Kostbare Perlen

Gottes Reichtum ist für die Habenichtse.

Ich weiß, dass der Herr des Elenden Sache führen und den Armen Recht schaffen wird.“
Ps. 103, 22

Gott stellt unser Wertesystem auf den Kopf. Wo in unserer Welt der Reiche der Gewinner ist, gewinnt bei Gott der Arme und Elende. Reichtum hat für Gott einen völlig anderen Wert. Unser Glanz und Glimmer ist für ihn mehr hinderlich als nützlich. Mit denen, die volle Taschen haben, kann er wenig anfangen. Er greift nach denen, die das System der Gewinner ausgeklammert hat. Gott achtet auf die Entmündigten und auf die, die durch das gesellschaftliche Raster fallen. Für Gott ist gerade das menschlich Geringe besonders wertvoll. Er gibt dem scheinbar Unwerten seinen Wert zurück. Er stellt sich zu seinem Eigentum, wo alle anderen es verlassen haben. Was er führt und wem er Recht schafft, offenbart die Liebe zu allen Geschöpfen. Für ihn ist das ausgestoßenste Individuum eine kostbare Perle. Den, der von jedem anderen übersehen wird, spürt Gott auf. Er will, dass jeder von den Geringsten sein Erbarmen erfährt. Es sollen Gnade erfahren, die in Ungnade gefallen sind. Es fällt auf keinen die ganze Wucht des Evangeliums, als auf die, die Gott und den Menschen nichts zu bringen haben. Den, den wir vielleicht gar nicht wahrnehmen ist Gottes Augenstern. Das Häufchen Elend ist Gottes Goldgrube. Aus dem was die Menschen verachten, baut Gott sein Reich.

Gottes Herz schlägt für seine Sache und für die Menschen. Er ist viel mehr als ein sozialer Gott, der die Mitmenschlichkeit predigt. Er will das Geringe groß machen. An dem was keine Bedeutung hat, sein Handeln offenbaren. Als unsere Bruderschaft in den Anfangsjahren noch eine Projektgruppe war, mit einer Hand voll junger Menschen, die außer ihrer Berufung nichts in der Tasche hatten, war das noch ein recht armseliger Haufen. Die Kirche konnte mit diesem jungen Aufbruch nicht umgehen und isolierte diese sich entwickelnde Gemeinschaft aus ihrem Schoß. Ohne irgendwelche gefestigten Strukturen, ohne Rückendeckung von kirchlicher Seite, musste die werdende Bruderschaft das Laufen lernen. Was wir am Anfang schon als das Ende betrachteten, war das Führen der Hilflosen. Wo Gott ruft, reicht es, wenn er die Sache der Elenden führt. Was aus den paar ringenden jungen Menschen geworden ist, ist ein Werk mit nahezu einhundert Mitarbeitern und einem versöhnten Miteinander mit ihrer Landeskirche. Heute sind wir diejenigen, die rechtlosen jungen Menschen, die abgeschoben werden sollen, Schutz und Wohnraum bieten.

Wo Gott der Elenden Sache führt, brauchen wir nie die Angst haben, an den Rand gespült zu werden. Dort wo unsere Hilflosigkeit am Größten ist, ist Gottes Erbarmen noch größer. Auf der anderen Seite sind wir selbst das Erbarmen Gottes, das zur Handreichung wird, für die, die in staatlichen Systemen vermalen werden, das kein Erbarmen kennt. Wo Gott uns zu seinem Recht verhilft, trifft uns seine ganze Wertschätzung, die das Elende heil machen will. Mit den Elenden will er seine Sache zum Ziel führen.

Wertschätzen wir die Perlen, die Gott aus dem Staub aufheben will?

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Da jubiliert doch etwas

Das Zwitschern der Vögel am Morgen, ist der unbeschwerte Lobgesang, mit dem der neue Tag, mit all dem was er bringen mag begrüßt wird.

„Lobet den Herrn, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den Herrn, meine Seele!“
Ps. 103, 22

In der Kombination der Aussage dieses Wortes, zeigt sich wunderschön, Lobgesang ist nichts Menschen gemachtes. Wenn unsere Seele den Herrn lobt, steckt da ein angerührt sein, von einer gewaltigen Macht dahinter. Da sitzt nicht der Münchner im Himmel, der jetzt krampfhaft anfängt zu frohlocken. Wo nicht nur die Seele, sondern auch alle seine Werke den Herrn loben, ist das Lob ein Werk Gottes. Da offenbart sich Gott in seiner Herrschaft und Vielfalt. Da fängt durch Gottes Eingreifen, die Schöpfung an zu klingen. Singende Vögel sind nicht nur die Kommunikation einer Tierart untereinander, das könnte auch unspektakulärer ablaufen. Die Intensität und Kraft die sich morgens um vier Uhr am Waldrand ausbreitet ist geballter Lobgesang, ist der Weckruf ins Leben. So unbeschwert, als ob es in dieser Welt keine Sorgen gäbe, oder sie mit diesem durchdringenden Zwitschern übersungen werden. Wo Lobgesang aufsteigt, wurde die Erde von ihrem Schöpfer geküsst. Gott bezeugt sich selbst in seiner Existenz. Er besingt sein Ja zum Leben. Die von Gott angezupfte Seele kann gar nicht anders als klingen und singen. Hier streicht der Meister den Bogen und das Instrument entfaltet dabei seine ganze Schönheit. Wo die Seele Gott lobt, hat der Heilige Geist ganze Arbeit geleistet. Ihm ist gelungen, einen Menschen zu erfassen, gegen all seinen Widerstand durchzudringen und ein Feuer anzuzünden. Auf solch eine Seele ist das Wort wie ein Same gefallen, der nun anfängt auszutreiben. Die lobende Seele ist das Echo, dass das Werk Christi in ihr angekommen ist.

Dieses Lob ist dadurch völlig unabhängig vom augenblicklichen Zustand des Menschen. Es offenbart sich daher auch in allen Lasten und Trauer. Das Lob hat nichts mit der menschlichen Stimmungslage zu tun. Es ist der Gegenpol zu unserer augenblicklichen Verfassung. Dort wo uns Menschen nicht zum Loben zumute ist und wir aus uns heraus auch gar nicht die Kraft haben, zu irgendwelchen heiteren Stimmungskapriolen, zeigt das wahre Lob, dass es ein Impuls von außen und nicht von innen ist. Menschen können aus sich heraus kein Gotteslob generieren, es bleibt immer ein angerührt sein von Gott selbst. Damit kann das Lob auch unter größten Schmerzen aufbrechen, in schwersten Krankheiten ein Leuchten in die Augen zaubern. Es ist das Phänomen der Gotteswirklichkeit, die sich im Unheil der Welt ereignet. Lob ist der Klang des Lebens, das die Auferstehungsluft atmet.

Loben ist frei von jedem Zwang. Wir müssen nicht loben, es geschieht an uns. Dass sich eine Seele zum Loben erhebt, braucht es keine frommen, disziplinarischen Maßnahmen. Die Seele beginnt von selbst zu loben, wo das Herz sich dem Wort öffnet. Wer sich in seinem Jammer von Christus berühren lässt, kann das Lob nicht mehr aufhalten. Daher empfiehlt Paulus: Lass dich vom Geist erfüllen. Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen.

Warum lassen wir uns gerade dort, wo es uns nicht zum Loben zumute ist, nicht viel mehr vom Wort und Geist erfüllen?

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Führung füllt Netze

Gute Führung hat Abstand zum täglichen Getriebe und sieht daher mehr.

„Nach dem Wort des Herrn brachen die Israeliten auf, und nach seinem Wort lagerten sie sich.“
4.Mose 9, 18

Das Wort führt ein ganzes Volk. Da ist ein Führungsinstrument mit höchster Qualität. In dieser Führung liegt Überblick eines fernen und doch gegenwärtigen Gottes. Gott hat solch einen großen Abstand zur Geschichte der Menschen, dass er alle Zusammenhänge im Detail erkennen kann. Für großartige Führung braucht es Distanz. Ein guter Unternehmer ist nicht mitten im Gewühl seiner Arbeiter, sondern muss von außerhalb auf seinen Betrieb schauen, um die Gesamtzusammenhänge im Auge zu behalten. Er arbeitet nicht „im“, sondern „am“ Unternehmen. Wenn aus dieser Sicht ein Wort kommt, hat das ein ganz anderes Gewicht. Da hat einer den Durchblick, den der an vorderster Front nie haben kann. Er ist dazu viel zu sehr von seinen Alltäglichkeiten umringt und behaftet. Durch den der den Überblick hat, werden die Arbeiter, das Volk, der Geführte, in immer neue Perspektive gestellt, die er nicht kennt und nicht für möglich hält. Da führt ein Wort von ganz anderer Güte. Was von diesem Wort kommt ist nicht immer angenehm und auch nicht unbedingt das, was wir von ihm denken. Es kann unsere Realitäten ganz schön auf den Kopf stellen. Da werden alle bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse eines besseren belehrt. Als die Jünger eine ganze Nacht lang gefischt und nichts gefangen haben, forderte Jesus sie auf nochmals hinauszufahren. Für hochkarätige Fischer, die ihr Handwerk gelernt haben ein absoluter Affront. Sie waren Spezialisten ihres Fachs und schließlich keine Dummis. Doch Petrus sagt: Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen. Es stellt sich selbst und sein ganzes gelerntes Fachwissen infrage. Er lässt sich von einem Nichtfachmann konfrontieren und erfährt, wie das Wort die Netze fast zum Zerreißen bringt. Das Wort bringt Fakten ins Spiel, die weit über unserem Horizont liegen.

Wo das Wort führen will, braucht es keine Menschen die besser wissen wie´s geht. Es sucht nach Menschen, die Vertrauen fassen und sich in ihrem Denken unterbrechen lassen. Es sucht die Glaubenden, die ihren Horizont, von der Dimension des Wortes aufbrechen lassen. Da gilt es Wege zu gehen, die wir nicht kennen und sogar für völlig unmöglich halten. Da kann es sogar sein, dass wir zu Wegen aufbrechen, bei denen uns die Haare zu Berge stehen und sich ein rumorendes Gefühl im Magen einstellt. Ein Mensch, der vom Wort geführt ist, ist nicht mehr unbedingt everybodys darling. Wo das Volk auf das Wort hin aufbricht und sich lagert, hat das nicht viel mit dem zu tun, was wir verstehen und was wir aus unserer Sicht heraus als richtig betrachten, es hat jedoch immer mit vollen Netzen zu tun. Führung durch das Wort ist nicht in erster Linie menschenkonform, es zeigt den umfassenden Weitblick eines grenzenlosen Gottes. Wo uns das Wort trifft, fordert es uns zu Taten heraus, die gegen unsere Gewohnheit gehen. Es ist hoch spannend sich auf solch eine Führung einzulassen, weil sie das Volk in das verheißene Land führt.

Warum tun wir uns oft so schwer, uns geschmeidig und willig von diesem Wort führen und unterbrechen zu lassen?

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Unglaube macht krank

Es ist nicht alles gesund was nicht krank ist.

„So spricht der Herr: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen.“

2.Kön. 20, 5

Welch eine starke Aussage. Gott öffnet sich der Tragik des König Hiskia. Wo Gott gesund macht, geht es um weit mehr als nur leibliche Unversehrtheit. Für ihn ist gesund nicht nur die Abwesenheit von Krankheit. Für Gott ist Gesundheit nicht in erster Linie das in Ordnung kommen von organischen Störungen, es ist das ganze heil werden des Menschen. Er heilt den kranken Gotteskonflikt des Menschen. Die ursprüngliche Störung, die viele Menschen krank macht. Er heilt den Schrei der Leere und des unerfüllt sein. Er sieht die Tränen der Sinnlosigkeit, die in einem Leben vergossen werden. Er dringt ein in die Krebsgeschwüre menschlicher Gemeinschaft, die innerlich alles auffressen. Wo Gott gesund macht erleben wir schon auch, dass ein ursprünglicher Krebsbefund, plötzlich wie weggeblasen ist, einfach unerklärbar verschwunden, doch er geht immer noch einen Schritt weiter. Als Lazarus sterbenskrank war, baten seine Schwestern Jesus um Hilfe. Der war noch Tagesreisen von ihnen entfernt und kam quasi zu spät. Lazarus war bereits beerdigt. Was dann passiert, war mehr als das Wunder, dass einer aus dem Grab aufersteht, es war das Zeichen, wie Gott gesund macht. Es ging weniger darum, dass ein leiblich Toter, wieder am irdischen Leben teilnimmt, was schon eine unglaubliche Sache wäre, sondern viel mehr, was eine Christus Begegnung auslöst. Das heil werden in Christus weckt Glauben, aus dem heraus ein Leben lebendig wird. Darin liegt für Gott die eigentliche Gesundheit des Menschen. Gesund ist, wenn ein Mensch nicht in seiner eigenen Welt gefangen bleibt, sondern zu der Welt Gottes durchgedrungen ist. Gesund ist, wenn sich die irdische Welt durch die himmlische Welt durchfluten lässt. Wo ein Mensch diese Gesundheit erfährt, kann er gesund mit allen Krankheiten umgehen.

Das Leiden am irdischen Leben hat Gott gesehen. Er kennt die Trauer und Tränen, die aus verzweifelten Herzen zu ihm aufsteigen. Er leidet mit an der inneren Zerrissenheit des Menschen. Die Hilfeschreie verklingen nicht im luftleeren Raum. Gott will gesund machen, doch nicht nur ein paar Jahre auf das irdische Dasein draufpacken, sondern umfassend heil machen. Leben das Gott gesund macht atmet Erlösung, in dem seine Lebensräume in uns aufgehen. Oft sind wir deshalb krank, dass wir ihm nichts mehr zu bringen haben und er wirklich heilen, helfen und führen kann. Es sucht die Armen, die sich auf ihn einlassen. Er hört den Ruf der Sterbenden, dass er ihnen sein Leben geben kann. Er hat das offene Ohr für den Kranken, das er sich über ihn erbarmen kann.

Unsere eigentliche Krankheit ist, wo Christus in uns keinen Glauben wecken kann. Wo wir zu hart oder zu weich sind für sein Führen. Wo unsere Lähmung geheilt, jedoch keinen Glauben wecken würde, wären wir nach wie vor krank. Gott will viel mehr als nur der Wächter unseres Wohlbefindens sein.

Wäre das allein gesund, wenn einer vom Tod aufersteht und ein paar Jahre später wieder stirbt? Ist das was Gott gesund macht, nicht viel größer?

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Der heiße Draht

Wer viel Arbeit hat, braucht umso mehr Gebet.

„Gedenkt des Herrn in fernem Lande und lasst euch Jerusalem im Herzen sein!
Jer. 51, 50

Wenn kleine Kinder das erste Mal bei der Oma übernachten dürfen, ist es für die einen ein spannendes Erlebnis und die anderen fallen in den unglücklichen Schmerz, Heimweh. Sie sind zwar bei der geliebten Oma, jedoch herausgerissen aus der gewohnten Umgebung und müssen sich jetzt mit einer für sie fremden Welt zurechtfinden. Für sie löst das Unbehagen und Sehnsucht nach der Mutter aus. Der Prophet ruft das Gottesvolk zu einem gesunden Heimweh auf. Mitten in der Fremde, unter der Herrschaft eines anderen Staates, mit völlig anderen Lebens- und Glaubensauffassungen, sollen sie ihren Glauben durchtragen. Egal wo sie sind und arbeiten, welche Herausforderungen sie zu meistern haben, ihr Herz gehört nach Jerusalem. Wo sich Leib und Leben auch befinden, der Geist ruht in der Heimat. Glaubende und Berufene sind Heimatverbundene. Gedenkt des Herrn, ist die ständig Verankerung im eigentlichen Zuhause. Egal wohin einen das Leben auch führt, welche Herausforderungen jeden Tag zu bestehen sind, da ist immer der heiße Draht zur eigenen Wiege. Für die Mächtigen dieser Welt gibt es immer die Standleitung in die Zentrale. Wo der Glaubende auch steht, das Herz gehört nach Hause. Das Gebet ist der heiße Draht in meine Welt. Je stärker die Spannungen in der Fremde sind, umso intensiver muss das Gedenken werden. Je mehr du Sturm hast, umso mehr schreite aus, sagt Luther. Das Gedenken bringt Gott in das ferne Land. Dort wo wir beten, verbindet sich Gott mit dem was auf uns lastet. Egal was passiert, durch das Gebet sind wir nie ohne Rückendeckung. Da stehen wir im Direktkontakt mit der ewigen Welt. Da beginnt mitten in Gefangenschaft und Schmerz, die Heimat aufzuleuchten. Da ist in der schweren Situation Gott gegenwärtig. Wo das Herz in seiner Not des Herrn gedenkt, steht kein Elend mehr isoliert und hilflos im Raum.

Oft ist es jedoch so, wenn die Schwierigkeiten stärker werden, wird unser Gebet schwächer. Wenn wir mit einem Menschen in die Krise kommen, bröckelt dieses Miteinander und das Beten bröckelt ebenso. Anstatt den heißen Draht zum Glühen zu bringen, wenn´s hart kommt, wird die Standleitung abgeschaltet. Wen wunderts, wenn das Gedenken aussetzt, sind wir in keiner Situation mehr heimatverbunden. Da kann uns das Schicksal richtig fertig machen. Wenn der Schmerz groß ist, brauchen wir umso mehr Heimweh. Je mehr uns das Leben durchschüttelt, umso mehr muss das Bitten und Flehen an das Herz Gottes ziehen. Das Gebet ist dann kein lästige Pflichtübung, sondern unveräußerliche Existenzsicherung. Auch wenn sich dann nicht gleich die ganzen widrigen Umstände in Luft auflösen, werden wir im und durch das Gebet stark im Kampf gegen die Umstände. Die erste Gebetserhörung ist dann, dass die Not seine lähmende und erdrückende Macht bei uns verliert. Lass den heißen Draht glühen wo du gehst und stehst, für dich und andere.

Wie können wir dieses gesunde Heimweh, viel mehr in uns verankern?

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Wo Lippen heilen

Mit guten Worten legen wir edlen Samen in die Erde, der Blühen schafft und das Leben ernährt.

„Herr, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen!“
Ps. 141, 3

Mit Worten wird Gedeih und Verderben in die Welt gepflanzt. Wo unser Mund und Lippen zum Gebet gemacht wird, das vor Entgleisungen bewahren soll, ist Deutschland in Not. Worte haben Macht; und wo sie nicht aus dem einen lebensschaffenden Wort kommen, werden sie zu gefährlichen Werkzeugen. Wo jemand Gott darum bittet, dass er seinen Mund behüte, ist er sich seiner unheilstiftenden Gefahr bewusst. Er sucht höchsten Beistand für unkontrollierte Lippen. Er erkennt an sich eine verletzende Waffe, die er aus sich selbst heraus nicht im Griff hat. Er weiß darum, dass seine Worte einen Flächenbrand auslösen können. Sie haben den Zündstoff für Revolution und Unfrieden. Da sind Worte, die Krebsgeschwüre auslösen, und vielleicht unheilbar sind. Sie streuen Unsegen über das Land, die das Miteinander mit Unkraut zuwuchern. Eine frühere Mitarbeiterin im Blumenhaus sagte einmal über ihre Ehe: Keiner von uns will Streit, doch ein Wort ergibt das andere. Worte brauchen Bewahrung. Sie brauchen einen heiligen Schutz. Sie brauchen einen, der auf der Hut ist, was von diesen Lippen ausgeht.

Der Beter sieht diese Umbergung bei dem Herrn des Wortes. Bei Gott finden wir die Schaffenskraft des Wortes. Aus seinem Wort wurde Schöpfung. Am Anfang war das Wort, und das Wort ward das Licht der Menschen. Durch dieses Wort wohnt Christus unter uns. Dieses Wort verbindet das Kranke und weckt das Tote zum Leben. Diese Macht hat das Wort, wo es ein lebendiges Wort ist, das aus Gott kommt. Du hast Worte ewigen Lebens, bekennen die Jünger. Der Auftrag von Worten ist zu heilen und lebendig zu machen. Das geschieht nur in der Einbettung in das Wort. Wo unsere Worte aufbauen sollen, guten Samen in den anderen legen sollen, müssen es geheiligte, bewahrte und behütete Worte sein. Unsere Lippen brauchen ein starkes Korrektiv. Was aus unserem Mund kommt, müssen verwandelte Worte sein.

Wenn wir uns einmal bewusst machen, was wir einen ganzen Tag lang so reden, wird uns auffallen, von welchem Geist unsere Worte beseelt sind. Viele Worte geschehen gedankenlos, sie verletzen, setzen andere herab, lösen Konflikte aus. Was ist der Grund für manche Worte? Wollen sie nur meinem Ärger Luft verschaffen? Wollen sie klar stellen, wie übel sich der andere mir gegenüber verhält? Haben sie viel mehr die Absicht mich in ein besseres Licht zu stellen? Da ist so viel Ton, aber so wenig Wort. Wenn wir uns überlegen, wem dient das, was ich hier sage, erkennen wir viel Selbstzweck. Wenn ich Unschönes über andere weitergebe, bin ich da an einer Konfliktlösung interessiert, oder will ich mich nur interessant machen? An den vielen kleinen, alltäglichen Dingen sehen wir, wie notwendig geheiligte Worte sind. Nur aus behüteten Lippen können heilende und lebendige Worte kommen.

Welchen Samen streuen wir mit unseren Worten auf das Land?

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Umkehren ist vorn

Umkehren ist der Weg zum Grünen, Blühen und Früchte tragen.

„Ein Tag des Herrn der Heerscharen kommt über alles Stolze und Hohe und über alles, was sich erhebt, und es wird niedrig sein.“
Jes. 2, 12

Was sich erhebt, wird niedrig sein. Wo sich der Mensch herausputzt und sich denkt, er hätte sein Leben und die ganze Welt im Griff, lächelt Gott über allen Größenwahn. Vor seinem Angesicht, vor der Größe seiner Schöpfermacht, ist das menschlichen Streben, wie Schaumschlagen in der Badewanne. Wo der Mensch sich wie der Gärtner seines Lebens vorkommt, der alles zum Grünen und Blühen bringt, zeigt Gott schlicht, dass wenn es nur ein paar Wochen nicht mehr ordentlich regnet, die Früchte ausbleiben. Der Mensch, der sich oft so groß vorkommt und der alles fest im Griff hat, wird zum Häufchen Elend, wenn nur eine Weile der Strom ausfällt, die Gefriertruhe auftaut, und der Laptop nicht mehr funktioniert. Angesichts eines Tsunamis, wenn Autos und Häuser wie Spielzeuge davonschwimmen, muss der starke Mensch seine Kleinheit erkennen. Das Hohe, wird niedrig sein, ist die wichtigste Erkenntnis, die jeder in seinem Leben zu lernen hat. Bei allem was wir schaffen und entwickeln, und das ist eine ganze Menge, zu dem wir in der Lage sind, ist jedoch alles Sein unter einer höheren Hand. Wer sich auf sich selbst etwas einbildet, dem wird eines Tages des Boden unter den Füßen weggezogen. Wo wir uns an unsere Errungenschaften klammern, und nicht alles Tun und Sein in einer größeren Einbettung betrachten, wird die Bauchlandung nicht aufzuhalten sein. Hochmut kommt vor dem Fall, sagt der Volksmund und drückt damit aus, dass alle Vermessenheit den Untergang bedeutet. Das „heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt,“ sieht bei jedem anders aus. Wir kennen diese Geschichte, bei der der Sohn vor den Vater steht, und sich sein Erbe auszahlen lässt. Er träumt von der großen Freiheit und landet bei den Säuen. Doch das Mittel gegen Arroganz heißt Umkehr. Auf den sich vergaloppierten Menschen warten zwei ausgestreckte Arme. Der Tag des Herrn ist dort, wo der Hohe sich vor dem Höchsten erniedrigt. Da beginnt die wahre menschliche Größe. Der eigene Zerbruch vor Gott, macht das Niedrige hoch. Das Zurückkehren ist der Weg nach vorn. Im Haus des Vaters kommt das Leben zum eigentlichen Blühen.

Umkehr ist eine Lebenshaltung. Es ist die permanente Rückbesinnung auf den Vater. Es ist der dauerhafte Weg vom Trog nach Hause. Es ist die Verwandlung meines Stolzes in Demut. Umkehr ist das sich selbst ständig infrage stellen, um unter dem Höchsten zu stehen. Wo wir im Streben nach Blühen und Früchte tragen, besser wissen, wo der Weg lang geht, wo wir in unserer Lebensgestaltung unser Denken höher achten, als die Rückkehr zum Vater, werden die Wege niedriger werden. Groß ist, im Umkehren zu wachsen. Im Umkehren wird das Leben zum Fest, das grünt, blüht und Früchte trägt.

Warum brauchen wir oft so lange bis wir umkehren?

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Die Schande ist zugedeckt

Wer glücklich sein will, sollte vergeben lieben.

„Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist.“

Ps. 32, 2

Glück hängt auch mit Unbeschwertheit zusammen. Glückselig steht hier im unmittelbaren Zusammenhang mit vergeben. Es ist ein Aufatmen, wo Schuld nicht mehr anklagt. Es ist ein Befreiungsschlag, wo quälende Lasten abfallen. Das Vergeben hat immense Auswirkungen auf die psychohygienische Gesundheit des Menschen. Den gegenteiligen Zustand kennen wir zu Genüge. Wo die Übertretungen im Raum stehen, Konflikte nicht ausgeräumt sind, das eigene Versagen einen Unfall oder Katastrophe ausgelöst hat, quält sich eine Seele Tag und Nacht. Da frisst ein Nagetier in uns und lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Wie musste es dem weltberühmten Tenor Peter Schreier ergehen, als unter seiner Aufsicht, sein Enkel im Gartenteich ertrunken ist. Ein Schmerz und eine Schuld, die viele bis an ihr Lebensende belastet. Solche Belastungen können untröstlich machen und jede Lebensfreude rauben. Da ist ständig dieser Stich ins Herz, die Gedanken, die um das eigene Versagen kreisen. Da kann man auch nicht mehr einfach sagen, das ist nun mal passiert, es muss weitergehen. Genauso wenig ist da mit einem billigen Schwamm drüber eine neue Zukunftsperspektive geschaffen. Da ist eine Schuld, die fix und fertig macht und das Leben außer Kraft setzt. Unter solcher Last kann kein Mensch, der noch etwas Empfinden in sich hat, froh werden. In solchen Extremsituationen erkennen wir, welch eine Macht die Vergebung ist. Da wird uns auch klar, dass Vergeben nicht aus uns heraus geschehen kann. Wenn hier ein Gott aufsteht und sagt: deine Vertretungen sind dir vergeben und deine Sünde ist zugedeckt und unsichtbar, dann sind das keine leeren Worte mehr. Hier geschieht etwas elementar Schöpferisches. Hier ordnet Gott selbst das Chaos und Unglück. In die zerbrochene Schöpfung rammt er das Kreuz. Er stellt sein Kreuz gegen unser Kreuz. Das Vergeben ist die höchste Form des Gebens, des totalen Hingebens, der unendlichen Liebe, die den geknickten Halm aufrichtet. Wo Gott zudeckt, ist etwas aus dem Leben ausradiert. Es ist nicht die Tat weg, jedoch die Anklage und all das Leben zerstörende.

Wohl dem, ist das glückselig, von dem Christus spricht. Wo die Übertretungen zugedeckt sind, kann das Leben wieder austreiben. Wem vergeben ist, dem sind Zentnerlasten abgenommen. Christus ist unser Glück. Da ist keiner der nachträgt und uns immer wieder an unser Versagen erinnert. Es ist einfach weg. Spüren wir nicht die Gewalt, die in der Vergebung liegt? Unsere größte Katastrophe ist nie der Ort, an dem das Leben vorbei wäre. Es können noch so sehr die Fetzen fliegen, durch die Vergebung ist alles wieder möglich. Gottes Wohlwollen schafft Wohlbefinden. Dieses Wohl heilt die tiefsten Wunden. Es gibt kein besiegeltes Schicksal, das nicht von ihm zugedeckt werden könnte.

Auch wir können Menschen entlasten und zu ihrem Wohl führen, wenn wir vergeben. Wo wir uns und anderen vergeben, werden wir an den Puls des Lebens zurückgestellt. Diese befreiende Kraft hat uns Gott in die Hände gelegt, dass wir dem belasteten Leben die Glückseligkeit zurückgeben.

Was bleibt noch übrig von der Schuld, die zugedeckt ist? Wo bleibt die Glückseligkeit, wenn die Übertretungen vergeben sind?

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Sich beherrschen ist stark

Die Wege der Friedensstifter durchschreiten in Liebe den Lärm der Starken.

„Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte einnimmt.“
Spr. 16, 32

Heldentum hat in der Bibel ein ganz anderes Gesicht als uns in Filmen und im wahren Leben aufgezeigt wird. Da wird keine Macht über andere ausgeübt, sondern erstmal über sich selbst. Wahre Größe liegt darin, wenn ein Mensch wie David die Hand auf seine Brust schlägt und sagt: Ich bin der Mann. Wer Frieden in die Welt bringen will, muss sich als Adam erkennen, von dem alles Übel ausgeht. Zuerst muss in mir Frieden werden, bevor ich ihn zu anderen tragen kann. Frieden lässt sich nicht von außen über andere drüberstülpen. Frieden ist ein Lebensgeheimnis, das aus einer tiefen Ruhe in Gott kommt. Solange in mir Stolz und das rechthaben wollen vor anderen wohnt, kann kein entspanntes Miteinander entstehen. Daher führt der erste Weg der die Welt verändern will über mich. Menschliche Größe wächst, wo Gott in einem Leben wächst. Aus Angst unser Gesicht zu verlieren, sind wir auf Krawall gebürstet. Wo uns Unrecht geschieht, spüren wir, wie in uns die Galle kocht und die Haare zu Berge stehen. Wir haben ein starkes Selbstverteidigungs-Gen, das sich aufbäumt, wenn uns jemand zu nahe kommt oder einschränken will. Hier entstehen Konflikte, weil ein Ich das andere Ich aushebelt. Unfrieden entsteht, wo das Urmenschliche in uns stark ist. Daher setzten die Sprüche genau an diesem Punkt an.

Wer sich selbst beherrscht ist einer, der sein Aufbäumen in sich erkannt hat und sich dadurch von Gott beherrschen lässt. Augustinus sagte: Des Menschen Herz ist so lange unruhig, bis es seine Ruhe in Gott findet. Der Anfang der Selbstbeherrschung liegt in dem zur Ruhe kommen in Gott. Da streitet ein anderer für mein Recht. Da bin ich befreit worden, um mein Recht kämpfen zu müssen. Da bin ich durch Christus gerechtfertigt. Da wächst ein Gottvertrauen gegen den Tiger in mir. Das ist der Kern aller Welterneuerung. Wo sich in einem Miteinander etwas befrieden soll, richtet sich der Finger immer erst auf mich. Über sich herrschen lernen, über sein aufbäumendes Wesen die Macht haben, kann nur der in Gott befriedete Mensch. Mit solchen Menschen baut Gott seine neue Welt. Da werden die Grenzen, die die Angst errichtet hat, waffenlos überwunden. Da geschehen heilende Worte im Vorbeigehen. Da wir Zerbrochenes leise angerührt und zurechtgerückt, wie es Christamaria Schröter ausdrückt.

Geduldig sein kann der Glaubende, der im Getöse der Ichhaftigkeit seinen Weg geht. Wer zur Ruhe gekommen ist, braucht sich nicht mehr von Unruhe aufscheuchen lassen. In seinem geduldigen Ausharren, entwaffnet er die verletzenden Worte, die dann keine Kraft mehr haben Wunden zu schlagen. In seinem geduldig sein verunsichert er den Starken, der auf Widerstand hofft. Durch den Geduldigen und den, der sich selbst beherrscht kommt Frieden in die Welt.

Warum soll sich zuerst der andere ändern, wenn in unserer Beherrschung solch eine Stärke liegt?

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Der Weg stark zu sein

Die Gaben Gottes erfährt der Mensch in einem Paradoxon.

„Wenn ich schwach bin, so hilft mir der Herr.“
Ps. 116, 6

Von klein auf werden wir trainiert die Stärken auszubauen und die Schwächen zu bekämpfen oder zu entwickeln. Frei nach dem Motto: wer das Leben meistern will, muss stark sein. Schwach sein hat keinen Platz in unserem Leben, damit wird man nicht prahlen. Schwächen werden eher ignoriert und verdrängt. Sie grenzen uns aus und stören das Zusammenleben. Es sind nicht die großen Unterschiede, die eine Beziehung mürbe machen, es sind die kleinen Schwächen. Genau das, was uns gegenseitig am anderen auf den Nerv geht. Schwach sein sind die Grenzen vor Aufgaben und Herausforderungen, denen wir uns nicht gewachsen sehen. Schwachheiten sind auch gesundheitliche Engpässe, die lähmen und uns nicht das tun lassen, was wir sollen. Schwach sein, das was in der Tiefe kein Mensch haben will, darauf hat Gott sein Auge geworfen. Der Mensch an seiner Grenze ist Gottes Anfang. Eigentliche Stärke beginnt bei Gott am Nullpunkt des Menschen. Je weniger der Mensch zu bieten hat, umso mehr kann Gott dazugeben. Das ist das gegenläufige Prinzip des Glaubens, das Paradoxe in der Gotteserfahrung. Nur in der Nacht wirkt das Licht am stärksten. Nur im Chaos und Unfrieden, kann der Friedensstifter seine ganze Macht entfalten. Nur wo der Mensch Gott nichts zu bringen hat, wird ihm Gott alles. Gott freut sich an denen, die schwach sind, mit ihnen kann er am meisten anstellen. An ihnen kann er sich preisgeben. In der Schwachheit wird Gott verherrlicht, weil der Mensch nichts mehr dazugeben kann. Die Schwachheit wird dadurch zur Stunde der Vollmacht. Gerade dort, wo der Mensch eher sein Leben wegwirft, sammelt Gott es ein und beginnt damit ein großartiges Spiel. Er fühlt sich in unserer Schwachheit voll in seinem Element. Ihn hindert nichts mehr seine Gaben und seine Gnade zu entfalten.

Somit werden sich die Potenziale, die Gott an uns entfalten will, an den Starken zerschellen. Wer sich selbst oder Gott etwas beweisen möchte, schließt sich aus den Handlungen Gottes aus. Die Großen des Glaubens, wie Paulus, rühmen am allerliebsten ihre Schwachheit, auf dass die Kraft Christi in ihm wohne. Das Erlösungswerk Christi kann nur in gebrochenen Existenzen wohnen. Schwachheit ist der Schöpfungsmorgen, an dem die Erde wüst und leer war. Wenn Gott das schwach sein liebt, ist es gut, wenn wir uns mit unseren Schwächen anfreunden. Wir brauchen nicht den dicken Max heraushängen wie toll und wie fromm wir sind. Wir können mit unserer ganzen Schauspielerei aufhören, die sich als der Starke aufspielen will. Es ist nicht nötig, uns als die Makellosen zu präsentieren, die fest im Glauben stehen. Bei allem, wo wir lernen und wachsen und uns in unserer Persönlichkeit reifen, ist nötig, uns mit unserer Schwachheit anzufreunden. Das was die Qualitäten des Reiches Gottes ausmacht, können wir nicht lernen, das kann uns nur dazu geschenkt werden. Somit ist schwach sein, das Kapital der Starken.

Woher kommt die Einstellung, wir müssten vor Gott stark sein, dass er etwas mit uns anfangen kann?

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