Über brtheophilos

Ein Blumenmönch in Gott verliebt. Mag Menschen, Blumen und Worte die Herzen erobern.

Sei bereit für ein Geheimnis

Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.
Jer. 29, 13-14

Wenn ich etwas suchen muss, liegt etwas an einem Ort, den ich nicht kenne. Geheimnisse müssen wie eine Höhle erforscht werden, um Schätze zu entdecken. Gott ist ein Geheimnis. Man sieht ihn nicht und doch ist alles von ihm durchdrungen. Um ihn wahrzunehmen, kann ich mich auf die übliche Wahrnehmung meiner Umwelt nicht verlassen. Sinnesorgane sind nicht dazu ausgelegt, mit Gott in Kontakt zu treten. Sie sind hervorragend für das Außen, für all das was uns umgibt, um mit den Dingen dieser Welt zu kommunizieren. Gottsuche geschieht nach innen. In mir ist ein heiliger Raum, ein unantastbarer Raum, zu dem selbst der liebste Mensch keinen Zugang hat. Gott suchen, heißt still werden, um die Stimme an diesem heiligen Ort wahrzunehmen. Die Suche nach Gott, ist ein Weg in mich selbst, wo der Geist bereits wartet, der mit mir reden will.

Es ist einer der schwersten Wege, den manch einer erst ganz am Ende seines Lebens entdeckt. Gott von ganzem Herzen suchen, ist ein Stillhalten lernen. Wir sind so laut, vom Getriebe unserer Tage. Die Stimme, die da in uns aufsteigen will, hat gar keine Chance zu Wort zu kommen. Wir dröhnen uns von der ersten Minute am Morgen, bis zum ins Bett gehen zu mit äußeren Einflüssen. Der Radiowecker, auf dem Handy blinken wichtige Nachrichten und den Feierabendkrimi dürfen wir auch nicht verpassen. Wir leben in einem Rauschzustand und wundern uns über Sehnsüchte, die nicht gestillt werden. Gott redet stark, wo er die Gelegenheit bekommt, dass wir hören. Seine Welt dringt in uns ein, wo wir uns zurücknehmen.

Wo sind wir bereit, dem Geheimnis – Christus in uns – näherzutreten?

Gott segne dich.

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Finde Deine Schöpferkraft

Jeder Mensch hat sich im Laufe seines Lebens eine bestimmte Wesensart zugelegt. Dieser Ausdruck von Persönlichkeit ist die Grundlage für sein eigenes Selbstbild. Es ist das was wir glauben, wer wir sind, was wir können, was wir dürfen und was für uns im Leben möglich ist. Es ist unser „Ich bin…“. Jeder kennt das bei sich. Ich bin die Mutter meiner Kinder, der Mann meiner Frau, der Florist im Blumengeschäft. Ich arbeite, weil ich die monatlichen Verpflichtungen habe, lebe in einer Gemeinschaft, habe die Regeln von Miteinander gelernt, ansonsten liebe ich zu fotografieren, zu wandern und Musik zu machen. So hat sich mein Leben entwickelt. Irgendwann hören wir auf, unsere Identität zu hinterfragen und nehmen sie als gegeben hin: „So bin ich halt.“

Dabei sind „ICH BIN“ die kraftvollsten Worte im Universum. Es sind die beiden Worte, aus denen alles Leben entstand. Gesprochen aus dem Mund des Schöpfers und die Welt atmete auf. Alles, was darauffolgt, wird Realität. Wenn Sie ein positives ICH BIN haben, – ich bin glücklich, mutig, kraftvoll usw. ist das eine vollkommen andere Welt, als wenn wir ein ICH BIN haben, das uns schwächt, wie, – ich bin ängstlich, ich bin nichts wert, ich bin von äußerlichen Bedingungen abhängig. Je nachdem, welches ICH BIN wir haben, sind wir Schöpfer unserer Welt, oder das Opfer von irgendwelchen Zwängen.

Wir können unser ICH BIN entdecken, wir können es stark werden lassen. Wir können nachforschen und dieses Geheimnis in uns aufspüren. Auf diesen Weg haben wir uns im Blumenhaus gemacht. Eine spannende Geschichte hat damit bei uns als Team begonnen. Eine weiter Spannende, beginnt im Blumenhaus selbst.

Alles spitzt sich auf die eine Frage zu: Was ist meine einzigartige Fähigkeit? Warum bin ich auf der Welt. Was ist das Unvergleichliche unseres Unternehmens? Für was sind wir gedacht? Es geht nicht darum, was mir gefällt oder was ich bisher gemacht habe. Selbst worin ich kompetent oder gar exzellent bin wird nebensächlich. Es geht nur noch um den einen Punkt, was ist die eine Sache, für die ich und wir da sind.

Damit beginnt die größte Schlankheitskur. Denn um dieser Frage näher zu kommen, hilft genauso: Was bin ich nicht? Für uns hat damit ein großes Abenteuer begonnen – ein Weg zu unserem ICH BIN – der Weg zu unserer eigentlichen Schöpferkraft, zu dem wir sie mitnehmen wollen. Mit ihnen zusammen wollen dem Leben den größten Wert geben. Wir spüren bereits in den Anfängen, wie das befreit und die Gehirnzellen auslüftet. Wir wollen Sie für Ihren Weg zu Ihrem ICH BIN begeistern. Bleiben Sie dran!

In allem winkt uns Gott zu

Dein, Herr, ist die Größe und die Macht und die Herrlichkeit und der Ruhm und die Hoheit. Denn alles im Himmel und auf Erden ist dein.
1. Chr. 29, 11

Was wäre, wenn wir uns bei unserer Wohnung bedanken würden, dass es uns Zuhause ist, in dem wir uns wohlfühlen dürfen? Wenn wir morgens das Haus verlassen, bedanken wir uns, dass es uns Wohnraum war, in dem wir uns zuhause und geborgen fühlten. Abends genauso, wenn wir nach Hause kommen, Dankeschön, dass du mich empfängst, aufnimmst und dass ich bei dir wohnen darf. Der König David bedankt sich beim ersten Tempelbau. Er sieht nicht nur sein Organisationstalent, den Einsatz der Menschen, die an diesem grandiosen Werkt gebaut haben und nicht nur die vielen Spenden, die vom Volk erbracht wurden. Er sieht zu allen, dass Gott für dieses Netzwerk die Fäden gesponnen hat. Der Tempel trägt an jeder Säule, an jedem Fenster, die Handschrift eines viel größeren Meisters. In dem was uns umgibt, sind viel mehr Zeichen des Himmels, als wir je wahrhaben. Wo wir das erkennen, gebrauchen wir die Dinge des täglichen Lebens in unendlicher Dankbarkeit.

Dann wird der Dank an mein Zimmer zum Gebet. Da kann ich alles was ich tue und treibe mit Gott in Beziehung setzen. Ich kann mich bei meinem Hemd und Hose bedanken, für den Dienst, den sie mir getan und mich begleitet haben. Ich danke meinen Händen, die einen herrlichen Blumenstrauß gestalteten. Mehr und mehr überschlagen wir uns in Dankbarkeit und unser ganzes Leben wird ein regelrechter Lobgesang. Danke, für ein gutes, Wort, das mir zugesprochen wurde. Danke, für den Raum, in dem ich stille werden darf. Alles was uns umgibt, sind Liebkosungen Gottes, wo wir sie mit Dankbarkeit genießen. Man kann darüber nur ins Schwärmen kommen und einen Wink Gottes erkennen.

Wie lernen wir sehen, dass Gott uns viel näher ist als wir glauben?

Gott segne dich.

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Die Kopfverdreherin

 

Hallo, ich bin Helianthus Annuus.  Du auch kannst Heli sagen, das sagen viele zu mir. Ich bin wie ein Kompass, der sich nach der Sonne ausrichtet.

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Einer meiner Vorfahren war der bedeutende, griechische Sonnengott Helios. Seine bildschönen Schwestern waren die Morgenröte namens Eos und Selene, die Mondgöttin. Unverkennbar pulsiert ihr Blut in meinen Adern. Der alte Sonnengott fuhr jeden Morgen mit seinem vierspännigen Wagen von Ost nach West über den Himmel, immer seiner Morgenröte hinterher. Dieses Ritual verfolgt mich bis zum heutigen Tag. Morgens öffne ich meine Augen und schaue gespannt nach Osten. Der erste Sonnenstrahl ist eine Magie, der mich wie Dornröschen wachküsst. Und dann kommt sie, die aufgehende Sonne und sofort startet mein Photosynthese-Kraftwerk. Da stehe ich, Auge in Auge mit der Sonne, deren Blick mich von nun an nicht mehr loslassen wird. Von morgens bis abends pussiere ich mit der Sonne und himmle sie an. Heute reise ich von Ost nach West, um mich morgen auf Osten wieder zu freuen. Wie der alte Helios schweife ich täglich am Himmel entlang und fange das Leuchten ein, wie mir das keine andere Blume nachmacht. Die Leute rufen mich nach dem was ich bin – Blume der Sonne. Man braucht gar keinen extra Namen für mich erfinden, weil Sonnenblume meine ganze Geschichte erzählt.

Ich weiß wer ich bin

Weil ich weiß, wer ich bin, habe ich eine einzigartig, faszinierende, Leuchtkraft. Dabei mache ich nichts Besonderes. Ich schaue lediglich in die Sonne und sinne ihr nach. Wahrlich kein Hexenwerk. Das kann eigentlich jeder. Doch darin liegt meine ganze Ausstrahlung. Ich schaue in die Sonne und fange an zu lachen. Manches Kind malt voll Freude ein Gesicht in meinen Samenstand. Ich schaue in die stärkste Energiequelle und werde selbst zur Energie. Wo ich geh´ und steh´ löse ich Schmunzeln aus. Ich bin ein echter Aufreißer, der Traurige aufatmen lässt. Ich bin der volle Hingucker, bei dem keiner wegschaut. Ohne dass ich mich anstrenge, drehen sie sich den Kopf nach mir um. Meine Macht ist das was ich anschaue. Das was ich bin, kommt nicht aus mir, sondern wird mir zugeblinzelt. Ich fixiere mich auf Sonne und werde zur Sonne. Meinen Augen saugen nur Licht und Wärme auf.

Du kannst mir vorwerfen, das wäre spießig, wenn ich nicht auch die große, weite Welt betrachte. Es gibt ja schließlich auch den Mond, die Sterne, die Wolken, den Regen und die Erde unter den Füßen. Da ist so viel Wunderbares und genauso Einzigartiges, das meinen kleinen Horizont erweitern will. Da sage ich: Ja, du hast recht! Das ist wirklich so. Wir sind umgeben von atemberaubender Schönheit, von dem satten Kornfeld, das neben mir auf dem Acker steht, von Bergketten, die fast am Himmel streifen, von dem Wasserfall, der aus der Ferne in meinen Ohren rauscht. Ja, du hast recht, ich bin ein Teil dieses Gemäldes, das von all diesen Farben lebt. Doch eines habe ich gelernt, ich bin Heli, die Sonnenblume. Ich gehöre zu diesem Gesamtkunstwerk, weil ich allein die Sonne anbete. Ich könnte niemals so kraftvoll den Asphalt zu durchstoßen, wenn ich zusätzlich noch die Wolken anschaute. Ich weiß wer ich bin, deshalb bin ich unschlagbar.

Irgendwann habe ich mich entschieden, alles was nicht zu mir gehört, was mir nicht dient, was mich nicht ausmacht, aus meinem Gesichtskreis zu entlassen. Aus dem unendlichen Kosmos habe ich nur das ausgewählt, was mich perfekt macht. Erst seit ich mir erlaube Heli zu sein, bin ich kraftvoll und einzigartig. Ich konzentriere mich nicht mehr auf interessante Nebenschauplätze, sondern auf die Sonne, die mich vollkommen macht. Ich bin deshalb groß geworden, weil ich meinen Fokus verkleinert habe.

Entdecke, was dich stark macht

Als Heli möchte ich dir den Tipp meines Lebens geben. Verwässere nicht das Besondere, das du sein könntest, indem du meinst, alles haben zu müssen. Erlaube dir, einmalig zu sein und alles abzustreifen, was du nicht bist. Hab keine Angst zu kurz zu kommen, wenn du das in dir zulässt, was in dir Leuchten will. Entdecke die ungeheure Kraft, die sich dort entlädt, wo du der bist, zu dem du gedacht bist. Drehe den Blick auf die Energie, die in dir leben will. In dir hat der Schöpfer ein Geheimnis eingepflanzt, das in die Welt strahlen will. Du spürst es schon, lasse es zu.

 

Zitat:

Lebe deinem hellsten Licht gemäß
und dir wird mehr Licht zuteilwerden.

Peace Pilgrim

So herrlich energetisiert

Er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat seines Volkes geplagt war.
Jes. 53, 8

Jeder leidet unter der Zerbrechlichkeit, all dessen, was ihn umgibt. Miteinander, das zum Stress wird, Aufgaben, die einen überlasten, die Zeit, die einem davonrennt. Wir leiden unter unserer eigenen Vergänglichkeit. Wir erleben, wie grausam Menschen sein können, was einem jeden Glauben an das Gute rauben kann. Wir spüren diese Energiefresser, wie sie an uns nagen, uns verzweifeln lassen und die Frage stellen: Woher kommt die Kraft, bei all dem was kraftlos macht? An diesem Verzweiflungspunkt entscheiden wir mit dem Leben Schluss zu machen, mich zu betäuben, davonzulaufen, oder einen Kraftort zu suchen. Diese Entscheidung fällen wir täglich.

Gott ist dafür einen einzigartigen Weg gegangen. Er hat Christus aus dem Leben gerissen, um all dem Erschlagenden des Lebens einen Schlag zu verpassen. Als Schöpfer des Lebens findet er sich nie mit Sterben ab. Mit Christus hat er den Tod aus der Welt geschafft. Mit Christus, kann ich jeden Tag neu mein Leben erschaffen, wo es gebeutelt unter Lasten geht. Genau an dem Punkt, an dem normal alle Lichter ausgehen, geht mit ihm das Licht an. Es gibt kein kraftvolleres Lebensmittel, als mit Christus meine Sprachlosigkeit zu überwinden. Er ist nicht nur ein bisschen Vorbild, wie man freundlicher mit Menschen umgeht, er ist pure Schöpferenergie, die müde Leiber ins Leben zurückwirft. Am Punkt der Verzweiflung, haben wir den Mut, alles zu glauben und zu hoffen. Wir wachsen über unsere eigene Niedrigkeit hinaus. Damit werden wir gerade in den Widrigkeiten nicht schwächer, sondern stärker.

Lassen wir den Mut sinken, oder sind wir von Christus energetisiert?

Gott segne dich.

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Schneller zur Einsicht kommen

Ich will des Herrn Zorn tragen, denn ich habe wider ihn gesündigt.
Mich. 7, 9

Zorn ist keine unbeherrschte Reaktion von jemand, der sich selbst nicht unter Kontrolle hat. Es gibt verschiedene Arten vorn Zorn. Solchen, der andere als Person fertig macht und solchen, der um der Sache Willen bessere Ergebnisse erwartet. Wenn ich mit einem „Einzigartigstrauß“ Menschen aufzubauen will, lege ich auf höchste floristische Kunst wert. Damit das geschieht, muss ein Niveau eingehalten werden. Wo dieses Niveau durch Gleichgültigkeit nicht erreicht wird, muss ich einer laschen Haltung wegen ausflippen. Ich muss unseren Standard einfordern, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Wenn Gott ausflippt, dann nicht, um Sünder in die Pfanne zu hauen, sondern zur Erkenntnis der Wahrheit zu führen. Hinter diesem Zorn steht ein bebendes Herz und eine glühende Retterliebe. Hinter allem sieht Gott den großen Gedanken, den er mit jedem hat. Er kann es nicht mit ansehen, wie seine Gaben verplempert werden und der Mensch nicht alles ausschöpft, was er ihm gegeben hat.

Wo jedoch eingefahrenes Verhalten hartnäckig durchgezogen wird und gute Worte nicht helfen, muss der Tonfall Erschütterung auslösen. Um zur Besinnung zu bringen, müssen schon mal die Wände wackeln, auch wenn das heute nicht zum guten Ton gehört. Doch wer das Leben in seiner ganzen Fülle ausschütten will, muss wachrütteln, um einen Schlafenden hochzureißen. Das Volk Israel hat es in diesem Fall kapiert. Kollektiv haben sie sich zur Einsicht bringen lassen. Sie haben ihre Sturheit eingestanden, und damit hat der Zorn erreicht, was er erreichen wollte. Sie haben sich willig unter Gottes Führung gestellt und sind zum Segen geworden.

Wie schnell gelangen wir zur Einsicht, wenn es in unserem Leben rappelt?

Gott segne dich.

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Atemberaubene Macht in uns

Er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.
Jes. 9, 5

Ein Meteorit fällt vom Himmel. Da kommt kein Geschoss, das die Welt in Stücke zerlegt, sondern ein Energiebündel, das in einer Krippe landet. Gott ist so sehr Schöpfer, dass er Menschen zu Erschaffern ihres Lebens macht. Mit Jesus Christus trifft er den wunden Punkt der Menschen. Sein kraftvolles ICH BIN verkörpert er auf der Erde. Diese Energiequelle fällt nicht willkürlich auf die Erde, sie will in mir einschlagen. Wo ein Wunder-Rat über mich kommt, schließen sich die Fragen meines Lebens auf. Mit dem ICH BIN Christus, der Gott-Held, erschließt sich mein ICH BIN. Ich bin Theophilos, in dem sich der Ewig-Vater verherrlichen will. Ich werde zu einem ewigen Kraftpaket, das Frieden schafft. Wir müssen diese vollmundigen Bilder auf uns wirken lassen. Spüren wir dem nach, was Christus in uns auslösen will. Da werden wir selbst zum Erschaffer einer neuen Welt. Christus polt unsere Einstellung zu uns selbst um. Durch ihn wir uns erst einmal klar, zu welch einem gewaltigen Auftrag wir unterwegs sind. Das was Christus ist, will sich in uns verwirklichen.

Wir sind umzingelt von bestem Rat. Wir können viel mehr erschaffen als wir je denken können. Wir ruhen in einer unerschütterlichen, ewigen Geborgenheit. Aller Unfrieden, kann uns nicht aus den Angeln heben, weil wir unendlichen Frieden haben. Mit Christus lösen sich die Grenzen auf, die Menschen in ihren Köpfen erschaffen haben. In uns lebt ein völlig neuer Maßstab, der unser ICH BIN in die unendliche Größe stellt, zu der wir eigentlich gedacht sind. Wo diese gewaltige Energie in uns wirksam wird, kann uns nichts mehr aufhalten.

Wie darf sich diese wunderbare, atemberaubende Macht in uns entfalten?

Gott segne dich.

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Christus macht mächtig

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel.
Sach. 9, 9

Es gibt viele Wege zu großartigen Erkenntnissen im Leben, doch was hier geschieht, ist einzigartig im Christentum. Ein armer König kommt auf einem Esel zu seinem Volk. Jesus Christus ist unterwegs zu den Menschen. Jesus dreht Machtverhältnisse um. Als König kommt er nicht um Untertanen vor sich kuschen zu lassen, sie auszubeuten und sich selbst zu bereichern, wie es bei den Mächtigen oft so üblich ist, er kommt um Macht abzugeben. Durch Christus dreht sich unser Blatt. Ein König, der nicht nur königlich regiert, sondern königlich macht. Der König auf dem Esel ist die Revolution des Himmels auf Erden. „Den Schwachen gehört die Macht.“ Die durch den Staub gehen, werden geadelt. Dieser König kommt als Anwalt der Entrechteten. Er kommt auf dem Niveau der Armen, der vom Leben Geschlagenen, um sie reich zu machen. Er lässt sich nicht dienen, sondern seine Größe ist, dass er dem Unvermögenden dient.

Daher brauchen wir ein viel klareres und stärkeres Christus-Bild. Jesus ist nicht nur ein Vorbild in der Reihe der großen Religionsstifter, wie Buddha und Mohamed, die einen zu erhebenden Weisheiten führen; Jesus dient Menschen. Da muss nicht ich zu unendlichen Welten aufbrechen, da bricht Ewigkeit in mich ein. Durch Christus werden wir vom Opfer zum Herrscher unseres Lebens. Unsere Macht ist Liebe und Gerechtigkeit. Wir sind nicht mehr die an das Schicksal Ausgelieferten, sondern die den Schrecken überwinden. Wir erschaffen mitten im Tod das Leben. Dazu kommt der König zu uns.

Schwächeln wir oft deshalb, weil wir ein schwaches Christus-Bild haben?

Gott segne dich.

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Hoffentlich Gott versichert

Befiel dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohlmachen.
Ps. 37, 5

Heutzutage sind wir gegen fast alles versichert. Es ist völlig normal, dass uns monatlich Krankenversicherung, Rentenversicherung und Pflegeversicherung abgezogen wird. Die Hagelversicherung ersetzte uns die Gewächshäuser, als sie nach einem Sommergewitter in Splitterbergen auf einem Haufen lagen. Da ist einer, dem wir unser Hab und Gut anvertrauen, um im Schadensfall nicht mit leeren Taschen dazustehen. Für alles Drumherum ist bestens gesorgt, doch „wir“ scheinen in diesem Spiel ein Schattendasein zu spielen. Für das Wohl aller Lebensbereiche haben wir alles eingesetzt, während wir für den höchsten Wert unserer Persönlichkeit, vieles einfach hinnehmen wie es kommt. Wir sind für einen Weg des Reifens und Wachsens geschaffen. Unser Leben soll satte Früchte bringen und mit diesen Gaben die Welt segnen. Wir haben eine Berufung, eine Bestimmung für diese Erde. Wie sehr liegt uns daran, ein Meisterwerk zu werden? Wem befehlen wir diese Entwicklung und Erschaffung unseres Lebens an?

Gott hat uns mit höchsten Werten vollgepackt, die ein Leben haben kann. Er hat uns in eine Werkstatt gestellt, in der alles vorrätig ist, um diese Welt mit Frieden, mit Liebe, mit Vergebung zu überschütten. In Christus hat er die höchste Prämie angesetzt, die je eine Versicherung leisten kann. Er hat für dein und mein Leben die besten Voraussetzungen geschaffen, dass ein Weg, selbst unter den bittersten und schwersten Bedingungen gelingt. Es ist viel mehr da als jemals ausgeschüttet werden kann.

Was hindert uns, uns dieser Versicherung anzubefehlen und zu hoffen?

Gott segne dich.

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Achtung ABER

So spricht der Herr: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen?_
2. Mose 10, 3

Wir Menschen haben ein Ja-Aber-Problem. Wir diskutieren viel und entscheiden wenig. Wo es um Gott und das wahre Leben geht, schieben wir oft einen Berg voll Ausreden vor uns her. Wo Gott uns sagt, ich habe die gerufen, du bist mein, kommen hunderttausend ABER, warum das nicht so einfach geht. Lieber Gott, ich finde das ja klasse, dass du etwas mit mir vorhast, aber ganz so einfach geht das nicht. Ich habe so viel Arbeit, die ständigen Verpflichtungen, für die ich Geld verdienen muss. Auf der einen Seite finden wir das faszinierend was Gott mit uns vor hat, auf der anderen Seite türmen wir unzählige ABERs wie ein Gebirge vor ihm auf. Alles triftige Gründe, Gott einen Korb zu geben. Wir treffen täglich zig Entscheidungen, bei denen Gott den Kürzeren zieht. Gott sagt: „Ich habe dich gerufen“ – und wir sagen: „Ja schon, aber du kennst doch die Zwänge in denen ich stehe.“ „Wie lange weigerst du dich?“

Irgendwo spürt jeder diesen inneren Konflikt. Schließlich ist der Geist ja nicht stumm. Wir stehen andauernd in der inneren Zwiesprache, in der wir uns für oder gegen Gott entscheiden. Wir ahnen, dass da noch mehr ist, sind jedoch so im Alltäglichen gefangen, dass wir nur schwer bereit sind, bestehende Abläufe zu hinterfragen. Immer wieder hören wir diese Stimme, die da leise anklopft und uns mit unserer Schöpferkraft verbinden will, doch wir sind viel zu beschäftigt, uns auch noch davon unterbrechen zu lassen. Wann willst du dich vor mir demütigen? Wann bist du bereit, unter mir, an die höchste Stelle deines Lebens zu treten? Mensch, ich will doch Herrlichkeit in dir aufsteigen lassen!

Ist es nicht lebenswichtig, auf unsere ABERs und Ausreden zu achten?

Gott segne dich.

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