Sei kein Zudecker

Halte dich ferne von einer Sache, bei der Lüge im Spiel ist.
2. Mose 23,7

Sicher kennt manch einer das Kunstmärchen „Des Kaisers neue Kleider.“ Zwei Gauner hüllten das Staatoberhaupt in kunstvoll gewobene Stoffe, die anscheinend nur vor rechtschaffenen und klugen Leuten gesehen werden konnten. Selbst der Kaiser und sein Hofstaat konnten sie nicht sehen. Doch alle Welt bewunderte und hofierte ihn in seiner prachtvollen, eitlen Erscheinung. Erst bei einem Festzug durch die Stadt flog der Schwindel auf, als ein Kind sagte: „Der Kaiser hat ja gar nichts an.“

Sich etwas vor machen ist eine weit verbreitete Krankheit. Schönfärben und der Wahrheit nicht ins Auge schauen sind die Symptome. Wir drücken gerne ein Auge zu, wollen nicht mit der Tür ins Haus fallen und haben gelernt: der Klügere gibt nach. Der Anstand verbietet uns, die Stimme zu erheben, über Dinge, die nicht in Ordnung sind, denn man will ja keine Eskalation provozieren. Man macht gute Mine zum bösen Spiel. In christlichen Kreisen, wird dann manches Übel noch mit dem Deckmantel der Barmherzigkeit zugedeckt. Doch wenn der Kaiser zu eitel ist, zu erkennen, – dass er nackt ist – braucht es ein kleines Kind, das ihn bloß stellt und ihn über seine Realität erschrecken lässt.

Morgen beginnen wir ein neues Jahrzehnt; die Gelegenheit, einmal richtig in den Spiegel zu schauen. Der Spiegel zeigt uns die ungeschminkte Wahrheit. Dazu haben wir das Wort Gottes. Christus sagt: Ich bin die Wahrheit. Hier bekommen wir klare Fakten über uns selbst. Gott deckt auf, um Herrlichkeit ans Licht zu bringen. Er will seinen ganzen Reichtum, seine Klarheit, das Leben in der ganzen Überschwänglichkeit aufquellen lassen. Dafür müssen „Zudecker“, „Beschwichtiger“, „Bedenkenträger“ weg.

Wie stellen wir uns im neuen Jahr der Wahrheit, damit das eigentlich Große, das durch uns entstehen will, nicht gehindert wird?

Gott segne dich im Übergang zum neuen Jahr.

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Besinn dich und sei stark

Die Gemeinde werde inne, dass der Herr nicht durch Schwert oder Spieß hilft.
1. Sam. 17, 47

Der Hirtenjunge David, hatte den Riesen Goliath vor sich. Einer hochgerüstet und mannhaft stark, der andere schwächlich, klein, unscheinbar, mit einem Kinderspielzeug und einem Stein in der Hand. Für jeden ist es offensichtlich, wie der Kampf ausgehen wird. – Der Stärkere gewinnt. Doch der Überlegene hat den Kürzeren gezogen. In diesem Kampf, wurde die Schlacht zwischen zwei Völkern entschieden.

Gerade so kurz vor einem neuen Jahr, stehen oft mehr Fragen als Antworten im Raum. Welche Geschütze müssen wir auffahren, um in den Herausforderungen nicht unterzugehen? Wir beben vor Angst und haben immensen Druck, vor den Riesen, die uns in die Augen schauen. Die Wunderwaffe heißt: Innehalten, statt ausholen. Innehalten erlegt den Gegner. Sich auf Gott besinnen, ist das Schauen auf das, was ich bin und habe. Es ist die Ehrfurcht vor dem, was Er in mich gelegt und mitgegeben hat. Den Sieg erringt der Gott in und mit mir. Ich bin die Wunderwaffe, gegen die mächtigsten Angreifer. Um den Goliath niederzustrecken genügte David, seine Schleuder, ein Bachkiesel und sein Gottvertrauen.

Vor irgendwelchen Riesen stehen wir oft in der Gefahr, alle Register zu ziehen. Wir denken, wir könnten mit den modernsten Raketen den Frieden schaffen. Die Angst bewaffnet sich bis unter die Zähne. Wo Gottvertrauen schwindet, müssen die Klingen spitzer werden. Daher liegt die eigentliche Bedrohung in mir, wo ich nicht mehr innehalte. In der Rückbesinnung auf Gott, entsteht in mir der Frieden, der in die Welt wirkt. Damit werden die entscheidenden Schlachten geschlagen.

Wo besinnen wir uns heute, welche Kraft in uns Schwachen mächtig ist?

Gott segne dich.

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Fange an zu fliegen

Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden.
Jes. 40, 30-31

In den letzten Tagen des Jahres, ist auch die letzte Euphorie eines Neujahrmorgens verflogen, in die man seine ganze Ideen und Pläne für die kommenden 365 Tage hineinprojiziert hatte. Im Rückblick sieht man die ganzen Bruchlandungen, die dieses Jahr hinterlassen hat. Ob Jung, ob Alt, wir sind müde und matt, haben gezögert und sind gefallen. Man nimmt sich schon gar nichts Großes mehr vor, weil man ja sowieso vom Leben aufgefressen wird. Wenn da nicht ein fettes ABER wäre.

So kurz vor Neujahr steigt eine völlig spektakuläre Silvesterrakete auf. Die Mutlosen und Gefrusteten starten durch wie Adler. Die am Boden Liegenden, werden zum König der Lüfte. Zum Jahresanfang bekommen wir Flügel. Nicht von dem Zuckerwasserhersteller aus Österreich, mit der nach Lakritze schmeckenden Energie aus der Dose, sondern direkt vom Himmel. Dort ist der Trainer, der Adler ausbildet. Der Schöpfer ist Spezialist, für mit Flügel auffahrende Menschen. Er ist der Meister für die Aerodynamik, für sonst abstürzende Wesen. Gott ist Fluglehrer für Bewegungsapparate, die auf dem Boden, an Hindernissen zerschellen. Damit haben wir optimale Bedingungen, zum durchstarten für ein neues Jahr.

Es ist kaum zu glauben, dass der Traum vom Fliegen so einfach sein kann. Das ist wirklich keine verrückte Idee, von einem, der seine Phantasie nicht ganz unter Kontrolle hat. Die Zugangsdaten zu diesem Flugunterricht heißen: „Die-auf-den-Herrn-harren“. Wir müssen es einfach glauben, dass Gott das mit uns vor hat. Wir krallen uns an ihn und heben mit ihm ab. Die ganze Kraft zum Fliegen kommt nicht aus uns, es liegt alles in ihm. Dem gilt es zu vertrauen, dann erheben wir uns, wenn wir selbst am Ende sind.

Welche Bremsklötze müssen wir ziehen, damit wir durchstarten können?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Sei hemmungslos göttlich

Titus 3, 4 – 7 (Luth 17)

Ein unverschämtes Thema an Weihnachten, das sicher an mancher pietistischen Seele kratzt. Es geht doch ums Christkind. Um einen Stern, über einem Kuhstall und um ein Licht, das von einem Futtertrog, um die ganze Welt geht. Wir sind doch in dieser Geschichte nur Hirten, ganz normale Arbeiter, die ihr Geschäft machen, um ihre Brötchen zu verdienen. Vielleicht noch etwas gebildete Intelligenzen, die bei ihren Forschungen zu neuen Erkenntnissen gekommen sind. Da sind astrologische Konstellationen, die bei dieser Geburt auf etwas Besonderes hinweisen.

Ja, es kommen viele, um Geburtstag zu feiern. Wir feiern das Außergewöhnliche, wir bewundern das Himmlische und besingen das Göttliche. Die ganze Menschheit jubelt an der Krippe und ist verzückt, dass Gott so menschlich geworden ist. Die Luft ist voller Emotion. Rührselige Gemüter halten krampfhaft für wenige Stunden, den nicht vorhandenen Familienfrieden hoch. „Oh du fröhliche“, flächendeckendes Glockenläuten in der Heiligen Nacht, doch dieses weltweite Ereignis, scheint eine Totgeburt zu sein.

Eigentlich wollte Göttliches geboren werden.

 

1. Eine Nullnummer unter der Dusche

nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern durch Jesus Christus, der über uns reichlich Heiligen Geist ausgegossen hat.

Nirgends tritt der menschliche Wahnsinn stärker ans Licht als in der Heiligen Nacht. Gerade da, wo alles schön sein soll, wo sich jeder nach Harmonie und Wärme sehnt, knistert es im Gebälk und irgendein emotionaler Sprengstoff geht hoch. Die Sehnsucht nach ein paar friedlichen, feierlichen Augenblicken, bereitet alles vor, treibt Erwartungen ins Unermessliche und ein schräger Satz, legt das kerzendurchflutete Heim in eisige Stille. Stille Nacht, heilige Nacht.

Spätestens an Weihnachten scheitert das menschliche „alles-recht-machen-wollen“. Schmerzhaft erleidet alle Welt, sie kann den Frieden, den sie will, nicht schaffen. Alles Gut-Wollen und Gut-Meinen wird an Weihnachten lügengestraft. Weihnachten lässt sich nicht organisieren, Kriege nicht abstellen, Katastrophen nicht verhindern. An der Krippe zerschellen alle guten Absichten. Beim Blick in die Krippe, schaut mich meine ganze Unfähigkeit an, göttlich zu leben. Mich trifft der Jammer, dass das Gute, das ich will, mir ständig in den Händen zerrinnt. Wer meint, er hätte sein Leben im Griff, erkennt sich im Stall von Bethlehem als jämmerliche Gestalt. Wenn wir sehen, was wir wirklich von all den hohen christlichen Idealen umsetzen können, müssen wir uns eingestehen: Gott hat sich mit uns eine Nullnummer gezogen. Das ist die wichtigste Weihnachtserkenntnis über uns selbst.

Dieses Krippenerlebnis lehrt uns, dass wir nicht zur Krippe kommen, sondern zur Krippe werden. Der, der da vor uns im Stroh liegt, will nicht bepilgert werden, sondern da liegt Geist Gottes im Stroh, der in mir geboren werden will. Christus ist ausgegossener Geist, der eingefrorene Materie auftauen will. Er ist die Volldusche, über die unheile Welt. Die Verkrustungen, das verhaftet sein an das Sterbliche, soll vom Ewigen überflutet werden.

Damit sagt das zerbrechliche Kind in der Krippe: Du sollst zum Wunder werden, in dir soll sich das Göttliche ereignen, doch das kann du nicht machen, dazu muss mein Geist überlaufen.

 

2. …wird vom Ewigen zugeschüttet

durch Gnade, durch die Hoffnung auf ewiges Leben und das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, seid ihr…

An Weihnachten prallen Welten aufeinander. Materie und Geist – irdische und ewige Welt, gegenwärtige und zukünftige Welt. Veränderung geschieht nicht durch ein spektakuläres Ereignis an Weihnachten, das so ergreifend ist, um bleibende Spuren zu hinterlassen. Die Veränderung von Weihnachten ist, dass unfassbar Ewiges, zur sichtbaren Realität wird. Der Geist, der die Erde zuschüttet, ist die unsichtbare, ewige Welt, in der alles ruht. Der Geist ist Gott selbst, mit dem alles, zu allen Zeiten miteinander verbunden ist. Es ist das Wort, das am Anfang gesprochen hat: Es werde!

Das was wir sehen, was wir anfassen, was uns umgibt, ist zur Materie gewordenes Wort. Wo der Geist weht, geschieht Schöpfung. Die ganze Welt ist sichtbar gemachtes Wort Gottes. Der Geist dieses Wortes, ist die eigentlich schöpferische Größe in der Welt. Er schafft Neues aus dem Ewigen heraus. Irdisches, Materie kann nichts erschaffen, weil sie ein Produkt mit Verfallsdatum sind. Daher kann Erneuerung von all dem, unter dem wir leiden, nicht aus Menschen und von der Erde kommen.

Weihnachten ist die Gnade, dass sich die schöpferische Welt in der gefallenen Welt zeigt. Die Hoffnung greift mit leeren Händen in die himmlische Ausschüttung. Sie erduldet nicht mehr, was die materielle Welt ihr antut oder bietet, sondern greift nach dem Geist, der uns zu Gestaltern aus Ewigem machen will. Diese Hoffnung glaubt nicht pro forma an eine bessere Zukunft, sondern gestaltet die Gegenwart mit Zukunft.

Wo ich hoffe, verbindet sich mein Geist mit ewigem Geist. In diesem Moment verlässt er seinen Körper, seine Materie, die Zeit und den Raum der irdischen Welt und bewegt sich im unbekannten Raum der ewigen Zukunft.

„Die Hoffnung ist ein Denken, das im Unendlichen spazieren geht,“ sagt der franz. Theologe Dominique Lacordaire.

Welche Kraft hätte eine Hoffnung, die nur in einer wagen Ahnung stecken bleibt. Da könnte man mit Jonathan Swift sagen: selig sind die, die nichts erwarten, denn sie sollen nicht enttäuscht werden. Wo wir hoffen und kein konkretes Ereignis aus der Zukunft ergreifen, von dem was Gott möglich ist, sagen wir einem Versandhaus, schickt mir einfach etwas Schönes, was mir gefällt und es wir nichts kommen. In dem wir hoffen, erschaffen wir die Zukunft. Wir greifen in die Schatzkammer Gottes, in der alles zur Verfügung steht, was Gott ist und hat. Wir kennen das doch, wie aus einer Schubkarre und zwei Spaten ein Millionenprojekt wurde.

3. Fängt an vom Erbe zu leben

Er machte uns selig, wir sind gerecht geworden, und erben ewiges Leben. 

Er macht selig, macht gerecht, macht ewig. Wo er das nicht macht, wo Weihnachten in menschlicher Rührseligkeit erstickt, bleibt Frust. An der Krippe entscheidet sich, ob wir weiterhin vom Unrecht kurz und klein geschlagen werden. Die ganze Schuld der Welt, wird uns weiterhin erdrücken und alle Hoffnung auf die Zukunft rauben. Wir bleiben auf der Weide unserer kleinen Welt und fressen das Gras, das wir immer gefressen haben. Sind von einem elektrischen Weidezaun eingesperrt, der uns vor dem Darüber hinaus erschrecken lässt. Wir haben brav gelernt, an den uns gesetzten Grenzen stehen zu bleiben und dem unendlichen Dahinter müde lächelnd hinterherzuschauen. Wir geben unserer Angst recht, dass es gefährlich ist, diesen dünnen Zaun zu durchbrechen.

Wo der Geist der Freiheit, der an Weihnachten in uns geboren werden will, uns nicht dazu bringt, die Angst zu überwinden, werden wir immer hinter unseren Möglichkeiten bleiben, an unserer Situation verzweifeln und gegen Wände laufen. Wir werden die Zukunft verbauen und unser Erbe verkommen lassen.

Wo jedoch der Stern von Bethlehem bei uns einschlägt, wo dieser neue Geist geboren werden darf, verlassen wir die Komfortzone, besiegen wir unsere Angst vor der Berührung unserer Grenze. Wir wagen mit Weihnachten den entscheidenden Schritt in die Zukunft, den Gott in und durch uns verwirklichen will. Weihnachten will die Vorwürfe, die ganzen Beklemmungen wegnehmen, will uns loslösen von der irdischen Kleinheit und Vergänglichkeit. Vor uns geht die große, unbekannte Welt auf, die sich in uns gestalten will. An Weihnachten wird Bescheidenheit von größter Wertschätzung getroffen, das ewiges Erbe auf den Gabentisch legt.

Dieses Erbe greift nicht erst wenn wir sterben. Es gilt ab heute. – Es gilt mit Christus. Ab heute leben wir nicht mehr in unseren bisherigen Grenzen. Der Geist, den wir erben, lässt sich von keinem elektrischen Schlag mehr aufhalten. Wir gehen hemmungslos auf die Zukunft zu, die jetzt alle Grenzen aufbrechen will. Wir überwinden die Angst, die uns zurückhalten will, unsere alte, gewohnte Welt nicht zu verlassen und wachsen Stück um Stück in die göttliche Freiheit, die wir gerade geerbt haben. An Weihnachten will das Göttliche im Menschen aufbrechen. Das Kind in der Krippe will im Vergänglichen, das Unvergängliche erschaffen. Der Geist will Menschen befähigen, in allen Krisen und Engen, ihr Erbe zu ergreifen und über das Bisherige, über sich selbst, hinauswachsen.

Wir haben nicht nur eine Million Euro geerbt, wir haben ewiges Leben geerbt. Damit steht uns mit Weihnachten ein wesentlich größeres Kapital zur Verfügung, um angstfrei in die Zukunft zu gehen.

Was will uns jetzt noch aufhalten, hemmungslos göttlich zu leben?

Trinke Zaubertrank

Sie sollen erfahren, dass ich der Herr bin, wenn ich ihr Joch zerbrochen und sie errettet habe.
Hes. 34, 17

So kurz vor dem Jahreswechsel macht sich man einer Gedanken für das neue Jahr. Was erwarte ich von meiner Beziehung? Was möchte ich in meinem Beruf erreichen? Wie möchte ich mich gerne weiterbilden? Was tue ich für meine Gesundheit? Welche Entwicklung möchte ich gerne in unserer Gemeinschaft sehen? Bei der Beantwortung dieser Fragen, sehen wir sehr schnell, wo unser Joch liegt und wir an unseren Grenzen stehen.

Klar, jeder wünscht sich eine gute Beziehung zu seinem Partner. Doch was ist, wenn es da schon seit einiger Zeit kriselt? Die offene Konfrontation wagen, um das Miteinander zu retten, oder freundlich Danke sagen und etwas Neues wagen? Hier zeigt sich, wie frei wir sind und welche Zwänge uns festhalten. Gott erfahren wir ganz anders als wir denken. Wir meinen oft, er müsse einen Becher Harmonie ausgießen, dass wir uns wieder klasse verstehen. Wenn Gott etwas tut, macht er zuerst klar, wo das Problem liegt. Das Joch, das Gefühl gefangen zu sein, kommt nicht vom bösen Andern, nicht vom unerträglichen Außen, das Problem liegt in mir. Es ist mein Joch und meine Begrenzung.

Als bei unserer Glocke das Joch gebrochen ist, war die Kraft der Glocke zu stark. Damit unser Joch zerbrochen wird, müssen wir stärker werden. Gott gibt einen Zaubertrank, wie bei Asterix. Die Begegnung an der Krippe, war der Kurzschluss mit dem Geist Gottes. Damit werden Menschen aus aller Ohnmacht, in ihre Größe hochgezuckt. Damit werden wir frei. Wir stehen kraftvoll auf, dass dann nicht mehr wir, sondern unser Joch in die Knie geht. Wir wachsen über unsere Belastungen hinaus.

Beklagen wir katastrophale Zustände, oder hat uns der Geist befreit?

Gott segne dich.

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Jetzt geht’s erst richtig los

Wenn ihr doch heute auf seine Stimme hören wolltet: „Verstocket euer Herz nicht.“
Ps. 95, 7-8

Gespräch nach dem Weihnachtsgottesdienst. Thema der Predigt war: „Sei hemmungslos göttlich.“ – Wir bekommen mit Weihnachten ein unfassbares Erbe zur Verfügung gestellt, das uns eine Hoffnung gibt, mit der wir unsere Zukunft gestalten können. Mit einem ewigen Erbe greifen wir in die zukünftige ewige Welt und ziehen sie in unsere Gegenwart. – Die Reaktion darauf: Ich nehms wie´s kommt, damit habe ich genug zu tun.

Wie wirkt das, wenn wir an Weihnachten etwas geschenkt bekamen und sagen: Gefällt mir nicht – kein Interesse? Wo wir nicht wollen, sind die Schotten dicht. Bei vielem kann man ja verschiedener Ansicht sein, doch wenn wir Gott einen Korb geben, schneiden wir uns ins eigene Fleisch. „Verstockt euer Herz nicht.“ Seid nicht wie der Bauer, der das nicht isst, was er nicht kennt. Wir stecken in der Gefahr, am entscheidenden Punkt zu blocken. Wo es um das Wort geht, können wir ganz hartgesottene Typen sein. Da will der Geist von Weihnachten einziehen, uns zu einem neuen Denken führen und wir sagen: Nein Danke.

Gerade nach Weihnachten stehen wir in der Spannung, in diese Falle zu tappen. Wir hatten erhebende Stunden, haben gesungen und gefeiert. Wir wurden von dieser anderen Welt berührt und der Geist wehte. Jetzt beginnt der Alltag wieder und wir folgen wieder starr unseren Gewohnheiten. Doch Weihnachten will jetzt erst richtig anfangen. Mit dem Erbe, das wir geschenkt bekamen, soll jetzt gewuchert werden. Der Geist ist geboren und sucht ständig wache Ohren. Jetzt geht das Eigentliche erst richtig los.

In uns ist eine Stimme, die uns ständig ruft; hören wir oder blocken wir?

Gott segne dich.

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Der Schuss Adrenalin

Hört zu, ihr Könige, merkt auf, ihr Fürsten! Ich will singen dem Herrn, ich will singen, will spielen dem Herrn, dem Gott Israels.
Rich. 5, 3

1741 hat es den König von England gepackt. Bei der Uraufführung von Händels Messias, erhob er sich beim großen Halleluja und legte vor Ergriffenheit die Krone ab. Das war für ihn nicht nur eine grandiose Komposition, es war eine Begegnung mit der höchsten Majestät. In diesem Moment wurde er von der anderen Welt berührt. Es war wie an der Krippe, als Könige im Stall niederknieten und das Kind verehrten.

Berührungen an der Krippe, stellen selbst hart gesottene Hirten auf den Kopf. Solche Naturschrate sind schon einiges gewöhnt und sie haut nicht so schnell etwas um. Doch eine Nacht an der Krippe, ließ sie butterweich werden. Diese eher stoische Typen, fingen das Singen an. In Partylaune verließen sie den Stall, dass die Leute, die sie danach trafen, die Hände über dem Kopf zusammenschlugen und dachten, was haben sie denen in den Punsch getan. Gottesbegegnung setzt einen Adrenalinschub frei. Was da passiert, ist für Außenstehende Wahnsinn. Da braucht intelligentester Verstand Nachhilfe-Unterricht. Weihnachten löst entweder Jubel und Erstaunen aus, oder wir machen kopfschüttelnd weiter, weil die himmlische Berührung uns nicht erreicht hat. Wo wir Weihnachten feiern und nicht durch und durch gepackt werden, dass etwas Ewiges in uns geboren wurde, bleiben wir in unserer eigenen Belanglosigkeit stecken.

Nach Weihnachten muss Leben Spuren des großen Hallelujas enthalten. Das Alltägliche wurde mit himmlischem Gesang infiziert. Wir stehen nach wie vor mit unseren Beinen auf verbrannter Erde, jedoch pflanzen wir genau in diesen Boden, das sprichwörtliche Apfelbäumchen Luthers. In uns lebt nun eine Zukunft, mit der wir unser Heute gestalten.

Was wird ab heute anders, weil wir an der Krippe waren?

Gott segne dich an diesem 2. Weihnachtstag

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Achtung – die Liebe will überholen

Mein Volk tut eine zwiefache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und das Wasser nicht halten.
Jer. 2, 23

Psst! Lieber Herr Jeremia, wissen sie nicht, dass gerade die ganze Welt Weihnachten feiert? Alles ist in glückseliger Stimmung im Kreise der Seinen, beim Fest der Liebe versammelt. Da kann man doch nicht mit so ungehobelten Thesen hineinplatzen. Wir wollten doch einfach mal ein paar Tage unsere Ruhe haben und jede kritische Bemerkung draußen lassen. Doch Weihnachten wird es bei Zisternenbauern und Quellenverlassern.

Oh du fröhliche – dieses Jahr ist zum Glück kein LKW auf dem Weihnachtsmarkt gelandet. Weihnachten wurde überhaupt ins Leben gerufen, weil da einer mal falsch abgebogen ist und Barrieren und Menschen niedergerissen hat. So ein Laster gehört einfach auf die Straße und hat zwischen charmant beleuchteten Glühweinhäuschen nichts verloren. Wer als Trucker aus der Spur gerät, richtet himmelschreiendes Elend an. Weihnachten ist Gottes Aufschrei gegen die Falschabbieger und Spurverlasser. Wo jemand die Quelle verlässt, ist er aus der Liebe gefallen. Ohne dieses Lebenselixier wird ein Geschöpf zum Amokläufer. Mit Weihnachten legt Gott ein, für alles sichtbares Paket Liebe in die Krippe. Die göttliche Quelle steht nun am verlassensten Fleck der Erde.

Oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit – du hast den Quellenverlassern, ein kleines Kind in den Weg gelegt. Im größten Elend der Welt, hast du deiner Quelle ein Gesicht gegeben. Dem Chaos, das alles erdrücken will, gibst du seine Lebendigkeit wieder zurück. Die lebendige Quelle hat einen Namen – Jesus. Mit Weihnachten sind wir wieder mit dem Unvergänglichen verbunden. Die Liebe hat uns überholt.

Lassen wir unsere Weihnachtsruhe stören, für einen neuen Aufbruch?

Gott segne dich mit einer heiligen Begegnung an der Krippe.

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Wir haben offen

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!
Ps. 24, 7

Seit diesem Jahr ist bei uns dienstags Ruhetag. Der Laden ist an diesem Tag geschlossen (außer Heilig Abend :-). Ein Mann, der zum Hochzeitstag seiner Angebeteten 50 lange rote Rosen verschenken will, wird von einem gelben Schild abgeblockt. Es sollte eine absolute Sternstunde mit seiner Liebsten werden, doch er wird von einer verschlossenen Türe zurückgeschmettert. Die kreative Phantasie seiner Liebe wird jäh im Frust erstickt.

Bethlehem. Ein junges Paar, suchte mit einer hochschwangeren Frau einen Übernachtungsplatz. Doch Hotels und Gasthäuser waren überbelegt und die Türen dicht. Ein Kuhstall war der einzige Unterschlupf, den die beiden fanden. Da bringt der Allmächtige seinen Sohn zur Welt und stößt nur auf verschlossene Türen. Da will für alle der Durchbruch zum Licht geboren werden und die niederschmetternde Antwort: Nein Danke! Der Gast aus der Unendlichkeit landet im Stroh. Für Heiliges, für das Außergewöhnliche, ist kein Platz. Der größte Aufbruch, die größte Erweiterung, die das Leben zum Glänzen bringen will, trifft auf das Schild: Heute geschlossen!

Mit ausladenden Gesten ringt der Psalmist um Sonderöffnungszeiten. Leute, auch wenn ihr dienstags zu habt, macht am Heilig Abend auf. Ihr bekommt fürstlichen Besuch. Es kommt nicht nur eure Familie, es kommt die ganze himmlische Welt, die unsere Stube füllt. Die Heilige Nacht will zu eurer Geburtsstunde werden. Jesus will uns die Türe zu seiner ewigen Welt aufreißen. Wo wir unsere Türe aufmachen, dass er in uns geboren wird, steht für uns der Himmel offen. Wir leben im Irdischen, gehen jedoch im Unendlichen spazieren. Unsere Welt wird damit unendlich groß.

Welche Türen sind noch zu, die heute am Heilig Abend aufbrechen sollen?

Gott segne dich an diesem Heiligen Abend.

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Sei was du bist

Ich will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben.
Jer. 33, 8

2007 brachte Apple das IPhone auf den Markt. Das war die Revolution fürs Handy. Jetzt konnte man nicht mehr nur mobil telefonieren, sondern hatte eine Multi-Media-Rakete in der Tasche. Alle Daten aus dem Netz, hatte man bei sich. Über Clouds bin ich synchronisiert mit meinem Rechner zuhause. In Echtzeit sehe ich Videos von der ganzen Welt. Ohne Smartphone sind unsere Tage kaum mehr denkbar. Wer käme da auf die banale Idee, damit „nur“ zu telefonieren.

Wenn wir uns als Edelprodukt von Gottes Schöpfung betrachten, sind wir weit mehr als ein High-Tech-IPhone. Wir sind ausgestattet mit göttlichen Kräften, die mit dem Ewigen interagieren. Gott hat uns in die Wiege gelegt: Seit fruchtbar, vermehrt euch und erschafft meine Wunder in dieser Welt. Zeigt an allen Ecken und Enden, dass ihr Kinder des Allmächtigen seid. Ihr seid die Heiligen, die die Erde zum Strahlen bringen. Doch dann kam die Tagesschau und berichtet, welch üble Gestalt die Sorte Mensch ist. Die Bibel spricht von Sündenfall und aus der Zauber. Jahrhundertelang wurde uns gründlich ein schlechtes Gewissen einmassiert, dass die Krone der Schöpfung nur noch mit Schuldgefühlen herumläuft und sich versteckt.

Deshalb muss es Weihnachten werden. Es muss ein Kind aus der ewigen Welt geboren werden, damit uns wieder die ewige Bestimmung aufgeht. Wir sind nach wie vor geniale Ebenbilder Gottes. Mit Christus werden wir mit der ewigen Welt synchronisiert. Sünde ist unsere Zielverfehlung, die er wegnimmt. In der Krippe will das göttliche in uns geboren werden. Jesus will uns von der halben Portion befreien, mit der wir uns begnügt haben.

Bleiben wir schnurloses Telefon oder sind wir synchron mit dem Ewigen?

Gott segne dich.

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