Antworte auf das Wort

Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue.
4. Mose 23, 19

Fünf Sterne für das Wort Gottes. Daumen hoch, für das was er sagt. Es ist etwas, was alles andere in den Schatten stellt. Das Wort ist Spitzenklasse, in dem was es schafft. Es spiegelt Menschenworte. Sein Wort zeigt wer wir sind. Es offenbart uns, wieviel wir uns selbst mit Worten vormachen. Sein Wort trennt messerscharf unsere gute Absicht, vom tatsächlichen Ergebnis. Da wird ja gesagt und nein gelebt. Wir sind voll großer Worte und beeindruckender Bekenntnisse, wenn sich Mitarbeiter gegenseitig versprechen, ja, wenn´s hart kommt, stehen wir die Krisen gemeinsam durch. Wenn´s dann wirklich unerträglich wird und die Durststrecken an den Nerv gehen, denkt man nicht mehr an sein Versprechen, weicht dem Druck aus, denn man hat ja auch noch andere Verpflichtungen. Das ewige Wort zeigt uns auf, was wir oft für Wackelkandidaten sind. Was von Gott kommt, hat für alle Zeiten Bestand. Auf dieses Wort ist von der ersten bis zur letzten Stunde hundertprozentig Verlass. Was er sagt, steht da. Da gibt es keine Erklärungen, warum das diesmal nicht geklappt hat.

Um selbst klarer, handfester und zuverlässiger zu werden, tut der Mensch gut daran, sich von diesem Wort formen und prägen zu lassen. Mit unserem Leben antworten wir auf das Wort Gottes. Unter diesem Wort gehen uns die Halbherzigkeiten unseres Lebens auf. Auch dort, wo wir nur eine fromme Schau abziehen und besser wirken wollen als wir sind. Gott liefert Ergebnisse. Dass die Ergebnisse unseres Lebens ertragreich werden, brauchen wir die Energie dieses Wortes. Dass unser Leben nicht zur Lüge wird, ist es gut, wenn wir diesem Wort antworten.

Wo übermannt das Wort, uns infrage zu stellen und uns formen zu lassen?

Gott segne dich.

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Mein Lebensmotto

Dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost; denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, Herr, Gott Zebaoth.
Jer. 15, 16

Heute möchte ich mal ganz persönlich werden. Dieses Wort ist mein Konfirmationswort, von vor 40 Jahren. Es gibt viele Leute, die haben ein persönliches Programm, die haben Schlachtrufe wie Atempto – ich wag’s, oder just do it, oder deum justificare – Gott rechtgeben, wie unser Prior. Mein Motto ist nicht gewählt, sondern wurde mir in jungen Jahren zugesprochen. Es hat für mich in den vergangenen Jahren die eigentliche Bedeutung gewonnen. Das Wort prägt meine Persönlichkeitsstruktur. Auf das Wort hin riskiere ich mein ganzes Leben, stelle alles infrage, was mich umgibt. Das Wort ist mir zur höchsten Autorität geworden, bestimmt meinen Umgang mit anderen, und den Grad der Verantwortung, wie ich mein Geschäft führe. Das Wort formt den Umgang mit Krisen. Dieses Wort entscheidet über knallhart und butterweich sein. Es ist für mich der Maßstab, der oft gegen den guten Rat von Menschen steht. Darin liegt meine ganze Freiheit, meine Freude und Trost. Ich kann gelassen mit großen Enttäuschungen umgehen. Ich konnte damit meine Altlasten beerdigen und brauche niemand etwas nachtragen. Ich bin frei für die schönste Aufgabe meines Lebens – Menschen durch das Wort Mut zu machen und sie von ganz oben zu inspirieren.

Ich bin nach seinem Namen genannt: Theophilos – Freund Gottes, frisch verliebt in Gott. Dieses Wort, ist das was mich antreibt, was mich jeden Morgen zu euch auf den Weg machen lässt. Ein altes Prophetenwort, breitet sich inzwischen über moderne Kanäle aus. Es ist stark, seine Bestimmung in dem Wort zu haben. Verrückter und tiefer kann ein Leben kaum sein.

Was hält uns zurück, das Wort zu hören und uns davon prägen zu lassen?

Gott segne dich.

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Pack’s an und gestalte

Das ist der Herr, auf den wir hofften; lasst und jubeln und fröhlich sein über sein Heil.
Jes. 25, 9

Hoffen ist kein billiges Trostpflaster, um wenigstens einigermaßen über die Runden zu kommen. Hoffen ist auch kein vages Vorantasten, hoffentlich geht die Wahl am Sonntag ordentlich aus. Hoffnung hat einen felsenfesten Bezugspunkt. Der Herr, auf den wir hofften, ist ein konkreter, handfester Fixstern. Da greift keiner in Pudding. Hier verlässt der Mensch, all seine Möglichkeiten und greift weit über sich hinaus. In dieser Hoffnung greift er regelrecht nach den Sternen. Es ist der Griff nach dem, der am Anfang war und immer sein wird. Es wird geballter Glaube an den Himmel geworfen. Auf den Herrn hoffen hat nicht damit zu tun, dass sich irgendwann etwas zum Guten wenden wird, es weiß nur keiner wann. Hoffen ist hochaktiver Glaube. In dem Augenblick in dem wir hoffen, gestalten wir schöpferisch an der Veränderung der Welt mit. Da wird der Abwarte Status verlassen. In der aktiven Hoffnung werden wir Mitschöpfer. Wir übernehmen die Verantwortung für uns selbst und für andere. Hoffen heißt, ich ziehe alle Register, die mir in der Macht des Glaubens zur Verfügung stehen.

Das bringt zum Jubeln. Aktive Hoffnung verbindet sich mit Erfüllung. Hoffen und beten haben vor 30 Jahren die sozialistischen Mauern brechen lassen. Hinter dieser friedlichen Revolution stand aktives Hoffen. Israel hat es nie für möglich gehalten, dass sie je aus der ägyptischen oder babylonischen Gefangenschaft wieder raus kommen. Männer und Frauen des Glaubens, die unverschämt hofften, haben die Welt verändert. Mit dieser Hoffnung, kann hinter jedem Schicksal die Freude aufgehen. Da können wir unser Elend heilvoll und zukunftsträchtig gestalten.

Wo muss unsere Hoffnung noch viel konkreter und anpackender werden?

Gott segne dich.

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Empfehle dich der grenzenlosen Freiheit an

In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr du treuer Gott.
Ps. 31, 6

Unser Geist gehört in befreiende, schützende Hände. Unser Geist tut gut daran, seine Orientierung außerhalb von sich zu suchen. Wo mein Geist in meinen Händen ruht, hat das Leben nicht viel zu erwarten. Er dreht sich um Kleingeister. Dabei will unser Geist über uns hinauswachsen. Er ist das Organ, das vom Ewigen angezogen wird. Wo dieser Geist in Gottes Hände befohlen wird, ruht er in allmächtigen Schöpferhänden. Da kann Leben nicht mehr normal sein. Diese Schaffenskraft, die unseren Geist berührt, bringt in unsere Normalität eine kosmische Erweiterung. Da wird deutlich, zu welchem umfassenden Denken wir geschaffen sind. Ein Körper lebt in der irdischen, materiellen Welt, der Geist lebt in Unendlichkeit. Mit dem Geist, der in Gottes Händen ruht, umfasst der Mensch Himmel und Erde. Das ist der Wohnraum, in dem wir uns bewegen.

Paulus beschreibt, dass das Gesetz des Geistes erst richtig lebendig macht. Christus, der Geist Gottes, befreit unseren Geist von der geistigen Umnachtung des Todes und der Sünde. Das ist ein Befreiungsschlag über alles Niederschmetternde und armselige Dasein unseres gebeutelten Leibes. Luther sagt: Ein Schluck Wasser oder Bier vertreibt den Durst, ein Stück Brot Hunger, Christus vertreibt den Tod. In welchen Händen unser Geist liegt, das entscheidet darüber, ob wir uns über unserer Niederungen erheben oder in der Trostlosigkeit versauern. Der Geist erhebt uns, über alles was in uns müde geworden ist und sterben will. Befehlen wir unseren Geist in Gottes Hände, damit unser Leben aufgeht, wie die Sonne in ihr Pracht.

Was hält zurück, unser Leben dieser Grenzenlosigkeit anzuempfehlen?

Gott segne dich.

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Das große Ja zu uns

Der Herr ist dein Ruhm, und er ist dein Gott.
5. Mose 10, 21

Du bist populär. Du bist bedeutsam. Wenn wir dem Wort Ruhm nachspüren, hast du weltweites Gewicht. Auf dir liegt Unsterblichkeit durch Gott. Er ist dein Ewigmacher. Durch Gott hast du einen ganz großen Namen. Du bist berühmt. Gott macht aus deiner Person etwas, was wir von Natur aus nicht sind, oder uns zumindest nicht bewusst ist. Wo Gott dein Gott ist, trittst du heraus aus allem Schattendasein, aus anerzogener, falscher Bescheidenheit. Da ist der Anfang und das Ende, das A und O dein Bruder. Damit bist du einmal geschaffen und wirst für immer bleiben. In Gottes Augen bist du ein Teil unendlicher Glorie. Du hast solch einen Wert, dass du für alle Zeiten nicht mehr aus dem Universum wegzudenken bist.

Dieser Wert liegt auf allen Menschen, ob sie es erkennen oder nicht. Vor allem liegt er auf dem Fremden. „Erinnert euch, dass ihr in ägyptischer Gefangenschaft Fremde ward. So wie ich euch wertschätze, so schätzt auch den Fremden wert.“ Wer seine ewige Bedeutung kennt, kann mit anderen nicht bedeutungslos umgehen. Im unendlichen Netzwerk, ist alles mit allem verbunden ist. Alles in allem ist mit Gott, ist mit Christus vernetzt. Wo wir abwerten, irgendjemand ausgrenzen, gehen wir gegen Gott und untergraben gleichzeitig unsere eigene Bestimmung.

Wenn der Herr dein Gott ist, befreit das von allem kleinkarierten, begrenzendem Denken. Da steht Leben unter dem höchsten Horizont. Da habe ich keinen Grund mehr nach Wertschätzung und Anerkennung zu buhlen, weil ich die schon lange durch meine großartige Bestimmung habe. Den Ruhm, den ich in Gott habe, kann ich nie von einem Menschen erhalten. Lasst uns das königlich leben und glauben.

Wie finden wir zu einem viel größeren Ja zu uns selbst und zu anderen?

Gott segne dich.

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Es geht noch viel mehr

Sieht Gott nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?
Hiob 31, 4

Wenn Google mir monatlich mein Bewegungsprofil schickt und mir aufzeigt, wo ich eingekauft, Kaffee getrunken, und wie lange ich mit in einem Geschäft aufgehalten habe, kann das ab und zu verwunderlich sein. Da zählt tatsächlich einer meine Schritte. GPS sieht meine Wege und mein Handy übermittelt es dem größten Server der Welt. Da weiß einer Dinge, dich ich längst wieder vergessen habe. Bestimmt nicht immer ein prickelndes Gefühl. Hiob macht eine ähnliche Erfahrung, doch mit dem Unterschied, dass da einer seine missliche Lage auf Schritt und Tritt kennt. Er sieht wie ein Mensch des Glaubens voll an seine Grenzen kommt. Er zählt die Schritte, die es braucht, um sich von der Brücke zu stürzen oder die Pulsadern aufzuschneiden. Er sieht ins Innerste, wo Außenstehende oft hilflos daneben stehen. Gott verwertet unsere geheimsten Daten nicht, um uns fertig zu machen, und Profit daraus zu schlagen, sondern um uns in sein großes Ganzes zu stellen. Er sucht die schlummernden Potenziale, die er aufbauen kann. Wo kann er im größten Elend mit seinem Heil ansetzen?

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder, steht als Thema über dem heutigen Sonntag Kantate. Damit wird das betont, was Gott sieht und zählt. Gott liegt auf der Lauer, um in der Armseligkeit ein Wunder anbrechen zu lassen. Er lässt in Katastrophen einen Gesang entstehen. Er formt nicht das Elend um, sondern lässt darin die Menschen zum Segen werden. Dieses neue Lied steigt in verwandelten Menschen auf. Auf die Fragen, die das Leben an uns stellt, wachsen in einem bereiten Herz gute Antworten. Wo Gott meine Wege sieht, kann beschwerliches Leben zum Wunder werden.

Wenn Gott meine Wege sieht, geht da nicht mehr als wir denken können?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Erinnerung macht stark

Als jene ganze Generation zu ihren Vorfahren versammelt worden war, kam nach ihnen eine andere Generation, die weder vom Herrn wusste noch von dem Werk, das er für Israel getan hatte.
Richter 2, 10

Ein alter Mensch, der Erinnerungslücken hat, kennt zum Teil selbst den Ehepartner nicht mehr. Mit Orientierungsschwierigkeiten kommt er sich in seiner vertrauten Welt hilflos vor. Wenn deutsche Politiker nichts mehr von Gott wissen, haben sie kein Problem damit, die christlichen Feiertage abzuschaffen. Da treten demokratische Parteien für eine Legalisierung der Leihmutterschaft ein. Wo ein Volk nichts mehr von dem Herrn weiß und seiner zentralen Bedeutung für das Leben, beginnt eine gesellschaftliche Demenz und Orientierungslosigkeit. Da kommt eine ganze Werte-Ethik ins Wanken. Die Rückbesinnung auf Gott macht lebenstüchtig. Paulus sagt: halte Jesus Christus im Gedächtnis, der von den Toten auferstanden ist. Gott denkt Tag und Nacht an uns, doch wo wir ihn vergessen, fehlen dem Leben die Wirkungen des Geistes. Die Erinnerung an das Wort und den Auferstandenen, sind das Blut, das durch unsere Adern gepumpt wird.

Unser straffer Tagesvollzug braucht Ankerpunkte der Erinnerung. Leute, die viel bewegen, haben ein gezieltes Morgenritual. Sie schaffen Raum für Rückbesinnung und Ausrichtung. Wir haben das Wort, das in uns ein gewaltiges Kraftfeld freisetzen möchte. Daher ist gut, sich bewusst Zeit zu nehmen. Nicht einfach in den Tag zu stolpern und zwischen anziehen und Kaffee trinken schnell noch die Losung lesen und dann ab durch die Mitte. Zeit für die Erinnerung zu haben heißt für mich, eine Stunde früher aufzustehen als ich es müsste. Doch genau diese Stunde entscheidet, wie lebendig sich Glaube in den täglichen Herausforderungen durchsetzt.

Wo sind unsere Erinnerungsmomente, die stark machen und Wege zeigen?

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Engel verwandeln Unglück

Der Herr hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Ps. 91, 11-12

Es wird ein starkes Warum deutlich, wozu Engel uns behüten. Wenn der Herr behütet, hat das nicht den Zweck, dass kein Unglück geschieht, sondern dass wir am Unglück genesen. Engel sind dazu da, das Beste aus unserem Leben zu machen. Wir denken, behüten hieße, dass Leben keine Schrammen bekommt. Wir glauben, wenn wir auf Händen getragen werden, läuft alles harmonisch. Das Problem sind unsere Vorstellung von Unglück und Harmonie. Wenn Engel behüten, kann das heißen, dass wir von einer Klippe springen und das Genick brechen. Als Häufchen Elend, sind wir lebenslänglich an den Rollstuhl gefesselt. Diesen Schock brauchte Boris Grundl, um zu der Erkenntnis zu kommen, was der Sinn seines Lebens ist. Tragende Hände brachten zu der Einsicht, ich würde das wieder so machen, weil dadurch das Entscheidende für mich passiert ist. Ohne mein Unglück, könnte ich nie Menschen das Beste für ihr Leben aufzeigen.

Wo Engel behüten und auf Händen tragen, haben sie ein großes Ziel vor Augen. Sie dienen uns zur Reife. Sie lassen uns nicht bei dem stehen, wo wir sind, sondern setzen zur größten Entwicklung unseres Lebens an. Engel verwandeln unser ganzes Dasein. Sie verwandeln unser Denken, unsere Einstellungen, unseren Glauben. In den dunkelsten Stunden unseres Lebens, tragen Engel uns nach Hause. Wo Engel behüten und tragen, stehen wir in einem viel größeren Zusammenhang, als das, was über uns hereinbricht. Sie lassen uns am Schicksal nicht Anstoß nehmen. Die Engel bewahren den Glauben, dass uns alles zum Besten dient.

Sind wir bereit, unser Unglück verwandeln zu lassen?

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Riskiere alles

Des Herrn Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus.
Jes. 28, 29

Zehn junge Leute, die frisch schulentlassen waren, erhielten vor ca. 50 Jahren dieses Wort. Da waren nicht die geringsten Voraussetzungen für ein Millionenprojekt da. Alles was sie hatten, war ein Ruf und dieses Wort. Es ist die Werkslosung der Blumenmönche. Die Schulerbuben wurden Brüder und Schwestern im Rentenalter, die ein geistliches Zentrum und ein Unternehmen geschaffen haben, das unvorstellbar ist. Führung erkennt man am Ergebnis. Die ganze Bibel ist voll mit Führungsgeschichten. Er führt herrlich hinaus. Er führt zum absolut Unfassbaren. Und das, trotz menschlicher Krisen, trotz Weggängen, trotz Brandkatastrophe. Dieses Führen kennt keinen Weltuntergang. Dahinter steckt Energie, die völlig unabhängig von menschlichen Befindlichkeiten und äußeren Widerständen ist. Egal was passiert, Führen ereignet sich. Der Weg zum Herrlichen ist nicht aufzuhalten. Gott schafft auch dort wo wir nur Probleme sehen. Hinter allem was uns den letzten Nerv raubt, läuft ein zielstrebiges Gloria ab. Im Weltuntergang entpuppt sich eine unaufhaltsame Schaffenskraft. Aus Unwertem und Unmöglichem geschieht Großartiges.

Der Antrieb dazu ist das Wort. Nur dieser kleine Satz hat eine junge Bruderschaft motiviert, etwas zu wagen, was nicht in ihrer Macht stand. Ein damaliger Kirchengemeinderat hat in einer Sitzung, als dieses Projekt vorgestellt wurde, aufgeschrien: Wo sollen denn die Millionen herkommen? Sie kamen aus dem Rat des Herrn. Bis heute zeigt uns diese Aussage; wir können nie groß genug denken und alles auf das Wort hin wagen. In dem Wort liegt eine selbsterfüllende Kraft. Es kommt, wie es verheißen ist. Wenn wir dieser Führung trauen, wird Leben herrlich.

Wo müssen wir Zweifel begraben und auf das Wort hin alles riskieren?

Gott segne dich.

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Verplempere nicht dein Leben

Unsere Abtrünnigkeit steht uns vor Augen, und wir kennen unsere Sünden: abtrünnig sein und den Herrn verleugnen.
Jes. 59, 12-13

O Mann, ich liege voll daneben. Ich bin ja gar nicht der, der ich sein kann. Ich schramme mit meinem Leben am Ziel vorbei. Ich bin für ein Leben unter offenem Himmel geschaffen und krieche im Dreck herum. Dieser Klick ist hilfreich. Mein Jammer beginnt, wo ich von Gott abrücke. Wir sind so sehr aus Gott geschaffen, dass wir uns selbst das Wasser abgraben, wenn wir die Quelle verlassen. Wo die Interaktion mit Gott gestört ist, ist das ganze Leben gestört. Es muss einem heiß und kalt werden, wenn wir vom Segensstrom abgeschnitten sind. Ich verleugne den Herrn, wo ich nicht die Gaben erkenne, mit denen ich bereichern und segnen soll. Das ist Sünde, wo ich zu einem geistigen Höhenflug geschaffen bin, um die Erde fruchtbar zu machen und dazu nicht durchstarte.

Wer Abtrünnigkeit erkennt, steig zu seiner eigentlichen Größe auf. Dieses Wort erhebt und baut auf. Es will uns aus der Reserve locken und in unsere eigentliche Bestimmung führen. An der Stelle hat die christliche Verkündigung vielfach die Kirchen leergepredigt. Wenn die Bibel von Sünde und Abtrünnigkeit spricht, will sie nicht die Menschen klein machen und aufzeigen, welch böse, ungezogene Wesen sie sind. Sie will keinen Glauben produzieren, der ständig mit schlechten Gewissen herumläuft. Im Gegenteil, Abtrünnigkeit will aufzeigen, wie weit weg wir sind, von dem, der wir eigentlich sein können. Zu leicht verspielen wir die Gaben des Geistes und verplempern uns in der Belanglosigkeit. Uns muss vor Augen stehen, dass wir uns viel zu früh mit dem Verlauf unseres Lebens abfinden, ohne zu unserer schöpferischen Größe aufzubrechen, die Gott geben will.

Macht uns das heiß, dass wir viel mehr Mitschöpfer sein sollen?

Gott segne dich.

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