprach: Ich will mit dir sein.
2. Mose 3, 11-12

Mose hat das Problem der meisten Menschen. Er bekommt eine große Aufgabe und hat die Hosen voll. Dabei ist die Bibel voll von scheinbaren Überforderungen. Bei Jeremia musste Gott gegen Ausreden kämpfen: Sage nicht: ich bin zu jung. Noah hatte den Auftrag ein überdimensionales Schiff zu bauen. Und bei Mose heißt es: Geh mal schnell zu Trump und befreie mein Volk, das er noch unter der Knute hat. Ganz schön unverschämt, was Gott da verlangt. Mensch Gott, ich habe überhaupt nicht das Zeug, mit einem hochkarätigen Staatsmann zu verhandeln und ein Volk zu führen. Mose hat Real Sinn und betrachtet nüchtern wer er ist und was er kann. Zwischen dem Auftrag, und dem, was er wirklich kann, liegen Welten. Und Gott sagt: Geh´! Ich werde das Kind schon schaukeln.

Wenn Gott sagt, geh´, dann sind die Schuhe immer ein paar Nummern zu groß. Es spielt keine Rolle, welches Wissen, welche Ausbildung, welche Kapazitäten wir mitbringen. Wenn Gott beauftragt, heißt es nur glauben. Da geht viel mehr als wir uns je zutrauen. Da steht vielleicht am Anfang ein großes: O, Schreck lass nach, und dann geht´s los. Wenn Gott beauftragt, haben wir keine Fragen zu stellen, keine Ausreden aufzutischen, sondern das Unmögliche zu wagen. Paulus sagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Wo wir auf das schauen, was wir können oder nicht, begrenzen wir uns auf unsere Schwachheit. Wo wir Vertrauen wagen, wachsen wir über uns hinaus. Wir haben nicht zu warten, bis wir kompetent genug sind, wir erlangen die Kompetenz in dem wir sie tun. Auf geheimnisvolle Weise bekommt der einen Gnaden-Zuschuss, der sich auf Unmögliches einlässt.

Wo liegen unsere Ausreden, große Aufgaben nicht anzupacken?

Gott segne dich.

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Scharfer Blick für Wegzeichen

Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll.
Mal. 3, 1

Engel waren bei den Blumenmönchen mitten im Großbrand am Werk. Im Foyer neben der Kirche überdauerte eine lebensgroße, geschnitzte Krippe zwischen verkohlten Balken das Feuer. Ein unglaubliches Bild; schwarzer Schutt und Maria mit ihrem roten Gewand. Engel kamen in der Nacht zu den Hirten und verkündeten den Erschrockenen, die Freude ihres Lebens. Jakob sah im Traum Engel vom Himmel herabstiegen, die ihm den größten Segen für seine Nachkommen verheißen haben. Diesen Ort, nannte er Bethel, Haus Gottes. Wo Engel die Erde berühren entsteht heiliges Land. Da sind Gottes Handlanger am Werk. Da machen sich ewige Spuren im Zeitlichen sichtbar. Es entsteht ein heiliges Erschrecken, weil wir eine Erfahrung machen, die nicht mehr in unser System passt. Engel zeigen, wie Gott sich offenbart und redet.

Wenn Gott Engel sendet, die den Weg bahnen, führt der Weg zu Christus. Wenn in einem Aschehaufen eine Krippe überlebt, dann trotzt Christus der Katastrophe. Selbst ein Feuer mit über 1000 Grad, kann Leben nicht auslöschen. Den Hirten wird bei ihrem normalen Tagesgeschäft, der Weg zur Krippe gezeigt. Jakob hat bei dem Traum mit den Engeln die Gnade seines Lebens erfahren. Menschen, die uns wachrütteln, die dir die Frage stellen: Wozu bist du hier?, können Engel sein. Wir können für andere zu Engeln werden, wo wir ihnen ein Christus sind. Wo wir Frieden verkünden, wo wir Licht anzünden, wo wir trösten und Gebeutelte aufrichten, ist Gott mit seinen Engeln unterwegs. Wo Gott seine Engel sendet, verbrennen nicht einmal die drei Männer im Feuerofen.

Wie schärfen wir unseren Blick für diese Wegzeichen?

Gott segne dich.

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Unter Gegensätzen weit werden

So spricht der Herr: Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils geholfen.
Jes 49, 8

Es ist völlig normal, dass die christliche Gemeinde durch Höhen und Tiefen geht. Es gilt für das Gute zu kämpfen und das Böse zu ertragen. Es gibt keinen Weg außerhalb dieser Spannungen. Wir gehen immer am Grat der Gemeindespaltung entlang, wenn es um Themen, wie die Segnung Gleichgeschlechtlicher geht. Es wird immer Fragen geben, über denen wir uns nicht einigen können. Schön ist, wo die großen Konfessionen Wege der Einheit in der Eucharistiefrage suchen. Beindruckend war im Lutherjahr, wie Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm, öffentlich den verbindenden Christus hochgehalten haben. Das ist die Gnade, die Jesaja dem Volk ankündigt, deren Existenz von Krise zu Krise ging. Auch Paulus sagt vor der römischen Gemeinde: Es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. Egal wie die Stilfragen für den Gottesdienst aussehen und mit wem die Gemeinde zusammengewürfelt ist. Christus ist der Kitt, der eine ständig auseinanderbrechende Kirche zusammenhält. Unter dieser Gnade leben wir in allen Spannungen.

Damit haben wir keinen Grund, wenn´s ungemütlich wird, davonzulaufen. Wir können uns gegenseitig alles vorwerfen, wir können noch so unterschiedlicher Meinung sein, doch hierin liegt die Chance für versöhnte Unterschiedlichkeit. Damit können wir getrost die Verschiedenartigkeit ertragen. Wir lernen Verstehen, wo wir nicht einverstanden sind. Wir schätzen den anderen wert, auch wenn wir verschiedener Auffassung sind. Unter Christus werden wir weit für die menschlichen Gegensätzlichkeiten. Wir lernen aktiv aus der Gnade zu leben, weil wir selbst davon leben.

Wo bauen wir Brücken der Gnade und wo zerfleischen wir uns?

Gott segne dich.

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Heilige Wurzel, heilige Zweige

Was von Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und nach oben Frucht tragen.
2. Kön. 19, 30

Was im Verborgenen zwischen Erde und Wurzel abgeht, spiegelt die Blume wieder. Die Sonnenblume hat Wurzeln, die bis zu 2 m in die Tiefe gehen. Das gibt ihr die Statik. Weinwurzeln schaffen sogar eine Tiefe, bis zu 20 m. Wo die Wurzeln angefressen werden, oder durch zu viel Nässe zu faulen beginnen, kann es das Ende der Pflanze sein. Wurzeln sind Lebenselixier für alles was wachsen und Frucht bringen will. Das gebeutelte Gottesvolk erhält die starke Verheißung: Was in Gott gegründet ist, wird blühen und Früchte tragen, auch wenn Stürme Äste und Zweige abgerissen haben. Ein in Gott verwurzelter Mensch, hat die optimalen Wachstumsbedingungen. Da ist Statik für stürmische Zeiten, da ist reichlich Nährstoff für Durststrecken. Das ist Garantie für pralle Früchte unter schwierigsten Bedingungen. In diesen Bodenverhältnissen ist ein Ros´ entsprungen, aus einer Wurzel zart. Da saugen die Wurzeln das Heil auf.

Ist die Wurzel heilig, so sind auch die Zweige heilig, sagt Paulus. Der Geranie sieht man von weitem an, wenn sie durch Düngermangel ein Jammerbild abgibt. In Sekundenbruchteilen erkennt man an uns, ob unsere Wurzeln kranken. An unserem Blühen und Früchte tragen, zeigen wir, wie heilig unsere Wurzeln sind. Heilige Zweige haben wir dort, wo wir unseren einzigartigen Standort haben. Die Sonnenblume gedeiht nun mal nicht im Moorboden. Heilige Zweige entstehen, wo ich für mein Leben genau den richtigen Standort finde, wo ich meine einzigartige Gabe entdecke, für die ich in dieser Welt geschaffen bin. Für jedes Leben gibt es einen optimalen Standort. Dort treiben wir heilige Zweige.

Welcher Boden ist für uns der Richtige, um beste Früchte zu tragen?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Sei bereit für ein Geheimnis

Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.
Jer. 29, 13-14

Wenn ich etwas suchen muss, liegt etwas an einem Ort, den ich nicht kenne. Geheimnisse müssen wie eine Höhle erforscht werden, um Schätze zu entdecken. Gott ist ein Geheimnis. Man sieht ihn nicht und doch ist alles von ihm durchdrungen. Um ihn wahrzunehmen, kann ich mich auf die übliche Wahrnehmung meiner Umwelt nicht verlassen. Sinnesorgane sind nicht dazu ausgelegt, mit Gott in Kontakt zu treten. Sie sind hervorragend für das Außen, für all das was uns umgibt, um mit den Dingen dieser Welt zu kommunizieren. Gottsuche geschieht nach innen. In mir ist ein heiliger Raum, ein unantastbarer Raum, zu dem selbst der liebste Mensch keinen Zugang hat. Gott suchen, heißt still werden, um die Stimme an diesem heiligen Ort wahrzunehmen. Die Suche nach Gott, ist ein Weg in mich selbst, wo der Geist bereits wartet, der mit mir reden will.

Es ist einer der schwersten Wege, den manch einer erst ganz am Ende seines Lebens entdeckt. Gott von ganzem Herzen suchen, ist ein Stillhalten lernen. Wir sind so laut, vom Getriebe unserer Tage. Die Stimme, die da in uns aufsteigen will, hat gar keine Chance zu Wort zu kommen. Wir dröhnen uns von der ersten Minute am Morgen, bis zum ins Bett gehen zu mit äußeren Einflüssen. Der Radiowecker, auf dem Handy blinken wichtige Nachrichten und den Feierabendkrimi dürfen wir auch nicht verpassen. Wir leben in einem Rauschzustand und wundern uns über Sehnsüchte, die nicht gestillt werden. Gott redet stark, wo er die Gelegenheit bekommt, dass wir hören. Seine Welt dringt in uns ein, wo wir uns zurücknehmen.

Wo sind wir bereit, dem Geheimnis – Christus in uns – näherzutreten?

Gott segne dich.

Und die Sparkasse tut noch mehr
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Finde Deine Schöpferkraft

Jeder Mensch hat sich im Laufe seines Lebens eine bestimmte Wesensart zugelegt. Dieser Ausdruck von Persönlichkeit ist die Grundlage für sein eigenes Selbstbild. Es ist das was wir glauben, wer wir sind, was wir können, was wir dürfen und was für uns im Leben möglich ist. Es ist unser „Ich bin…“. Jeder kennt das bei sich. Ich bin die Mutter meiner Kinder, der Mann meiner Frau, der Florist im Blumengeschäft. Ich arbeite, weil ich die monatlichen Verpflichtungen habe, lebe in einer Gemeinschaft, habe die Regeln von Miteinander gelernt, ansonsten liebe ich zu fotografieren, zu wandern und Musik zu machen. So hat sich mein Leben entwickelt. Irgendwann hören wir auf, unsere Identität zu hinterfragen und nehmen sie als gegeben hin: „So bin ich halt.“

Dabei sind „ICH BIN“ die kraftvollsten Worte im Universum. Es sind die beiden Worte, aus denen alles Leben entstand. Gesprochen aus dem Mund des Schöpfers und die Welt atmete auf. Alles, was darauffolgt, wird Realität. Wenn Sie ein positives ICH BIN haben, – ich bin glücklich, mutig, kraftvoll usw. ist das eine vollkommen andere Welt, als wenn wir ein ICH BIN haben, das uns schwächt, wie, – ich bin ängstlich, ich bin nichts wert, ich bin von äußerlichen Bedingungen abhängig. Je nachdem, welches ICH BIN wir haben, sind wir Schöpfer unserer Welt, oder das Opfer von irgendwelchen Zwängen.

Wir können unser ICH BIN entdecken, wir können es stark werden lassen. Wir können nachforschen und dieses Geheimnis in uns aufspüren. Auf diesen Weg haben wir uns im Blumenhaus gemacht. Eine spannende Geschichte hat damit bei uns als Team begonnen. Eine weiter Spannende, beginnt im Blumenhaus selbst.

Alles spitzt sich auf die eine Frage zu: Was ist meine einzigartige Fähigkeit? Warum bin ich auf der Welt. Was ist das Unvergleichliche unseres Unternehmens? Für was sind wir gedacht? Es geht nicht darum, was mir gefällt oder was ich bisher gemacht habe. Selbst worin ich kompetent oder gar exzellent bin wird nebensächlich. Es geht nur noch um den einen Punkt, was ist die eine Sache, für die ich und wir da sind.

Damit beginnt die größte Schlankheitskur. Denn um dieser Frage näher zu kommen, hilft genauso: Was bin ich nicht? Für uns hat damit ein großes Abenteuer begonnen – ein Weg zu unserem ICH BIN – der Weg zu unserer eigentlichen Schöpferkraft, zu dem wir sie mitnehmen wollen. Mit ihnen zusammen wollen dem Leben den größten Wert geben. Wir spüren bereits in den Anfängen, wie das befreit und die Gehirnzellen auslüftet. Wir wollen Sie für Ihren Weg zu Ihrem ICH BIN begeistern. Bleiben Sie dran!

In allem winkt uns Gott zu

Dein, Herr, ist die Größe und die Macht und die Herrlichkeit und der Ruhm und die Hoheit. Denn alles im Himmel und auf Erden ist dein.
1. Chr. 29, 11

Was wäre, wenn wir uns bei unserer Wohnung bedanken würden, dass es uns Zuhause ist, in dem wir uns wohlfühlen dürfen? Wenn wir morgens das Haus verlassen, bedanken wir uns, dass es uns Wohnraum war, in dem wir uns zuhause und geborgen fühlten. Abends genauso, wenn wir nach Hause kommen, Dankeschön, dass du mich empfängst, aufnimmst und dass ich bei dir wohnen darf. Der König David bedankt sich beim ersten Tempelbau. Er sieht nicht nur sein Organisationstalent, den Einsatz der Menschen, die an diesem grandiosen Werkt gebaut haben und nicht nur die vielen Spenden, die vom Volk erbracht wurden. Er sieht zu allen, dass Gott für dieses Netzwerk die Fäden gesponnen hat. Der Tempel trägt an jeder Säule, an jedem Fenster, die Handschrift eines viel größeren Meisters. In dem was uns umgibt, sind viel mehr Zeichen des Himmels, als wir je wahrhaben. Wo wir das erkennen, gebrauchen wir die Dinge des täglichen Lebens in unendlicher Dankbarkeit.

Dann wird der Dank an mein Zimmer zum Gebet. Da kann ich alles was ich tue und treibe mit Gott in Beziehung setzen. Ich kann mich bei meinem Hemd und Hose bedanken, für den Dienst, den sie mir getan und mich begleitet haben. Ich danke meinen Händen, die einen herrlichen Blumenstrauß gestalteten. Mehr und mehr überschlagen wir uns in Dankbarkeit und unser ganzes Leben wird ein regelrechter Lobgesang. Danke, für ein gutes, Wort, das mir zugesprochen wurde. Danke, für den Raum, in dem ich stille werden darf. Alles was uns umgibt, sind Liebkosungen Gottes, wo wir sie mit Dankbarkeit genießen. Man kann darüber nur ins Schwärmen kommen und einen Wink Gottes erkennen.

Wie lernen wir sehen, dass Gott uns viel näher ist als wir glauben?

Gott segne dich.

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