In dir will etwas auferstehen

Zur letzten Zeit wird kein Volk wieder das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen Krieg zu führen.
Jes. 2. 2.4

Wer in dieser Welt überleben will, kann seine Kraft nicht aus den Schreckensmeldungen ziehen wie: 200 Tote bei Anschlägen in Sri Lanka. Da braucht es den Gegenruf: Jesus lebt! – Friede sei mit euch. Am Tag nach Ostern leben wir in einer ganz anderen Realität. Wir haben die Osternacht gefeiert, wir haben den Christus erfahren, der nicht im Tod geblieben ist. Gott hat seinen Lebenswillen auf die Erde geworfen. Wir sind Zeugen der Auferstehung geworden. Wir leben aus der Auferstehung und führen zur Auferstehung. Damit breitet sich ein neuer Lebensgeist auf dieser Erde aus. Wer aus der Kraft des Auferstandenen schöpft, wird keine Bomben werfen. Seit Ostern feiern wir in Lebensbrüchen jeden Tag Auferstehung. Je mehr Christus seine Herrschaft zur Vollendung führt, breitet sich der Auferstehungsfriede aus und legt Kriegstreibern das Handwerk.

Die Glaubenden sind Gesandte der Auferstehung und Boten des Friedens. Wir tragen Leben in allen Krieg und Auferstehung in Erschütterungen. Mit Ostern haben wir die Vollmacht gegen die Mutlosigkeit anzutreten. Wir können den Trauernden Hoffnung zusprechen. Wir können einen unverschämten Glauben an den Tag legen, dass von heute auf morgen alles anders werden kann. Wir werden zu denen, die ständig neu anfangen und sich durch nichts und niemand geschlagen geben. Wo der Tod Lügen gestraft wurde, gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Die Auferstehung ist nicht nur unsere persönliche Antriebskraft, sondern wird durch uns, unsere ganze Welt verändern. Wir leben das Gegenteil zu dem, was uns die Nachrichten als Wahrheit verkaufen wollen.

Was will in mir Auferstehung feiern und die Welt neu beleben?

Gott segne dich.

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Geformt werden lüftet das Grab

Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: Was machst du?
Jes. 45, 9

Wer Gott grollt, bei dem bleibt das Grab verschlossen. Wir gehören nicht uns. Es geht nicht um unsere Ziele. Es geht in unserem Leben nicht um uns. Wir sind ein Kunstwerk, ein Juwel in seiner Hand. Wir sind von Gott, aus Gott und für Gott gemacht. In unserem Leben dreht sich alles um Gott und was sich er mit uns gedacht hat. Paulus spricht von Neuschöpfung. Christus ist auferstanden, um Leben eine göttliche Handschrift zu geben.
In der Beziehung zwischen Töpfer und Ton sind die Besitzverhältnisse klar.

Die Menschen selbst sind sich dessen allerdings nicht so bewusst. Das wäre, wie wenn wir ein schickes Haus bauen würden, in dem man sich darin richtig wohlfühlen könnte. Es wäre groß genug, um viele Gäste einzuladen und die feinsten Feste zu feiern. Plötzlich wäre das Haus selbst auf den Geschmack gekommen, würde die Haustüre verschließen, alle Rollläden herunter lassen und wir müssten draußen bleiben und auf einen Stein im Garten sitzen. Wir als Häuslesbauer stünden auf der Straße. Das Haus hat angefangen ein Eigenleben zu führen.

Unsere Christusbeziehung macht uns zu dem was wir sind. Wo die Auferstehung wegfällt, bleiben wir in der Belanglosigkeit. Wo wir nicht in der Hand des Töpfers bleiben, sind wir ein Häufchen Dreck. Mit unserem Sein, rollen wir kein Stein vom Grab weg. Wo wir Ton sind, sind wir die Geschmeidigen in der Hand eines großen Meisters. Groll verhindert Auferstehung. Wo wir verbittert bleiben, wäre Christus umsonst auferstanden. Die neue Kreatur, ist das atemberaubende Gefäß, mit dem Gott die Welt bereichert und veredelt.

Ist geformt zu werden, nicht viel größer ist, als selbst zu formen?

Gesegnete und frohe Ostern.

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Halte die Ohren offen

Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einer.
5. Mose 6, 4

Schlecht hören, ist wie Isolationshaft. Man lebt mitten unter Menschen und bekommt doch nichts vom Leben mit. Hören ist ganz entscheidend, ob wir im Leben ankommen. Wo es um Gott geht, scheinen die Menschen noch einen viel größeren Hörverlust zu haben. Nicht hören schneidet vom Leben ab und bringt Elend in die Welt. Das nicht hören fing gleich damals im Garten an. Es folgte die Sintflut und im Extremen das Kreuz. Das Kreuz ist die Antwort auf das nicht hören. Die Menschen wehren sich gegen das, was von Gott kommt. Sie wollen keinen, der ihnen dreinredetet und schaffen ihn weg. Golgatha ist das Mahnmal der Gehörlosen. Sie haben den Weg, die Wahrheit und das Leben ausradiert und somit sich selbst den Dolchstoß versetzt. Nicht auf Gott hören, sich seinem Wort verschließen, ist der Verlust des Paradieses. Unser taub sein, reißt Gott das Hilfsmittel aus der Hand, mit dem er uns zur Vollendung führen will.

Daher zu allen Zeiten der Ruf: Höre. Höre auf den einzigen Gott. Höre auf die einzige Orientierung, aus dem dein Leben zu dem wird, zu dem es gedacht ist. Hören bezieht sich auf das Wort, das am Anfang war und aus dem alles geschaffen ist. Wer dieses Wort in sich aufnimmt, das gesprochen hat: Es werde Licht und es ward Licht, lebt in der Kraft der Auferstehung. Mit dem Hören, beginnt der größte Schaffensprozess in meinem Leben. Im Hören auf das Wort, wachsen die bedeutendsten Männer und Frauen heran, die ihre Spuren hinterlassen. Mutter Theresa, Dietrich Bonhoeffer, Martin Luther, sind alles Menschen, die das Wort auf sich einwirken ließen. Das Hören entscheidet darüber, ob unser Leben in der Belanglosigkeit verläuft, oder von dem höchsten Geist inspiriert wird.

Glauben wir dem Wort und fassen wir das Unmögliche ins Auge?

Gott segne dich.

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Es ist vollbracht

Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.
1 Mose 41, 52

Großbaustelle, nach dem Brand bei den Blumenmönchen, mit bis zu hundert Handwerkern, war zum Teil ein unerträgliches Chaos. Aus Lärm und Ärger ist jedoch ein großartiges Bauwerk entstanden. Gott hat mit dieser Welt eine Großbaustelle. Jeder Mensch soll in seine wahre Größe wachsen. In Menschen soll sich etwas Atemberaubendes entwickeln. Gottes Passion ist, aus Elend und Kreuz, Herrlichkeit wachsen zu lassen. Karfreitag ist Elend, ist Trauer, heißt jedoch nicht Untergang. Auch wenn die christliche Kirche heute auf der ganzen Welt auf Halbmast flaggt, stehen am Ende dieses Tages die Worte Jesu: Es ist vollbracht! Gott hat die Welt nicht verdammt, sondern Jesus sagt zu dem Verbrecher: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Was für die Menschen nach Ende aussieht, ist für Gott Vollendung. Am Kreuz hat sich Gottes ganzes Ja zum Menschen durchgesetzt. Der für das Chaos Verantwortliche hat Gnade gefunden. Der, der Gott links liegen lassen hat, wurde von Liebe eingeholt.

Die Vollendung des erbarmenden Gottes liegt nicht erst in Ostern. Sie hat ihren Höhepunkt im Karfreitag. Es ist vollbracht, ist nicht der letzte Atemzug Jesu, sondern der Ausruf eines Siegers. Er hat dem Abtrünnigen, unter dem Einsatz seiner letzten Kraft, das Paradies aufgeschlagen. Kreuzwege sind mit Christus immer Wege zur Vollendung. Gott hat in unser Elend das Kreuz hineinwachsen lassen. Was hier wachsen will, ist die größte Entwicklung unseres Menschseins. Wo diese Beziehung zum Kreuz fehlt, wird Elend unerträglich. Da machen uns die Schicksalsschläge Klapsmühlen reif. Da wächst dann unter den Lasten des Lebens nur unser Unheil. Der Karfreitag lässt uns auf unsere Vollendung hin wachsen.

Wie sollte ohne Christus, das in uns wachsen, was uns vollendet?

Gott segne dich an diesem Karfreitag.

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Mit Abgründen versöhnt

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.
1. Sam. 16, 7

Gott blickt durch. Bei ihm braucht sich keiner bewerben und eine sechs monatige Probezeit vereinbaren, um sich kennenzulernen. Schon vor dem ersten Blickkontakt, kennt er unseren genetischen Code und weiß haarscharf wie wir ticken. Von einem keep smile lässt er sich nicht beeindrucken. Er weiß um Höhen und Tiefen, er sieht Stärken und Abgründe. Gott hat ein lichtklares Bild von uns. Gott kann nicht enttäuscht werden. Enttäuscht wird nur der, der zuvor ein anderes Bild hatte. Er kann über Versagen nicht bitter werden. Dort wo der Mensch nach der Enttäuschung einen Strich zieht, hält Gott den Spiegel vor. Jesus sah Petrus an, dann kommt der Zusammenbruch. Er erinnerte sich: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus weinte bitterlich. Wenn Gott ansieht, können wir uns nichts mehr vormachen. Dieser Blick trifft unsere eigene Wahrheit. Wo uns Gott sieht, erkennen wir uns selbst. Wir erkennen, dass wir erlösungsbedürftig sind.

Wo Gott das Herz ansieht, führt der Weg zum Kreuz. Damit holt uns Erbarmen ein, das uns an sein Herz zurück führt. Wir müssen an uns selbst zerbrechen, um für diese Güte offen zu werden. Wir müssen über uns weinen, dass wir bereit werden, uns lieben zu lassen. Unter diesem Anschauen muss unsere Hartherzigkeit zerbrechen. Wir werden zu dem, der wir wirklich sind. Unter Gottes Blick brauchen wir nicht mehr den dicken Max heraushängen, sondern können uns mit unseren Abgründen versöhnen. Wir können Ja zu den Seiten an uns sagen, die wir vor anderen gerne vertuschen. Durch den Herzensblick dürfen wir sein, wer wir sind.

Wo verbiegen wir uns und machen uns und anderen etwas vor?

Gott segne dich.

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Der einzigartige Sound

Wer gerecht herrscht unter den Menschen, wer herrscht in der Furcht Gottes, der ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht.
2. Sam. 23, 3-4

Wow, Menschen des Glaubens üben eine faszinierende Macht aus. Sie ragen wie Leuchttürme in diese Welt. Sie sind zu etwas Einzigartigem gesetzt. Sie sind Morgenlicht. Bei diesem Gedanken wird mein Herz schwach. Für Fotografen ist Morgenlicht das größte was es gibt. Eine Lichtstimmung so mild, so jungfräulich, so unverbraucht, das jedes Schneeglöckchen im Sonnenaufgang zum Tanzen bringt. Die Adern der Narzissen sprühen vor Lebendigkeit. Der leichte Nebel über dem See, verbreitet unter dem ersten Licht unendlichen Frieden. Jesus sagt: Ihr seid das Licht der Welt. Ihr seid die Stadt auf dem Berge, die keiner übersehen kann. Welch ein Anspruch, welch ein Stand. Das ist nicht der Mensch an sich, das ist er in der Ehrfurcht vor Gott. Es ist der durch Christus gerecht Gemachte. Es ist der, der unter dem Kreuz steht. Daraus erhält der Glaubende seine einzigartige Leuchtkraft.

Als die unter dem Kreuz Stehenden üben wir Faszinationskraft aus. Unser Mut Gott zu dienen, macht uns zum Leuchtturm und legt einen Charme auf diese Welt. In dem wir von Christus beherrscht sind, herrscht um uns herum Morgenstimmung. Da sehen die Menschen die Welt in einem ganz anderen Licht. Da liegt ein Zauber auf jedem Tag. Wir sind etwas, was wir nicht aus uns sind, sondern wozu uns Gott setzt. Wir herrschen mit Licht. Wir sind Orientierung unter aufgebrachten Menschen. Glaubende sind von Gott dafür gedacht, einen einzigartigen Sound, auf eine leblose und farblose Stimmung zu legen.

Herrschen wir, und ragen wir in dieser Stellung heraus?

Gott segne dich.

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Das Leuchten will zähmen

Gott, du kennst meine Torheit, und meine Schuld ist dir nicht verborgen.
Ps. 69, 6

Wenn Augen ihren prickelnden Glanz verlieren, bewegt der Geist schwere Gedanken. Unsere Mimik verrät Torheit. In Bruchteilen von Sekunden erkennt man, was einer gerade denkt. Wenn man in einer Gemeinschaft lebt, sieht man noch vor dem Guten-Morgen-Gruß, ob das wirklich ein guter Morgen ist. Der ganze Körper spricht, wenn einer Lasten trägt, oder von unguten Gedanken getrieben ist. Beim ersten Blickkontakt ist klar, da ist Sand im Getriebe, da liegt Sprengstoff in der Luft.

Gott kennt Torheit und Schuld. Er steht andauernd als Licht und Leben, als Herrlichkeit und Kraft dem Übel gegenüber. Er kennt die Nächte, die Herzen versauern lassen. Er leidet unter Gottlosigkeit, die die Menschen auffrisst. Nicht in Gott sein, ist die Dummheit des Menschen. Ihn jammert der Irrsinn, der sich ständig von ihm abnabelt. Gott kennt den Wahnsinn der Gernegroßen, die sich ohne ihn selbstverwirklichen wollen. „Auch ohne Gott und Sonnenschein, bringen wir die Ernte ein.“ „In dir steckt alle schöpferische Kraft der Welt, du musst nur an die selbst glauben.“ Gott sieht die Torheit, die zum Himmel schreit. Der Griff nach dem Apfel, das selbst wie Gott sein wollen, brachte das Elend in die Welt.

Dem Apfelbaum, setzt er das Kreuz gegenüber. Weil der Mensch, durch das verbissene Festhalten an sich selbst seinen Glanz verloren hat, beginnt Gott eine neue Spur seiner Herrlichkeit. Mit Christus löst er aus der Torheit. Jesus lehrt uns im Vater unser, erlöse uns von dem Bösen. Erlöse uns von Krawall und Auflehnung gegen dich. Weil Gott nichts verborgen ist, will er unsere Augen und Worte wieder zum Strahlen bringen.

Wie sehr lassen wir unsere Torheit von diesem Leuchten zähmen?

Gott segne dich.

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Lass Schmerz fruchtbar werden

Bist du nicht der, der uns das Leben wiedergeben kann, dass dein Volk sich deiner freut?
Ps. 85, 7

Wer das Leben wiederbekommt, hat es zuvor verloren. Das was einmal lebendig war ist futsch. Verkrachte Beziehungen, der Tod eines geliebten Menschen, die empfundene Sinnlosigkeit, oder die Angst vor Unabsehbarem. Verlorenes Leben sind Kreuzwege. Es ist der Weg, den Jesus in der Karwoche geht. Der König der Barmherzigkeit geht nach Golgatha. Verlorenes Leben erlebt schmerzhafte Schläge. Ein Berg von Prügel führt bis ans Ende. Selbst Jesus wünscht sich, dass dieser Kelch an ihm vorübergeht. Jeder scheut Sterbensprozesse. Doch wenn der Bauer im Frühjahr sein Getreide aussät und seine Kartoffeln steckt, denkt keiner an Gewaltverbrechen. Wir leben davon, dass zuvor viele Weizenkörner gestorben sind. Die Saatkartoffel muss Matsch werden, damit im Herbst die Säcke voll werden. Das Kreuz ist die Voraussetzung für Leben. Damit Leben in Herrlichkeit entsteht, muss das Kreuz dazwischen stehen. Der Weg über das Kreuz, ist der Weg in die Freude.

Das wirft ein völlig anderes Licht auf alle Trauer. Wo uns das Leben wiedergegeben wird, kann der härteste Schicksalsschlag fruchtbar werden. Da kann keiner mehr sagen, mich hat es bitter erwischt. Da braucht man keine Schuldigen suchen, die mir Elend eingebrockt haben. Wer die Frage stellt: Bist du nicht der, der Leben wiedergibt?, der kann nur sagen: Herr, was willst du in dieser schmerzhaften Stunde in mir reifen lassen? Bei allem was uns widerfährt bleibt die Frage: Wozu dient mir das, was da gerade an mir geschieht? Dann führt der bitterste Weg in die Freude.

Klagen wir das Leben an, oder freuen wir uns, dass etwas fruchtbar wird?

Gott segne dich.

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Der Bettler macht die beste Figur

Sieh nun herab von deiner heiligen Wohnung, vom Himmel, und segne dein Volk Israel.
5. Mose 26, 15

Sieh… und segne, ruft nach Erbarmen. Gott wird wegen dem angegangen, was genau sein Ding ist. Sieh herab vom Himmel, ist das Streben nach höchster Inspiration. In diesem Moment erkennt ein Mensch seinen Mangel. Er begreift sich in seiner Gottesbedürftigkeit. Da wedeln die Palmzweige dem kommenden König der Barmherzigkeit zu. Hosianna – Herr hilf, Herr erbarme dich, Herr sieh herab auf dein Volk, ist der Gesang des Palmsonntags. Und dieser Herr zieht ein; nicht mit Ross und Wagen, sondern auf dem Esel. Sieh herab vom Himmel, vollzieht sich wie an der Krippe. Das vom Himmel fallende Licht, erbarmt sich seines Volkes. Unter Palmzweigen geht der Ruf nach Barmherzigkeit seiner einzigartigen Passion zu. Erbarmen wird am Kreuz fruchtbarer Segen. Sieh herab und segne, reißt den Himmel über der Nacht der Menschen auf.

Maria kann das nicht fassen, als ihr dieses Herabsehen verkündet wird: Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft… Die Bereiten erfahren das Wunder des Segens. In Maria wuchs das Werk der Erlösung heran. Das sieh herab, hat im Menschen unglaubliche Auswirkungen. Da fällt Licht in die Krippe, da kommt der König auf dem Esel, da geschieht in mir Segen in unvorstellbarem Ausmaß. Sieh herab, sind die ausgestreckten Arme des Bettlers, der sie mit himmlischen Gaben füllen lässt. Die Barmherzigkeit ist ununterbrochen unterwegs zu uns und will sich manifestieren. Gott sieht auf die, die bereit sind, sich mit Segen zuschütten zu lassen. Unsere Hände sind Gefäße, die geschaffen sind, sich von einem warmen Herzen füllen zu lassen.

Sieh, Segen will herabfließen. Wieviel lassen wir zu?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Stille die Empörung

Eine linde Antwort stillt den Zorn; aber ein hartes Wort erregt Grimm.
Spr. 15, 1

Keiner will Streit, doch ein Wort gibt das andere und schon stehen sich zwei hitzige Gemüter unversöhnlich gegenüber. Wir kennen das. Es geht nicht um die harten Worte an sich, er geht um unruhige Herzen. Jesus selbst ist mit seinen Worten nicht zimperlich, wenn er seine Jünger mit „ihr Kleingläubigen“ anspricht, oder wie ein wild gewordener Handfeger, die Händler aus dem Tempel vertreibt: „ihr macht aus meinem Haus eine Räuberhöhle.“ Wo gute Grundlagen geschaffen werden müssen, müssen harte Worte die Schlamperei austreiben. Wer jedoch Macht hat, Zorn zu stillen, kommt von dem, der Sturm und Wellen stillt. Gott will geheiligtes Leben schaffen, das in die Härte der Menschen hineinwirkt. Er preist die Friedensstifter selig. Die linde Antwort kommt nicht aus besonders disziplinierten Menschen, sondern entsteht durch die Gegenwart Christi. Christus ist der, der die Stürme in mir stillt. Mein Brodeln hat Frieden gefunden. Die ganze Unruhe, die vielen Fragen sind gestillt. Eine milde Antwort kommt von dem, der in seinem Zuhause angekommen ist.

Von Christus Verwandelte treten in die Welt der feindseligen Botschaften hinein. Sie sind die Ermutiger, wo die Wahrheit verdreht wird und Hass sein Unwesen treibt. Die Glaubenden sind der Entspannungsfaktor für die hitzige Welt. Sie können Frieden stiften, weil sie im Frieden sind. Sie brauchen nicht um ihr Recht kämpfen, weil sie gerecht gemacht sind. Die christliche Gemeinde hat den großen Auftrag Dampf abzulassen. Sie schlägt nicht mit Worten der Empörung zurück, sondern stillt mit linden Worten. Sie stillen, weil sie gestillt sind.

Welche unserer Worte helfen zur Stillung unruhiger Gemüter?

Gott segne dich.

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