Über brtheophilos

Ein Blumenmönch in Gott verliebt. Mag Menschen, Blumen und Worte die Herzen erobern.

Gib dir den Schuss Dopamin

Der Herr wird´s vollenden um meinetwillen.
Ps. 138, 8

Wir kommen mit etwa 100 Milliarden Neuronen im Gehirn auf die Welt. Diese Zellen warten nur darauf, sich ohne Ende zu vernetzen. In uns liegt eine natürliche Lust zu lernen und zu wachsen. Kleine Kinder sind wissbegierig ohne Ende. Sie lernen täglich dazu. Es ist faszinierend, diese Lernerfolge zu erleben. Jedes Mal, wenn das Laufen lernen beginnt, das erste Mal das Wort Mama aus dem Mund kommt, vernetzen sich Neuronen, die das Gefühl von Lebendigkeit erhöhen. Sie machen hellwach und Lust auf mehr. Wenn wir später „vernünftig“ werden, wurde dieses heitere Vernetzen abtrainiert und wir haben uns auf ein „Normalmaß“ eingependelt, wo diese sprühende Entwicklung immer weniger wird.

Gott hat Lust auf Entwicklung. Er will neue Netzwerke knüpfen, die lebendig machen, die jeden Tag lernen und das Unerforschliche erforschen. Er will Menschen erweitern und unter seinen Segenstrom stellen. Mit allem, was an uns geschieht, will er uns hellwach machen. Jedes Ereignis, ob niederschmetternd oder aufbauend, will unsere Entwicklung anregen. Ein Kind das beim Laufen lernen immer wieder auf die Nase fällt, wird nie sagen: Ich gebe auf, ich bin anscheinend nicht zum Laufen geboren. Nein, alles Schmerzhafte dient dem Wiederaufstehen. Beobachten wir einmal, wie schnell wir zu uns sagen, das kann ich nicht, das ist nicht meins, das können andere besser. Wir haben gelernt, uns systematisch zu begrenzen und stehen zu bleiben.

Wenn Gott in uns seine Liebe, Vergebung und Auferstehung vollenden will, sind da, egal wie alt wir sind, Milliarden von Neuronen, die Lust auf lernen haben. Wir sind nicht dazu geschaffen, dass es irgendwann genug ist, sondern dass wir jeden Tag neu den Dopamin Ausstoß des Lebens erfahren und hellwach werden.

Was mache ich heute anders und was will ich dazulernen?

Gott segne dich.

Gib der Glocke den Rest
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Sei klug und durchbreche Grenzen

Der Herr schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.
Ps. 14, 2

Bei diesem Bild, kommen wir mit rein menschlichen Vorstellungen ins Schleudern. Von wegen, Gott sitzt irgendwo auf einer Wolke und betrachtet das Weltgeschehen. Hier spielt uns unser Verstand einen gewaltigen Streich, bei dem wir erkennen, dass wir viel zu klein von Gott denken. Wenn Gott schaut, ist der ganze ewige Kosmos über uns aufgerissen, der energiegeladen sich auf die Erde zubewegt.

Um das zu erahnen, was da für unvorstellbare Welten dahinter stehen, kann uns Albert Einstein und die Wissenschaft etwas näher heranführen. Wenn man den Menschen unter seiner atomaren Beschaffenheit betrachtet, ist der materielle Anteil unter 0,001 %. Alles andere ist „Hohlraum“ zwischen kreisenden Atomen. Also sind wir physikalisch ein „Nichts.“ Der Weltraum mit all seinen Planeten, besteht zum gleichen verschwindend geringem Anteil aus Nichts. Doch dieses Nichts ist voller Energie und Informationen. Im Volumen eines Kubikmeters liegt solch eine Kraft, dass alle Meere auf der Erde, das Land überfluten könnte. Wenn wir diesem Gedanken nachspüren, bekommen wir eine winzige Vorstellung, von dem, wie Gott auf die Erde schaut. Da ist ein wohlwollendes Kraftfeld, das sich auf uns zubewegt und sich in uns entfalten will. Da ist die ewige Welt voller Licht, in die alle Schöpfung eingehüllt ist.

Dieses Licht fragt nach klugen Menschen. Nach offenen Herzen, die sich nicht nur im Minimalbereich von sichtbarer Materie aufhalten. Gott fragt nach denen, die menschliche Möglichkeiten durchbrechen und aus dem Nichts mit Schaffen beginnen. Nach solchen, die die Kräfte freisetzen, die höher sind als alle menschlich Vernunft. Gott sucht kluge Wähler.

Mit welchem klugen Schritt, durchbrechen wir heute eine Grenze in uns?

Gott segne dich.

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Nutze ein starkes Morgenritual

Herr, frühe wolltest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
Ps. 5, 4

Von der Augsburger Puppenkiste gab es das Puppentheaterstück: „Katze mit Hut“. Empfangschef ihres Hauses war der tollpatschige Stolpervogel. Solch ein Stolpervogel könnten Menschen sein, die morgens aus dem Bett aufstehen und hastig in den Tag stolpern. Der Wecker ist so gestellt, dass man sich von der ersten Sekunde an unter Zeitdruck befindet, um sich zu richten, evtl. im Vorbeigehen noch einen Kaffee mitnimmt und ab zur Arbeit. Ein Morgenritual, das gezwungener weise einen stressigen Tag verschafft und ein durch den Tag stolpern vorprogrammiert.

Der Psalmist kennt den Wert eines ganz bewussten Morgenrituals. Bereits bevor wir die Bettdecke wegziehen, beginnt eine innere Ausrichtung. Gerade wenn unser Geist im Übergang von der Traumphase zur Wachphase ist, ist die beste Zeit, um ihn auf Gottes Geist auszurichten. Hier schaltet das Unterbewusstsein ins Tagesbewusstsein, wo wir absolut empfänglich für das Reden Gottes sind. In diesen ersten 15 bis 30 Minuten werden die Weichen gestellt, wohin heute die Reise geht. Da sind wir online mit dem Himmel. Wir werden auf das eingestimmt, wer wir sind und was uns antreibt. Da läuft der Datenaustausch, der entscheidet, ob wir freudig gestalten, oder das System irgendwann überlastet kollabiert.

Wir entscheiden in diesen ersten Minuten, ob wir unseren Tag mit dem Heiligen Geist synchronisieren und dadurch zum bewussten Gestalter dieses Tages werden, oder ob uns die auf uns zufliegenden Aufgaben bestimmen. Wo wir auf Gottes Stimme hören, übernimmt das Wort die Führung. Damit stolpern wir nicht einfach auf das zu was kommt.

Wie würde unser Tag verlaufen, wenn wir etwas früher aufstehen und unseren Tag kraftvoll ausrichten ?

Gott segne dich.

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Du bist fließende Liebe

Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
Ps. 130, 4

Gott praktiziert ein geniales Lebenskonzept. Er ist fließende Liebe, die unaufhaltsam zum Menschen muss. Sie ist wie der Fluss, der von der Quelle weg, die eine Absicht hat, – ich will zum Meer. Kein Stein, kein noch so kurvenreiches Bachbett, keine Enge kann ihn aufhalten. Geschmeidig fließt er bis zum Meer, weil Wasser immer ins Meer will, so wie Liebe zum Menschen will. Egal was passiert, für ihn gibt es nichts, was ihm die Sprache verschlägt, was das Herz eiskalt macht, was ihn regungslos macht und zum Herzinfarkt führt. Liebe ist zum Fließen geschaffen, wie das Blut in Venen und Arterien. Liebe kann nicht anders als überfließen. Das ist der eigentliche Sinn von Überfluss, dass etwas zufließt und weiterfließen will. Wo dieser Austausch stockt, wird’s lebensgefährlich. Hartgewordene Herzen und festgehaltene Schuld stoppen den Fluss, wie ein Staudamm, bis Land unter ist. Gott versauert nicht, über dem was ihn beleidigt und entehrt; er behält ein warmes Herz, in dem die Liebe um jeden Stein fließt, ihn dadurch schleift und noch schöner macht. Er bleibt nicht bei erfahrenem Unrecht stehen, sondern bleibt im Fluss. Vergeben lässt sich nicht von Widerständen aufhalten, sondern ist der Befreiungsschlag für fließende Liebe. Weit gewordene Herzen, verhindern das dicht machen.

Mit diesem Rezept gießt er heilsames Öl in alle tiefen Wunden. Wir können in dem ganzen täglichen Ballast aufatmen. Christus hat vergeben, um alle Anklage mit Liebe zu entmachten. Dem Nagetier, das uns innerlich auffressen will, entziehen wir durch Vergeben das Futter. Ein so befreiter Mensch bleibt in fließender göttlicher Liebe. Die Steine der Enttäuschung, können seinen Fluss nicht mehr aufhalten. Vergebende Herzen bewahren Miteinander vor einem Herzinfarkt. Sie fließen befreit und unaufhaltsam als der Überfluss von Liebe durch die Welt.

Wem würde ich heute vergeben, um im Überfluss der Liebe zu bleiben?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Du bist zum Segnen da

Mose sprach: Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: Den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des Herrn, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des Herrn eures Gottes.

  1. Mose 11, 26-28

Gott machte Luftsprünge, als wir das Licht der Welt erblickten. Da stand ein großes Wow in den Wolken, als er dich in deiner ganzen Schönheit vor sich stehen sah. Gott war begeistert von dem Licht, das durch dich in die Welt strahlt. Wir wurden dazu bestimmt, die Erde fruchtbar zu machen und zu segnen. Wir waren zum Staunen und zum Vermehren geboren. All die Schätze der ewigen Welt, bekamen wir mit in unser Reisegepäck. Wir kamen als kleines, grenzenloses Wunder zur Welt, das alles Miteinander befruchten soll. Doch anstatt zu segnen, wuchs das große Vergessen.

Ein Blick in die Zeitung lässt die Frage aufkommen: Wo sind nur Wunder, Licht und Segen geblieben? Der Fluch, in dem wir leben, ist der verlorene Glaube. Wir glauben nicht mehr wer wir sind, weil der heiße Draht zum Schöpfer abgekühlt ist. Mose rüttelt sein Volk ordentlich wach. Leute, seht ihr denn nicht, dass ihr euch abgewöhnt habt, aus dem Segen zu schöpfen, in den ihr gestellt seid. Ihr habt euch klein gemacht, und erkennt nicht, dass in euch die Kraft des Geistes leben will, für den alles möglich ist. Ihr sprecht selbst das Nein über eurem Leben aus, frustet es runter, obwohl ihr von Gott ein überwältigendes Ja im Rücken habt. Fahrt euch doch nicht selbst an die Wand, wenn euch die Türen zum Himmel offen stehen. Mose möchte mit uns zum Höhenflug ansetzten.

Du bist als Segen geschaffen. Der Fluch der Welt braucht genau das Licht, das durch dich scheinen will. Die Gebote, die wir haben, sind die Vollmacht zum Wunder. Wir werden zum Fluch, wo wir nicht zum Segen werden.

Was würde ich jetzt tun, wenn ich weiß, ich bin zum Segnen geschaffen?

Gott segne dich.

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Dir fliegt ein Herz zu

Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind? Denn sooft ich ihm auch drohe, muss ich doch seiner gedenken; bricht mir mein Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss, spricht der Herr.
Jer. 31, 20

Man könnte meinen, heute sei Vatertag. Hier zeigt sich ein Vater mit mütterlichen Gefühlen. Nicht ein Weltenherrscher, der Völker regiert, sondern ein Herz, das für seine Kinder bebt. Gott spricht mit dem Propheten über sein Kind, das Volk Israel. Eine echte Vater-Sohn-Beziehung. Kinder schlagen nun mal über die Stränge, doch bei aller Konsequenz in der Erziehung, bleibt das Band der Liebe, das alle Spannung aushält. Die Qualität des Vaters zeigt sich darin, das er im Augenblick das Gesamte sieht. Er wird immer Vater sein und bleiben, egal was kommt.

Auf der ganzen Menschheit liegt Wohlwollen. Gott ist Vater seiner Kinder. Für Chinesen, Amerikaner, Türken, Afrikaner und alle, die wir nicht so gerne als Geschwister ansehen wollen. Das offene Herz gilt Muslimen, Buddhisten, Hindus, Orthodoxen und allen Christen. Für jeden, den wir schon lange ausgestoßen haben, gelten die offenen Arme des Vaters. Was muss da für ein belastbares Herz dahinterstehen, seinen Sohn ins Elend ziehen zu lassen, dass er regelrecht in der Gosse landet, um ihm bei seiner Rückkehr entgegenzulaufen und ihn zu küssen? Kinder leben immer im Herzen dieses Vaters. Erbarmen trägt die Erde. Liebe hält Katastrophen aus. Wo der Mensch auch sein Hirn anschlägt, aus den umarmenden Händen, kann selbst der größte Verbrecher nicht herausfallen.

Über allem was in dieser Welt passiert, bleibt die Türe des Vaters immer offen. In jedem Augenblick können wir heim kommen. Unser Zuhause kennt keine Öffnungszeiten. Auch wenn wir den Kopf unter dem Arm daher tragen, wartet da einer der sagt: Ich freue mich, dass du da bist!

Was kann sich heute entspannen, wo uns solch ein Herz entgegenfliegt?

Gott segne dich.

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Mache dich unbeliebt

Die ihr den Herrn liebet, hasset das Arge!
Ps. 97,10

In jedem James Bond Film siegt das Gute über das Böse. Was hier Aktion reich dargestellt wird, hat einen tiefen Hintergrund. Liebe hat nichts damit zu tun, alles zu ertragen und annehmen wie es ist. Die Liebe hat in ihrer Leidenschaft für das Verbindende, Auffangende und Tragende, eine starke Entschlossenheit zu trennen. Liebe trifft klare Entscheidungen und kann ausgrenzen. Die Liebe führt bei aller Freundlichkeit einen erbitterten Kampf gegen alles, was Leben sabotiert. Liebe sagt nein zum Bösen.

Alles Dasein funktioniert nicht nur einfach, es ist ein erfüllender Liebesakt. Liebe ist das geschmeidige Netzwerk, das alles mit allem verbindet. Nichts lebt für sich, jeder Fünkchen Leben befruchtet das andere. Gott befruchtet den Menschen. Die Menschen sich untereinander. Dieser lebendige Austausch geht über die Tiere und Pflanzen. Die ganze Schöpfung, die einzelnen Planeten stehen in einer sich gegenseitig bedingenden Beziehung. Liebe ist das Wachstumshormon, das dieses ewige, mit allem verbunden sein gedeihen lässt. Liebesentzug gäbe schlagartig einen Schöpfungscrash. Das wäre der Herzinfarkt für alle Existenz.

Wer Gott liebt, kann nicht anders als die ganze Schöpfung und sich selbst zu lieben. Gott lieben, weckt das Selbsterhaltungsbewusstsein. Die Liebe übernimmt die Verantwortung für alles um sich herum. Wo die Liebe wächst, wird sie stark gegen alles, was das Leben schwächt. Leidenschaft für das Leben ist gleichzeitig Aufstehen gegen Zerstörung. Dieser Kampf geht nach innen und außen. Er fängt bei mir an, dass ich gegen meine eigene Trägheit und Gleichgültigkeit aufstehe, wo ich mich gehen lasse und vor Schwierigkeiten die Augen verschließe. Zusätzlich trete ich im Außen auf, wo das Recht und die Liebe mit Füßen getreten wird.

Was stärkt die Bereitschaft mich unbeliebt zu machen, wo Liebe verletzt wird?

Gott segne dich.

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Feiere in Brennpunkten

Der Gerechte erkennt die Sache der Armen.
Spr. 29, 7

Jeder ersehnt den Zeitpunkt herbei, bei dem ein Impfstoff gegen den Corona-Virus gefunden ist. Gleichzeitig entsteht Panik über eine Zwangsimpfung. Eine subtile Frage, bei der viele die Einschränkung des Rechts auf Selbstbestimmung befürchten. Es geht hier nicht um die Diskussion der Sache an sich, sondern um die Not, die die Menschen im Alltäglichen umtreibt. Überall begleitet das Leben so viele Schatten. Da sind so viele einsame alte Leute zuhause, die lange Zeit keinen Besuch mehr hatten, die dringend ein gutes Wort und ein verstehendes Herz brauchen, die seelisch ausgelaugt sind.

Die Fragen der Menschen habe bei Gott oberste Priorität. Gott führt uns nicht nur ins Licht, wir erheben uns nicht nur im Geist und gehen großartige Wege der Erleuchtung, sondern er führt die Erleuchteten in den Schatten. Wer die Freude in Gott erlebt, wird automatisch zur Schattenarbeit berufen. Wer Gott in seiner Schönheit erfährt, erkennt gleichzeitig eine unerlöste Welt. Gott erkennen, steht auf der gleichen Ebene wie den „Armen“ erkennen. Der Gerechte, ist der von Gott Gesegnete, der mit Gaben Überschüttete. Die Gottesbegegnung dient nicht unserer persönlichen Bereicherung, sondern will sich in die Herzen der Menschen bewegen. Empfangene Gnade ist fließende Gnade.

Alles Licht, das wir erfahren, dient der Schattenarbeit. Licht ist immer für die Dunkelheit gedacht. Wo wir die Gaben Gottes nur für uns genießen, betrügen wir die Menschen, für die sie gedacht sind. Allen Reichtum den wir im Glauben erfahren, will zu dem, was den Leuten unter den Nägeln brennt. Dazu erkennen wir Gott, dass wir die Sache der Armen erkennen.

In welchem Brennpunkt feiern wir heute unser Gottesdienst?

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Werde unendlich weit

So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben?
Hes. 33, 11

Der Prophet Hesekiel will in politischen Auseinandersetzungen ein Leitbild für das Volk erstellen. Wo er die Frage nach dem Sterben stellt, fragt er eigentlich: Wofür lebst du? Für was willst du am Ende gelebt haben? Du entscheidest, ob du dich für ein gutes Erbe abrackerst, das an die Kinder und Enkel übergeht. Du entscheidest, ob du dir Ruhm und Ehre gönnen willst. Du bestimmst, ob du zu einem Menschen geworden bist, der unter Gott gewachsen ist und andere mit seinen Gaben bereichert hat. Vor diese Entscheidung werden wir jeden Morgen neu gestellt.

Morgens wenn wir aufstehen, treffen wir die Absicht für den heutigen Tag. Entweder wir machen es wie gestern und erfüllen die Aufgaben, an die wir gestellt sind, oder wir nehmen den Tag als Geschenk, bei dem ich mich frage: Was ist heute meine Absicht? Für was möchte ich leben und für was sterben? Inwieweit öffne ich mich der Führung des Heiligen Geistes, der mein kleines Ego in die göttliche Unendlichkeit stellt? Wenn die Bibel von Umkehr spricht, ist es die Frage, inwieweit wir in unserem begrenzten Menschsein leben wollen, oder bereit sind für das größte Abenteuer des Geistes. Inwieweit wir uns im kleinbürgerlichen Denken bewegen, oder offen werden für eine unvorstellbare Dehnung unseres Geistes, der sich in den grenzenlosen Möglichkeiten Gottes bewegt. Umkehr heißt, sich in das Alles-ist-möglich-bei-Gott, zu stellen.

Wo wir an unser Ende denken, geht es immer um diese elementare Frage: Habe ich aus mir gelebt, oder aus dieser unerschöpflichen Quelle? Durfte mich der Geist Gottes unendlich weit machen, oder blieb ich in meinen Vorstellungen gefangen? Umkehren ist unsere wahre Erlösung.

Wo drücken wir uns, vor der großartigsten Erweiterung unsers Lebens?

Gott segne dich.

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Drehe auf die höhere Frequenz

Matthäus 6, 7 – 10 

Unser Verstand ist wie ein Radio. Die Frequenz, die wir einstellen entscheidet, was wir empfangen. Bei entsprechend niederer Frequenz empfangen wir das Programm:

–  das ist alles so schwer,

– das schaffe ich nie

– ich weiß nicht, wie das geht

– mit dem gibt es immer nur Probleme

Wir stellen unsern Geist auf diese Frequenz ein, bekommen lauter Signale, dass wir es tatsächlich nicht schaffen und dass es mit dieser Person immer Probleme gibt. Wo wir auf der Frequenz sind – ich habe keine Zeit, ist es nicht verwunderlich, weshalb wir keine anderen Botschaften empfangen.

Der heutige Text will uns einladen, unseren Geist auf eine höhere Frequenz umzustellen, um ganz neue und andere Informationen zu empfangen. Jesus will uns aufzeigen, was passiert, wenn wir nur an einem ganz kleinen Rädchen drehen.

1. Eine Frequenz weiter

Euer Vater weiß genau, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn um etwas bittet.

Mit einem Frequenzwandler zeigt Jesus den Jüngern, wie Gott im Lamento ankommt. Bevor einer den Mund aufmacht, ist bei Gott klar, was Sache ist. Da ist einer, der weiß, was war, was ist und was kommt. Universales Wissen schwebt durch Raum und Zeit. Da ist kein Problem, für das nicht schon die Lösung in der Luft liegt. Die ganze Schöpfung ist voll mit dem Wissen aller Zeiten, den Erfahrungen der Geschichte, der Weisheit aller Propheten und der Information über der Zukunft, die noch kommen wird. Über allem was ist, ist der Heilige Geist, der ohne Unterbrechung Informationen aus der unsichtbaren in die sichtbare Welt sendet. Die Weisheit Gottes ist in jedem Augenblick präsent.

Sie ist bei jedem Flüchtling in chaotischen Zuständen in Griechenland und bei der trauernden Mutter, die ihren Sohn verloren hat. Sie ist mitten in Covid 19 und kennt und die katastrophalen Folgen für die Weltwirtschaft.

Euer Vater weiß, ist der ganze Himmel inmitten der bebenden Erde. Gott ist realer im Leben, als der, der wegschaut, oder sich in eine heile Welt flüchtet, weil alles andere nicht zu ertragen ist. Jesus sagt damit: „ich bin dieses Gottes-Wissen!“ Ich bin die Gottes Gegenwart im Chaos. Du hast Zugang zu der unendlichen Weisheit. Du brauchst bei Gott keine Türen einrennen, und irgendwelche Not durchfunken, denn er ist schon da.

Der Mittendrin-Gott kann nur sagen:

2. ich brauche keine Nachhilfe

Leiere nicht endlose Gebete herunter.

Jesus schneidet allen Jammerarien die Worte ab. Wir haben die ewige Weisheit nicht mit unserem Lamento zuzumüllen. Wir sind keine Tretmühle, die eine Gottheit gnädig stimmen will. Wir brauchen uns bei Gott kein Gehör verschaffen, damit er endlich Schmerz wahrnimmt. Wir können uns entspannt davon lösen, beten wäre Leistung. Es ist kein Tränenbad für das gekränkte Ich, das Mitleid sucht.

Beim Beten geht es nicht um unser Reden, sondern um unser bei Gott sein. Beim Beten setzen sich die Mühlseligen und Beladenen dem ewigen Wissen aus. Da wird Reden zum schweigenden Empfangen. Da will himmlische Weisheit in das nicht wissen und nicht können fließen.

Der Schmerz muss nicht schnell weggebetet werden, sondern darf erst einmal ankommen. Er darf sein was er ist – Schmerz der schrecklich wehtut. Diesen Schmerz lasse ich zu und setze ihn dem heilenden Christus aus. Er muss das jetzt nicht schnell fortschaffen, dass es weitergehen kann, sondern die Christus-Gegenwart will wirken. Ein Corona-Virus will nicht schnell weggebetet werden, um ruckzuck im alten Trott weiterzumachen, er will eine tiefe Heilung des ganzen Menschen auslösen.

Die ewige Weisheit will empfangen werden. Dazu müssen Worte schweigen, damit sich Herzen auf die wissende Frequenz einstellen und offene Fragen beantwortet werden können.

3. Der neue Sender

Ihr sollt deshalb so beten: „Unser Vater im Himmel! Dein heiliger Name werde geehrt. Deine neue Welt beginnt. Dein Wille geschieht auf der Erde, wie er im Himmel geschieht. Dir gehören Herrschaft, Macht und Ehre für alle Zeiten. Amen!“

Beten ist ein heiliges Programm empfangen. Damit bringt nicht der Beter sein Anliegen zu Gott, sondern empfängt die Antwort auf seine Not. Beim Beten fängt die göttliche Weisheit an, in meine Situation hineinzureden. Beten stellt den um sich kreisenden Menschen, in die Realität des grenzenlosen Schöpferwissens. Damit wird Beten zur heilsamen Therapie, die die Hände öffnet und sich beschenken lässt.

Christus dreht die Sendereinstellung von Ohnmacht auf Allmacht. Er wechselt die Frequenz von Schwachheit, auf die Frequenz von Licht, Kraft und Herrlichkeit. Es ist das Umstellen der menschlichen Perspektive, in die Sichtweise des Schöpfers, in der alles möglich ist und alles da ist. Das Rädchen wird weitergedreht, von all dem, was mir gerade fürchterlich zu schaffen macht, zu der Stelle, an der ein Wort die ganze Welt erschuf. Da klingt das Wort: „steh auf“, einem weltlähmenden Virus entgegen. Wo der Wille Gottes auf die Erde fällt, fließt Auferstehungskraft durch die Adern. Beten öffnet das menschlich begrenzte Wissen, für die ganze schöpferische Weisheit, die von jeder Zelle empfangen werden kann. Das Gebet: „Ich schaffe das nicht“, wird auf die Frequenz umgestellt: „Es ist bereits geschafft“.

Irgendwo im Universum liegt die Antwort, die ich nur noch nicht kenne, jedoch bereit bin jetzt zu empfangen. Das Anliegen, das ich habe, wurde in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft schon einmal erfolgreich erhört, so lasse ich mir nur noch die Lösung aus dem Ewigen zufließen. Wo Jesus beten lehrt, empfangen menschliche Herzen die allwissende göttliche Weisheit. Sie atmen den Geist: und es geht doch und schalten aus der Verzweiflung in die Erwartung. Beten ist, das Reich Gottes an sich zu lassen.

Damit unsere Not verändert, weil wir ihr verändert begegnen. Wir werden entspannt mit allem Schweren umgehen, weil wir wissen, da wartet das ganze Wissen der Schöpfung, dass wir nun abholen. Wir können in allem Hoffnung haben, weil alle Probleme schon gelöst sind, und die Lösung bei Gott zur Verfügung steht.

Die ganze Vollmacht der ewigen Welt wartet darauf, von uns empfangen zu werden. Stellen wir auf eine höhere Frequenz, damit das Heilige in uns wirken kann.

Was würde sich bei uns ändern, wenn wir auf diesen Sender drehen würden?