Glaube dem Urknall des Wortes

Der Herr sättigte sein Volk mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da strömten Wasser heraus, sie flossen dahin als Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort.
Ps. 105, 40-42

Der in der Regel frisch grüne Mais, steht mit blau grauen, eingerollten Blättern da und der Wald bekommt bereits flächenweise braunes Laub; man spürt regelrecht Dürre. Meldungen über Waldbrandgefahr verstärken das Elend. Mancher Gärtner wünscht sich jetzt gerade ein Wüstenwunder. Hokus, pokus, fidibus und alle Brünnlein fließen. Bei Mose hat es geklappt. Mitten in der Wüste, – weit und breit keine Oase, fällt bei Nacht Manna vom Himmel und durch Holzstockschlagen an den Felsen, floss Wasser aus dem Stein. Unverhoffter Segen für ausgetrocknete Seelen.

Wenn Gott an sein eigenes Wort gedenkt, dann bricht wie am ersten Tag der Kosmos auf. Aus Chaos wird Schöpfung und das ganze Universum überschlägt sich mit Wallungen. Da ist dieses eine Wort, das von ihm gesprochen wurde und aus einem Gedanken handfeste Materie werden ließ. In diesem Wort steckt die Explosionskraft von Beirut, nur das es nicht zerstört, sondern mit einer immensen Druckwelle erschafft. Wo nichts ist, ist schlagartig alles da, im Gegensatz zur Sprengkraft, wo alle da war und dann nichts mehr ist. Segen ist die umgekehrte Wirkung solch eines Infernos. Diese explosive Segenskraft steht dem Glauben zur Verfügung. Diese Feuerwerk steckt in dem Wort. Wenn sich Gott daran erinnert, dann hat seine Schaffenskraft und Wunderwirken bis heute nichts eingebüßt.

Eingebüßt hat der Glaube, der es nicht mehr für möglich hält, dass aus einem Stein Wasser fließen kann. Gott will dich in deiner Wüste wieder hautnah an die Wucht von Segen bringen. Er will das ängstliche Denken sprengen, dass gleich Aua schreit, wenn der Weg staubig wird. Er will uns erinnern, dass wir nichts sehen brauchen und doch alles glauben können.

Welche deiner Wüste könnte jetzt den Urknall des Wortes gebrauchen?

Gott segne dich an diesem Sonntag

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Sieh auf den Entfesselungskünstler

Meine Augen sehen stets auf den Herrn; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.
Ps. 25, 15

Der Schein trügt, wenn man glaubt, hinter Klostermauern besteht eine heile Welt. Ein Miteinander von Menschen, mit anscheinend hoch edlen Motiven, kann voller Netze und Tretminen sein. In vielen Beziehungen und Partnerschaften gibt es Trennungen, davon ist auch eine klösterliche Gemeinschaft nicht ausgenommen. In der Krise zeigt sich dann der wahre Charakter und die grundsätzliche Gesinnung. Paulus kennt die Extreme, wenn er schreibt: Bittet, dass wir vor falschen und bösen Menschen gerettet werden; denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding.

Wenn der Glaube in einer Glaubensgemeinschaft nicht jedermanns Ding ist, und ein einzelner von einem Diener zu einem Forderer wird, hilft nur ein Blickwechsel. Wer in Netzen steht, die eine Blickstarre und Gemütskollaps auslösen, braucht einen Blick der befreit. Wo das Leben seine Stricke zieht, braucht es einen professionellen Entfesselungskünstler. Der Blick auf den Befreier ist die Erlösung. Christus zieht den gefesselten, hilflosen Blick himmelwärts. Die Lösung beginnt nicht damit, dass ich verzweifelt die Stricke entknote, sondern das Befreien übergebe. Wo der Glaube nicht jedermanns Ding ist, ist es nicht meine Aufgabe, die dadurch entstandenen Stricke zu lösen. Das kann ich getrost dem überlassen, dem die eigentliche Verstrickung gilt. Der Glaube rechnet mit dem Stricklöser, während sich der Unglaube immer mehr verfängt.

Nimm den Erlöser wörtlich, wenn dich irgendetwas gefangen hält. Im Blick auf Christus, haut es wie bei Paulus und Silas, selbst mitten in der Nacht, die Gefängnistüren aus der Angel. Im Glauben gelten andere Gesetze, als alle Verstrickungen abschnüren können.

Welches meiner Netze, kann ich dem Entfesselungskünstler überreichen?

Gott segne dich.

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Brüte das Ei aus

Der Herr wird Zion wieder trösten.
Sach. 1, 17

Eine Mutter verlor ihren Sohn mit Anfang zwanzig. Sein Bagger versank im Boden, als unerwartet unter ihm die Straße zusammengebrochen ist. Es gibt Situationen, in denen wir untröstlich sind, die uns bis ans Lebensende nachschleichen. Schlagartig wird alles so sinnlos. Jede Handbewegung, jeder gewohnte Schritt, fühlt sich wie gelähmt an. Das Herz stockt und wird darunter bitter, hart oder zerbricht. Worte von Menschen, die trösten wollen, erreichen einen nicht. Sie verpuffen wie Schall und Rauch. Wenn unter einem der Boden aufgeht und die Vergänglichkeit ihren Triumph feiert, braucht es einen Trost, der nicht von dieser Welt ist.

Wenn der Herr tröstet, wird es mitten im Sommer Weihnachten. Gott hat den Trost in die Krippe der Armseligkeit dieser Welt gelegt. Jesus ist der geborene Tröster. Gott legt uns mit ihm, das Ei von ewig leben ins Nest. In unserem vergänglichen Dasein, will etwas Unvergängliches ausgebrütet werden. Damit kann der Tod keine Schlussstriche mehr ziehen, die uns die Hoffnung rauben. Das Weihnachtswunder nimmt der Welt Untröstliches. Mit Christus reißt am Tod der Lebensfaden nicht mehr ab. In finsterster Nacht, geht das unendliche Licht an. Echter Trost sind keine leeren Worte, sondern geschieht dort, wo gebrochenes Leben wieder aufsteht.

Was auch in deinem Leben zerbricht, wo das Verständnis anderer Menschen fehlt, wo die Zukunft mehr als düster aussieht, speise dich nicht mit billigem Trost ab. Rede dir nicht ein: das wird schon wieder, oder die Zeit heilt viele Wunden, sondern brüte das Ei aus. Tröste dich nicht über deinen unermüdlichen Einsatz, den du für die Familie oder Gemeinde erbracht hast, sondern lass den Christus in dir geboren werden. Damit bist du unsterblich aufgerichtet.

Was stirbt bei dir gerade und könnte getröstet werden?

Gott segne dich.

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Bade in Gnade

Er handelt nicht mit uns nach unseren Sünden und vergilt uns nicht nach unserer Missetat.
Ps. 103, 10

Ich habe das Recht, mein freies, unabhängiges Leben zu führen und das beste von allem an Land zu ziehen, sagte der Sohn, der am Schweinetrog landete. Er träumte von Wein, Weib und Gesang und einer selbst bestimmten Zukunft. Es war reichlich da, um ein Leben in Saus und Braus zu führen, bis die Reserven alle waren. Kein Erfolgsrezept half mehr, kein Strategieplan konnte den Absturz aufhalten. Der einzige Sinn war nur, einfach irgendwie überleben. Statt aus dem Vollen zu schöpfen, schöpfte er notdürftig von dem, was er den zu hütenden Schweinen vorsetzte. In der üblen Realität fängt er an, wieder von Zuhause zu träumen.

Verlorener Sohn, oder viel mehr, der gönnerhafte Gott. Als der Sohn sagt: „Ich bin´s nicht wert, dein Sohn zu heißen, mach mich zum Tagelöhner“, geschieht Unglaubliches. Gott war nicht im Geringsten davon beeindruckt, wie sein Junge, zum Himmel stinkend vor ihm steht. Er legt dem übel nach Schweiß Riechenden, den Mantel über. Auf den dreckigen Finger zieht er den Ring. Staubige Füße bekommen Schuhe. Keine Dusche, keine neuen Klamotten, kein Deo, sondern die liebevolle Aussage: Du bist mein Sohn. Dem „ich bin es nicht wert“, setzt er sein, „trotzdem liebe ich dich, ich decke deine Scham zu“, entgegen. Die Sache mit der Sünde ist für Gott gelaufen, seit Christus sie für alle Zeit aus der Welt geschafft hat. Gott liebt, umarmt und überkleidet ohne Vorleistung.

Wie oft meinst du, ich bin nicht gut genug? Wir wollen vor Gott immer noch gut da stehen, wir wollen mit Leistungen glänzen und uns gut fühlen, mit dem was wir machen. Erbarmen hat diesen Krampf abgestellt. Er zieht dir unendliche Gnade drüber. Darin liegt unsere wahre Freiheit.

Wo glaubst du immer noch, bei Gott gut dastehen zu müssen?

Gott segne dich.

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Erspüre die Sehnsucht

Der Herr, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.

  1. Chron. 30, 18-19

Tagtäglich sind Leute um uns herum, die die gemeinsamen Regeln brechen, das Gefüge stören und durch ihr Verhalten bei anderen Ärger und Groll auslösen. Da war Zachäus, ein kleiner, reicher Zollbeamter, ein habgieriges Schlitzohr, der auf unverschämte Weise anderen das Geld aus der Tasche zog. Der wollte Jesus sehen und stieg auf einen Baum. Es ist umwerfend, wie Jesus mit einem umgeht, den wir mit Verachtung und Abscheu strafen.

So wie ein Mensch anfängt Gott zu suchen, geht der Himmel auf. Er fängt in diesem Moment an, seiner Sehnsucht zu folgen. Er reagiert auf das, was Gott schon längst in ihn gelegt hat. In der Suche liegt bereits die Erkenntnis, da ist noch mehr, da ist etwas, was ich noch nicht habe. Das Herz fängt an, auf die Melodie zu hören, die in ihm klingen will. Suche ist die Sehnsucht nach heil werden, nach dem vollkommen in Gott sein. Die Suche wirft ihren Anker in Gottes Garten. Dieser Anker hakt sich an der Güte fest. Er verankert sich in Gottes Erbarmen. Auf Sehnsucht kennt Gott die eine Antwort: „Heute will ich in dein Haus einkehren.“ Ein Herz, das sich Gott öffnet, fällt in ein noch größeres weites Herz. Da steht keiner mit einem Bußgeldkatalog, der anfängt, all die Vergehen aufzulisten. Das suchende Herz, begegnet auf dem direkten Weg der Gnade.

Gott liebt Erbarmen, er lebt für Erbarmen, er ist Erbarmen. Er nimmt die an, die wir schon längst verurteilt haben. Er kennt die vielen Sehnsüchte, die sich irgendwo verirrt haben und jetzt zurückfinden. Es fördert die Barmherzigkeit, wenn wir unsere Urteile über uns selbst und andere überprüfen. Vielleicht regt sich im anderen mehr als wir von außen wahrnehmen?

Wo könnte ich bei anderen mehr eine tiefe Sehnsucht erspüren als sie verurteilen?

Gott segne dich.

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Lass die Drähte glühen

Ich will den Herrn loben in den Versammlungen.
Ps. 26, 12

In seinen Anfängen war der Computer eine Einzellösung. Es war einfach ein Rechner, der einem die Arbeit erleichterte. Inzwischen kann man ihn ohne Netzwerk kaum mehr betreiben. Er ist weltweit und international. Programme werden laufend aktualisiert, Informationen von der ganzen Welt stehen einem zur Verfügung. Dieses Netzwerk hat eine neue Art von Leben geschaffen. Es sind längst nicht mehr nur Rechner, die mit unserer Arbeit zu tun haben. Wir sind vernetzt mit den Urlaubsbilder unserer Freude, mit Filmen und der Musik die wir lieben, wir kaufen ein und wir treffen uns in Zoom-Calls, in denen wir uns sehen und miteinander reden und lernen. Leben ohne Netzwerk ist gar nicht mehr vorstellbar.

Gott ist der professionellste Netzwerker den es gibt. Die ganze Schöpfung ist ein Netzwerk, durch das alles belebt wird. Der Mensch ist Teil dieses allem in allem. Allein eine traumhafte Begegnung am Sonntagnachmittag kann derart vitalisierend sein, dass man die Wucht eines lebendigen Netzwerkes zu spüren bekommt. Gott zieht Fäden durch die Liebe, mit der er sich mit Menschen verbindet. Ein Liebesnetzwerk umhüllt uns. Alles lebt durch den anderen, alles wird aufgebaut durch den anderen. Dieses Lebensnetzwerk ist Gemeinde. Wo dieses Netzwerk intakt ist funkt in jeder Interaktion die Freude. Durch diese Kanäle pulsiert das Leben. Das wird das ganze Leben ein einziges Gotteslob.

Diese vitalisierende Kraft fehlt, wenn du dich aus dem Netzwerk zurückziehst. Jeder Rückzug ist Lebensentzug. Alleingänge verarmen Gemeinschaft, leeren Kirchen, vergraben Gaben. Wir leben nicht nur für uns, unsere Familie und die eine Gemeinschaft in die wir gestellt sind. Wir leben mit und aus dem ewigen Netzwerk, das alles belebt und aufbaut. Bringe dich ein und lass die Drähte glühen.

Welche einsamen Wege haben mich vom Lob und Leben abgeschnitten?

Gott segne dich.

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Verschwende statt kämpfe

Den Demütigen wird der Herr Gnade geben.
Spr. 3, 34

Von klein auf lernen wir um unser Selbstwertgefühl zu kämpfen. Sehr bald kapieren wir das Prinzip des „Dazugehörens“. Durch Anerkennung und Ablehnung spürt ein Kind, wie es sich verhalten muss, um von Mama und Papa geliebt zu werden. In der Schule geht’s weiter – gute Leistung bringen gute Noten. Im Betrieb bin ich wer, wenn ich die Anforderungen erfülle. Leben wird zum ständigen Kampf um Ansehen, um Selbstbehauptung, um anerkannt sein. Der Zweck meiner Existenz dient meinem Überleben und des nicht ausgestoßen Werdens. Ich stehe unter dem Diktat des Müssens: Ich muss schön und beliebt sein und tue alles, um gut dazustehen.

Der Psychologe Fritz Künkel unterscheidet zwischen Sachlichkeit und Ich-Haftigkeit. Er bezeichnet solch einen Lebensstil als Ich-Haft und egozentrisch. Du lebst damit nur für deine Person. Wenn du einer alten Dame über die Straße hilfst, kannst du es tun, um sie sicher von der einen Seite auf die andere zu bringen, oder um allen zu zeigen, welch ein Kavalier du bist. Gott sagt: Deine Größe liegt nicht darin, wieviel Klimmzüge du servierst und darstellst, was für ein toller Hecht du bist, sondern dein Selbstwertgefühl liegt in mir. Das was dich in deiner ganzen Person ausmacht, ist, dass du von mir anerkannt bist. Du brauchst nicht um deine Ehre zu kämpfen, weil ich dir alle Wertschätzung schon geschenkt habe. Das was dich vollkommen ausmacht, ist das in mir sein.

Bei Gott hört der Kampf auf, etwas sein zu müssen. Das ist Gnade. In Demut hast du den Mut dich unter Gott zu stellen, was wahre menschliche Größe ist. Aus solch einem demütigen Bewusstsein, aus diesem angenommen sein, kannst du dich freigiebig an andere verschenken.

Welcher Reichtum könnte fließen, wenn du nicht mehr für dich kämpfen musst?

Gott segne dich.

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Erinnern macht stark

Gedenke der vorigen Zeiten und hab acht auf die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht. Frage deinen Vater, der wird dir´s verkünden, deine Ältesten, die werden dir´s sagen.

  1. Mose 32, 7

Wer auf sein Fachwissen setzt, mit dem er vor vierzig Jahren seine Gesellenprüfung gemacht hat, kann auf dem heutigen Arbeitsmarkt nicht mehr landen. Betriebliches Fachwissen ist innerhalb von vier Jahren nur noch die Hälfte wert. In der Computerbranche bereits nach 1,5 Jahren. Eine IT-Fachkraft hat schon nach zwei Jahren Babypause den Anschluss verpasst. Wenn es hier um ein Erinnern an frühere Zeiten geht, dann geht es um ein Wissen ohne Verfallsdatum.

Um das Heute zu bestehen und zu gestalten braucht es die Reflektion ewiger Weisheit. Kaue das Wort Gottes wieder. Es ist das Wort, das über Generationen nichts von seiner Wirkung eingebüßt hat. Es ist eine zeitlose, gestalterische Kraft. Es teilt heute noch das Meer, versetzt Berge und heilt Kranke. Dieses Wort hat einmal gesagt, es werde und der Kosmos entstand, und diese Dynamik liegt heute noch in der Luft. Der beste Zugang zu Gott ist das Erinnern. Im Erinnern liegt die ganze Wucht dessen, was bei Gott geht. Wo wir uns manches für die Zukunft nicht vorstellen können, wird Rückbesinnung zur Kraft. Es war schon alles da, was möglich ist. Die ganzen Wunder, die einem den Atem stocken ließen, haben nichts an Aktualität verloren. Wenn Christus vor 2000 Jahren vom Tod auferstanden ist, war das ein Exempel, an das wir lückenlos anschließen können.

Brauchst du Antwort auf deine Fragen, Lösungen für Schwierigkeiten, Kraft für deine Schwachheiten, dann kaue das Wort. Glaube nährt sich aus dem Wiederkäuen. Erinnere dich an die Tage von einst, dann wirst du in deinem Heute fest und gewiss. Zermalme das Wort, dass es dir zur Kraft wird.

Welche Erinnerung hilft dir, Hoffnung für heute und morgen zu haben?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Liebe das Fremde

Ich komme, um alle Völker und Zungen zu versammeln, dass sie kommen und meine Herrlichkeit sehen.
Jes. 66, 18

Wir alle sind Nationalisten. Wir tragen die Landesfarben unseres Staates im Gemüt. Du denkst deutsch, du bis französisch aufgewachsen, du lebst spanisch und isst italienisch, je nach Land in dem du geboren wurdest. Wenn bei einer eritreischen Taufe die Männer in der Mitte der Kaffeetafel zu rhythmischen Klängen tanzen und dazu dem Kindsvater Geldscheine ans Jackett heften, fühlt sich das fremd an. Genauso wenn dir Injera, das äthiopische Sauerteig-Fladenbrot mit Wot serviert wird und du es mit den Fingern verspeisen darfst. Kulturbedingt empfindest du essen ohne Messer und Gabel als unangenehm.

Gott hat seine Geschichte mit dem kleinen Volk Israel begonnen, das er erwählte, um seine Herrlichkeit über die ganze Erde auszubreiten. Bei allem Detailblick, wo er das Haar jedes einzelnen kennt, sieht Gott immer umfassend. Er denkt unendlich. Für ihn gibt es keine Landesgrenzen, keine Kulturunterschiede, keine Trennung von schwarz und weiß. Wenn Jesus das Abendmahl feiert, versammeln sich das christliche Abendland, mit dem Massai aus Kenia und die östlichen Traditionen in einer Runde. Gott hat ein Herz für seine Menschenkinder, die er in aller Farbigkeit geschaffen hat. Er bringt zusammen, was wir auseinanderdividieren. Die Größe und Weite Gottes sehen auch die, die wir aus unserer Sicht, als nicht „dazugehörig“ betrachten.

Gott will unseren Geist dehnen, für ein Herz, das keine Grenzen kennt. Er lädt uns ein, unser Kulturverständnis zu vergrößern. Unsere Vorstellung von gut und böse, von richtig und falsch, löst sich auf vor der Herrlichkeit, in der alles mit Gott eins ist. Lass ihn kommen und werde weit.

Welche Schranke müsste aufgehen, um das Fremde zu lieben?

Gott segne dich.

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Verabschiede dich von lähmenden Worten

Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten.

  1. Mose 23, 1

Menschen lieben Geschichten. Bei Geschichten entstehen lebendige Bilder im Kopf, die haften bleiben. Wer die stärksten Geschichten erzählt, findet Gehör. Der Journalismus beherrscht dieses Instrument in Perfektion. „Altenheim in Flammen“, war der Titel beim Großbrand damals. Alles schreckt auf, stellt sich ein Katastrophenszenario vor, bricht in Bedauern auf und merkt nicht, dass es gerade einer „Ente“ aufgesessen ist. Das Altenheim war als einziges nicht vom Brand betroffen. Kirche und Ordenshaus, standen in Flammen. Wir geben dauernd Informationen über Menschen oder Sachverhalte weiter und sorgen dabei für Gefühle beim andern, die verletzen oder aufbauen.

Das 8. Gebot kennt unseren Hang zum Geschichten erzählen. Es kennt vor allem den Schaden, den Lügen verursachen. Worte, die verbrannte Erde hinterlassen, geknickte Menschen, verkrachte Beziehungen, sind tötende Worte. Gott ist ein Gott des Lebens, des Lichts, der Klarheit; seine Worte lassen Augen leuchten. Er erzählt Geschichten die Mut machen, die Menschen aus der Reserve locken, die aufbauen. Von ihm kommen Worte die heilen und befreien. Damit hat er den Maßstab für Geschichten und Worte gelegt. Kriterium ist, wie die Worte wirken. Dienen sie Wachstum oder Sterben? Sagen sie: Du bist ein heiliger, von Gott erwählter Mensch, oder säen sie Zweifel mit: Sollte Gott gesagt haben? Gott weiß, wie anfällig wir für Misstrauen sind, daher setzt er mit Christus den Weg, die Wahrheit und das Leben dagegen.

Franz von Assisi hat die Seligpreisungen wertvoll ergänzt: „Selig bist du, wenn du hinter dem Rücken deines Nächsten nichts von ihm sagen würdest, was du nicht auch in Liebe vor seinem Angesicht sagen könntest!“ Rede Gutes über andere, und sollte es nichts geben, schweige.

Welche Gerüchte, sollte ich aus meinem Sprachschatz verabschieden?

Gott segne dich.

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