Verabschiede dich von lähmenden Worten

Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten.

  1. Mose 23, 1

Menschen lieben Geschichten. Bei Geschichten entstehen lebendige Bilder im Kopf, die haften bleiben. Wer die stärksten Geschichten erzählt, findet Gehör. Der Journalismus beherrscht dieses Instrument in Perfektion. „Altenheim in Flammen“, war der Titel beim Großbrand damals. Alles schreckt auf, stellt sich ein Katastrophenszenario vor, bricht in Bedauern auf und merkt nicht, dass es gerade einer „Ente“ aufgesessen ist. Das Altenheim war als einziges nicht vom Brand betroffen. Kirche und Ordenshaus, standen in Flammen. Wir geben dauernd Informationen über Menschen oder Sachverhalte weiter und sorgen dabei für Gefühle beim andern, die verletzen oder aufbauen.

Das 8. Gebot kennt unseren Hang zum Geschichten erzählen. Es kennt vor allem den Schaden, den Lügen verursachen. Worte, die verbrannte Erde hinterlassen, geknickte Menschen, verkrachte Beziehungen, sind tötende Worte. Gott ist ein Gott des Lebens, des Lichts, der Klarheit; seine Worte lassen Augen leuchten. Er erzählt Geschichten die Mut machen, die Menschen aus der Reserve locken, die aufbauen. Von ihm kommen Worte die heilen und befreien. Damit hat er den Maßstab für Geschichten und Worte gelegt. Kriterium ist, wie die Worte wirken. Dienen sie Wachstum oder Sterben? Sagen sie: Du bist ein heiliger, von Gott erwählter Mensch, oder säen sie Zweifel mit: Sollte Gott gesagt haben? Gott weiß, wie anfällig wir für Misstrauen sind, daher setzt er mit Christus den Weg, die Wahrheit und das Leben dagegen.

Franz von Assisi hat die Seligpreisungen wertvoll ergänzt: „Selig bist du, wenn du hinter dem Rücken deines Nächsten nichts von ihm sagen würdest, was du nicht auch in Liebe vor seinem Angesicht sagen könntest!“ Rede Gutes über andere, und sollte es nichts geben, schweige.

Welche Gerüchte, sollte ich aus meinem Sprachschatz verabschieden?

Gott segne dich.

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Gönne dir Empfangs-Oasen

Seid stille vor dem Herrn, denn des Herrn Tag ist nahe.
Zef. 1, 7

Stelle dir vor, an einem ganz normalen Tag still zu sitzen. Fünfzehn oder dreißig Minuten, oder gar eine ganze Stunde. Was löst das in dir aus? Wie lange würdest du es aushalten? Schon allein diese Vorstellung kann Stress auslösen. Schließlich ist da jede Menge Arbeit und die 24 Stunden am Tag reichen sowieso nicht, um all das zu erledigen, was nötig ist. Stille scheint unproduktiv zu sein, dass ich sie immer auf bessere Zeiten verschiebe. Ich kann es mir einfach nicht erlauben, bei meinem eng getakteten Tag, irgendwo ruhig hinzusitzen und zu lauschen. Ich erhöhe mein Tempo, ohne zu fragen, ob überhaupt die Richtung stimmt, in die ich unterwegs bin.

Sei stille vor Gott ist ein Datenabgleich. Es ist die Programmaktualisierung unseres Betriebssystems. Wenn der Virenschutz auf meinem Rechner nicht ständig aktualisiert wird, frisst sich ein Wurm durch die Platte. Wo die Stille zu Gott abreißt, fehlen die Inputs, die dir Wege aufzeigen, Fragen klären, Beziehungen stärken und deine Kraft ausmachen. In der Stille, in unserem „Nichtstun“, verbinden wir uns mit unserer Quelle. Die Stille ist mit dem Geist Gottes schwanger. Da schweigen meine Aufgaben und Verpflichtungen, da höre ich auf zu machen und fange an zu empfangen. Stille ist ein Rollenwechsel, bei dem ich ruhiger und Gott aktiver wird. An einer stillen Stelle, legt Gott seinen Anker an, heißt ein altes Wort.

In der Stille kann deine wunde Seele heilen. Gönne dir täglich diesen heiligen Raum, diesen Besuch in deinem Kraftzentrum. Eva von Thiele-Winkler sagt: Möchtest du sein Flüstern Hören? Verschließe dein Ohr für andere Töne. Möchtest du, dass er zu dir rede? So schweige. Soll er sich für dich regen? Sei still.

Wo könntest du in deinen straffen Tag, gezielt Empfangs-Oasen einbauen?

Gott segne dich.

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Nackt bist du am reichsten

Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren.
Hiob 1, 21

Hiob war ein reicher Mann. Nachdem er alles verloren hatte, war er noch reicher. Der Verlust von Frau und Kinder, von seinen Tieren und Besitz, stellte ihn auf null. Als Häufchen Elend, brach er zur wertvollsten Erkenntnis seines Lebens durch. Ich bin nackt, das ist mein größtes Kapital. Ich habe nichts und doch alles. Das beste was mir passieren kann, ist, zu entdecken, dass ich die Hauptperson meines Lebens bin. Hiob begriff sein Leben von der Wiege bis zur Bahre als ein singendes Spiel zwischen den Welten. Atmen können und einen Gott zu haben, wurde sein Schatz.

Vor etwa zwei Jahren machte der Radiosender SWR 3 eine Reportage über Minimalismus als Lebensstil. Dabei fragte die Moderatorin bei uns im Kloster um ein Interview an. Ich verdutzte sie durch den Satz: „Verzicht macht frei, weil Freiheit nicht im Äußeren liegt.“ Wenn du nichts mehr hast, als ein paar Klamotten auf dem Leib, wie wir nach dem Brand, kennst du das befreiende Gefühl, das Hiob hatte. Zum Weitermachen war nur das wichtig, dass du bist. Du hast dich und den Glauben an einen grenzenlosen, bargeldlosen Gott. Mit dieser Voraussetzung bist du auf die Welt gekommen und das ist purer Reichtum. Wo du dich über deine Arbeit, Besitz oder Beziehungen definierst, bist du in der Tiefe arm und vom eigentlichen Wert des Lebens abgelenkt. Nackt ist deine ganze Schönheit, weil darin nichts anderes als Gott groß ist.

Wie spielerisch, glücklich und erfüllend wird ein Leben, das nicht tagtäglich von dem Streben nach mehr geprägt ist. Am letzten Tag deines Lebens wirst du unfreiwillig alles loslassen müssen, an das du dich geklammert hast. Daher greife nach dem Reichtum den du hast, bei dem viel mehr da ist, als du jemals verbrauchen kannst.

Wo könnte ich mehr spielen und lieben, als Vergänglichem nachjagen?

Gott segne dich.

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Schenke deinen Sorgen Ruhe

Bis hierher hat uns der Herr geholfen.

  1. Sam. 7,12

Als ich mir vor über dreißig Jahren vier Finger an der rechten Hand absägte, war meine einzige Sorge, – nicht mehr arbeiten zu können. Ich dachte, nun kannst du dich nirgends mehr aktiv beteiligen, nicht mehr schreiben und nichts mehr greifen. Doch schon drei Wochen nach der OP zog ich einen Handschuh über die kaputte Hand und arbeitete damals am Bau unserer Kirche und des Schauspielhauses wieder mit. Auch wenn die übrig gebliebenen Reste, dem Fassungsvermögen einer Kinderhand entsprechen, war es die Hand, die nachher im Blumenhaus, die Sträuße ab 80 Rosen aufwärts binden durfte. Wo uns die Lichter ausgehen, ist noch lange nicht dunkel.

Dass du jetzt diese Zeilen liest, zeigt ein gewaltiges Phänomen, du hast bis hierher die schlimmsten Krisen deines Lebens überstanden. So hart die Unglücke und so bitter alles menschliche Leid war, du lebst. Allen Verlusten ist es nicht gelungen, dich unter den Boden zu bringen. Da ist einer, der will, dass du bist. „Bis hierher hat Gott geholfen“, zeigt, dass der Lebenswille Gottes stärker als das Schicksal ist. Bis hierher hat es kein Elend geschafft, dir die Luft abzudrehen. Kein Brand, keine Kreissäge, keine Beziehungskrise und kein offenes Grab, hinter dem du gestanden bist, hat es geschafft dich auszulöschen. Gott ist größer als jede Katastrophe. Du bist nicht vom Übel bestimmt, sondern von dem, der über das Übel bestimmt. Die Wege über das Kreuz führen zur Erlösung.

Damit entspannt sich aller Stress, den wir uns täglich machen. Paulus sagt: wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Selbst wenn alle Lichter ausgehen, kannst du aus dieser Erfahrung schöpfen und tief durchatmen. Du ruhst in einem tiefen Schoß, der dich in allen Stürmen ruhig werden lässt.

Welchen sorgenvollen Gedanken, könnte ich damit heute Ruhe schenken?

Gott segne dich.

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Bring den Knoten zum explodieren

Der Herr gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.
Spr. 2, 6

Manch einer glaubt, Mönch sein muss ganz schön frigide sein. So ohne Beziehung, ohne Frau, da fehlt doch der ganze Kick. Wie kann man bei solch einem Leben so richtig in Ekstase kommen? Da fehlt doch der Höhepunkt, der ein Miteinander von zwei miteinander verschmelzenden Seelen ausmacht. Für mich ist Sexualität viel größer, als der Akt zwischen zwei liebenden Partnern. Wo Gottes Wort explodiert, wird das ganze Leben zur Ekstase. Da verschmilzt der Mensch mit seinem Gott. Leib, Seele und Geist werden in einen Ausnahmezustand versetzt. Gott zu erkennen, ist für einen sterblichen Menschen das Höchste der Gefühle.

Wenn aus seinem Munde die Erkenntnis kommt, beschreibt es die Bibel, wie den Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau. Gott erkennen ist, das sich selbst in Gott erkennen. Da löst sich alles Nebeneinander auf und wird zu einer untrennbaren Einheit. Du kommst zu der Einsicht, wo Gott ist, bist du und wo du bist, ist Gott. Gottes Wesensart, wird mit deiner, zu einem Herz und einer Seele. Das ist der Urgrund von Glück und Erfüllung, nach dem sich jeder sehnt und oft in einer menschlichen Beziehung vergeblich sucht. Diese Ekstase ist dein wahres Zuhause. Das Wort, das aus Gottes Mund ausgeht, ist der Wegzeiger nach Hause. Dieses Wort schließt uns die tiefsten Geheimnisse zwischen Himmel und Erde auf, in die kein Mensch auf rationaler Ebene eindringen kann. Dieses Wort sprudelt vor Weisheit, die du in keinem Ratgeber finden kannst.

Das Wort sucht Liebhaber, die es in Ekstase versetzen kann. Es will hart und bitter gewordene Herzen aufbrechen. Es will ängstliches, kleines Denken zu Höhenflügen mitnehmen. Es will unser irdisches Dasein um das Göttliche erweitern.

Wo könnte das Wort bei dir einen Knoten zum explodieren bringen?

Gott segne dich.

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Öffne dein Herz dem Geringen

Wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott.
Spr. 14,31

Warum hat ein verschwenderischer reicher Gott, so ein empfindsames Herz für die Armen? Er will Paradies, doch zweifelnde Seelen stellen die falschen Fragen und verlieren es. Er will ewiges Leben verschenken, doch verblendete Gemüter, haben vergänglich Irdisches für Wesentlich erklärt. Der Mensch kämpft um seinen Reichtum und merkt nicht, das Armut mit Gottes Entzug beginnt.

Reichtum entsteht, wo der Schöpfer aus dem Nichts schöpft. Die Armseligkeit ist die empfangende Eizelle, die durch das Wort zu einer Neuschöpfung befruchtet wird. Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort, sagt Johannes. Das ist das schöpferische Gesetz des Reichtums. Zuerst ist Leere, einfach nichts. Dann kommt nicht der Spaten, sondern ein Wort von Gott. Vakuum plus Wort ergibt Materie. Diese Kombination hat ein unendliches Universum geschaffen. Was mit Leben infiziert wird, wird mehr. Fülle entsteht, wo sich die Liebe des Lebens in Armut investiert, und wo sich Gott in menschliche Ohnmacht ausbreiten darf. Gott erwählt das Schwache, um das scheinbar menschlich Starke Lügen zu strafen. Im Schwachen verherrlicht sich Gott. Somit kann sich im Armen, die größte Gotteswirklichkeit offenbaren.

Wo ich mich des Armen erbarme, fließt ihm die größtmögliche Zuwendung der Liebe zu. Wo ich mein Herz dem Mittellosen öffne, bin ich die Gabe Gottes, die das geknickte Rohr aufrichtet. Am Armen geschieht mein Christusdienst, der zu Anbetung wird. Ich bedecke den Armen mit dem Mantel der Barmherzigkeit und heilige sein Leben. Ich ehre Gott nicht nur mit erhebenden Liedern, sondern mit einer Liebe die in den Mangel fließt.

Wo könnte mein Gotteslob, ein offenes Herz für das Geringe sein?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Sündige dich zum Glück

Gerechtigkeit führt zum Leben; aber dem Bösen nachjagen führt zum Tode.
Spr. 11, 19

Von klein auf werden wir gedrillt ein anständiger Kerl zu sein. Gute Leistung bringt gute Noten. Wehe du parkst gegen die Fahrtrichtung, dann wird deine Ordnungswidrigkeit geahndet. Linientreue wird uns mit der Muttermilch eingeflößt. Halte dich an das, was die Familie, die Kirche, die Firma, der Staat von dir erwartet, dann gehörst du dazu. Singe auf keinen Fall die falschen Lieder in deiner Gemeinde, habe die „ortsüblichen“ Ansichten, sonst bist du geächtet. Gott sagt lächelnd: Was machst du dir für einen Stress, mit deiner Vorstellung von richtig und falsch.

Tod ist bei Gott, das selber machen wollen. Tod ist, Leistung erbringen müssen. Tod ist, sich Ansehen verdienen wollen. Der Drill etwas sein zu wollen, was wir gar nicht sind, macht uns kaputt. Deine Schauspielerei bringt dich an den Rand. Lieber Mensch, du wirst nicht glücklich, auch wenn du dir die Beine aus dem Leib reißt. Dein Glück liegt allein in mir. Ich, dein Schöpfer mache dich zu dem heiligen Volk, zu dem ich dich erschaffen habe. Alles was du zu deinem Glück brauchst bin ich. Ich bin dein Vater, deshalb bist du wertvoll, auch wenn du stinkend vom Schweinetrog zurück kommst. Auch wenn du das Erbe vermasselt und an die Wand gefahren hast. Du bist mein Sohn und meine Tochter, nicht weil du dir das verdient hast, weil du würdig und gut genug bist, sondern weil ich dein Vater bin.

Dein Leben ist mein Geschenk an dich, das nichts mit deinem Verhalten zu tun hat. Meine Gerechtigkeit ist der Mantel, den ich über deine Scham, über dein Versagen lege. Als Luther das kapierte, ging für ihn die „Pforte des Paradieses“ auf. Jesus preist die glücklich, die Sehnsucht nach diesem überkleidet werden haben. Dein Glück ist es, dass Gott gnädig ist.

Was könnte sich entspannen, wenn du dich als glücklichen Sünder annimmst?

Gott segne dich.

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Sehe dich als die Lösung

Ach dass du Himmel zerrissest und führest herab!
Jes. 63, 19

Es gibt genügend Situationen, die zum Himmel stinken. Stress im Miteinander, bei dem man verzweifelt um Lösungen ringt. Stress unter Völkern, wo vierzig Jahre lang im eigenen Land die Menschen, hinter einem eisernen Vorhang unter sozialistischer Diktatur standen. Vierzig Jahre Gefangenschaft und Sklaverei in Ägypten, eines Volkes, das erwählt war. Da wünscht sich die kochende Seele des Öfteren, dass Gott mal so richtig aus der Haut fährt und für Ordnung sorgt. Er soll mit Pauken und Trompeten in unmenschlichen Verhältnissen für frischen Wind sorgen. Wie oft stehen wir kopfschüttelnd da und sagen, da muss doch einer mal ein Machtwort sprechen. Allen Skandalen dieser Welt zum Trotz, Gott hat dieses Machtwort gesprochen.

Als der alte Mose über sein ausgebeutetes Volk in der Fremde jammerte und von Gott wollte, dass er das Problem löst, sagt Gott: Du bist die Lösung. Du befreist mein Volk. In der kleinen Nikolaikirche in Leipzig hat mit Kerzen und Gebeten, eine der friedlichsten Revolutionen begonnen. Gottes Machtwort kommt nicht mit Blitz und Donner vom Himmel. Er reißt den Himmel mit Christus auf. Als über dem Kreuz der Himmel schwarz wurde und die Welt unterzugehen drohte, geschah der Umbruch des Chaos für alle Zeiten. Wo die Christus-Liebe nur ein Herz erwärmt, geht auf der ganzen Erde die Sonne auf. In Christus liegt die ganze Wucht der Erneuerung, in ihm liegen Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Wir brauchen nicht auf den Super Gau warten, auf einen neuen Propheten oder Messias, der die Welt rettet, sondern die Rettung beginnt in dir. Wo Christus dich und mich berührt, ist so viel Erneuerungskraft da, dass wir auf niemand anderen warten brauchen. In allem Elend will Christus unser Herz aufreißen. Damit ist der Himmel offen, für alle Not der Welt.

Was könnte sich erneuern, wenn du dich als Lösung des Problems siehst?

Gott segne dich.

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Überführe die Zweifel

Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr.
Jes. 43, 10

Zeugen sorgen für den AHA-Effekt, dass für jeden ersichtlich ist, was Sache ist. Sie dienen der Wahrheitsfindung. Ihre Aussage hat Gewicht, weil sie über Freispruch oder Verurteilung entscheidet. Der Augenzeuge hat eine Realität gesehen, wo andere im Dunkeln tappen. Wer in den Zeugenstand gerufen wird, dient in dem Augenblick einer Person oder einer Sache. Er distanziert sich komplett von eigenen Befindlichkeiten. Er ist nicht mehr sich selbst, sondern steht für Wahrheit, Recht und Klarheit.

Wenn Gott uns zu Zeugen ruft, ist das eine heiße Nummer. Er ruft uns nicht einmal, sondern vergibt einen Lebensauftrag. Ihr seid meine Zeugen, ist unsere Identität. Damit ist unwichtig, ob ich Bruder Theophilos oder Hans-Otto bin, ich bin Zeuge Gottes. Mit dieser Bestimmung bin ich definiert. Es ist Jacke wie Hose, was mich alles interessiert, ich bin Zeuge. Ich bezeuge, ich bin ein Kind dessen, der Himmel und Erde geschaffen hat und mich als Erbe gesetzt. Ich bezeuge, dass du Pappas Liebling bist, der dir alles anvertraut, was ihm gehört. Dafür stehe ich, dass egal welche Böcke du geschossen hast, immer ein Vater auf dich wartet, die Arme ausstreckt und sagt: Einmal Kind, immer Kind. Dieses Recht kann dir keiner streitig machen, weil du zeitlebens mein Kind bist.

Diese Recht gilt es zu verteidigen. Diese Bestimmung gilt es zu bezeugen. Schon auf den ersten Seiten der Bibel war da einer, der diese Wahrheit streitig machen wollte: Sollte Gott gesagt haben? In dir steigen ständig Stimmen auf, die deine Gotteskindschaft anzweifeln. Du bist nicht gut genug, dass Gott dich uneingeschränkt lieben könnte. Du bist zu schwach, zu faul, nicht ernsthaft genug, um bei ihm Gefallen zu finden. Diese Kritiker brauchen klare Zeugen, den Verunsicherten die Wahrheit aufzutischen. Jesus Christus und der Geist, bezeugen unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

Was könnte sich befreien, wenn du heute diese klare Wahrheit bezeugst?

Gott segne dich.

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Zieh die Anklage zurück

Gott tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind.
Hiob 9, 10

Wir fürchten Hiobsbotschaften. Ich durfte einmal einer Frau einen Geburtstagsstrauß ausliefern. Wer mich unter der Haustüre erwartete, waren Ehemann und Polizei. Ja, die Blumen waren zum Geburtstag gedacht, jedoch konnte man sie nur noch aufs Grab stellen. Die Frau hatte sich wegen Schwermut vor den Zug geworfen. Wenn dann solch ein Mann, die Hände zum Himmel reißt und wie Hiob schreit: Womit habe ich das verdient?, ist das nur verständlich. Jeder kennt die Fragen, die uns zermahlen: Warum passiert das ausgerechnet mir? Warum lässt Gott das zu? Als sein Leben in Einzelteilen vor ihm liegt, findet Hiob seinen Weg.

Ganz schnell zieht er seine Anklage und seine Vorwürfe zurück und sagt sich: wer bin ich denn? Gott hat doch gesagt, ich bin dir treu, ich verlasse dich nicht, ich werde mich dir immer zuwenden. Das ist die Wahrheit, die über meinem Leben steht. Wenn das, was Gott sagt wahr ist, dann muss das was ich sage Irrtum sein. Mensch, Meier, ich versuche gerade Gott in mein Schema zu pressen. Gott ist doch viel größer, als ich denken kann. Mein Gehirn ist doch viel zu klein, um Unendlichkeit zu erfassen. Was habe ich nur für einen Glauben, der Unerforschliches verstehen will? Nach und nach staunt er, dass bei allen Schlägen, die ihm das Leben versetzt, hinter dem Sterben ein Auferstehen gibt. Was in Gott ruht ist nicht auszulöschen. Oder wie Jesus es sagte: Der Same, den der Bauer ausstreut wird wachsen, auch bei Nacht, wenn er schläft und nicht weiß, wie das geschieht.

Gerade wenn dir das Leben die Kehle zuschnürt, gilt es, Herz und Seele offen zu halten und ins Staunen zu kommen, über dem Unbegreiflichen. Gottes Wunder wachsen in abgebrannten Häusern.

Was könnte wachsen, wenn du nicht das Leben verklagst?

Gott segne dich.

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