Genauer auf Wunder achten

Lobt den Herr, alle Völker! Rühmt ihn, ihr Nationen alle!
Ps. 117, 1

Loben verändert die Welt. Wer lobt, hat dem andern sehr gründlich auf die Finger geschaut. Er hat sich beim anderen in Kleinigkeiten verbissen, die richtig gut sind. Der scharfe Blick verrät, der Blumenstrauß, den der Mitarbeiter gerade gemacht hat, stimmt nicht nur von der floristischen Technik und gekonnten Farbkombination, sondern der hat Esprit. Dahinter steckt Herzblut von einem, der seine ganze Leidenschaft mit hineingepackt hat. Da springt noch ein Funke über. Wer Gott lobt, ist auf Details angesprungen. Ihn verzückt kein allgemeines Lob, das sowieso keine Kraft hat, sondern die besondere Geste eines lieben Menschen oder einer beflügelnden Musik. Im Lob beginnt eine Interaktion mit Gott. Da entsteht ein lebendiger Austausch, über ein berührt sein, das ich rückmelde. Solch ein Lob tritt aus dem Formellen heraus und wird zum regelrechten Liebesspiel. Dieses Lob hat verändernde Kraft, weil es sich an Gottes Gegenwart festbeißt. Es sind Glückmomente, die Jesus seligpreist. Im Lob siegt Stärke in Schwachheit. Vollmacht feiert Triumph über die Ohnmacht. Im Loben vereinen sich zwei Herzen. Alle Sinne sind himmelwärts ausgerichtet.

Loben ist ein Lebensstil, der Wunder bei sich einbürgert. Ein Lobender ist ein Fuchs, der Gutes aufspürt. Wer lobt vergisst zu klagen. Dahinter steckt ein bewusster Perspektivwechsel. Es ist immer faszinierend, wenn ein alter Mensch, der das Leben von den dunkelsten Seiten kennengelernt hat, oft unter Schmerzen sagt: Mit geht es gut, ich kann mich nicht beklagen. Dahinter steht ein lobendes Herz, das viel mehr sieht als nur sein eigenes Elend. Loben ist der heiße Draht zur anderen Welt, bei dem das Müde, durch das große Halleluja aufgebaut wird.

Wollen wir da nicht viel genauer auf die Wunder achten?

Gott segne dich.

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Wir werden Frühlingsboten

Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben.
Hes. 36, 26

Das sieht nach Totaloperation aus. Wenn Gott nach Menschen greift, geht es nicht um Kleinigkeiten. Da gehts ans Eingemachte. Herz und Geist sind nicht irgendwelche Organe, da ist der Sitz, von allem, was uns ausmacht. Wenn Gott da etwas erneuert, wird die gesamte Persönlichkeit formatiert. Wenn er gibt, gibt er sich selbst. Er pflanzt schöpferisches Wirken in uns ein. Was die Sonnensysteme ins Leben gerufen hat, will in uns lebendig werden. Diese Art sich zu verschenken, soll durch unsere Adern fließen. Die Kunst zu vergeben, soll belastete Organismen und ausufernde Geschwüre wiederbeleben. Wo Gott ein neues Herz gibt, aktiviert er nicht die Selbstheilungskräfte, sondern pflanzt Christus in uns ein.

Damit ist ein neues Programm installiert. Leben wird somit Dienst an der Welt. Wir werden zum Heilmittel der Schöpfung. Unser Leben hat keinen Selbstzweck, sondern ist bestimmt, Leiden zu lindern. Mit dieser neuen Gesinnung verbinden wir die Wunden einer geschlagenen Menschheit. Mit uns, baut Gott sein heilendes Netzwerk, flächendeckend über die ganze Erde. Der Platz an dem wir stehen ist der heilige Ort, an dem sich ein neuer Geist ausbreitet. Unter diesem Geist werden die Schätze freigelegt, die Gott in jedes Leben hineingelegt hat. Wir werden zu Frühlingsboten, die jedem zarten Austrieb sagen können, dass er genug Grund hat, an Großes zu glauben. Es ist viel mehr da, was noch gar keiner sieht. Es braucht nicht viel, um Verborgenes lebendig zu machen. Mit dem neuen Herz und neuen Geist, heilen Wunden und der Frühling weckt die schlafende Natur.

Was hindert uns, diese befreienden Kräfte an uns zuzulassen?

Gott segne dich.

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Ein aktives Handeln angezapft

Gedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht.
Jes 46, 9

In schwierigen Fragen braucht man Orientierung. Wo nichts mehr geht, bauen zwei Richtungen auf. Das Gedenken und das Aufschauen. Leben, das im jetzigen Augenblick stattfindet, in allen Höhen und Tiefen, nährt sich aus Rückschau und Vorschau. Wenn ich jetzt am Boden liege, schaue ich, wo die Kraft in der Vergangenheit war. Gott hat immer gehandelt. Er hat sein Volk durch die Wüste geführt. Er hat in Gefangenschaft aufleben lassen und das Meer weggeschoben, um seine Leute vor rachesüchtigen Verfolgern zu schützen. Im Gedenken stoßen wir auf eine lebendige Geschichte von Highlights, die auch unsere Biografie begleiten. Dass wir hier sind zeigt, dass es keine Krise geschafft hat, uns niederzustrecken. Wir sind hier, weil es immer einen Weg durch alle Ausweglosigkeiten gegeben hat. Ein Gott, der bis hierher gebracht hat, für den ist es ein kleines, weitere unüberschaubare Situationen erfolgreich zu meistern.

Die andere Richtung, die stark macht, ist das aufsehen auf Jesus. Wer mutige Schritte wagen will, auf unbekanntes Neuland zugeht, die von Angst begleitet sind, braucht einen Ankerpunkt auf den er seinen Glauben wirft. Wo das vor mir liegende unsicher ist, greift das Aufsehen, nach dem was fest ist. In der Ohnmacht des Augenblicks, mache ich nichts anderes, als dass ich den Gott der Geschichte an mir zulasse. Ich lasse den Gott der Vergangenheit und der Zukunft in meiner Gegenwart zu. Damit verliert der Augenblick seine Sprachlosigkeit und wird aus der Tankstelle des immer handelnden Gottes angezapft.

Ist Gedenken und Aufsehen so mühsam, dass wir lieber darauf verzichten?

Gott segne dich.

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Zum heiligen Leben befreit

Du, Herr, bist unser Vater; „Unser Erlöser“, das ist von alters her dein Name.
Jes. 63, 16

Der Name steht für die Person. Wenn einer „Erlöser“ heißt, steckt eine ganze Welt dahinter. Da ist ein Kosmos des Losgelöst seins. Ein Raum unendlicher Freiheit. Dieser Name reißt in tägliche Beschränkungen ungeahnte Perspektiven auf. Er erschließt kostbare, heilige Räume. Dieser Name schafft das, was inzwischen die moderne Psychologie erkannt hat, dass der Mensch wieder heilige Räume braucht. Er braucht Orte, die ihn in eine andere Welt versetzen. Es geht um ein Herauslösen aus dem, was ständig umgibt, hinein in etwas viel Größeres, das uns durchdringen will. Hinter diesem Namen steht ein innerer Standortwechsel, ein Sichtwechsel, ein etwas Erfassen, was sonst verborgen bleibt. Der Erlöser will, dass wir Abstand von uns selbst gewinnen. Jesus sagt: Ruft den Vater an! Dein Name werde geheiligt. Wo wir diesem Namen anrufen, ergeben wir uns schöpferischer, unbegrenzter, heiliger Macht.

Carlo Caretto schrieb das Buch, „Du bist mein Vater“. Damit malt er eindrückliche Bilder, welche Kraft in dieser schlichten Aussage liegt. „Du bist mein Vater, auch wenn mein Haus einstürzt“. Wenn Gott mein Vater ist, kann passieren was will, wir bleiben unerschütterlich. Komme was da wolle, wenn wir diesen Namen anflehen, sind wir losgelöst, von allem, was um uns herum wegbrechen kann. Wir sind in einem unzerstörbaren Raum zuhause. Du bist mein Vater, ist das kindliche Urvertrauen, das unantastbar ist. Es löst von der Angst, wir wären irgendwelchen irdischen Einflüssen hilflos ausgeliefert. Wo dieser Name geheiligt wird, fängt in uns Heiliges an zu wirken.

Kennen wir den Namen, der uns für ein heiliges Leben befreit?

Gott segne dich.

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Die Thrombose ist weg

Bei dir, Herr, unser Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung.
Dan. 9, 9

Gott praktiziert ein geniales Lebenskonzept. Da gibt es nichts, was das fließen von Liebe abwürgen könnte. Es ist ein Rezept gegen Bitterkeit und Verstockung. Egal was passiert, für ihn gibt es nichts, was ihm die Sprache verschlägt, was das Herz eiskalt macht, was ihn regungslos macht und zum Herzinfarkt führt. Er hat Leben als Energiefluss geschaffen, das in einem ständigen Geben und Nehmen pulsiert, wie das Blut in Venen und Arterien. Leben ist empfangen, erfüllt werden und überfließen. Das ist der eigentliche Sinn von Überfluss, dass etwas zufließt und weiterfließen will. Wo dieser Austausch stockt, wird’s lebensgefährlich. Hartgewordene Herzen und festgehaltene Schuld blockieren und lähmen den Organismus. Gott versauert nicht, über dem was ihn beleidigt und entehrt; er behält ein warmes Herz, in dem die Liebe den erfahrenen Schmerz hinausleidet. Er bleibt nicht bei erfahrenem Unrecht stehen, sondern schafft sie mit Jesus aus der Welt. Durch Vergeben, befreit er sich für weiterfließende Liebe. Weit gewordene Herzen, verhindern Gerinnsel die dicht machen.

Mit diesem Rezept gießt er heilsames Öl in alle tiefen Wunden. Wir können in dem ganzen täglichen Ballast aufatmen. Durch Barmherzigkeit werden wir weit und offen, in allem was uns beschweren will. Dem Nagetier, das uns innerlich auffressen will, entziehen wir durch Vergeben das Futter. Ein so befreiter Mensch bleibt im Lebensfluss und wird zum erbarmenden Mensch. Er engagiert sich unbefangen für den, der seine Hilfe braucht, auch wenn er zuvor eine satte Enttäuschung erlebt hat. Weit gewordene Herzen bewahren Miteinander vor einem Herzinfarkt. Sie garantieren den Fluss bei allen Thrombosen.

Warum sorgen wir oft so wenig für diesen Durchfluss und Lebendigkeit?

Gott segne dich.

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Über den Wolken

Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.
Ps. 16, 11

Wonneproppen, die vor Freude strotzen, wie geht denn so etwas? Ja, das ist wie aus einer anderen Welt. Die Uhren ticken anders und mit Groll und Bitterkeit geht man anders um. „Vor dir“, ist ein gottbestimmter Raum. So wie wir ganz normal in einer realen und virtuellen Welt leben, die sich gegenseitig durchdringen, befinden wir uns in einem materiellen und geistigen Universum. Sichtbare und unsichtbare Bereiche unseres Lebens stehen in ständigem Austausch. Zwischen uns und etwas weit Größerem findet ein Datenverkehr statt. Gott und Mensch sind ganz selbstverständlich über ein Netzwerk verbunden. Der Mensch ist für konstante Interaktion mit der geistigen Welt geschaffen, die ihn befruchten und durchdringen will. Zwischen diesen beiden Bereichen soll es ordentlich funken. Da sollen Geistesblitze auf die Erde fallen, die neue Sichtweisen und Erkenntnisse schaffen. Damit lässt Gottes Geist eine Fülle von Gutem wachsen. Impulse, die Liebe, Freude, Friede einer endlosen Welt in eine vergängliche Welt einpflanzen.

Diese großartigen Gaben, die unser materielles Dasein befruchten wollen, liegen in dem „vor dir“. Es ist die Beziehung zwischen Sonne und Erde. Licht und Wärme lösen auf der Erde eine ertragreiche Interaktion aus. Sind Wolken dazwischen, wächst weniger. Für unseren Datenfluss mit der geistigen Welt, liegen fette Wolken mit lauter interessanten und dringenden Dingen dazwischen. Vor lauter Bewegung, Unruhe, Lärm und Geschäftigkeit mit Schweren und Schönem, kann kein Funke überspringen. Es fehlt stiller Raum, bei dem Inspiration der anderen Welt aufschlagen kann. Fülle an Freude ist da. Sie will rein und findet keinen Landeplatz.

Ist deshalb wenig Freude, weil der Geist Gottes nur spärlich funken kann?

Gott segne dich.

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Schmerzliche Wachstumsschübe

Eile, mir beizustehen, Herr, meine Hilfe!
Ps. 38, 23

Hartgesottene Fischer geraten in Seenot. Die Jünger kämpfen um ihr Leben. Die Wellen schlagen hoch, das Schiff droht zu kentern. Panik. Im hinteren Teil schläft Jesus in aller Gemütsruhe. Dem Mann, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, kratzt das nicht, wenn seine Vertrauten auf dem Zahnfleisch daher kommen. Er muss von denen, die voller Entsetzen ums Überleben ringen, aus tiefen Schlaf wachgerüttelt werden. Geht Gott letztlich die schlimmste Not am A… vorbei? Gestandene Männer, die schon etliche Stürme überstanden hatten, winseln um Hilfe. Vorwurfsvoll attackieren sie ihren Meister, ob es ihn nicht kratze, wenn sie untergehen. Sie sind fassungslos. Ihnen steht das Wasser am Hals und er bleibt tatenlos. Herr, reg´ dich, wir versinken! Eile, zu helfen, sonst ist es aus! Sie machen Druck, gegenüber der unendlichen Gelassenheit Jesu.

Was ist das für eine irrige Meinung, mit Jesus im Boot, hören die Probleme auf? Gott ist keine Glucke, der alles Übel von uns abhält. Aus der Pädagogik weiß man, dass man bei der Kindererziehung, den Kids nicht alle Härten ersparen soll. Wer lernt seine Krisen zu meistern, wird zu einer reifen Persönlichkeit. Gott nimmt uns nicht den Kampf ab, der zum Glauben führt. Wo alles glatt läuft, kann kein Vertrauen gefestigt werden. Gott macht dadurch stark, in dem wir selbst am Rad drehen, an unsere Grenzen kommen, um dann nach ihm die Hände ausstrecken. Wo wir alles im Griff haben, wächst kein Glaube. Wir werden durchgeschüttelt, wir müssen Sicherheiten loslassen, um zu diesem Geheimnis der tiefen Gelassenheit durchzudringen, die in der Gottesgegenwart liegt. Gott mutet uns Seenot zu, um uns näher an sich zu ziehen.

Ist dann nicht jeder Crash ein Wachstumsschub für unseren Glauben?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Das Wort macht furchtlos

Du gibst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte stärkt mich.
Ps. 18, 36

Hier gibt es Bodybuilding für die Seele. All dem Niederschmettern das über uns hereinbricht, wirkt eine aufbauende Durchsetzungskraft entgegen. Nicht mehr lange und es beginnen im Wald die Märzenbecher zu stechen. Da liegt eine Zwiebel im feuchten Boden, zugedeckt von altem, matschigen Laub, von dürren Ästen, die herabgestürzt sind und von einer ordentlichen Menge Schnee zugedeckt. Umstände, bei denen niemand glaubt, dass es dieses kleine Ding schafft, da in Kürze durchzubrechen. Normal bräuchte diese zarte Blüte jetzt psychologische Betreuung. Da liegt so viel Schweres auf mir. Keiner nimmt Rücksicht auf mein sensibles Innenleben. Meine Umwelt geht richtig brutal mit mir um. Doch ein paar Sonnenstrahlen und ein bisschen Wärme reichen, um ein empfindsames Glöckchen zur Blüte zu bringen. Strahlen machen stark, um heiter durch das Dickicht zu brechen.

Die Rechte, die stark macht, das Schild des Heils, das schützt, ist das Wort. Wer vom Wort berührt wird, hat so viel Energie, dass noch so viel Lasten auf uns liegen können; sie können das Aufbrechen nicht verhindern. Die vielen Worte, die uns klein halten und einschüchtern wollen, können nichts ausbremsen, was aufstehen will. Auch ein ganzer Sack voll Altlasten mit Aussagen wie, du schaffst das nie, oder lass die Finger davon weg, da hast du nicht das Zeug dazu, kann das aus dem Wort Gottes inspirierte Leben nicht aufhalten. Die Stärke, die daraus fließt, treibt unbeirrt zum Blühen, egal wie hart das Leben zuschlägt. Da gibt es keine bösen Äste, die mich erschlagen wollen, oder schlammiges Laub, das mich ersticken will, da ist einfach austreibende Kraft, die alles durchbricht. Da ist die Kraft, die sich gegen Hass und Verbitterung durchsetzt. Das Wort macht furchtlos.

Diese Stärke will in uns leben. Darf sie das?

Gott segne dich.

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Die Fronten sind weg

Herr, so vergib nun die Missetat dieses Volks nach deiner großen Barmherzigkeit.
4. Mose 14, 19

Schuld und Sühne, Täter und Opfer – der Stoff, der endlose Romane füllt und aus dem Krimis gestrickt sind. Wo Menschen sind, geht es ohne Schuld nicht ab. Wenn ein Unglück passiert, will jeder wissen wer schuld ist. Dabei geht es nicht um die kleinen Macken und Fehler, sondern um eine tiefe innere Störung. In uns liegt ein Mechanismus, der Schaden anrichtet. Werden wir angegriffen, starten in uns alle Raketen. Ein schräges Wort reicht, um rot zu sehen. Eine Beleidigung, bringt in größte Wallungen. Da ist ein ständiger Kampf um die eigene Ehre, um Macht, das Schielen nach etwas, was ich nicht habe. Ein innerer Unfriede giert nach mehr, nach anderem oder fühlt sich verletzt. Ursprung von Schuld liegt im Unfrieden mit Gott, egal ob Opfer oder Täter. Wenn Sühne geschieht, beginnt das mit Frieden in Gott. Diesem Übel der Menschheit, verschafft Gott damit Recht, indem Barmherzigkeit die Schuld auf sich nimmt. Er verschleiert Schuld nicht, oder drückt ein Auge zu, sondern nimmt sie so ernst, dass er sie durch den Kreuzweg aus der Welt schafft. Warmherzigkeit macht den ersten Schritt der Versöhnung. Der Weg aus Schuld ist nicht Recht bekommen, sondern Weggeben – Vergeben. Christus schafft weg. Er ist Meister des Vergebens, der wieder zur Ruhe kommen lässt.

Aus diesem königlichen Frieden heraus, bin ich frei und entlastet und kann den ersten Schritt wagen. Vergeben heilt tiefe Wunden. Vergeben versöhnt mit Menschen und schlimmen Erfahrungen. Vergeben befreit zuerst uns selbst, in allem, was uns zu schaffen macht. Es schafft mir das lähmende Übel vom Hals. Es bewahrt den Frieden in mir und baut Brücken zum Nächsten.

Wenn Gott Fronten bereinigt, weshalb sollten wir sie aufrecht erhalten?

Gott segne dich.

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Die Welt lebt von dir

Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.
Ps. 1, 3

Bäume, die im Herbst jahraus und jahrein keine Äpfel dran haben, sind nutzlos. Irgendwann kommt da der Holzfäller. Alles was lebt, dient einem Nutzen, dem Frucht bringen. Frucht ist der Sinn, weshalb wir da sind. Frucht ernährt die Welt und sorgt durch Samen für Nachwuchs. Am Ende zählt das Ergebnis. Darin hat Gott dem Leben seinen Wert gegeben. Frucht ist das Markenzeichen des guten Landwirts. Jeder Gärtner ist stolz über eine gelungene, satte Ernte. Gott ist ein Edelgärtner, der für Premium-Anbau steht. Der Ertrag von Leben, liegt in den Händen dieses Spezialisten. Unter diesen Bedingungen reifen wertvollste Früchte. Der Gerechte steht an diesem rechten Standort. Rechte Wachstumsbedingungen liegen in dem, in Gott zuhause zu sein. Das ist der Humus und die Wasserbäche für ertragreiches Leben. Gerecht ist der gerecht Gemachte, der auf begnadetem Grund gepflanzt ist. Bestmögliche Frucht entsteht aus der Beziehung mit Christus. Damit fließt Segen durchs Land.

Einfach Baum zu sein ist keine Daseinsberechtigung. Einfach leben und nicht zum Segen zu werden, ist sinnlos. Wir schaffen und rackern uns ab, dass der Saft durch unsere Adern fließt. Wir erfüllen unsere Pflichten und schauen, dass wir Familie und Häuschen über die Runden bekommen. Wir kämpfen um den Betrieb über Wasser zu halten, um am Ende enttäuscht festzustellen: War´s das schon? Leben ist zum Frucht bringen geschaffen. Von uns soll Segen ausgehen, wovon Menschen satt werden und sich Leben fortpflanzt. An uns sollen pralle Früchte hängen, die dem Gärtner alle Ehre machen.

Sind wir dafür am rechten Standort gepflanzt?

Gott segne dich.

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