Finde Deine Schöpferkraft

Jeder Mensch hat sich im Laufe seines Lebens eine bestimmte Wesensart zugelegt. Dieser Ausdruck von Persönlichkeit ist die Grundlage für sein eigenes Selbstbild. Es ist das was wir glauben, wer wir sind, was wir können, was wir dürfen und was für uns im Leben möglich ist. Es ist unser „Ich bin…“. Jeder kennt das bei sich. Ich bin die Mutter meiner Kinder, der Mann meiner Frau, der Florist im Blumengeschäft. Ich arbeite, weil ich die monatlichen Verpflichtungen habe, lebe in einer Gemeinschaft, habe die Regeln von Miteinander gelernt, ansonsten liebe ich zu fotografieren, zu wandern und Musik zu machen. So hat sich mein Leben entwickelt. Irgendwann hören wir auf, unsere Identität zu hinterfragen und nehmen sie als gegeben hin: „So bin ich halt.“

Dabei sind „ICH BIN“ die kraftvollsten Worte im Universum. Es sind die beiden Worte, aus denen alles Leben entstand. Gesprochen aus dem Mund des Schöpfers und die Welt atmete auf. Alles, was darauffolgt, wird Realität. Wenn Sie ein positives ICH BIN haben, – ich bin glücklich, mutig, kraftvoll usw. ist das eine vollkommen andere Welt, als wenn wir ein ICH BIN haben, das uns schwächt, wie, – ich bin ängstlich, ich bin nichts wert, ich bin von äußerlichen Bedingungen abhängig. Je nachdem, welches ICH BIN wir haben, sind wir Schöpfer unserer Welt, oder das Opfer von irgendwelchen Zwängen.

Wir können unser ICH BIN entdecken, wir können es stark werden lassen. Wir können nachforschen und dieses Geheimnis in uns aufspüren. Auf diesen Weg haben wir uns im Blumenhaus gemacht. Eine spannende Geschichte hat damit bei uns als Team begonnen. Eine weiter Spannende, beginnt im Blumenhaus selbst.

Alles spitzt sich auf die eine Frage zu: Was ist meine einzigartige Fähigkeit? Warum bin ich auf der Welt. Was ist das Unvergleichliche unseres Unternehmens? Für was sind wir gedacht? Es geht nicht darum, was mir gefällt oder was ich bisher gemacht habe. Selbst worin ich kompetent oder gar exzellent bin wird nebensächlich. Es geht nur noch um den einen Punkt, was ist die eine Sache, für die ich und wir da sind.

Damit beginnt die größte Schlankheitskur. Denn um dieser Frage näher zu kommen, hilft genauso: Was bin ich nicht? Für uns hat damit ein großes Abenteuer begonnen – ein Weg zu unserem ICH BIN – der Weg zu unserer eigentlichen Schöpferkraft, zu dem wir sie mitnehmen wollen. Mit ihnen zusammen wollen dem Leben den größten Wert geben. Wir spüren bereits in den Anfängen, wie das befreit und die Gehirnzellen auslüftet. Wir wollen Sie für Ihren Weg zu Ihrem ICH BIN begeistern. Bleiben Sie dran!

Werbeanzeigen

Die Schande ist zugedeckt

Wer glücklich sein will, sollte vergeben lieben.

„Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist.“

Ps. 32, 2

Glück hängt auch mit Unbeschwertheit zusammen. Glückselig steht hier im unmittelbaren Zusammenhang mit vergeben. Es ist ein Aufatmen, wo Schuld nicht mehr anklagt. Es ist ein Befreiungsschlag, wo quälende Lasten abfallen. Das Vergeben hat immense Auswirkungen auf die psychohygienische Gesundheit des Menschen. Den gegenteiligen Zustand kennen wir zu Genüge. Wo die Übertretungen im Raum stehen, Konflikte nicht ausgeräumt sind, das eigene Versagen einen Unfall oder Katastrophe ausgelöst hat, quält sich eine Seele Tag und Nacht. Da frisst ein Nagetier in uns und lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Wie musste es dem weltberühmten Tenor Peter Schreier ergehen, als unter seiner Aufsicht, sein Enkel im Gartenteich ertrunken ist. Ein Schmerz und eine Schuld, die viele bis an ihr Lebensende belastet. Solche Belastungen können untröstlich machen und jede Lebensfreude rauben. Da ist ständig dieser Stich ins Herz, die Gedanken, die um das eigene Versagen kreisen. Da kann man auch nicht mehr einfach sagen, das ist nun mal passiert, es muss weitergehen. Genauso wenig ist da mit einem billigen Schwamm drüber eine neue Zukunftsperspektive geschaffen. Da ist eine Schuld, die fix und fertig macht und das Leben außer Kraft setzt. Unter solcher Last kann kein Mensch, der noch etwas Empfinden in sich hat, froh werden. In solchen Extremsituationen erkennen wir, welch eine Macht die Vergebung ist. Da wird uns auch klar, dass Vergeben nicht aus uns heraus geschehen kann. Wenn hier ein Gott aufsteht und sagt: deine Vertretungen sind dir vergeben und deine Sünde ist zugedeckt und unsichtbar, dann sind das keine leeren Worte mehr. Hier geschieht etwas elementar Schöpferisches. Hier ordnet Gott selbst das Chaos und Unglück. In die zerbrochene Schöpfung rammt er das Kreuz. Er stellt sein Kreuz gegen unser Kreuz. Das Vergeben ist die höchste Form des Gebens, des totalen Hingebens, der unendlichen Liebe, die den geknickten Halm aufrichtet. Wo Gott zudeckt, ist etwas aus dem Leben ausradiert. Es ist nicht die Tat weg, jedoch die Anklage und all das Leben zerstörende.

Wohl dem, ist das glückselig, von dem Christus spricht. Wo die Übertretungen zugedeckt sind, kann das Leben wieder austreiben. Wem vergeben ist, dem sind Zentnerlasten abgenommen. Christus ist unser Glück. Da ist keiner der nachträgt und uns immer wieder an unser Versagen erinnert. Es ist einfach weg. Spüren wir nicht die Gewalt, die in der Vergebung liegt? Unsere größte Katastrophe ist nie der Ort, an dem das Leben vorbei wäre. Es können noch so sehr die Fetzen fliegen, durch die Vergebung ist alles wieder möglich. Gottes Wohlwollen schafft Wohlbefinden. Dieses Wohl heilt die tiefsten Wunden. Es gibt kein besiegeltes Schicksal, das nicht von ihm zugedeckt werden könnte.

Auch wir können Menschen entlasten und zu ihrem Wohl führen, wenn wir vergeben. Wo wir uns und anderen vergeben, werden wir an den Puls des Lebens zurückgestellt. Diese befreiende Kraft hat uns Gott in die Hände gelegt, dass wir dem belasteten Leben die Glückseligkeit zurückgeben.

Was bleibt noch übrig von der Schuld, die zugedeckt ist? Wo bleibt die Glückseligkeit, wenn die Übertretungen vergeben sind?

Auslegungen für jeden Tag
http://www.ebk-blumenmönche.de
https://brtheophilos.wordpress.com/category/predigt/tageslosungen/

Sorgen werfen

Wo ein Stern aufgeht, können wir den Kummer der Nacht hinwerfen.

Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen.“
4.Mose 24, 17

Wenn Sterne aufgehen und Zepter aufkommen, geschieht ein Umbruch in Nacht und Ohnmacht. Damit kommt Licht in Machtlosigkeit und Orientierungslosigkeit. Das ist die starke Nachricht für die Glaubenden. Den ganzen Auseinandersetzungen des Lebens ist ein Kontrapunkt gesetzt. Über der Zerrissenheit des eigenen Lebens, über dem Durcheinander einer ganzen Welt, geht ein Licht auf. Aller Angst dieser Welt, ist der Christus-Stern gesetzt. Das ist ein Faustschlag gegen die Hoffnungslosigkeit. Das ist ein Hammer gegen alle Sorgen.

Wie sehr sind unsere Tage von Horrorszenarien bestimmt? Die Angst vor dem nächsten kalten Krieg. Die Mächtigen, die Konfliktlösungen mit militärischen Mitteln durchsetzen wollen. Menschen werden zugedröhnt und mit Schreckensmeldungen in Schach gehalten. Im Großen, wie im Kleinen stehen wir ständig unter Strom. Die eigenen Konflikte und Sorgen tun ihr Übriges.

Das Rezept des Glaubens heißt, Sorgen werfen. Alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Wo wir werfen, sind die Sorgen weg. Wo ein Stern aufgeht, können wir uns aus unserer Sprachlosigkeit befreien. Das ist die Antwort der Glaubenden für angstgeprägte Menschen. Wir leben in belastenden Situationen und können den Druck loswerden. Sorgen werfen, heißt glauben. Wir vertrauen dem, der die Herrschaft über die Ohnmacht hat. Wir lassen in den Sorgen Gott Gott sein. Wir geben ab und meinen nicht mehr, wir müssten die Welt selbst erlösen. Sorgen werfen macht Mut. Es nimmt zentnerschwere Lasten ab. Er befreit sich von dem lähmenden Gift, das ein Leben auf Sparflamme hält.

Auch bei unsportlichen Menschen ist es hilfreich, das Sorgen werfen zu einem Morgen- und Abendritual werden zu lassen. Es trägt zur geistlichen und leiblichen Fitness bei. Wo wir diesen Frühsport nicht betreiben, werden wir lebensmüde. Belastete, schwermütige Menschen, deren Augen nicht mehr leuchten, haben Schwierigkeiten mit dem Sorgen werfen. Wer diese Disziplin einübt, den erkennt man am Gang seiner Schritte, am Leuchten seiner Augen, an dem Mut und der Hoffnung seines Atems.

Wie erleichtert wären wir selbst, wieviel Sterne würden den Menschen um uns herum aufgehen, wenn wir unserem Ballast abgeben?

Auslegungen für jeden Tag
http://www.ebk-blumenmönche.de
https://brtheophilos.wordpress.com/category/predigt/tageslosungen/

Dienen erhebt

Jeder soll sehen, das Glaubensmenschen ungebrochen freundlich und heiter sind, mit Liebe alles überwinden.

„Gefällt es euch nicht, dem Herrn zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“
Jos. 24, 15

Das Volk Gottes genießt nach harten Jahren der Unterdrückung, das freie Leben wieder. Sie bauen die Städte und Häuser wieder auf, machen ihre Gärten schön und bewirtschaften ihre Äcker. Eine Zeit des Aufatmens, in der gleichzeitig die unterschiedlichsten Religionen ihre Blüten treiben. Nachdem das Gottesvolk seine Freiheit zurück erhalten hat, lebt es im Markt der Möglichkeiten, wo jeder anfängt, nach seiner Fasson selig zu werden. In einer Art Volksversammlung, stellt Josua diese Frage des Dienens. Es ist die ureigenste Frage nach dem Zweck der Existenz. Josua bekennt: Mit meiner Familie diene ich Gott. Darin liegt der Grund meines Seins. Gott zu dienen kehrt den Spieß um. Da fängt man an, dem Leben andere Fragen zu stellen. Nicht mehr, was dient mir, was tut mir gut, welche geistigen Strömungen liegen mir am nächsten, sondern was hat Gott mit mir vor. Jeder dient. Jeder kann in jedem Augenblick wählen, wem er dient, sich selbst, oder Gott. Bei dieser Wahl entscheidet sich, was aus dem Leben wird. Wo die Wahl auf Gott fällt, werden wir zu Dienern Christi und zu Haushaltern der Geheimnisse Gottes. In der Wahl zu diesem Dienen, erkennen wir das eigene Lebensgeheimnis. Wo der Mensch anfängt Gott zu dienen, erkennt er sich selbst, seine Wahrheit und seine eigentliche Bestimmung. Im Gott dienen, lässt sich der Mensch formen und zu einem Meisterstück gestalten. Im Dienen arbeitet der Schöpfer an seinem Werk. Da werden aus Menschen Juwelen geschaffen. Da sind wir für Herrlichkeit bestimmt. Damit schafft Gott eine Enklave seiner Welt, in dieser Welt. Dienende stehen im Auftrag eines Höheren. Sie leben in der Freiheit des anderen Reiches, die sie in die Selbstgefangenheit dieser Welt hineintragen. Gottes Diener sind dadurch die Frischzellen, für die, die am Boden liegen, weil sie sich verwählt haben.

Mit der Wahl Gott zu dienen, verändern wir uns selbst und verändern wir unsere Umgebung. Wir werden zu einem Markenzeichen der ewigen Welt. Wir dienen nicht unseren eigenen Bedürfnissen, sondern wir dienen Gott. Damit werden nicht nur unsere Bedürfnisse gestillt, sondern es breitet sich damit das Heil für die Welt aus. Damit wird Himmel und Erde eins, vermählt sich das Leben mit dem Tod und wird der Mensch durch Christus ein neuer Mensch.

Wir haben heute die Wahl; wem wollen wir dienen?

Aufleiden durchbricht das Unrecht 

Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.
„Mein Knecht, der Gerechte, wird den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.“

Jes. 53, 11
Das Unrecht der Welt schafft allein Gott aus der Welt. Um dem Irrtum der Menschen zu begegnen, dient sich Gott zu den Menschen. Verkehrtes Denken, Zielverfehlungen, das aus der Güte Gottes herausfallen des Menschen, das alles Unrecht und Chaos verursacht, leidet Gott weg. Viktor Frankl, der große Psychotherapeut sagte einmal: Es gibt in dieser Welt viel aufzuleiden. Leiden als Arbeit zum Heil. Gott leidet auf; im Sinne von aufarbeiten. Aufleiden um die Ungerechtigkeit hinauszutragen. Das Unrecht muss aus der Welt hinausgelitten werden, damit es wieder gerecht wird.
Das war Jesu Aufgabe. Christus leidet die Zielverfehungen hinaus. Er wird zum Garant für das Heil werden in Gott. Der Mensch wird dadurch zu dem, was er ist, Spiegelbild Gottes. Das Aufleiden Gottes führt Menschen zu ihrer Größe. Da wird der Mensch gerecht und steht im Richtigen. Gott hat sich bis zum Menschen hindurch gedient. Alles aus Gnade.
So sind auch Nachfolger Diener, die die Grechtigkeit in diese Welt hineinleiden. Das geschieht nicht mit Pauken, Trompeten und starker Medienpräsenz, sondern oft in der stillen Hingabe einer Mutter Thersa. Menschen Mut und Hoffnung geben, ihnen zur Gerechtigkeit zu helfen, ist der Dienst der Beschenkten. Der Leitspruch der Diakonissen ist: Mein Lohn ist, dass ich darf. Das ist die Größe der gerecht Gemachten.
Wie gelingt es, solch eine großartige Hingabe in Dankbarkeit zu leben?

Weinen ist heilsam

wer kann noch über sich weinen?
Zu schwer lasten unsere Vergehen auf uns, du allein kannst sie vergeben.“

Ps. 65, 4


Wenn wir auf das schauen, was auf uns lastet, dann sehen wir in erster Linie die Konflikte und täglichen Herausforderungen. Da ist zu vieles, was das Leben schwer macht. Wir leiden unter der Ungerechtigekeit die wir erfahren. Wir stöhnen über das, was über uns hereinbricht. Gegenwart bedeutet für uns, die Lasten zu ertragen, die von irgendwo anders auf uns zukommen. Da beginnt das Elend immer außerhalb, weit weg von uns. Für das was auf uns lastet sind andere schuld.
Können wir auch darüber trauern, wie wenig wir von Gottes Gegenwart in unsere Gegenwart hineintragen? Schmerzt es uns, dass sich das Heil so wenig in unserem Unheil entfaltet? Gott hat uns alles in die Hände gelegt, in einem belasteten Dasein, ein Leben der Überwindung zu leben. Seine Gegenwart will unsere Gegenwart verwandeln. Wir arbeiten, leben und bewegen uns unter einem offenen Himmel. Tut uns das noch weh, wie wenig davon an unserer Basis ankommt? Wir müssen ruhig mal wieder das Erschrecken über uns lernen, dass die eigentlichen Lobsänger, unter den Lasten zu Klagern werden. Wie schnell bekommt unser Hymnus Kratzer am Lack. Gott will uns hier nicht klein machen, demütigen oder in die Pfanne hauen, er will uns erkennen lassen, wie schnell wir von ihm abrücken. Das tut ihm weh und das muss uns täglich neu erschüttern. Das sind die wahren Lasten, dass wir so wenig an unsere eigene Brust schlagen und diesen Mangel beklagen.
Gerade diese Erkenntnis schafft den Durchbruch. Gott will das Trennende wegnehmen. Seine Gegenwart will unsere Gegenwart sein. Unser Vergehen liegt darin, dass wir zu schnell seinen Handlungsspielraum begrenzen. Er will uns den Himmel öffnen und steht zu oft vor verschlossenen Türen. Wer darüber weint, der erweicht Gottes Herz.
Wie sehr schmerzt es uns, wenn sich nicht der ganze Reichtum Gottes entfalten kann?

Wer vergibt, lebt gesünder

Menschliches Unvermögen macht krank.

„Kein Mensch im Land wird noch klagen, er sei von Krankheit und Schwäche geplagt; denn die Schuld des Volkes ist vergeben.“
Jes. 33, 24

Eigentlich unvorstellbar, dass kein Mensch mehr klagen wird. Wo Menschen sind, gibt es immer etwas zu beklagen. Menschliche Schwachheiten, Unreife, Verbohrtheit und alle Begrenzungen sind der Sprengstoff in der Welt, der alle Beziehungen zerstört. Nicht die großen Meinungsverschiedenheit trennen die Menschen, sondern die kleinen Unzulänglichkeiten machen krank. Das, was Miteinander belastet, kommt aus dem belasteten Verhältnis zu Gott. Wo der Mensch sich aus den  ständig heilenden Kräften Gottes ausklinkt, geht etwas kaputt.

 

Gott durchbricht ununterbrochen diesen Teufelskreis. Mit Christus trägt er die Schuldenberge ab. Vergebung wird zum Schlüsselwort, für heil und gesund werden. Vergebung ist umgewandelter Zorn. Vergeben, nimmt jeder Tat die zerstörende Macht. Vergeben entmachtet, das Krankmachende aller Vorwürfe. Wo Gott vergibt, hat er wieder Freude am Menschen; er geht wieder offen und unbefangen auf uns zu. Er hat zunächst sich selbst befreit, uns noch böse zu sein, und befreit uns, dass wir uns schuldig fühlen müssen.

Vergebung hat immer zwei heilsame Seiten. Der sie gewährt, löst sich von seinem Groll, der sich als Geschwür festsetzen will,  und der sie empfängt, wird von Anklage und Vorwurf befreit. Vergebung ist das stärkste Selbstheilungsmittel und die beste Medizin, um belastetes Miteinander, gesund werden zu lassen. Das ist Gottes umwerfende Geschenk, für das Gesund werden, von verkrachten Beziehungen.

Wollen wir dieses wirkungsvolle Instrument, das uns in die Hände gelegt ist, nicht viel stärker für uns in Anspruch nehmen, und uns, und eine kranke Welt damit beschenken?