Wie kann ich aufwachen?

Die Israeliten werden umkehren und den Herrn, ihren Gott, suchen und werden mit Zittern zu dem Herrn und seiner Gnade kommen in letzter Zeit.
Hos 3,5

Im Traum spazieren wir über eine duftende Frühlingswiese in Richtung eines Waldstückes, das an einem Albtraufstück vor uns liegt. Wenige hundert Meter rein, ein eindrucksvoller Höhleneingang. Von Faszination angezogen, schleichen wir uns hinein. Wow, eine atemberaubende Tropfsteinhöhle beginnt. In mystischem Licht hängen malerische, steinerne Eiszapfen von der von der Decke. Wir erleben gerade ein Märchen. Dann Piep, Piep, Piep… der Wecker. Aus der Traum. Wir wachen auf und stellen fest, wir liegen im Bett. Wir reiben uns die Augen: Ach nur ein Traum.

Quantenphysiker wie Max Planck oder Werner Heisenberg erkannten, dass Materie, die Welt der Formen, dessen was wir sehen und anfassen können eine Illusion ist. Der Tod sei das Aufwachen, zu dem, was wir wirklich sind. Wenn das Volk Gottes umkehrt, geht es um dieses Aufwachen. Der Mensch ist nicht das, für das er sich hält. Er ist nicht das Fleischklümpchen, der Staub, die Substanz Materie, als die er sich wahrnimmt. Er ist Odem Gottes. In Wahrheit sind wir lebensschaffender Geist, weil der in dem Körper wohnt und alles erschafft was entsteht. Im Tod wir uns dieses Wirklichkeit bewusst. Ein großer Meister sagte einmal: Einen Tag vor deinem Tode kehr um! Schüler: Woher weiß ich wann ich sterbe? Meister: Eben, somit kehre heute um.

Zu diesem Erwachen möchte ich dich einladen. Entdecke die unfassbare Gnade, dass „Geist-Hauch“ dein Leben ist. Werde wach aus der Welt der Formen, die dein Leben an die Sorgen der Materie bindet. Lebe als Atem Gottes, der dir das Wollen und Vollbringen dazu gibt.

Wo möchte ich wach werden und mich in einem neuen Denken bewegen?

Gott segne dich.

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Was macht dich gesund?

Gott der Herr machte den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

  1. Mose 2,7

Spätestens wenn sich der Patient in der Vollnarkose beim operiert werden zuschaut, erkennen wir, dass Leben nicht das ist, für das wir es halten. Nach seinem Aufwachen konnte er dem Chirurgen genau berichten mit welchen Instrumenten er gearbeitet hatte, was für Geräte und Werkzeuge auf den Schränken lagen und wie er sich gegen Ende Sorgen über seine Steuererklärung machte. In einem völlig weggetretenen Menschen, war etwas voll da, das außerhalb des Körpers alles wahrgenommen hatte.

Man könnte schmunzeln, wenn man die „Produktentwicklung“ des Menschen liest. Grundsubstanz = Staub + Erde + Wasser. Man kann sagen – ein „Lehmbällchen“. Das sind die Bauteile von leiblicher Existenz. Damit dieses Klümpchen in Wallungen kommt, erhält es einen Schuss Odem. Das Leben erwacht, indem einer in die Nase pustet. Das Lehmbällchen wäre ohne Atem atemlos. Unser Gehäuse lebt durch Odem Gottes. In uns atmet ein unendliches Geheimnis. Wir sind gar nicht unser Körper, wir sind ein Atemzug Gottes. In diesen 70 kg Fleisch wohnt ein Geist, der nicht aus Erde gemacht ist. Dieses Leben das unseren Körper beseelt, hat mit diesem Körper gar nichts zu tun. Er ist lediglich Trägersubstanz, in der sich ewige Herrlichkeit offenbart.

Hier offenbart sich was wirkliche Gesundheit ist.
Wir behandeln das Lehmbällchen, doch wirklich gesund bist du, wenn deine Seele erkennt, sie ist Geist Gottes, der in dir lebt. Dein Körper leidet und hat Schmerzen, wenn ihm dieser Odem fehlt. Spüre dem Geist nach, der in dir leben will, dann wird etwas gesund, heil und lebendig.

Welche Impfung könnte dich wirklich gesund machen?

Gott segne dich.

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Woher nehme ich meinen Halt?

Du gibst meinen Schritten weiten Raum, und meine Knöchel wanken nicht.

  1. Sam 22,37

Gewöhnlich bewegen wir uns mit unserem Körper in einem Radius von 5, 10, 20 oder 50 km. Bei Geschäftsreisen und im Urlaub entsprechend mehr. Mit unseren Gedanken können wir schnell mal um die ganze Welt fliegen. Das was wir uns vorstellen können, dort können wir uns bewegen. Unser Geist ist in der Lage, kreative Weite zu entwickeln. Jedoch wenn keine Flugzeuge fliegen, der Ausgehradius evtl. auf 15 km beschränkt ist, kommt der freie Geist und die Gemüter ins Wanken. Da ist ganz schnell nicht mehr viel übrig von der grenzenlosen Freiheit. Doch die wahre Freiheit ist unabhängig von äußerlichen Begrenzungen und unserer Vorstellungskraft.

Wenn Samuel von einem weiten Raum spricht, hat er sich von seinen Vorstellungen befreit. In diesem Raum wird er zum Empfänger. Er dreht den Empfang seines Geistes auf die Frequenz des Heiligen Geistes. Er denkt nicht mehr, sondern nimmt wahr was da ist und kommt. Er beobachtet, wie dieser Geist ihn in einen viel größeren, unendlichen Lebensraum führt. Unter diesem Führen und mitgehen bewegt er sich in der unfassbaren ewigen Welt Gottes. Er erkennt sein eigentliches Zuhause. Der Heilige Geist stellt ihn in Dasein ohne Zeit und Raum. Er befindet sich in der Energiezentrale der Schöpfung. Hier wohnt das lebensschaffende Wort, vollkommenes Heil und ewiger Friede. Das ist der weite Raum, aus dem wir einen Fuß vor den andern setzen. Der Raum, den wir tief in uns finden.

Wo du mit beiden Beinen in diesem Raum stehst, gehen deine Schritte unter schöpferischer Vollmacht. Unsere verängstigte Welt braucht Menschen, die sich unter diesem Geist in diesem Raum bewegen. Welche Kraft und Festigkeit würde in das ganze aufgescheuchte Wanken kommen?

Was tue ich, um von meinem Denken in diese Wahrnehmung kommen?

Gott segne dich.

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Wie wirst du zur tragenden Säule?

Der Herr hat mich gesandt, zu trösten alle Trauernden.
Jes 61,1.2

Die Welt ist aus den Fugen geraten, wenn du mit dem Blumenstrauß in der Hand ein Geburtstagskind besuchen willst und der Ehemann mit der Polizei unter der Haustüre steht und ihn dann in Empfang nimmt. Die Frau hatte sich vor den Zug geworfen. – Nichts trägt mehr, nichts hält mehr. Sinnlosigkeit liegt in der Luft. Von jetzt auf nachher steht alles Kopf. Menschsein im Ausnahmezustand. Aufgerissene Herzen schreien zum Himmel. Jetzt braucht es Trost, der das ist, was er in der Tiefe bedeutet: Treue – Festigkeit, seelischer Halt, Zuversicht und Ermutigung im Leid.

Wo das Leid zum Himmel schreit, fällt die Empathie Gottes auf die Erde. Haltlosigkeit wird von der Treue zum Leben berührt. Aufgerissene Herzen fallen mitten in das offene Herz von Erbarmen. Der freie Fall des Menschen endet im Tröster. Jesus verließ diese Erde, um den Tröster zu senden. Damit hat er die Welt mit Heiligem Geist überflutet. Wo du dich in deinem Leben auch befindest, welche schmerzhaften Wege du gehst, du bist bei jedem Schritt in Treue eingehüllt. Festigkeit und seelischer Halt ist allgegenwärtig. Die Atmosphäre die dich umgibt heißt Zuversicht und Ermutigung. Sowie dir schwarz vor Augen wird, fährt mit dem nächsten Atemzug aufrichtende Kraft in dich ein. In den Seligpreisungen sagt Jesus: Glücklich sind die, die den Schmerz des Lebens am eigenen Leib erfahren, weil sie gleichzeitig die Treue in ihrer extremsten, stärksten Form erfahren.

Du bist die Empathie Gottes, für alle, die in den Seilen hängen. Du bist ein von diesem Trost-Geist Durchdrungener, der zu dem Netzwerk gehört, das alle Trostlosigkeit mit Wohlwollen auffängt. Weil du getröstet bist, richtet sich an dir der Gebrochene auf.

Für wen werde ich heute zur tragenden Säule die aufrichtet?

Gott segne dich.

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Was belebt dich?

Herr, du machst alles lebendig und das himmlische Heer betet dich an.
Neh 9,6

Wen wir an Meer denken, leben Bilder von gigantischen Wellen auf, die sich mit einem Surfbrett reiten lassen. Wir sehen kleine Wellen als Unebenheit der Wasseroberfläche die das Abendlicht der Sonne brechen. Wir empfinden, jede Welle steht für sich. Sie kommt und geht. Wir denken, wir sind Wellen, die sich durch das Meer der Zeit bewegen. Doch wenn wir dem Anblick länger standhalten, erkennen wir, wir sind nicht die Welle, wir sind das Meer. Je tiefer wir eindringen, um so ruhiger wird alles. Es gibt keine Welle mehr, sondern nur noch das unendliche, weite Meer, in dem alles das eine Leben ist. In der Stille ist alles nur noch das eine Sein.

Wenn wir morgens aufstehen und den ersten bewussten Atemzug machen, geht für unser Leben die Sonne auf. Leben atmet auf und stellt fest, es lebt nicht aus sich, sondern mit jedem Atemzug nimmt es Geist (ruha = Atem) auf, der uns umgibt. Wir sind eingehüllt in Lebensgeist. Ununterbrochen ruhen wir im Atem Gottes, der allem Dasein Leben einhaucht. Wo dieser Atem abgezogen ist, hebt sich kein Brustraum mehr und das Herz hört auf zu schlagen. In uns lebt ständig die unendliche Welt, die uns umgibt. Wir sind nie getrennt von dem alles in allem. Paulus sagt: Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Wir sind nie außerhalb von Gott. Wir sind nie von Gott wegzudenken. Gott ist in mir und ich in Gott und alles was lebt gehört zu dem einen ganzen Sein.

Getrennt davon sind wir nur, wenn sich unser Ich als Einzelwelle auf dem weiten Ozean betrachtet. Doch je mehr du in die Stille eindringst, umso mehr erkennst du, wie du eins mit dem allumfassenden Leben bist. Dein Schiffbruch landet dann immer in dem Meer das Gott selbst ist.

Wie kann jeder Atemzug zur Dankbarkeit meines Lebens werden?

Gott segne dich.

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Was lässt Kummer schweigen?

Seid nicht bekümmert; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.
Neh 8,10

Jeder will gerne stark sein. Ja, wir wollen gut mit den ganzen Auflagen umgehen können. Wir wollen nicht streiten, wenn der andere radikal anderer Meinung ist als ich. Keiner will wochenlang durchhängen, wenn die Partnerschaft in die Binsen gegangen ist. Schön wäre es, wenn uns die Nerven nicht durchgingen, wenn die Kids mit Homeschooling nicht klar kommen. – Wir ernten, was wir säen. Wenn ich Erdbeeren ernten will, darf ich dafür keine Kartoffeln stecken. Wenn ich Stärke ernten will, darf ich keine Zweifel säen. Was wir aussenden, erschafft unsere Zukunft. Wenn nicht das kommt, was ich gerne hätte, brauche ich anderes Saatgut.

Stärke, die das Leben in all seinen turbulenten Phasen meistert, hat eine klare Ursache. „Die Freude am Herrn,“ das ist alles. So einfach sieht ein Krisen-Bewältigung-Paket aus. Quasi eine Lachnummer für die härtesten Schläge. Was billig klingt, hat´s voll in sich. Keine Schokoladenfreude oder hab´-mal-ein-tolles-Erlebnis-Freude, sondern Existenzfreude. Es ist die Freude, von der Augustinus sagt: Mein Gott du bist die Freude, wer um dich ist, erfreut sich immerdar an dir. Freude als Seins-Zustand, als ein in Gott sein, nicht nur ein augenblicklicher Gefühlszustand. Die Freude am Herrn ist im Zuhause ankommen. Ich bin an dem Ort, an dem Seele, Leib und Leben zur Ruhe kommt. Du bist in Schönheit deiner Gegenwart angekommen. Jenseits der Schönheit aller äußeren Formen gibt es etwas Unaussprechliches, eine tiefe, innere, heilige Essenz – die Freude am Herrn.

In dieser Freude liegt deine Kraft, all das an dir zerrende und zermürbende loszulassen. Du bist zur Stille geworden, an der das aufgeregte Dasein zerschellt. Diese heilige Gelassenheit wird zum fruchtbaren Samen, der Frieden ausstreut. Sei nicht bekümmert, denn diese Freude ist deine Kraft.

Wie kann ich meinem Kummer, diese Freude schenken?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Woher kommt Energie, wenn alles zittert?

Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
Ps 121,5-6

Leben ist lebensgefährlich. Von klein auf begleiten uns die Ratschläge: Pass auf! Steige nicht bei fremden Männern ins Auto. Heute heißt es: Pass auf, dass du Abstand hältst und dich nicht mit zu vielen Leuten triffst. Ein Staat strickt riesige Sicherheitsnetzwerke, um Terror von rechts oder links abzufangen. Endlose Verhandlungen unter Großmächten dienen dazu, unkontrollierte Flächenbrände von austickenden Staatenlenkern zu verhindern. Angst begleitet uns. Irgendein Schatten verfolgt uns. Uns beschleicht das Gefühl, all den Bedrohungen nicht gewachsen zu sein.

Doch wo alle menschlichen Sicherheitssysteme ihre Grenzen haben, steht Leben ganz natürlich unter höchster Zugabe. In alles Unheil fließt Segen von unvorstellbarem Ausmaß. Geballte Energie Gottes steht neben der Angst. „Der Herr behütet dich“ ist Security, an der nichts und niemand vorbeikommt. Das ist der wirkliche Schatten, der uns verfolgt. Wenn du die Haut auf deinem Körper wahrnimmst und dann die Kleider, die auf der Haut liegen, dann kommt spätestens danach die Hand, die zwischen dir und deinem Unheil steht. Wo Gott behütet, gibt es in dir etwas Unantastbares. Das Sein in Gott kann niemand nehmen, weil es die unsterbliche Wahrheit in dir ist. Da ist soviel Licht und Liebe, da bist du von einem unendlichen Frieden getragen, der wirklich unerschütterlich macht.

Mache dir diesen Segen bewusst, der wie Tuchfühlung auf deiner Haut liegt. Deiner Angst kannst du freundlich begegnen, sie an die Hand nehmen und ihr den großen Schatten aufmalen unter dem wir stehen.

Wie könnte ich mir die Wucht dieses Segens noch viel bewusster machen?

Gott segne dich.

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Darf es etwas mehr sein?

Die Frau nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.

  1. Mose 3,6

Bevor der Mensch auf die Welt kommt wohnt er im Mutterleib im Hotel Mama. Volles Programm „all inclusive“. Das Baby wächst, fühlt sich wohl, muss nicht arbeiten, braucht sich nicht ums Essen kümmern, ist das pure Glück in sich. Es empfindet wahres Leben; alles da, keine Probleme. Wenn die Geburt ansteht heißt es: Augen zu und durch. Jetzt wird´s eng, schwer, schmerzhaft und ungemütlich. In der „realen“ Welt angekommen, wird ihm das zum Ganzen. Es sieht sich als rein irdisches Wesen und vergisst, dass es den Mutterschoß des Lebens nie verlassen hat. Der Verstand unterliegt seinem größten Irrtum und trennt sich von seinem All inclusive.

Die Geschichte von Adam und Eva mit ihrem Äpfel klauen, wird von unserem modernen Denken nur belächelt. Als freiheitsliebende Menschen sehen wir darin die Unterjochung von Gott und Kirche. Doch es geht um ein prophetisches Bild, das menschliche Illusionen aufschlüsseln will. Friedrich Weinreb erklärt: „Sobald der Mensch vom Baum der Erkenntnis nimmt, ist der Weg zu einem heiligen Leben automatisch verschlossen. Der Mensch urteilt mit irdischen Denken und vergisst die unsichtbare Welt des Himmels.“ Der Griff nach dem Apfel, fixiert sich nur noch auf vergängliches Leben, das für ihn zum alles Bestimmenden wird. Er vergisst dabei, dass er immer noch im allumfassenden Mutterleib der Barmherzigkeit wohnt und alles da ist. Hier beginnt das Drama menschlicher Probleme.

Wo du erkennst, wer du wirklich bist, übernimmt der Glaube die Führung. Du nimmst wahr, das Leben hat eigentlich gar keine Probleme, weil es immer nur in Lösungen denkt. Du begreifst deine Wirklichkeit als ein Sein in dieser unendlichen Gebärmutter, in der für alles gesorgt ist.

Beißt du dich an der irdischen Materie fest, oder darf es etwas mehr sein?

Gott segne dich.

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Wen nimmst du im Spiegel wahr?

Lasst uns mit Danken vor sein Angesicht kommen und mit Psalmen ihm jauchzen! Denn der Herr ist ein großer Gott.
Ps 95,2-3

Zur Zeit ist Outletcity Metzingen fast eine Geisterstadt. Vornehme, edle Glasbauten von Nobelmarken für modernes Styling sind menschenleer. Da ist niemand mehr, der in hell erleuchteten Shopping-Meilen mit Designer-Anzug vor dem Spiegel steht. Keiner, der sich schick einkleidet, um sich an seinem äußeren Erscheinungsbild zu freuen. Was geschieht mit uns, wenn wir vor dem Spiegel stehen und das Outfit wahrnehmen? Brechen wir in Jubel aus, wenn wir uns in unserer natürlichen Schönheit betrachten, oder brauchen wir etwas, was die zu großen Rundungen und Falten überdeckt?

Hier stellt sich jemand vor den Spiegel und flippt aus. Dankbarkeit fließt aus allen Nähten. Ein Mensch vor Gottes Angesicht. Damit erkennt einer, wer er in Gott ist. Er schaut Gott in die Augen und erkennt sich. Meister Eckehard drückt das umwerfend aus: „Das Auge, in dem ich Gott sehe, ist dasselbe Auge, darin Gott mich sieht; mein Auge und Gottes Auge, das ist ein Auge und ein Erkennen.“ Wer ins Angesicht Gottes schaut, bekommt sich gespiegelt. Hier trennen sich alle Vorstellungen, dass Gott und Mensch zwei Welten sind. Vor dem Spiegel ist alles eins. Da ist nicht er und ich. Diese Trennung macht nur ein Ich, das sich von Gott getrennt sieht. Gott und ich sind eine schöpferische Einheit. Es ist unser Verstand, der das auseinanderdenkt was eins ist. Dieses eine Sein ist in sich ein einziger Jubel. Es ist die Dankbarkeit, die alles erschafft.

Wo du in den Spiegel schaust und erkennst, wer dich da gerade wirklich anschaut, wird dein Dasein zu dem, was Leben in Wahrheit ist, – immerwährender Lobgesang. Das in Gott sein verherrlicht sich selbst. Da jubelt die Dankbarkeit, die die Sorgen und Zweifel des Ichs nicht kennt.

Welcher Blick in den Spiegel, könnte dieses Eins sein wahrnehmen?

Gott segne dich.

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Was ist für dich typisch?

Ein Sohn soll seinen Vater ehren. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre?, spricht der Herr.
Mal 1,6

„Typisch deutsch!?“ Es ist interessant, wie die „Deutschen“ von außen wahrgenommen werden: Der Umgang mit Flüchtlingen ist im Ausland ein großes Thema. In Taiwan hat Deutschland dadurch Sympathie gewonnen. Im Iran schwärmen die Menschen, dass Deutschland das Problem so gut gemeistert habe. Typisch deutsch finden andere: „Der Deutsche ist auf jeden Fall sehr regelfixiert.“ „Die Deutschen applaudieren, bis die Hände weh tun.“ Herkunft prägt. Der Blick in den Kinderwagen: „Ganz der Papa“. Jedes Werk ehrt seinen Meister. Typisch Daimler, oder typisch Apple ist ein Qualitätszeichen. Das Produkt spricht für seine Firma.

Was ist typisch Mensch? Das fragt sich Gott. Was ist von dem übrig geblieben, was mich ausmacht? Sie sind ausnahmslos meine Kinder und von Herrlichkeit keine Spur. Mit einer vollkommenen fünf Sterne Ausstattung sind sie ins Leben gestartet und man könnte glauben, es wäre eine Ausschussproduktion. Sie haben von Haus aus ein unkaputtbares Immunsystem und werden von einem Virus umgehauen wie die Fliegen. Ein Volk das meinen Namen trägt, das über Vollmachten verfügt, die die Erde aus den Angeln heben kann, werden in der Krise von der Angst gejagt. Sie beten: „Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name“ und wenn´s dick kommt ersticken sie im Unheiligen.

Bin ich nun Vater? D.h. du bist typisch Kind Gottes. Du trägst die Spuren des Allerhöchsten in dir. In deinem sterblichen Kleid wohnt ein unsterbliches Wesen. In allen Gesetzen dieser Erde handelst du unter den Gesetzen des Himmels. Mache dieser Herrlichkeit alle Ehre. Lebe als ein befreiter, schöpferischer Mensch, der ohne Altlasten täglich neu beginnt.

Was ist für dich typisch, wenn du geheiligt werde dein Name sprichst?

Gott segne dich.

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