Wir sind mächtiger als wir glauben

Der Herr spricht: Zum Licht für die Nationen werde ich dich machen, damit mein Heil bis ans Ende der Erde reicht.
Jes. 49, 6

Gott ist in keiner Weise zimperlich, wenn er bei seinen Leuten die Wucht des Glaubens aufmalt. Er holt mächtig groß aus, um die Wirkung aufzuzeigen, die er weltweit auf der Erde auslöst. Menschen des Glaubens retten die Welt. Das ist abenteuerlicher als James Bond. Die Sonder-Ausstattung dafür gibt Gott selbst mit.

Um die Mission, im Auftrag seiner Majestät des Schöpfers zu verstehen, brauchen wir zuerst ein fettes Problem. Eine traumhafte Welt, die jedoch nicht rund läuft. Da fliegen in Syrien die Fetzen, in Halle wird die Synagoge attackiert und im normalen Leben sind Menschen wie Hund und Katz´. Alles zur Schönheit erschaffen, doch zum Jammer heruntergewirtschaftet. Was als Glück gedacht war, ist im Unglück geendet. Gott holt zur Offensive aus. Licht und Heil für diese Welt. Gott greift sich Leute heraus, die er zum Licht für Staaten und Völker macht. Er ruft Menschen und macht er das, was er immer macht. Er schafft aus Chaos blühende Landschaften. Der Schöpfer schöpft und löst das Gesetz vom Sterben der Erde auf.

Im größten Unheil erschafft er das größte Heil – Christus. Das ist die Geheimwaffe der Glaubenden, um die Hölle der Erde außer Kraft zu setzen. Schon Albert Einstein sagte: Man kann die Probleme nicht auf der Ebene lösen, auf der sie entstanden sind. Man löst sie nur auf einer höheren Ebene. Daher lösen wir die Probleme der Welt nicht mit den Waffen der Menschen, sondern aus der Ebene, des Lichtes und des Heiles. Wir dürfen nie zu klein von uns denken, – was kann ich schon in dieser Welt auslösen? Wir sind zum Licht der Nationen gesetzt. Durch uns fließt Heil in die Welt. Durch Christus sind wir mächtiger als wir glauben.

Was hält uns zurück, als der aufzutreten, zu dem wir gemacht sind?

Gott segne dich.

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Wir sind vollkommen

Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen.
Hes. 36, 29

Die Überangepassten unter uns kennen die Stimme, die sagt: Duck dich, halte dich da raus, riskiere ja kein offenes Wort, sonst geht der andere zum Dach hinaus. Schließlich gibt doch der Klügeren nach. Dabei merken wir gar nicht, dass wir gerade in unserem Schattenkind gefangen sind. Doch sind wir dazu geschaffen, zur vollkommenen Freiheit durchzubrechen.

Das Schattenkind beschreibt unsere Prägung, die wir als Kind im Elternhaus mitbekommen haben. Wir lernten dabei ungute Mechanismen, die uns ein Leben lang nachschleichen. Mich hat lange eine Autoritätsangst zurückgehalten, mich zu einer eigenen Persönlichkeit zu entwickeln. Der Respekt vor einer Führungskraft, hat eine selbstverständliche, unnatürliche Unterwürfigkeit geschaffen. Als Kind mag das in Ordnung sein, doch wenn man erwachsen ist, bremst dieses Schattenkind aus, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und seinen Mann zu stehen. Wir sind dann nicht das Sonnenkind voller Licht, das herrlichste Gaben in die Welt strahlt und ganze Schönheit entfaltet. Leben mit angezogener Bremse nennt die Bibel Sünde. Das was Gott eigentlich mit uns wollte, kommt zu kurz.

Unsere schlechtesten Taten sind, dass auf einem großen weißen Papier, unser Leben in der Mitte darauf nur ein kleiner schwarzer Punkt ist. Wir bleiben stehen und füllen das Blatt nicht aus, des wir geschenkt bekamen. Das ist unsere Verdammnis. Damit sich dennoch Gottes Herrlichkeit in uns entfaltet, zieht er mit Christus den Stöpsel. Christus wird in uns der Umbruch zur Freiheit. Wir werden erlöst von den Bremsklötzen, die uns in dieser Unreinheit halten. Christus füllt den Raum in uns, den wir verspielt haben. Damit macht der Unvollkommenes vollkommen. Es soll das in uns heil werden, was zerbrochen war. In das sollen wir hineinwachsen.

Wo braucht mein Schattenkind viel mehr den Christus, um frei zu werden?

Gott segne dich.

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Bitte um höchste Autorität

Gib den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand.
Dan. 2, 21

1950 verdoppelte sich das Wissen der Menschheit in 50 Jahren. 2020 soll dies innerhalb von 73 Tagen geschehen. Obwohl sich Wissen explosionsartig vermehrt, bittet Daniel um mehr Weisheit und Verstand.

Wir sind verwöhnt von schneller Rechenleistung und der Bewältigung großer Datenmengen. Wissen ist allgegenwärtig verfügbar und nur ein Wikipedia-Klick weit entfernt. Wenn auch Informationen in unüberschaubaren Mengen vorhanden sind, gibt es eine Form von Wissen, die aus keiner Datenbank abgerufen werden kann. Sehr intelligente Menschen sagen: Je mehr Wissen ich mir aneigne, umso mehr weiß ich, dass ich nichts weiß. Das heißt, da gibt es unendlich viel mehr, was ich nie erfassen kann. Weisheit ist ein Wissen, das weder mit Logik noch mit Fleiß erarbeitet werden kann. Weisheit ist die Zugabe der anderen Welt. Weisheit entsteht auf der Ebene, wo sich Gott in ein Leben einmischt. Es sind für uns die Momente, in denen sich ein Vorhang öffnet. Weisheit ist ein himmlisches Navi, das Irdisches koordiniert. In der Weisheit offenbart sich ein Durchblick der von Gott kommt.

Für uns ist das die Feinjustierung durch den Geist Gottes. Wir empfangen Impulse, die aus der Stille, die Steuerung übernehmen. In der Weisheit fangen die Gaben Gottes an, in uns zu handeln. Die Christus-Gesinnung durchströmt uns. Durch diesen heißen Draht nach oben, können wir Entscheidungen treffen, die menschlich überfordern würden. Die Weisheit gibt uns allerhöchste Autorität, die sich nicht unter menschliche Systeme duckt. Sie ist es, die einen Paul Schneider aus der Todeszelle auf den Appellplatz rufen lässt: Trotzdem ist Christus auferstanden.

Sollte uns der Mut verlassen, was hindert uns um diese Weisheit zu bitten?

Gott segne dich an diesem Sonntag

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Die Antwort liegt in dir

Mächtiger als das Tosen großer Wasser, mächtiger als die Wellen des Meeres ist der Herr in der Höhe.
Ps. 93, 4

Wenn im jugendlichen Eifer einer voller Lebensfreude über einen Felsen in eine Lagune springt und sich dabei das Genick bricht, denkt jeder, das Leben ist gelaufen. Tatsächlich ist er zu 90% querschnittsgelähmt und lebenslänglich Rollifahrer. Wo alles schwarz ist und die Selbstanklage zermürbt, sagt er: Dieses Unglück führte mich zu meinen Lebenssinn.

Ob selbstverschuldet oder durch Außeneinwirkung, die Wellen in einem Leben schlagen hoch. Wir kommen immer wieder an den Punkt: Da geht nichts mehr. Tragischer Krankheitsverlauf in der Familie, in der Firma Ausnahmezustand, in der alles unter Stress steht. Die Jünger kamen in Panik, als es beim Fischen so stürmte, dass Wellen ins Boot schlugen. Da sind ständig Dinge, die den Atem rauben und das Herz ausreißen. Doch genau in diesem Boot, sitzt einer, der die Frage stellt: Wo ist euer Glaube? Jesus scheint Galgenhumor zu haben. Wo in uns der Puls nicht mehr höher schlagen kann, sagt er, hab dich nicht so, was wirklich mächtig ist, ist der Herr in der Höhe. Ihr habt die Macht, durch den Allmächtigen, größte Stürme zu bezwingen. Der Glaube in euch lässt euch leben.

Die Tragik des Leben beginnt nicht dort, wo unser Haus abbrennt, wo Trauer uns auffrisst, sondern wo wir glauben, mir ist nicht mehr zu helfen. Wo Gott mächtig ist, ist das schlimmste Unglück kleiner. Der Glaube ist das Greifen nach schöpferischer Übermacht. Diese Vollmacht liegt als Geheimnis in uns, zu der hohe Wellen keinen Zutritt haben. Da ist der eine Raum, der nur für Gott und uns bestimmt ist. Wo mein Glaube diesen Raum betritt, hat er alle Macht, dass ein belastetes Herz wieder lachen kann. Wir können morgens ohne Kloß im Hals aufstehen.

Wenn die Antwort in mir liegt, welches Unheil sollten wir dann fürchten?

Gott segne dich.

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Hineinhören befähigt

Weh denen, die sich verlassen auf Rosse und vertrauen auf Wagen, weil ihrer viele sind, und befragen nicht den Herrn.
Jes. 31, 1

Schwachstellen zeigen, wie stark wir wirklich sind. Wenn wir ein Neugeborenes im Spankörbchen zum Grab tragen, spüren wir wirklich, was wir noch in den Händen haben und was nicht. Wo menschliche Fragen ins Leere gehen, hilft nur die Frage nach dem, was größer ist wie wir.

Menschen sind zu absoluten Höchstleistungen in der Lage. Sie fahren Weltrekorde ein und bauen perfekte Maschinen, die fehlerloser sind als sie selbst. In diesem Sog von Größe, Wachstum und Stärke, denken wir, wenn wir zum Mond fliegen können, wir haben das ganze Universum im Griff. Ja, und tatsächlich, unsere Schaffenskraft ist unendlich, weil die Gene eines ewigen Schöpfers in uns liegen. Wer mutig sagt: Ich pflanze weltweit eine Million Bäume gegen den Klimawandel, wie der Schüler Felix Finkbeiner, der schafft das. Darauf können wir uns verlassen, wo Gott im Boot sitzt, ist alles möglich. Wo jedoch dieser Energiefluss unterbrochen ist, wo keine Schöpferkräfte mehr zufließen, verlässt uns diese Kraft. Wir haben zwar hohen Mut – Hochmut – doch danach kommt der Fall. Wo wir die Gottesbeziehung verlassen, da sind wir verlassen.

Am deutlichsten sehen wir das, wenn wir an den Rand des Wahnsinns kommen und die Tochter beerdigen müssen, die beim Ausfahren der Hochzeitseinladungen verunglückte. Nicht umsonst sagt die Bibel, lerne vom Tod, auf ihn ist Verlass. In der größten Verzweiflung zeigt sich, was wir wirklich können. Da entscheidet nur noch, ob der Draht nach oben stimmt. Wo wir nicht das Wort befragen, brechen wir durch das Eis, wenn´s dünn wird. Im Hineinhören auf das Wort, kommt die ermutigende Kraft.

Sind wir fähig, im Wort unsere Antworten zu suchen?

Gott segne dich.

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Wachse über dich hinaus

Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, gerne will ich sie lieben.
Hos. 14, 5

Die kleine Tochter kam ins Schlafzimmer der Mutter und fragte sie: Mutti, was willst du einmal werden, wenn du groß bist? Die Mutter: Ich will eine Mutti werden. Die Tochter protestiert: Nein, das geht nicht, das bist du schon, was willst du werden? Mutter: Dann werde ich eine Lehrerin. Tochter: Nein, das bist du auch schon; Mutti sag einfach was du werden willst wenn du groß bist? Langsam verstand die Mutter, dass sie in den Augen ihrer Tochter noch alles werden kann, was sie sein will.

Kinder können noch träumen. Sie haben die kühnsten Vorstellungen, von dem, was sie einmal sein wollen. Für die Kids gibt es nichts, was sie sich nicht vorstellen können. Dabei haben wir den Auftrag in der Tasche: seid fruchtbar und mehret euch und macht die Erde zum Abglanz meiner Herrlichkeit. Gott sagt: Ihr habt mein Wort, das alles schafft, was es sagt. Ihr könnt aus Unendlichkeit schöpfen. Jesus sagt sogar: Ihr könnt noch viel größere Wunder tun, als ich es getan habe. Wir schöpfen Grenzenlosigkeit, wenn da nicht die Zweifel wären. Wir können nicht glauben, dass wir an der Hand dessen gehen, in dem alle Macht im Himmel und auf Erden liegt. Christliche Bescheidenheit hält von dem zurück, was wir sein können.

Wenn Gott Abtrünnigkeit heilt, dann will er uns von dem Zweifel befreien, der uns klein hält. Das Kreuz Christi heilt die Zweifel, die uns von unserem Schöpferauftrag abgeschnitten haben. Mit dem Glaube an Christus, gibt er uns das Selbstvertrauen zurück, das Wort zu schnappen, und darauf die größten Häuser zu bauen. Durch den Glauben bekommen wir Mut zurück, wie die Kinder an das Unmögliche zu glauben. Durch den Glauben füllen wir nicht nur unseren Platz aus, sondern wachsen über uns hinaus, um mit unseren Gaben eine Delle ins Universum zu hauen.

Wo denken wir zu klein, um der zu werden, den Gott sich von uns gedacht hat?

Gott segne dich.

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Danke und du bist vollgetankt

Jakob sprach: Lasst uns nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist auf dem Wege.
1. Mose 35, 3

Jeden Tag gibt es für uns viel zu verkraften. Oft der Stress mit Menschen, die uns am nächsten stehen. Es nervt, wenn der Partner zu viel redet oder so gut wie gar nicht mehr mit uns spricht. Dabei haben wir es voll in der Hand wie unser Tag verläuft. Es liegt an unserem Erinnerungsmanagement.

Jakob erinnert sich an eine schreckliche Zeit, – Flucht vor seinem Bruder. Klar, er hatte Dreck am Stecken, als er den Segen seines Vaters erschlichen hatte. Doch da war diese spektakuläre Nacht. Traum mit Himmelsleiter. Ein Traum, der ihm durch und durch ging. Mit schlechten Gewissen hatte er den gnädigen Gott erlebt. Er war geflasht, dass er voll akzeptiert und angenommen war, wo er sich verstoßen fühlte. Ein heiliger Moment, bei dem er einen Stein aufrichtete und den Ort Bethel nannte. Dahin erinnert er sich zurück. Er ertränkt sein Herz in Dankbarkeit. Oder anders ausgedrückt, mit dieser positiven Erfahrung manipuliert er sein Unterbewusstsein auf ein ganz starkes Krisenmanagement.

Dankbarkeit ist eine Wunderwaffe. Wo wir dankbar sind, bekommt das Leben schlagartig eine kraftvolle Richtung. Wir erhaschen das, was gut war und daraus entsteht sofort Energie. Unser Gehirn unterscheidet nicht, ob der Traum von der Himmelsleiter schon Jahre zurückliegt oder gerade eben passiert ist. Die Wirkung ist beides mal die gleiche. Daher halten wir die vielen starken Geschenke fest und werden dabei stark. Stehen wir morgens auf und überlegen uns als erstes, wofür wir heute dankbar sind. Dann legt sich die ganzen Schaffenskraft eines neuen Tages in uns.

Wo können wir danken, um überlaufende Gnade in unser Leben zu ziehen?

Gott segne dich

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Wir sind frei

Da ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus all meiner Furcht.
Ps. 34, 5

Vor der Suche steht ein Drama. Das Unglück, der Mensch als Gefangener in seiner eigenen Welt. Andere sagen, wer wir sind und was wir tun sollen. In uns rumort zwar ein Ruf, wir ahnen etwas, von der Aufgabe, für die wir über diese Erde gehen, doch da ist Angst. Unsere sicheren Abläufe halten uns zurück, der zu werden, zu dem wir eigentlich gedacht sind. Gott piekst uns, unsere Lebensaufgabe, wie einen Schwerverbrecher zu suchen.

Wer etwas sucht, bei dem ist der Adrenalinspiegel im roten Bereich. Suche ist Alarmstufe 1. Gottsucher stellen alles auf den Kopf, um das Leben zu finden, für das sie geschaffen sind. Da ist oft die Midlife-Krise, so um die vierzig, fünfzig. Man hat viel erreicht, Haus und Familie, alles geregelt, und doch spürt man, da ist noch mehr. Wir kennen die Zwiegespräche mit uns selbst und spüren, dass uns da einer aus der Reserve locken will. Da schlägt Gottessehnsucht von innen an unser Herz. Sie will dort, wo man sich mit seinen Tagen arrangiert hat, auf die Suche bringen. Mitten im Alltäglichen soll Aufbruch passieren. Das macht Angst. Wir fürchten es, eingefahrene Ritualen zu verändern. Doch Gott lässt nicht locker, unser Leben herrlich zu machen.

Wer nicht auf der Suche ist, die Geheimnisse des eigenen Lebens und der Welt Gottes aufzuspüren, verdrängt die innere Stimme, die ihn in Unruhe versetzen will. Suchende suchen ihren verlorenen Schlüssel nicht nur unter der Laterne, nur weil da gerade Licht ist. Suchende verlassen ihre gewohnte Umgebung, überwinden ihre Furcht und brechen auf zu der Stimme, die sie in die Realität Gottes ruft. Suche befreit uns.

Suchen wir wie verrückt, oder bleiben wir gefangen in Zwängen?

Gott segne dich.

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Flüchte in den Bunker

Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.
2. Sam. 22, 2

Keiner will Streit, doch ein Wort gibt das andere und schon haben wir den schönsten Krach im Haus, sagte jemand, als er seine Ehe beschrieb. Beziehungsdramen füllen Romane und Kinoleinwände. Stiche, die verletzen, Worte, die verwunden lauern hinter jeder Ecke. Um zu überleben brauchen wir keine besseren Waffen, sondern besseren Schutz.

Das Schloss Lichtenstein, ganz in unserer Nähe, ist nicht nur ein malerisches Ausflugsziel, sondern der klassische Anblick von Burg auf Fels. Bildschön und sicher. Auf senkrechten Felsen des Albtraufs thront ein uneinnehmbares Schmuckstück. Für Zeiten erbaut, als Kämpfe noch von Mann zu Mann ausgetragen wurden. Heutzutage verletzen uns viel mehr verbale Attacken. Mobbing am Arbeitsplatz, Cyper-Angriffe aus dem Internet, oder unerträgliche Sticheleien in der Beziehung. Jeder braucht Schutz, um nicht in der Anstalt zu landen. Samuel bringt es auf den Punkt. Gott als majestätische Festung, der rettet. Doch wo steht diese Burg?

Paulus sagt: Auf ihn hoffen rettet uns. Auf den Retter hoffen, wirft den Anker auf Christus. Diese Hoffnung entsteht in mir. Die Burg kommt also nicht von außen, Schutz manifestiert sich in uns. Nach einem schwierigen Mitarbeitergespräch, bei dem es Vorwürfe ohne Ende hagelte und die Enttäuschung mich tief verletzte, ging ich nicht einfach zur Tagesordnung über. Eine Situation, in der ich äußerlich noch ruhig bleiben konnte, jedoch innerlich alles brodelte. Kurzer Rückzug ins Büro, dann lang und tief atmen und das Loslassgebet. Im Aufblick zu Gott, habe ich mich Stück um Stück von Beschuldigungen gelöst. Ich wurde wieder ganz ruhig, konnte die Verletzungen ablegen und war wieder geschäftsfähig. Schutz ist ganz nahe.

Wie retten wir uns noch viel schneller in diesen Bunker?

Gott segne dich.

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Gib nie, nie, nie auf

Ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der Herr Zebaoth.
Hag. 2, 9

Erntedank und abgebranntes Kloster gehören zusammen. Wir erleben es immer wieder, wie ein Lebenswerk in Schutt und Asche fällt. Für mich war es damals schockierend, über verkohlte Balken und Backsteintrümmer zu steigen, als ich nach unserem Großbrand mein Zimmer besichtigte und mich nichts mehr an irgendetwas Persönliches erinnerte. Über diesem Drama stand: Es sollte so sein, dass ihr danach Gott-Vater-Dank feiert.

Bei den Israeliten stand die Moral im Keller. Kläglich aus der babylonischen Gefangenschaft zurück, sollte eine Steinwüste zum Tempel werden. Eine Perspektive, die hochzuckt, denn es geht weiter. Doch als sie mit Eifer anpacken wollen, ging das Baumaterial aus, dann Fachkräftemangel und das ging auf die Dauer richtig an den Nerv. Die Lust verflog und keiner glaubte mehr, dass sich unter solchen erbärmlichen Verhältnissen ein Großprojekt umsetzen lässt. War alles gut gedacht, aber das sieht jeder, dass das nichts wird. Da schnappte sich Gott den Propheten Haggai, der blies frischen Wind in die Segel. Leute, ich will euch mal was sagen, wenn ihr euch auch wie die Trümmerfrauen vorkommt, gibt’s keinen Grund Trübsal zu blasen. Ihr seht hier nur Schutt, doch ich sage euch, mit Gott erschafft ihr hier einen Tempel, der kommt in Guinnessbuch der Rekorde. Das wird solch ein Prachtstück geben, dass Menschen die Augen tränen. In diesem Prachtstück werdet ihr Erntedank feiern, über den Gaben die Gott gibt. Es wird ein Zentrum werden, von dem Frieden in die ganze Welt zieht. Packt an und glaubt dem, der mit euch Außergewöhnliches schafft.

Welche schwarze Balken uns auch um die Ohren fliegen, die Perspektive ist immer der herrliche Tempel. Es gibt keinen Grund nachzulassen. Deshalb geben wir nie, nie, nie auf.

Ist der Apfel nicht die Frucht, die gegen allen Widerstand gewachsen ist?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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