Entspann dich und sei glücklich

Die Elenden werden wieder Freude haben am Herrn, und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels.
Jes. 29, 19

Das biblische Menschenbild passt nicht so sehr in unsere Vorstellung von „political correctness“. Gottes Auswahlprinzip gilt nicht den Makellosen und Perfekten, den Musterknaben mit weißer Weste, sondern denen, die in den Augen der Menschen eher zu den Häuserverschmierern, zu denen mit den pink- und grünfarbenen Haaren gehören, zu denen, die selbst nichts auf die Reihe bekommen. Gott liebt den Abschaum. Er investiert in die Gosse. Er erbarmt sich über die, vor denen sich alle umdrehen. Sein Herz schlägt für die, vor denen die fromme Elite die Nase rümpft und die Jünger fragt: Warum isst eurer Meister mit Halsabschneidern und Tagdieben? Ausgerechnet mit denen, die überhaupt nicht in unser Bild von guter Erziehung passen. Jesus sagt: Ich bin für die, die irgendeine Macke haben gekommen, nicht für die Gesunden, Guten und Selbstgerechten.

Der Weg zur Herrlichkeit ist mit denen gepflastert, die mit Christus am Kreuz hingen. Der Verbrecher hörte in seinen letzten Atemzügen das Wort: Heute noch, wirst du mit mir im Paradies sein! Hier fängt Christentum an. Heute ist der Tag, der mit Christus herrlich werden kann. Es sind nicht die äußeren Umstände, die zum Glück verhelfen. Es ist nicht die höchste Anstrengung von Moral und Anstand, die ein erfülltes Leben verheißen. Es ist die Begegnung mit Christus, die das Genialste aus dem Leben herausholt. Er bahnt mit Unmöglichkeiten den Weg zum Glück. Wir dürfen schwach sein, wir dürfen uns verrennen, wir können Böcke schießen. Christus entzieht den Menschen, den Stressfaktor, dass sie eine heile Welt schaffen müssen. Es können sich selbst die freuen und glücklich sein, die über sich und andere den Kopf schütteln.

Wo können wir deshalb viel unverkrampfter mit Schwachheiten umgehen?

Gott segne dich.

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Ein Ritual hält den Kontakt

Der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten.
2. Mose 13, 21

Wow, mit himmlischer Eskorte durchs Leben. Welch ein Privileg für das Volk Gottes. Glaubende kommen daher, wie auf dem roten Teppich. Es ist eindeutig wo´s lang geht. Das Navi kennt sein Ziel, darauf kann man sich hundertprozentig verlassen. GPS aus Wasserdampf und Feuer. So verrückt sind Gottes Leute unterwegs. Die haben eine Bestätigung über klare Führung im Nacken. Eine Zielstrebigkeit vom Feinsten. Das gelobte Land ist angepeilt und keiner braucht sich mehr Gedanken machen, ob er je dort ankommt. Auch wenn Baustellen und Umleitungen kommen, es ist der richtige Weg. Unvorstellbar wie eindeutig und klar Führung von Gott ist. Da ist alles da und jeglicher Irrtum ausgeschlossen. Unter dieser Führung ist genügend Licht, auch für die holprigen Strecken. Der Glaube kann sich darauf verlassen, dass selbst schwierige Wege, richtige Weg sind.

Die GPS-Koordinaten kommen aus dem Wort. Wenn das Signal einmal abgerissen ist, kommen wir durch das Wort wieder auf Kurs. Manchmal müssen wir die innere Stimme, die die Richtung vorgibt, lauter stellen. Oder die ganzen Störsignale, die konfus machen, leiser drehen. Und da ist so vieles, was uns täglich in hunderttausend Richtungen zerrt, nur nicht dorthin, wo es lang geht. Der klare, richtige Weg ist da. Die Führung liegt in der Luft und die Zeichen sind nicht verschwunden. Um den Weg zu sehen, hilft die Fokussierung auf die himmlischen Signale. Wir brauchen dafür immer wieder eine Nullstellung. Eine kleine Auszeit, die wir in unseren Tag einbauen, ein kurzer Besuch in einer Kapelle, der Blick auf ein Wort, das Kraft gibt. Feste Rituale helfen auf Kurs zu bleiben.

Welche Rituale hat unser Tag, um in der Funkverbindung zu bleiben?

Gott segne dich.

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Das Beste ist gerade gut genug

Herr, ich freue mich über den Weg deiner Zeugnisse wie über allen Reichtum.
Ps. 119, 14

Hauptsache reich und gesund, als arm und krank. Ein Spruch, den man immer wieder hört. Also streben wir wie verrückt nach Gesundheit und Reichtum, um glücklich zu sein. Der Psalmbeter dreht den Spieß komplett um. Er erkennt seinen höchsten Wert in dem Wort, das von Gott kommt. Egal ob es Zuspruch oder Mahnungen sind, es stellt alles andere in den Schatten. Dieses Wort ist mehr wert als Geld und Gut. Es ist das Beste, war mir passieren kann. Es ist besser als Gesundheit. Es ist wertvoller als alles Geld der Welt. Dieses Wort hat die Explosionskraft eines Vulkans. Es ist die Schaffenskraft, die aus Nichts alles macht. Damit setzt sich das Leben in aller Verzweiflung durch. Dagegen hat selbst Sterben keine Chance. Dieses Wort putzt mit Jesus die Platte, dass es keine Altlasten mehr gibt, die mir irgendwelche Energien rauben können. Dieses Wort stellt mich in den heutigen Tag und sagt mir: Du bist frei, alles zu erschaffen, zu dem dich dein Herz antreibt. Es schafft, was es sagt. Es schafft damit die allerbesten Voraussetzungen, die ein Leben überhaupt haben kann.

Ist dann „Hauptsache gesund“ wirklich das Beste für uns? Ist nicht das Wort gesünder, das uns mal ordentlich konfrontiert, wenn wir auf dem verkehrten Dampfer sitzen? Ist da sogar nicht manches Unglück gesund, das uns von unserem Irrtum befreit? Das Wort will uns führen, ermahnen, korrigieren und aufbauen. Damit will Gott so dicht wie möglich an unserer Seite sein. Er will mit uns unser Leben erschaffen. Er führt uns in die Kraft der Stille. Er erschließt uns die ganzen Schätze einer anderen Welt. Wir dringen in Lebensgeheimnisse ein, die sonst verschüttet bleiben würden. Das Wort ist das Beste, was uns je passieren kann.

Was wollen wir mehr, wenn das Beste gerade gut genug ist?

Gott segne dich.

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Wir haben das Zeug für große Stürme

Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!
Jer. 2, 28

Was zählt, sind Ergebnisse. In der Krise zeigt sich der wahre Charakter. Wo die Wellen hoch schlagen, zeigt sich, woran wir glauben. Wo das Leben durch die Mangel gedreht wird, entscheidet sich, was wirklich trägt. Jeremia frotzelt über die Möchte-Gerne-Großen, die so tun als ob, und beim kleinsten Wind umfallen wie ein Kartenhaus. Routinierte Fischer sind auf See unterwegs. Harte Jungs, die nicht so schnell etwas umhaut. Bei einem Sturm bekommen sie die volle Krise und haben nichts mehr im Griff. Wasser kommt ins Boot und sie sind machtlos. Sie weckten Jesus, der in aller Ruhe am anderen Ende schläft. Er bedrohte den Wind und das Meer; und es war große Stille. Jeremia würde die Jünger fragen: Glaubt ihr, dass ihr mit menschlicher Kraft, euch gegen Naturgewalten auflehnen könnt? Ihr seht doch, wie ausgeliefert ihr seid, bei all dem, was ihr könnt, wisst und auf euch selbst einbildet. Glaube hat eine ganz andere Dimension. Da geht es nicht ums Selbermachen, sondern um das Christus machen lassen. Die kosmischen Schwankungen im Leben brauchen einen Glauben, der nicht im Menschen, sondern in Gott verankert ist.

Egal auf was wir setzen und egal auf was wir in unserem Leben zählen, Stabilität und Sicherheit können wir uns selbst nicht erschaffen, die ist bereits da. Die liegt im Wort, die liegt in Christus, die liegt in der Ruhe, die er in uns erschaffen will. Wir kommen nicht im Äußeren zur Ruhe, sondern dort, wo Christus in uns zur Ruhe wird. Wo es in uns still wird, wird auch unser Äußeres still. In dieser Ruhe liegt die Kraft, all unseren Stürmen zu begegnen. Darin werden wir stabil und widerstandsfähig. Diesem Glauben ist alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben.

Wir haben alles Zeug für große Stürme; wo greifen wir danach?

Gott segne dich

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Finde dich nie mit Wenigem ab

Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebet.
Amos 5, 14

Irgendwann wird alles gut. Man lebt regelrecht auf Ereignisse zu, bei denen sich alles ändern wird. Auf die Zeit, in der die Kinder groß sind, oder wenn ich erst mal in Rente bin, dann geht´s los. Wir wissen genau, da gibt es viel, viel mehr, aber meinen, das geht erst später. Auch wenn die Kinder groß sind, gibt es Aufgaben die uns abhalten, das zu tun, was uns im Herzen brennt. Wenn die Rente da ist, kommt es oft ganz anders als gedacht. Gesundheitliche Beschwerden stellen sich ein, oder gar der frühe Tod des Partners, wirft die ganze Lebensplanung über den Haufen. Wir warten auf bessere Zeiten, die jedoch nie kommen werden. Zumindest nicht von alleine und erst recht nicht im Warten. Amos durchbricht den Irrtum, man muss es halt nehmen wie´s kommt. Suchtet, dann werdet ihr leben. Suchet das Gute, suchet den Guten, wirbelt alle geregelten und gewohnten Abläufe über den Haufen. Das Leben, zu dem wir gedacht sind, kommt nicht von alleine. Ziele, die wir erreichen wollen, erfüllen sich nicht von selbst. Er versetzt uns in eine Aufregung, bei der wir irgendetwas verloren haben. Quasi, wende deine ganze Kraft auf, das ausfindig zu machen, was Gott in dich hineingelegt hat und durch dich erschaffen will.

Wenn eine Person vermisst wird, treten oft Hundertschaften von Polizisten an, um sie zu suchen. Jedoch wenn uns der Alltag auffrisst, was unternehmen wir, das einzigartig, göttliche in uns zu suchen, wozu wir auf dieser Welt sind? Trauen wir uns, bestehenden Abläufen die Stirn zu bieten? Wer sagt denn, dass Geschäfte, die wir gestern gut geführt haben, heute noch gut sind? Suche heißt, alles was ich tue infrage zu stellen, um die Spuren Gottes im Leben zu erkennen. In der Suche nach dem Guten, entfaltet sich das erfüllte Leben heute und nicht erst vielleicht morgen.

Treiben uns die Pflichten, oder ringen wir um das Allerbeste?

Gott segne dich.

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Ich liebe dich

Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke!
Ps. 18, 2

Wo Liebe ist, funkt es. Die Zeit steht still. Der Raum zwischen Himmel und Erde ist unendlich. Das Universum ist von Energie schwanger. Was in einem tiefen Dornröschenschlaf gelegen hat, erwacht und wird lebendig. Wenn jemand anfängt Gott zu lieben, dann ist er das Echo auf Liebe, die in ihm etwas wachgekitzelt hat. Wer Gott in irgendeiner Form begegnet, wird in einen Bann gezogen. Als eine Frau, die von der Gesellschaft verabscheut war, auf Jesus traf, geschah Eigenartiges. Dieses Strichmädchen, diese Hure, oder was sie auch immer sein mag, fiel ihm vor die Füße, küsste sie, beweinte sie, trocknete sie mit ihren Haaren und salbte sie mit dem wertvollsten Öl, das es zu dieser Zeit gab. Sie verfloss vor Hingabe. In der Liebe, die ihr von diesem Menschen und Gottessohn begegnete, erwachte in ihr ihre eigentliche wahre Liebe. Sie erkannte sich selbst und war dadurch nicht wiederzuerkennen. Diese Liebe hat sie völlig umgekrempelt.

Viktor Frankl hielt vor Schwerkriminellen in einem amerikanischen Gefängnis einen Vortrag. Einer solcher Knastbrüder sagte danach: „Wir haben schon viele solcher psychologischer Vorträge gehört, in denen uns immer wieder gesagt wurde, welch hoffnungslose Fälle wir seien, weil das Schicksal und die Umstände uns übel mitgespielt haben. Wir gehen da schon gar nicht mehr hin. Jetzt kommt dieser Mann aus Europa und sagt uns, wir sind nicht Opfer unserer Umstände, sondern die Erschaffer unserer Umstände. Er hat uns den Wert aufgezeigt, wer wir wirklich sind und dass wir alles in der Hand haben zu ändern. Dort wo wir uns und die ganze Welt uns hassen, können wir anfangen uns selbst wieder zu lieben, damit sich unser Blatt wendet.“ Wer geliebt ist, wird mit Kraft vollgetankt. Wer so berührt wird, kann nur auf die Knie gehen und lieben.

Wenn Liebe so mächtig ist, wie sehr darf sie uns und andere verwandeln?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Der genialste Menschenentwickler

Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll.
Hes. 34, 23

Was Propheten immer wieder ankündigten, ging mit Jesus Christus in Erfüllung. Mit diesen Hirten, hat der Herr des Universums, auf der Erde die Führung übernommen. Da soll das Optimalste aus jeder einzigartigen Biografie werden. Da kennt einer die Materie durch und durch und reizt sie bis zum Letzten aus. Unter dieser Führung werden wir zum Besten werden, der wir sein können. Eine absolut unglaubliche Verheißung. Hier ist einer, der wie kein anderer, das größte Interesse daran hat, das ganze Potenzial im Menschen auszuschöpfen. Er ist keiner, wie die Führer unserer Zeit, der seine Schafe klein hält, sondern er will groß machen. Mit größten Erbarmen, dringt er zum Kern. Volksführer, die die Ehebrecherin steinigen wollten, pfeift er zurück und malt ihr eine neue Perspektive auf. Führung, die nicht an Abgründen stehen bleibt und mit Verachtung straft, sondern Wege der Entwicklung und des gesund Werdens aufzeigt. Diese Führung ist die höchste Gnade, die ein Mensch auf Erden erfahren kann.

Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte und die Meinen kennen mich. Damit liegt in dem Christus kennen, die ganze schöpferische Wirkungsmacht einzigartiger Entwicklung. Wenn er die gute Führung ist, liegt in ihm der Schlüssel zu unserer wahren Persönlichkeit. Damit bekommen wir die Chance, zu dem Menschen zu werden, den sich Gott von uns gedacht hat. Da haben alle Ereignisse in unserem Leben einen tiefen Sinn, weil sie mit unserer Entwicklung zu tun haben. Da entfaltet sich der ganze göttliche Vorrat, den er in unser Leben gepackt hat. Wo wir ihn kennen, brauchen wir keine Angst vor der Zukunft zu haben und wir haben die Quelle, aus der sich das Beste unseres Leben entwickeln kann.

Von wem oder was erwarten wir die Führung, die uns einzigartig macht?

Gott segne dich.

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Ziehe die Lehre aus deinem Los

Warum gibt Gott dem Leidenden Licht und Leben denen, die verbittert sind -, die sich sehnen nach dem Tod, doch er kommt nicht?
Hiob 3, 20-21

Das Leben ist oft voller krasser Gegensätze. Eigentlich ist Hiob fix und fertig, mit dem, was er alles durch hat. Familie weg, Haus und Hof weg und er selbst krank. Ihn verreißt die Tatsache, dass er eigentlich nicht mehr will, und da doch ein Wollen in ihm drin ist, das er nicht erklären kann. Irgendetwas will leben, wo er nur noch Sterben möchte. Da zieht mitten im Untergang ein anderer die Fäden. Für mich war es die aufwühlende und umwerfende Erfahrung der vergangenen Tage, den roten Faden meines Leben zu entdecken. In der Kindheit, durch eine schwere Krankheit, fast ein Jahr von meiner Familie getrennt. Mit 19 die spektakuläre Berufung ins Kloster. Später verlor ich vier Finger an der rechten Hand. Eine verkrachte Beziehung kostete schier den Bruch mit meiner Gemeinschaft. Der Großbrand stellte Hab und Gut auf null. Geschäftliche Herausforderungen rauben den letzten Nerv. Da steht man schnell an dem Punkt, an dem man sagt: Lieber Gott, was hast du dir denn dabei gedacht?

Doch im Zusammenhang erkennt man eine Führung, die einem die Sprache verschlägt. Jeder Meilenstein, jeder Schicksalsschlag hatte eine Bedeutung. Diesen Meilensteinen vergab ich Namen und hielt fest, was dadurch an Glaube und persönlichem Wachstum geschehen ist. Alles was passiert ist, unter dem ich schier verrückt geworden bin, war die Handschrift eines großen Meisters. Mir standen Dankbarkeit, Fassungslosigkeit und Tränen in den Augen, als ich das erkannte. Der rote Faden heißt: Charmeur Gottes, der Menschen in Krisen ermutigt. Diese Meilenstein-Reflektion kann ich jedem nur empfehlen. An Jesus sehen wir, er hat selbst gelitten und ist versucht worden, daher kann er denen helfen, die versucht werden. Alles Sterben dient dem eigentlichen Leben und Heil.

Klagen wir über unser Los, oder sind wir bereit die Lehre daraus zu ziehen?

Gott segne dich.

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Das Beste liegt in uns

Elia betete: Erhöre mich, Herr, erhöre mich, dass dies Volk erkenne, dass du, Herr, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst!_
1. Kön. 18, 37

Manchmal werden wir schier verrückt, über Entscheidungen, die es im Leben zu treffen gilt. Wir ringen an inneren und äußeren Weggabelungen, was ist denn jetzt das Richtige. Wir verrennen uns, weil wir mehr gegen eine Sache kämpfen, als für das, was wirklich dran ist. Der Prophet Elia schickt Stoßgebete zum Himmel, dass sein Volk, sich nicht in einem Glaubenskrieg mit einer anderen Religion verzettelt. Zu schnell sind Menschen immer wieder unterwegs, Andersdenkende fertig zu machen. Elia will sein Volk zurückgewinnen. Ereifert euch nicht an den Fremden, sondern besinnt euch auf euren Glauben. Schöpft aus dem, was Gott euch in die Hände gelegt hat. Geht in euch, dann erfahrt ihr, was ihr zu tun habt. Es ist nicht unsere Sache, Gottes Arbeit zu erledigen. Er will uns im Herzen bewegen, und deutlich machen, was unsere Aufgaben ist. Bevor wir in irgendwelchen Aktionismus verfallen, will bei uns erst Christus ankommen.

Auch Paulus betet darum, dass die Liebe reicher werde an Erkenntnis, dass sie prüfen können, was das Beste sei. Für das was dran ist, bekommen wir keine besseren Antworten, als wenn wir still werden und in uns gehen. Das Beste für uns zu erkennen, beginnt mit der Liebe zu Christus. Wir verausgaben uns viel zu oft im Äußeren und geben dem so wenig Raum, was Christus in uns auslösen will. Es sind mehr Antworten in uns als wir wahrhaben. In diesem Stillwerden, in dem Hineinhören, liegen die Antworten, die wir suchen. Da sitzt das Beste, das uns den Weg zeigen will, wo es für uns lang geht. Bevor wir irgendeinen verzweifelten Kampf gegen uns oder andere führen, lasst uns unser Herz zu ihm kehren. In diesem geschmeidigen Hören liegt das Beste für uns.

Wann stoppen wir unseren Aktionismus und fangen an zu hören?

Gott segne dich.

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Heute und Morgen gilt´s, dass die Sparkasse hilft.
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Lass das Unrecht zittern

Du sollst das Recht nicht beugen und sollst auch die Person nicht ansehen und keine Geschenke nehmen. Denn Geschenke machen die Weisen blind und verdrehen die Sache der Gerechten.
5. Mose 16,19

Die Bibel zeigt in ernüchternder Weise auf, wie manipulierbar Menschen sind und wie leicht wir uns blenden lassen. In uns steckt die Veranlagung, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und unseren Vorteil zu suchen. Wo Menschen kein starkes Korrektiv haben, keine klaren ethischen Werte, die aus dem Glauben heraus kommen, beginnt Trickserei und Elend. Bevor in Europa die Grenzen aufgingen, gab es teilweise langwierige Grenzkontrollen. Wer Pflanzen von Holland nach Deutschland importierte, hatte wegen des Pflanzenschutzes eine komplexe Abfertigung. Man war Wohl und Wehe der Grenzbeamten ausgeliefert. Da halfen ein paar Blümchen, um zeitaufwändige Inspektionen rasant zu beschleunigen. In diesem Fall sicher kein kriminelles Verbrechen, sondern mehr eine Energiespritze, um einen trägen Beamtenapparat etwas zu beschleunigen. Doch es zeigt, wie schnell wir in der Lage sind auf diese Tour zu reisen. Geschenke machen blind und verdrehen die Sache der Gerechten. Welch eine tiefe Wahrheit steckt da drin.

Wir brauchen eine starke Orientierung, dass wir nicht aus dem Ruder laufen. Vom Unrecht ablassen, kann einer, der im Recht zuhause ist. Die Gottesbeziehung stabilisiert, wenn der Boden schlüpfrig wird. Wo wir lernen, der inneren Stimme, dem Wort Gottes Raum zu geben, wächst unsere Persönlichkeit. Da stehen dann Menschen auf, die sagen: Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Solche gestandene Menschen wirken in die Ungerechtigkeit der Welt. Je stärker wir uns auf Christus beziehen, umso weniger manipulieren wir oder lassen uns manipulieren. Da herrscht ein anderes Recht.

Wie sehr sind wir im Wort gefestigt, dass Unrecht vor uns zittert?

Gott segne dich.

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