Lass dich ins Allerheiligste führen

Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.
Jes. 53,7

Als Albrecht Dürer die Erschaffung der Welt zeichnete, strotzte dabei ein Schöpfer in purer Leidenschaft. Er kleidete den schaffenden Gott in einen alten Herrn mit wallenden Haaren, langem Bart, dessen Körpersprache nicht zu überbietende dynamische Bewegung war. Leben als Ekstase. Erschaffen, als eine außer Rand und Band geratene Verzückung. Überquellende Freude, die sich in einem entladenden Orgasmus völlig an das Leben verschenkt. Hier lässt sich erahnen, welche explodierende Energie Leben ist. Nichts von weichgespültem, zurückhaltenden Dasein. Leben ist alles, Leben will alles, Leben ist grenzenlos und gibt sich hin.

Dieser Ruf der Leidenschaft trifft jeden von uns. Vom ersten Atemzug an, sind wir in dieses Feuer des Leben hineingeworfen, das in uns ausbrechen will. Leben in Ekstase ist Herrlichkeit, die Gott an uns offenbart. Die Leidenschaft Gottes möchte in uns ausflippen. Sie will nicht durch unsere menschlichen Konzepte heruntergedimmt sein. Sie rebelliert gegen alles Mittelmaß und Genügsamkeit. Alles was uns widerfährt, will unsere Menschlichkeit schlachten, damit das Göttliche sichtbar wird. Leben ist in jeder Phase eine Gottesoffenbarung. Es ist der Ruf in die Totalhingabe, die durchs Feuer geht, um selbst zum Feuer zu werden. Wo ich vom Leben geschüttelt und gemartert werde, gehe ich bewusst durch diesen Schmerz, um dem Heiligen, das gerade am Entstehen ist, zu begegnen. Ich gebe mich wie Christus willig der Auflösung meiner irdischen Vorstellungen hin, damit das Göttliche auferstehen kann.

Wenn dich die Schmähungen des Lebens erwischen, erkennst du darin, dass das Heiligste bei dir anklopft, um dich zum Beben zu bringen?

Welcher Schmerz, will mich gerade in mein Allerheiligstes führen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Deine Tragik will geliebt sein

Wir warten auf dich, Herr, auch auf dem Weg deiner Gerichte.
Jes. 26,8

Es gibt viele Dinge, die mir nicht schmecken. Mich regt es an mir selbst auf, wenn ich mich über jemand ärgere. Es nervt mich zu entdecken, wie ich über andere rede und urteile. Ich empfinde Groll, wenn die Versicherung den Hagelschaden der Gewächshäuser nicht voll abdeckt und wir neue Schulden machen müssen. Dafür habe ich mir in diesem Monat Oktober eine Aufgabe aufgegeben, mit der ich eine neue Gewohnheit einüben möchte: „Aus mir kommt bedingungsloses Ja zum Moment.“ Es soll nicht nur das Ja zu allem Schönen sein, sondern ganz bewusst ein Ja zu Ärger, Schmerz, Widerstand und Unverständnis. Ich will all das Unangenehme lieben lernen. Ich will allen Mist liebevoll in meinem Leben begrüßen.

Gewöhnlich leben wir auf das zu, was uns Freude macht. Wir warten auf den Feierabend oder das Wochenende, um endlich weg von Stress und Druck zu sein. Wir planen einen schönen Urlaub oder das lang ersehnte Eigenheim. Ganz gezielt leben wir irgendwie immer auf besser Zeiten zu, weil der Augenblick so unerträglich ist. Wir sind sozusagen auf der Flucht vor dem Jetzt. Wir warten auf das später und versäumen dabei das heute. Wo wir auf Gott und seine Gerichte warten, hören wir auf zu fliehen und kommen voll im Hier an. Da sehe ich das, was mir jetzt gerade an Unliebsamem passiert nicht als Hindernis, das mich vom eigentlichen Leben abhält, sondern als Segen, der mich zur Reife führt. Das Gericht will meine eigentliche Essenz freisetzen. Das scheinbare Übel wird mein Heil.

Was wäre, wenn das Ungemütliche, unter dem du gerade stöhnst und dir so schnell wie möglich wegwünscht, dir ein heilsamer Wegbegleiter sein will? Welcher Frieden würde sich in dir ausbreiten, wenn du Gericht nicht als erniedrigend betrachtest, sondern als das, was dich heilen will?

Wie könnte ich eine neue Liebesbeziehung zu meiner Tragik entwickeln?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Beste Ergebnisse ohne Stress

Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken.
3.Mose 19,13

Ist es nicht so, dass wir in einem totalen Veränderungswahn leben? Wenn ich in einer Gemeinschaft lebe, stellt eine Regel sicher, wie es mit der gegenseitigen Achtung, der Pünktlichkeit und der zu verrichtenden Arbeit aussieht. Wenn einer ausschert, versuche ich ihn auf die gemeinsame Norm zu eichen. Dem kleinen Kind wird beigebracht, so wie du bist, bist du nicht gut genug. Verhalte dich so, dass du von der Familie und Gesellschaft angenommen bist. Die Mode suggeriert uns, so wie du bist, bist du nicht schön genug, da musst du noch einiges an dir arbeiten. Überall dieser Druck nach Veränderung, weil es so wie es ist, nicht sein kann.

Hinter dem Drang nach Veränderung steckt die Unzufriedenheit mit dem was ist. Ich akzeptiere nicht, übergewichtig zu sein. Ich wehre mich gegen das was ist. Ich kämpfe gegen etwas. Ich setze mich und andere unter Stress, weil sich Leben nicht so zeigt, wie ich es von ihm erwarte. Diesen Erwartungsdruck kennt das Leben nicht. Gott steht vor keinem Baum, der im Herbst seine Blätter verliert: Verändere dich, treibe gefälligst wieder aus! Leben übt keinen Druck aus, es lässt wachsen. Leben sagt nirgends, die Entwicklung geht nicht schnell genug, wir müssen den Prozess beschleunigen. Gott hat dem Baby neun Monate gegeben zu werden, und dem ganzen Menschen ein Leben lang, um zu dem zu werden, wozu er gedacht ist. Gott zeichnet sich in Eselsgeduld aus und bringt doch beste Ergebnisse. Veränderung geschieht und wird nicht gemacht.

Beobachte einmal deine Erwartungen, mit denen du unterwegs bist. Wen setzt du damit unter Druck, welches Miteinander unter Stress? Wo setzt du dich selbst unter Strom, mit dem, was du nicht an dir akzeptierst?

Wie könnte mein Tag aussehen, wenn ich meine Erwartungen runterfahre und aufmerksam das Wachsen beobachte?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Übe mal Fallenlassen

Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn.
Ps. 146,5

Da sind so viele Situationen, bei denen wir Kontrollverlust erleben. Die Tochter kämpft um die hochbetagte Mama, die sich mit Corona infizierte und nun schwächlich nach Luft ringt. Ohnmacht, wenn ein Arzt bei einer jungen Frau ein Geschwür im Magen entdeckt und dieser dann komplett entfernt werden muss. Schmerzlich, wenn die siebzehnjährige Tochter für ein halbes Jahr nach Amerika will, sich ihrem narzisstischen Vater aussetzt und sich dadurch von der Mutter entfremdet. Momente, die uns voll auf die Ketten hauen. An den entscheidenden Punkten des Lebens, sind wir oft mit unserem Jägerlatein am Ende. Ohnmacht, Hilflosigkeit, inneres Beben.

Gerade wenn wir diesen scheinbaren Kontrollverlust erleben, klebt uns das wahre Leben haarscharf an den Füßen. Wo ich meine, jetzt geht es nicht mehr, sagt das Leben, jetzt erst recht. In meiner Ohnmacht leitet Gott den Schichtwechsel ein. Wo mir die Felle davon schwimmen, will das Leben mich tragen. Meine Hilflosigkeit ist die Geburtsstunde für das Vertrauen ins Leben. Ich darf mich loslassen, um von dem viel Größeren aufgefangen zu werden. Mir muss regelrecht der Saft ausgehen, damit ich „online“ gehe und der Allmacht vertraue. Mir geht es nicht wohl, wenn ich alles im Griff habe, sondern wenn umfassendes Wissen mich trägt. Kindliches Vertrauen erfährt das Wohlsein. Es ist der full Service einer Gebährmutter. Es ist die Barmherzigkeit, das ganze Wohlwollen in das alles Leben eingehüllt ist.

Deine schwierigste und herausforderndste Situation will dich aus dem verkrampft sein, in das Loslassen einladen. Komme genau dort ins Vertrauen, wo dir die Hände gebunden sind, und feiere entspannt, dass es ein anderer macht. Wie viele Kräfte würden sich da an dir entladen?

Welche Ohnmacht holt gerade Anlauf, um dein Fallenlassen zu üben?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Sei bereit – immer bereit

Der Herr rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!
1.Sam 3,4

Das Internet ist ein weltweites Netzwerk, das umfangreiches Wissen der ganzen Menschheit miteinander verbindet. Unser Gehirn ist in gleicher Weise solch ein grenzenloses, elektronisches Netzwerk. Darin sind alle unsere Verhaltensabläufe gespeichert. Automatisch regelt es unsere Verdauung oder Atmung. Darin liegt die Information, mit welcher Hand wir morgens unsere Zähne putzen. Ein geniales Wunderwerk, das unser ganzes Leben erfolgreich am Laufen hält. Zusätzlich liegen darin alle unsere gelernten Verhaltensmuster, unsere Glaubenssätze, die entscheiden, wie wir unsere Realität wahrnehmen. Wenn ich mir einen Satz wie: „Ich bin nicht gut genug,“ von klein auf vorsage, hat das katastrophale Folgen.

Mich hat dieser Glaubenssatz ein Leben lang zurückgehalten. Erst als ich begriffen habe, was dieses Programm in meinem Kopf auslöst, dass ich mir jahrzehntelang einredete: Ich bin ja nur Schreiner, andere können das viel besser, habe ich den Schalter umgelegt und zeige mich mit dem was ich bin. Der junge Samuel, hat sehr früh kapiert: Meine innere Einstellung, das was ich glaube, prägt mein Leben. Als Gott ihn ins Leben ruft, war da kein Nein, das kann ich nicht, sondern ein freies, offenes: Siehe, hier bin ich! Das ist die totale Bereitschaft, sich dem Ruf des Augenblicks hemmungslos hinzugeben. Kein Wenn und Aber, kein checken, ob ich dazu auch die nötigen Fähigkeiten habe, sondern Ja, Leben, nimm mich mit Haut und Haaren. Es ist das radikale Vertrauen auf den der ruft und mit mir ist.

Wie gehst du damit um, wenn das Leben dich ruft? Was laufen für Programme in deinem Kopf ab, die sich gegen einen Berufswechsel aussprechen? Welche Stimme in dir bremst dich, wenn du genau spürst, hier ist eine Aufgabe, die auf mich wartet? Beobachte dich und sei bereit.

Welchem Ruf würdest du heute folgen, wenn nichts dagegen spricht?

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Du bist die pure Ermutigung

Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.
Dan 9,18

Gestern las ich auf Facebook die Frage: „Kann ich angesichts des Elends, glücklich sein? Einer Freundin ist beim Hochwasser das Haus zerstört, anderen ist es durch Lavaströme verbrannt. In meiner Praxis begleite ich derzeit eine junge einundzwanzigjährige Frau, die an einer schweren Leukämie erkrankt ist. So viel Leid rund um mich, ich selbst schaue während ich schreibe auf meinen herbstlichen Zaubergarten, habe eine wunderbare Liebesbeziehung und packe demnächst für eine Reise ins südliche Italien. Ich fühle meine Betroffenheit, meine Traurigkeit, wenn ich mit Menschen bin, die mir nahestehen. Ich fühle meine Hilflosigkeit, wenn es mir scheint, dass ich nichts wirklich tun kann und lasse mich berühren.“

Angesichts dessen, was uns umgibt, könnte uns andauernd nur der Atem stocken und wir dauernd mit schlechtem Gewissen herumlaufen. Unser Mitgefühl hält uns an, dem Unglück in die Augen zu schauen und von der Hilflosigkeit anklagen zu lassen. Doch ist es nicht das Glück des Glaubens, dass es ganze Empathie für den Schmerz aufbringt und dennoch befreit damit umgehen kann? „Wir vertrauen nicht unsere Gerechtigkeit, nicht auf das, was wir gut oder schlecht finden, sondern auf deine große Barmherzigkeit.“ Alles was geschieht, ruht in unendlichen Erbarmen. Im Schoß Gottes ist keine Katastrophe sinnlos. Das Leben hat für alles das Beste im Auge. Es lädt in der schlimmsten Situation zum unendlichen Vertrauen ein.

Du darfst dich fallen lassen, auch wenn um dich herum alles angespannt ist. Du darfst entspannt und gelassen über die Lavaströme dieser Erde schreiten, in dem Bewusstsein, dass alles in höchsten Händen ruht.

Welcher Mut würde da von dir den Verzweifelten zufließen?

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Komme in deinen unvergänglichen Glanz

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.
Luk 21,33

Nach einem malerischen Herbstsonntag, an dem wir das Leuchten der Natur so richtig gefeiert haben, die farbig bunten Blätter an den Bäumen angefangen haben zu tanzen, spüren wir morgens bereits die eisige Frische. Die Temperaturen sind inzwischen nahe am Gefrierpunkt und die Sommerblumen verabschieden sich. Es beginnt die Zeit der Melancholie und des großen Vergehens. Gräber werden für den Winter geschmückt. Manch einer schließt für immer die Augen und wird hinausgetragen. Uns wird bewusst, alles was ist, dürfen wir früher oder später wieder loslassen.

Wir könnten darüber sagen: nun ja, das ist eben der Lauf der Zeit, mit dem wir uns abzufinden haben, wenn da nicht dieses Wörtchen „Aber“ wäre. Ein Aber entkräftet alles zuvor Gesagte. Wenn sich auch alle sichtbaren Formen auflösen und sich in einem schöpferische Prozess verwandeln, so gibt es etwas, das sich außerhalb dieser Auflösung befindet. – „Meine Worte.“ Kein akustisches Signal, kein geschriebener Buchstabe, sondern ein Bild für die unsterbliche Dynamik des Lebens. Ein Wort ist zunächst nur ein abgespeichertes Bild in unserem Kopf, dem wir eine bestimmte Bedeutung gegeben haben. Doch hinter „meine Worte“ liegt die Urgewalt der unendlichen Schöpfung. Es ist der ewiger Same Gottes, der die Welt befruchtet. Es diese schwingende Zelle in uns, die unsterblich ist. Diese nicht vergehenden Worte sind unser Lebenselixier, die unser Verstand nie begreifen wird, jedoch unsere innere Wahrnehmung erkennt.

Jeden Tag neu kannst du wählen, dich entweder dem Fluss der Vergänglichkeit hinzugeben, oder dieser ewigen Quelle in dir. Du hast die Wahl, dieses Aber zu ergreifen und Sterbliches mit Ewigem zu beleben.

Wie könnten diese „Worte“, mir meinen unvergänglichen Glanz geben?

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Sei wie eine Lilie

Naaman sprach: Dein Knecht will nicht mehr anderen Göttern Brandopfer und Schlachtopfer darbringen, sondern allein dem Herrn.

  1. Kön 5,17

Der Oberbefehlshaber der syrischen Armee erkannte, was die Hingabe an das Leben bedeutet. Er spürte, dass im Zustand der Hingabe eine völlig andere Energie fließt und eine ganz andere Qualität in sein Tun kommt. Hingabe hatte ihn wieder mit der Quelle verbunden, die ihn gesund machte. Sein Tun war mit Sein erfüllt, und brachte ihn noch tiefer in den jetzigen Moment. Er hatte allen Widerstand, gegen das was ihn krank machte aufgegeben und erlebte dabei eine Gottesbegegnung, die sich auf seine organische Gesundheit enorm auswirkte. Gegen seine bisherigen kulturellen und religiösen Vorstellungen entdeckte er ganz klar das Wunder des Lebens, das sich ohne kalkulieren und rechnen dem jetzigen Augenblick hingibt und geschehen lässt.

Für diese Lebenseinsicht verwendete Jesus das schlichte Bild: Seht die Lilien auf dem Felde, sie säen nicht, sie ernten nicht und sie wachsen und blühen doch. Das Leben lädt uns ein Knecht zu sein. Kein Dorftrottel eines höheren Organes, sondern eine die sich hellwach und bedingungslos dem Leben hingibt. Der Knecht ist bereit alles zu empfangen und alles zu geben, sich hemmungslos vom Leben gebrauchen zu lassen. Kein Fragen nach dem warum, kein krampfhaft verstehen wollen, weshalb das gerade mir passiert, sondern einfach bereit sein, für das was jetzt ist. Wo wir uns nicht mehr gegen den Moment wehren, gegen das was ich unbedingt anders haben will, beginnt das Leben ein Fest zu werden. Damit wird mein Leben zum Gottesdienst, der sich an mir ereignet.

Das Leben will feiern, es will dich an die Hand nehmen und dich an die Quelle bringen. Es sucht deine bedingungslose Bereitschaft alles zu geben.

Was könnte in meiner totalen Hingabe heilen und zu einem Fest werden?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich an diesem Sonntag!

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Dein Dienst verwandelt die Welt

So fürchtet nun den Herrn und dient ihm treulich und rechtschaffen und lasst fahren die Götter und dient dem Herrn.
Jos 24,14

Zur Zeit möchte ich dreißig Tage lang die neue Gewohnheit einüben: „Aus mir kommt ein bedingungsloses Ja zum Moment.“ Dazu kommen verschiedene konkrete Aufgaben. Ich sage Ja, zu der Gemeinschaft in der ich lebe, und liebe allen Ärger, der mit dazu gehört. Ich will ihr, mit allem was ich bin dienen. Um mir das konstant bewusst zu machen, habe ich mir auferlegt, täglich 10 Minuten auf einen einsamen Stuhl in unserer Hauskapelle vor dem Altar zu sitzen, um das „ich diene“ fest in mir zu verankern. Doch in der Hingabe an dieses Ritual, drehte sich plötzlich der Spieß um. In mir sagte eine Stimme: Halt mal Junge, das Leben dient zunächst dir, in allem was geschieht. Sogar das, worüber du dich ärgerst dient dir, damit du überhaupt dienen kannst. Du dienst, weil ich dir diene.

Fürchtet nun den Herrn, ist der heilsame Schock: Wow, was da um mich herum passiert, was mit mir passiert, ist das wahre Leben, das mir dient. Da ist keine Krankheit, kein geschäftlicher Misserfolg ein Drama, das mir wegen schlechter Führung nachschleicht. Alles was geschieht ist Gottesdienst. Gott dient mir, um seine Sache herrlich hinauszuführen. Leben ist von so viel Energie durchzogen, in Heiligem Geist getränkt, dass selbst das für uns vermeintlich Böse, das Allerbeste für uns im Auge hat. Ich kann tatsächlich für alles dankbar sein, weil ich dort, wo ich mein Kreuz annehme, verwandelt werde. Solche unter Druck verwandelte Seelen, werden zu Edelsteinen, die alles Leben erhellen. Sie haben den Gott des Rechthaben Wollens fahren lassen und ihren Widerstand zu dem, was ihnen dienen will aufgegeben. Das sind die Diener, nach denen jetzt die aufgescheuchte Menschheit lechzt.

Was will jetzt angenommen sein, damit mein Dienst die Welt verwandelt?

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Wie du im bedingungslosen Ja auflebst

Ich gab ihnen meine Gebote und lehrte sie meine Gesetze, durch die der Mensch lebt, der sie hält.
Hes 20,11

Neue Gebote und Gesetze braucht kein Mensch. Das klingt nach neuem Bußgeldkatalog, Corona Regeln und Benzinpreiserhöhung. In uns bäumt sich ein riesiges Aber auf, wenn wir unter noch mehr Zwänge gestellt werden, die das Leben schwer machen. Gebote machen den Anschein, dass sie das Leben einschränken, anstatt ihm zum Blühen zu verhelfen.

Gebote und Gesetze, die Menschen aufleben lassen, haben eine ganz andere Kragenweite. Da hat Gott das größte Förderprogramm auf die Erde geworfen. Es geht dabei um keinen Verhaltenscodex, wie man ein netter, ordentlicher Menschen wird, sondern um Erhebung in das Gottesprinzip. Jesus entfaltet diese Gebote als bedingungslose Liebe. Liebe Gott, und deinen Nächsten wie dich selbst. Das ist das Gesetz des Lebens. Leben ist absichtslose Liebe. Wenn Gott Liebe ist, wenn ich Liebe bin, dann ist das jede Sekunde das radikalste Ja zum Leben. Ich liebe jeden Moment, ob er mir Freude oder Schmerzen bereitet. Ich liebe jeden Menschen, ob er mir wohlgesonnen oder bedrohlich gegenübersteht. Bedingungslose Liebe ist der versöhnende Zugang zu allem, das ist wie es ist. Sie wertet nicht das Unangenehme, betrachtet den scharfen Ton des Gegenübers nicht als Feindbild, sondern liebt ihn als den Lehrmeister, um im Schweren noch mehr im wahren Leben anzukommen, zu reifen und zu wachsen.

Wenn du jeden Moment lieben würdest, egal ob er schön oder bitter ist, könnte da nicht gerade im Ja zu dem, was dir alle Knöpfe drückt, eine heilige Verwandlung geschehen? Wäre das nicht dein Ankommen in einer Größe, die unabhängig ist, von dem, was um sie herum passiert?

Was will in mir leben, durch mein bedingungsloses Ja, zu dem was jetzt ist?

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