Dankbarkeit revolutioniert

Danket dem Herrn und rufet an seinen Namen; verkündet sein Tun unter den Völkern!
Ps. 105, 1

Reformation ist zweifacher Umbruch. Die Reform in mir, schlägt eine Delle ins Universum. In mir geschieht der gewaltigste Wandel, indem ich zum Gefäß der Dankbarkeit werde. Im Dank feiere ich die Gaben Gottes, die sich in mir manifestiert haben. Wo der Dank zum Himmel aufsteigt, werde ich zum Echo des schaffenden Gottes. Das reformiert nicht nur mein Leben, sondern die ganze Welt.

Wo Dank überquillt, ist Gott in einem Herz aufgeschlagen. Da klickt es, mein Atem fließt, mein Puls schlägt, Arme und Beine bewegen sich, ich bin randvoll mit Gaben, die Leben erschaffen wollen, das alles kommt nicht aus mir. Da ist Energie, die antreibt und in Bewegung hält. Wenn der Schalter aus ist geht nichts mehr. Die Dankbarkeit ist der Aufschrei: Ja, das vollkommene Leben ist bei mir angekommen. Dankbarkeit erkennt, Gottes Lebenssaft sprudelt in mir. Das ist Reformation. Ich erkenne mich als Ebenbild Gottes. Ich bin eine öffentliche zur Schau Stellung, in dem Ewiges Auferstehung feiert. Da treiben grüne Blätter aus verkohlten Zweigen, da atmet die Freiheit, weil Vergebung Altlasten entsorgt hat. Dankbarkeit feiert die Reformation des Christenmenschen.

Das wird zur Revolution in der Welt. Was sich als Reformation in mir ereignet, bringt Himmel und Erde in Bewegung. Verkündet sein Tun unter den Völkern, ist kein Auftrag, es ist notwendige Wirkung von Dankbarkeit. Was sich in mir ereignet, kann ich nicht klein halten. Wo ich Licht bin, wird es hell. Wir feiern am Reformationstag nicht die Geburt einer Kirche, sondern den Wandel von Menschen, die die Welt verwandeln.

Was würde sich ohne Dankbarkeit, in und um uns verändern?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen mit anregendem Klang
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Einprägen reißt den Himmel auf

Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes!
Ps. 105, 5

Wir leben entweder aus Vergangenheit oder aus Zukunft. Für die meisten ist der heutige Tag die Wiederholung von gestern. Wir stehen gleich auf, waschen uns, putzen auf gleiche Weise die Zähne, frühstücken, gehen zur Arbeit oder versorgen den Haushalt usw. Unsere Gedanken spulen den Film ab, was sie gestern schon gedacht haben. Alles läuft wie es war; da ist nicht viel Neues. Doch Wunder geschehen, wenn wir Zukunft riskieren.

Eingefahrene Abläufe ändern, ist für manch einen Horror. Die Vorstellung, den Arbeitsplatz zu wechseln, setzt ein riesiges Wenn und Aber in Gang. Nur die Zahnbürste in die andere Hand zu nehmen, irritiert. Wenn unsere Gedanken das Bisherige wiederholen, ist Entwicklung und Aufbruch in Neues weit weg. Der Psalmbeter fürchtet Stillstand. Gedenke der Wunder und Zeichen. Er greift nicht in seine Erfahrung, sondern in die Handlungen Gottes. Er baut sich an dem auf, was in kein Schema passt und die eigene Offenheit für das noch nie dagewesene fördert. Der Glaube an die Zukunft greift nach dem Gott, der immer für Überraschungen gut ist.

Jesus nahm 5 Brote und 2 Fische und machte damit tausende Leute satt. Für ihn war es kein Problem das Tischgebet zu sprechen und auszuteilen. Er blickte zum Himmel, das war sein Gedenken an die Wunderwerke. Da ist kein Gedanke daran, dass diese Menge an Lebensmittel bisher für eine Familie reichte. Das Gedenken an die Wunder und Zeichen rechnet mit der Realität Gottes, die nicht an unser mathematisches Verständnis von Materie gebunden ist. Wo wir uns diese Wunder, Zeichen und Worte einprägen, ist in der Zukunft alles möglich. Schaffen wir uns eine gewaltige Erinnerungskultur, die unser rationales Denken ständig herausfordert.

Wo gedenken wir zu sehr an das, was für uns bisher möglich war?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Gib dem Limbi freien Lauf

Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade.
Jona 2, 9

Grob vereinfacht ist das Gehirn dreigeteilt. Das Stammhirn, das alle automatischen Vorgänge, wie Atmung und Verdauung steuert, das denkende Gehirn, dass die rationalen Vorgänge verarbeitet und das emotionale Gehirn, das limbische System, das auf alle Emotionen, wie Freude, Liebe und Trauer reagiert. In diesem „Limbi“ sitzt die ungeheure Macht des Glaubens, mit der ein Mensch über sich hinauswachsen kann.

Von klein auf, werden wir dazu erzogen „vernünftig“ zu sein. Damit wird rationales Denken trainiert, das Risiken abwägt und Sicherheiten sucht. Hier sitzt der bewusste Geist, der seine Realität um sich herum wahrnimmt und strukturiert. Dieser Neocortex schafft unser reales Bewusstsein. Dann ist da noch das kleine geniale Kind, das emotionale und hochbegabte Limbi. Es fühlt seine Umgebung, reagiert auf Stimmungen und kann daraus eine übernatürliche Leistungsfähigkeit entwickeln. Limbi ist begnadet, Glauben zu entwickeln, der Berge versetzt. Dieses Kind hat urwüchsiges Gottvertrauen. Limbi hat die Hoffnung, im Leben alles Gottmögliche zu erreichen. Es hat die Gnade, grenzenlos frei zu denken. Bei Limbi gibt es keine Schranken, da ist nichts unmöglich. Diese Gnade haben wir alle.

Die Spannung dabei ist, dass wir in einer Realität leben, in der alles logisch funktioniert. Rational verdienen wir Geld, versorgen Familie, verrichten unsere Verpflichtungen und Aufgaben. Unserem Limbi sagen wir dauernd: für deine verrückten Ideen ist jetzt keine Zeit und kein Platz. Vor lauter rationalem Denken, verspielen wir die Gnade, des schöpferischen Gestalten, das sich in uns entfalten will. Das Kind in uns, das im Glauben Welten durchdringt und Ewiges im Irdischen greifbar werden lässt, ermahnen wir vernünftig zu sein.

Wie denken und glauben wir, damit wir nicht diese Gnade verlassen?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen mit anregendem Klang
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Sei eine Frischzelle

Das Volk derer, die ihren Gott kennen, wird stark bleiben und entsprechend handeln.
Dan. 11, 32

Medizinische Studien haben festgestellt, Wunder wirken nicht von außen auf einen Menschen ein, sie entstehen aus dem Geist. Nick Vujicic, der Arm- und Beinlose australische Evangelist und Motivationstrainer sagt: Wenn kein Wunder geschieht, sei selbst eines. Was Menschen stark macht und die extremsten Schwierigkeiten überwinden lässt, ist eine Beziehung.

Gott kennen ist ein Wundermittel. Dabei ist kennen keine flüchtige Bekanntschaft, im Sinne von: Ich glaube auch an Gott. Gott kennen ist ein Erkennen, das für die innigste Beziehung zweier Menschen steht. Eine 1A Liebesgemeinschaft. Damit stehen oder fallen wir. Da leuchten die Augen oder werden trübe. In diesem Kennen wird mein Geist mit Heiligem Geist befruchtet. Da findet durch Glauben in mir Neuschöpfung statt. Durch das Kennen bekomme ich eine neue Identität. Der befruchtete Geist, erschafft einen neuen Körper. Tausende an Zellen bilden neue Synapsen und wirken auf den Programmcode des Lebens. Gott kennen ist totale Verwandlung.

Wenn Jesus sagt: Lasst euer Licht leuchten, dann ist das die durch Gott verwandelte Gesinnung in mir. Es findet hier ein, für alle Welt sichtbarer Eingriff in meine Persönlichkeit statt. Damit bleibe ich stark, in allem, was tagtäglich niederschmettert. Im Glauben klammern sich unsere Gedanken an Gott. Das geschieht genau in den katastrophalen Umständen in denen wir stehen. Damit bekommt das Gott kennen in mir eine stärkere Macht, als das was mich von außen erdrücken will. Durch das Kennen findet in mir der gewaltigste Umbruch statt. Es verändern sich die Machtverhältnisse dessen, was mich bestimmt. In mir entstehen tatsächlich organisch frische Zellen, die kraftvoll in die Welt wirken und mich leuchten lassen.

Gott will Wunder wirken; wie darf er dazu frische Zellen in uns schaffen?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Wenn unten oben ist

Der Herr macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht.
1. Sam. 2, 7

Als unser Prior seine theologische Ausbildung begann, war der Lehrsaal gleich eine Ausnüchterungszelle: „Das erste Verständnis, das wir von Gott haben, ist ein Missverständnis.“ Diese Aussage erging an zukünftige Prediger und Diakone, die eigentlich dachten: Ich stehe fest im Glauben. Doch dass Gott arm macht und erniedrigt, lernen wir bis an unser Ende.

Den lieben Gott der reich macht, mögen wir alle. Die Werbe-Abteilung des Reiches Gottes spricht viel von der Sonne, wie sie aufgeht in ihrer Pracht. Sie malt farbenfrohe Regenbogen der Hoffnung, erzählt Geschichten, wie Blinde zu Tanzen beginnen. Wir haben ein Buch voller Wunder in den Händen und wundern uns, warum der liebe Gott so ungerecht, so blutrünstig sein kann. Wir verstehen die Welt nicht, wenn Kinder verunglücken und lebensmüde, demente, alte Leute nicht sterben können. Glaubende zerbrechen schier, weil Belastungen unerträglich werden. Hier stehen wir vor dem größten Missverständnis, das wir von Gott haben. Da sitzt in unseren Vorstellungen von Gott ein Irrtum. Wenn Gott gut sagt, meinen wir es geht aufwärts. Doch gut ist bei Gott, wenn er arm und reich macht, wenn er erniedrigt und erhöht.

Wenn Gott in Höhen und Tiefen seine Herrlichkeit erschafft, dann müssen wir unsere Einseitigkeit infrage stellen. Gott bewertet nicht in gut und schlecht. Nur wir meinen, wenn streicheln, dann gut, wenn schlagen, dann schlecht. Gott sagt: Ich bin in beidem. Damit können wir Schmerz, Leid und Katastrophen mit Licht zusammenbringen. Dort wo unsere Gedanken das rotieren anfangen, ist Gott mittendrin. Heil kann sich nur im Kranken und Chaos entwickeln. Im Leiden entsteht das weit Größere an Erneuerung, als in allen Freuden dieser Welt.

Wenn Gott unten durch führt, wollen wir da nicht das Niedere aufwerten?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

Ermutige einen Kraftlosen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Erwählt sein macht stark

Du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott, und der Herr hat dich erwählt, dass du sein Eigentum seist, aus allen Völkern, die auf Erden sind._
5. Mose 14, 2

Ein junger Sohn, übernimmt von den Eltern die Traditionsbäckerei. Mutter und Vater, gestandene, hoch engagierte Geschäftsleute, die den Betrieb durch harte Zeiten durchgebracht haben. Als der Sohn seine Erwählte nach Hause brachte, musste sie mit der Zugabe der Mutter leben: „du bist nicht die Richtige.“ Als die Mutter zu Grabe getragen wurde, sagte sie: Ich bin nicht bitter, ich hatte den besten Mann der Welt, das machte mich stark.

Wenn Gott erwählt, werden Menschen größer. Wer erwählt wird, bekommt höchste Bedeutung. Wenn der Heilige sein Auge auf ein Volk wirft, dann werden Erwählte heilig. Aus über sieben Milliarden Menschen, sind wir seine Angebeteten. Erwählung trifft mitten ins Herz. Die größten Liebesgeschichten beginnen mit der Wahl: ich will dich. Da fällt die ganze Energie des Liebhabers auf einen Punkt. Wohlwollen umzingelt das Goldstück. Da hat einer einen Narren an mir gefressen. Wo Gott erwählt, kann kommen was will, da sind wir königlich. Die Erwählung macht größer. Größe und Starke entsteht durch den der erwählt. Wir sind nicht mehr der, der wir waren, wir werden der, den sich Gott zu eigen macht.

Wer erwählt ist, hat nichts zu befürchten. Da kann eine Schwiegertochter mit der größten Ablehnung leben. Durch die starke Liebe im Nacken, kann sie aufrecht gehen, kann großzügig vergeben und befreit leben. Sie kann unbelastet an den Sarg der Schwiegermutter treten und dankbar sein, für alles was gut war. Weil Gott uns erwählt hat, können wir befreit unter schwersten Lasten leben. Erwählt sein macht stark.

Warum sollte Bitterkeit uns beugen, wenn ein starkes Ja aufrichtet?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Was groß weden soll tut weh

Gott tut große Dinge, die wir nicht mehr begreifen.
Hiob 37, 5

Das sagt ein Mann, der seine Wut nur noch zum Himmel schreien könnte. Normal wäre Hiob an dem Punkt, an dem er Gott den Laufpass geben würde und seinen Glauben an den Nagel hängen. Wenn man seine Kinder verliert, die ganze Existenz ruiniert ist und man immer noch Gott mit Komplimenten überschüttet, gibt es ein Geheimnis, das keiner kapiert.

Wir haben ein Problem, wenn´s unten durch geht. Auf dem Abstellgleis des Lebens angekommen zu sein, fühlt sich einfach nicht gut an. Ruckzuck ein paar Pillen einnehmen, dass es nicht mehr so weh tut und der Schmerz nachlässt. Hiob wehrt sich nicht, er lässt größtes Leid zu. Er wird eins mit seinem inneren und äußeren Schmerz. Als Schmerzensmann liegt er erschlagen Gott zu Füßen. Es ist wie das Erleben des eigenen Sterbens, das in der absoluten Gottesgegenwart geschieht. In seiner dunkelsten Stunde ist er dem Heiligsten am nächsten. Er verschmilzt mit dem leidenden Gott. Es ist die Stunde des Kreuzes Christi, die zum Auftakt von Erlösung wurde. Das Alte musste sterben, damit Neues auferstehen konnte.

Ohne das größte Leid, gäbe es keine Auferstehung. Ohne das Samenkorn, das in der Erde verfault gäbe es keine Ähre, keine Frucht, kein Brot. Am schrecklichsten Punkt seiner Verzweiflung erkennt Hiob das größte Geheimnis des Lebens. Dort wo das Alte stirbt, beginnt das Unfassbare, das viel Größere, das Gott in uns erschaffen will. Die Bibel spricht oft von Umkehr, von Umdenken. Beim Umkehren trennen wir uns vom dem, was wir bisher als richtig gesehen haben. Doch wenn Gott etwas Neues beginnen will, dann muss das Alte weg. Das tut immer bitter weh und raubt den Verstand. Doch nur so entsteht das Gewaltige das Gott in Menschen werden lässt. Alles dient der Vergrößerung Gottes in uns.

Warum glauben wir, dass sich das Heilige schmerzfrei entwickeln soll?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Ergreife das Aber

Du hast Menschen über unser Haupt fahren lassen, wir sind durch Feuer und Wasser gekommen. Aber du hast uns herausgeführt und erquickt.
Ps. 66. 12

Jeder kann ein Lied davon singen, was er in seinem Leben durchgemacht hat. Von dem schönsten Sonnenuntergang bleibt nicht viel übrig, wenn der Arzt sagt: Noch sechs Monate. Die Kontraste des Lebens können in den Wahnsinn treiben und den Eindruck vermitteln, wir sind die hoffnungslos Ausgelieferten. Doch diesem Gefühl steht ein fettes *ABER* gegenüber.

Bei allen Anfeindungen, die sich Menschen antun, bei allen Katastrophen, die über uns hereinbrechen, bleibt eines, – wir leben noch. Allein die Geschichte der Blumenmönche ist einziges Wunder. Als schulentwachsene Jungscharbuben ein Werk in Millionenhöhe geplant haben, war das Kopfschütteln abartig. Das Ordenshaus und Kirche war dann gut zwanzig Jahre nach der Entstehung ein verkohlter Trümmerhaufen. Bei Hochwasser, war die Hauskapelle ein Badesee mit Wasserfall. Hagel hatte die Gewächshäuser zu einem gespenstischen Gerippe auf Splitterbergen gemacht. Und wir leben und lachen noch. „Aber du hast herausgeführt und erquickt“, ist die schöpferische Opposition zu Katastrophen. Die Aber-Führung stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. Das Aber ist die Gottesliebe zum Leben und seine Rebellion gegen das Sterben.

Der Glaube greift nach dem Aber. In unseren Gedanken, entstehen durch Glauben Trotz-Gene. Glaube produziert in uns Auferstehungshoffnung, die sich nicht von äußeren Einflüssen einschüchtern lässt. Durch den Glauben schafft Gott in mir Glücksgefühle im Übel. In mir wird der Schalter umgelegt, um unter verkohlten Balken aufzustehen. Der Glaube ist das Instrument, das Leiden und Lachen verbindet.

Ergreifen wir das Aber oder bleiben wir in der Opferrolle ?

Gott segne dich.

Ab heute läutet die Glocke wieder
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Streue knackige Samenkörner

Du wirst mit deinem Gott zurückkehren. Halte fest an Liebe und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!
Hos. 12, 7

Da sind hochbegabte Menschen, die Sinn im Leben suchen. Sie wollen unter allen Umständen ein kraftvolles Leben führen. Sie träumen, dass sie mit dem was sie sind und tun, einmal sagen können: Ich habe meine Berufung gelebt und alles ausgeschöpft, was an Gaben in mir lag. Hosea hat einen Plan, wie es trotz täglichen Pflichten und Querschlägen gelingt.

Jeder will am Ende seines Lebens gerne sagen wollen: Mein Leben hat sich gelohnt, es war sinnvoll. Der Lebensauftrag ist erfüllt und ich fahre eine große Ernte ein. Die Überdosis an Gaben, die ich vom Schöpfer bekam, habe ich entfaltet. Ich gebe meinen Acker zurück, mit dem ich gewuchert und mächtige Zinsen erwirtschaftet habe. Unwetter haben mich nicht gehindert die Scheunen zu füllen. Für eine satte Ernte stellen wir heute die Weichen. Halte an Liebe fest, an dem Wort und hoffe stets auf Gott! Drei knackige Samenkörner, die sich gegen alles Widerstände durchsetzen und Frucht garantieren. Halte Tuchfühlung mit Gott. Verbeiße dich an dem, was Gott dir als Kraftfutter gegeben hat. Klammere dich an die Liebe, die alles trägt. Lass dich von der Kraft des Wortes ständig erneuern und in Bewegung setzen. Hoffe auf den, der sich nicht vom Tod erschrecken lässt.

Diese knackigen Samenkörner entscheiden über Sieg oder Niederlage, über Erfüllung oder Frust. Es sind die wirkungsvollsten Wunderpillen aus der Gottesapotheke. Gerade wenn uns die täglichen Pflichten auffressen, die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt und da immer noch das Eine ist, das in uns leben will, doch nicht entfalten kann, braucht es diese Pillen. Es wäre schlimm, wenn wir sagen müssten: Wir haben nur überlebt und nicht im Geringsten das Wunder ausgelebt, das Gott in uns gelegt hat. Packen wir die Überwindungskräfte, die im Wort liegen.

Wollen wir ein kraft- und sinnvolles Leben führen?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611

Baue andere auf

Elia sprach zu allem Volk: Kommt her zu mir! Und als alles Volk zu ihm trat, baute er den Altar des Herrn wie der auf, der zerbrochen war.
1. Kön. 18,30

Lena spielt in ganzen Kinderglück vor ihrem Haus. Wenn Kinder spielen, sind sie ganz in ihrer Welt versunken. Der Fahrer eines Paketdienstes macht seine Arbeit und stellt seine Päckchen zu. Beim Rangieren übersieht er das Mädchen und überrollt es. Es hatte keine Chance. Binnen Sekunden brechen Welten zusammen. Eltern bricht das Herz, der Fahrer wird zeitlebens von Schuldgefühlen verfolgt. Wie kann es da je wieder zu einem Lob und zum Glanz in den Augen kommen? Elia hat das Rezept.

Vieles was uns heilig war, liegt in Scherben vor uns. Die schönsten Beziehungen, funktionieren einfach nicht mehr. Jeder Tag ist mühsam und quälend. Dabei hatte man vor einiger Zeit das Glück, für sich einen Urlaub zu machen, und erlebte Erfüllung in Höchstform. Hilflos fügt man sich dem Schicksal seiner Tage. Trauer und Frust über Zerbrochenem. Im Großen wie im Kleinen. Elia nimmt an solch einem Frustpunkt die Leute zusammen und fängt an, verwundete Seelen aufzubauen. Er geht an den tiefen Urgrund von Unfrieden. Zerbrochenes kommt nur dort zur Ruhe, wo der Mensch einzigartigen Frieden findet. Er rückt Gott in die Mitte und baut aus Trümmern, einen Ort der Anbetung.

Diese Erbauung heilt herausgerissene Herzen. An dieser heiligen Stelle kommen bebende Seelen zur Ruhe. An dem aufgerichteten Altar versöhnt sich das Unglück mit seinem Heil. Der Schmerz, der Gott anbetet, wird zum Lob verwandelt. Am Altar findet die größte Transformation statt, die auf Erden möglich ist. Wir sind nicht heillos den Scherben unseres Lebens ausgeliefert. Wir kennen den Ort der Erbauung, zu dem wir alle Gebrochenen mitnehmen können, die dann zu Lobsängern werden.

Wo können wir viel mehr Leute an diesem Platz verwandeln lassen?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
Abonniere die Auslegungen per WhatsApp +49 174 3387611