Gottes Zuhause

Gottes Zuhause, Fest, Hochamt, Eucharistie

Gott ist beim Menschen daheim

Hochgebet – durchdringende Welten

Gott ist beim Menschen daheim.

Er feiert ein Fest
in seinem Heiligtum
und wir sind mitten drin.

Gedanke:
Wenn wir vor dem Altar feiern,

jubeln gleichzeitig die Irisblüten
auf dem Feld ihrem Schöpfer zu.
Anbetung findet immer und überall statt.
Gotteslob ist allgegenwärtig
und durchdringt alles
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Anbetung

Eucharistie, Abendmahlskelch, Anbetung

Im Kelch reflektiert der über dem Altar hängende Auferstandene.

Hochgebet – durchdringende Welten

Fest des Einklangs
mit Gott und der ganzen Schöpfung.
Die Seele verschwenderisch Gott hin neigen,
ohne Rückhalt sein Lob singen.
Heimat finden in der Welt
der nie endeden Liebe.

Gedanke:
Wenn wir vor dem Altar feiern,

jubeln gleichzeitig die Irisblüten
auf dem Feld ihrem Schöpfer zu.
Anbetung findet immer und überall statt.
Gotteslob ist allgegenwärtig
und durchdringt alles
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Zum Glück keine Märchen

2. Petrus 1, 16-19
16  Wir haben doch keine schönen Märchen erzählt, als wir euch von der Macht unseres Herrn Jesus Christus und von seinem Erscheinen berichteten. Mit unseren eigenen Augen haben wir ihn in seiner ganzen Größe und Herrlichkeit ja selbst schon gesehen. 17-18  Gott, der Vater, hat ihm diese Ehre und Macht gegeben. Als Jesus mit uns auf dem Berg war, haben wir selber die Stimme des höchsten Gottes vom Himmel gehört: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich meine Freude habe.“ 19  Umso fester verlassen wir uns jetzt auf das, was Gott durch seine Propheten zugesagt hat. Auch ihr tut gut daran, wenn ihr darauf hört. Denn Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit, bis der Tag anbricht und der aufgehende Morgenstern in eure Herzen scheint.


Zum Glück keine Märchen

Verkündigung, Christus, zu den Wurzeln

zum Glück keine Märchen

Das Jahr 2014 steht ganz im Zeichen des Pferdes. Es hat  am 31. Januar 2014 begonnen und endet am 17. Februar 2015. Die Energie des Pferdes begünstigt in den kommenden Monaten Selbstvertrauen und Initiative. Das Pferd hat Energie und Tatendrang und lässt sich nur sehr schwer bremsen. Es fördert den Teamgeist. Daher ist es sinnvoll, mit anderen zusammenzuarbeiten. Das Jahr des Pferdes schenkt uns Zufriedenheit und Selbstvertrauen. Es verspricht uns allen mehr Leichtigkeit in der Liebe, ist nicht so bierernst und kann auch Fehler gut verzeihen.

Das klingt doch vielversprechend! Wir hörten aufmunternde Worte von Feng Shui.

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1. Zum Glück gibt´s hinten

„Mit unseren eigenen Augen haben wir ihn in seiner ganzen Größe und Herrlichkeit ja selbst schon gesehen. Gott, der Vater, hat ihm diese Ehre und Macht gegeben. Als Jesus mit uns auf dem Berg war, haben wir selber die Stimme des höchsten Gottes vom Himmel gehört: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich meine Freude habe.“
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Welches sind die Wege zum Glück? Wird tatsächlich jeder nach seiner Fasson selig?“ Selbst in frommen Kreisen, sind die Antworten darauf so bunt das wie Leben.
Petrus reißt Illusionen ein. Er geht gegen das moderne Lebensprinzip: „ Schau nur nach vorne und vergiss was da hinten liegt.“
Sein Vermächtnis ist: Wer Gott will, muss zurück schauen. Wer gefestigt in die Zukunft will, braucht einen lebendigen Antrieb. Gottes Pulsschlag schlägt in Bethlehem. Seine befreiende Macht entfaltet sich auf Golgatha. Seine Erkennungszeichen sind Krippe, Kreuz und Grab. Mit diesen Wahrzeichen hat sich Gott für alle Zeiten in die Welt hinein gemeißelt. Genau hier ist ein Gott zum Anfassen. Hier ist das Allerheiligste Materie geworden. 2000 Jahre zurück liegt der Nabel der Welt. Hier laufen die Fäden aller Verkündigung zusammen. Jedes Prophetenwort des alten Testamentes zielte darauf. Die Apostel sind die Live-Reporter, weil sie Augenzeugen waren. Hieraus schöpft jede Verkündigung von heute ihre Kraft. Christus ist unverrückbar Zentrum der Menschheitsgeschichte. Mit Christus hat der Allmächtige die Erde betreten. Jesus ist das Anzündwunder der Schöpfung , wo durch Menschen die Sicherungen dieser Welt durchgebrannt sind.
Für diese Wahrheit verschafft sich Petrus mit allen Mitteln die Glaubhaftigkeit. Wir standen daneben, wie Gott der Geschichte seinen Stempel aufgedrückt hat.  Auf dem Berg erlebten wir den Jubel Gottes über seinen Sohn. Wir waren dabei, wie Gott seinen Geliebten wie einen Obama gefeiert hat. Zweifellos, diese Erfahrung ist echt. Dass ihm seine Worte geglaubt werden, gibt sich der Verfasser des Petrus Briefes als der Jünger Simon Petrus aus. Er war Apostel weit nach Jesus und somit selbst gar nicht dabei. Er schlüpfte in diese Rolle, um als Geschmacksverstärker zu wirken. Worte eines Namenlosen hätten das Gewicht, wie wenn ein Gehörloser für Musik begeistern will. Durchaus gängige Praxis dieser Zeit.
Seine Botschaft: Da hinten beginnt Reich Gottes. Da sprüht die Energie , die uns bis heute lebendig macht. Wir kommen an dem Christus von damals nicht vorbei. Den Gott von heute, erfährt man allein, wo dieser Christus bezeugt wird.

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2. Zum Glück nicht ich

16  „Wir haben doch keine schönen Märchen erzählt, als wir euch von der Macht unseres Herrn Jesus Christus und von seinem Erscheinen berichteten.“
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Der Mensch ist ein spirituelles Wesen. Er kann Dinge empfinden und wahrnehmen, die außerhalb des Sichtbaren sind. Drei Jünger mit Jesus auf dem Berg werden fast von dem strahlend weißen Gewand Jesu geblendet. Sie hören sie eine Stimme aus den Wolken, wie aus einem Lautsprecher. Für sie eine ganz reelle Erfahrung. Daneben kann einer stehen, der von all dem keinen Schimmer mitkriegt. „War da was?“ Zur gleichen Zeit am gleichen Ort und doch verschiedene Wahrnehmungen.
Gott können wir von Haus aus nicht wahrnehmen.  Für eine „Erleuchtung“ brauchen wir einen Umwandler, den Geist Gottes. Gott selbst löst es aus, dass wir seine Geheimnisse wahrnehmen, die sonst unantastbar sind. Die Erkenntnis über ein höheres Sein, über ein erweitertes Bewusstsein kommt nicht von innen sondern außen. Auch Christus kann man nicht mit dem natürlichen Auge wahrnehmen. Er ist trotzdem kein vergeistigter Christus, der irgendwo in einem Gedanken Auferstehung feiert.
In uns gibt es kein Fünkchen Wahrheit, das für ein besseres Erkennen ausgebildet werden kann. Die vielen frommen und nicht frommen Märchen von einem guten Sein in mir, die kultiviert und weiterentwickelt werden können, sind keine biblische Botschaft. Die Wege die von innen nach oben gehen, führen vielleicht in eine nicht definierbare Transzendenz  aber nicht zu Gott. In unserer multi-kulturellen Zeit, gibt es da immer mehr ungute Vermischungen.
 Die östliche Mystik importiert hier sanfte Wohlfühl-Massagen. „Die wichtigste Medizin ist die Einsicht in unser wahres Wesen. Die Einsicht in die grundlegende Gutheit unseres Wesens und die klare Natur des Geistes. Diese Einsicht will sich dann ganz natürlich in liebevoller Zuwendung, Klarheit und Kreativität äußern.“
Das ist Balsam für die Seele, mit dem die christliche Kirche oftmals ihren wirklichen Christus über Bord wirft. Unser nach innen zentriertes Denken übermalt oft mit den Wasserfarben eines edlen Menschenbildes, das orginale Christusfresko. Wo sich Glaube sammelt und verinnerlicht, sucht er den Weg des Jesus von Bethlehem und Golgatha und nicht die eigene innere Wirklichkeit. Wenn wir auf die innere Stimme lauschen, nehmen wir nur Christus wahr, wenn Christus drin ist. Es ist der Christus von dem Paulus spricht: Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Oder der Christus von Jörg Zink, der in Brot und Wein unlösbar mit uns verbunden ist. Für das Glück mit Gott schließt nur der menschgewordene Sohn die Türe auf.

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3. Zum Glück wird´s heller

19  „Umso fester verlassen wir uns jetzt auf das, was Gott durch seine Propheten zugesagt hat. Auch ihr tut gut daran, wenn ihr darauf hört. Denn Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit, bis der Tag anbricht und der aufgehende Morgenstern in eure Herzen scheint.“
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Wir haben das, was wir empfangen. Wir brauchen die Leib-Erfahrung, wir brauchen einen Bezug zu dem Real-Christus. Christus ist im Wort Zuhause. Wo die Lichter ausgehen, lässt das hellmachende Wort die Augen glänzen.
Das Wort leuchtet, nicht wir.
Der angefochtene Glaube kann nur unter dem Wort aufatmen. Wo dem Glauben das Wort von Christus fehlt, wurde dem Leben das Herz herausgerissen. Wie finster es auch in mir aussehen mag, wie schwach und innerlich zerrissen, wie mutlos ich auch sein mag: Ich lebe von dem, wie viel Christus -Wort in mir Raum findet.
Gottfried Voigt sagt:
„Der Glaube lebt von dem Externum, das ihm gegeben ist. Ich glaube nicht an mich selber, als gehörte ich gar nicht zur geschaffenen Welt, sondern wäre ein Fetzen Himmel, der sich vorübergehend in diese Welt hinein verloren hat.“
Wir werden fest, wo wir Prophetenwort wie einen Schwamm aufsaugen und die Augenzeugen zu unseren Freunden machen. Wir werden leuchtend, wo wir in Brot und Wein den präsenten Christus in uns aufnehmen. Für diesen Christus müssen wir brennen, muss eine Kirche brennen. Die Wege in die Zukunft werden dort farbig, wo wir die ständige Rückkehr zum Ursprung verkündigen. Der gegenwärtige und kommenden Christus lebt in dem, was er damals „ein für allemal“ vollbracht hat. Wo Worte wie diese erklingen, „es begab sich aber“,  ist Christus lebendig und kommt auf uns zu. Wo die Predigt eine Liveübertragung des Gottes Sohnes auf Erden ist, laufen ausgehungerte Herzen über.
Unser Glück, wenn wir darauf hören.
Amen.