Reife an deinen Schatten

Ich will euch retten, dass ihr ein Segen sein sollt.
Sach. 8, 13

Von der ersten Sekunde des Lebens, bis zum letzten Atemzug, bewegt uns der Herzschlag. Dasein ist von einer Wellenbewegung pulsiert. Den Ausschlag zwischen zwei Extremen nennen wir Leben. Verrückt daran ist, dass wir die Sonnenseiten als normal betrachten, jedoch bei den Schattenseiten aus dem Ruder laufen. Dass Leben ein ständiger Wandel ist, zwischen Tag und Nacht, Sommer und Winter, zwischen Segen und Fluch müssen wir uns immer neu bewusst machen.

Das Volk Israel ist eine extrem durchgeschüttelte Nation. Vertreibung, Verfolgung, oder gar Ausrottung gehören zur Tagesordnung. Und in der Gefangenschaft, braucht es viel Mut, um noch an den lieben Gott zu glauben. Der Prophet Sacharia war so ein Mutmacher. Er spricht von einer Wende des Herzschlages. „Leute, auch wenn jetzt die Fetzen an euch herunterhängen, ihr seid immer noch in Gottes Hand. Wo ihr jetzt ausgebeutete Opfer seid, will ich euch retten und zum Segen machen.“ Leben ist Licht und Schatten in einem. Wo die Wellen zu einer geraden Linie werden sind wir tot. Wo Gott rettet und zum Segen macht, da kommt auf die Durststrecke eine Oase. Da wird der schlimmste Christenhasser Paulus, zum größten Missionar Europas. Da kann sich selbst die Geschichte wenden, wo 1989 in Leipzig sowjetische Panzer in die Knie gingen.

Leben geht von Krise zu Krise, doch darauf liegt der Segen. Jedes Unglück, jede schlechte Erfahrung gehören zu uns, wie alle Glücksmomente. Wenn wir zum Segen werden, werden wir das nicht in dem alles rund läuft, sondern wo wir unsere Krisen meistern und wachsen. Diese Gewissheit steht über den Extremen die wir durchmachen. Das können wir glauben.

Wenn wir zum Segen werden, welche Bedeutung hat dann mein Übel?

Gott segne dich.

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Verlust macht reich

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.
Ps. 22, 2

WhatsApp eines Mannes an seine Frau: Willst du mich verlassen? Der Chef an einen wichtigen Mitarbeiter: Was, sie wollen uns verlassen? Wo diese Frage gestellt wird, ist die Sorge groß. Da sieht man bereits von weitem Häuser einstürzen. Da ist absolute Weltuntergangsstimmung. Da sieht man nur noch schwarz. Man stürzt in eine emotionale Krise, bei der man schnell unter den Eindruck kommt, der andere will mir übel.

Was bei dem Psalmbeter erstaunt ist, er klagt nicht nur sein Verlustgefühl heraus, er adressiert es. Er schmeißt es Gott vor die Füße. Er tickt in seiner Nacht nicht aus und macht sich zum Psychokrüppel, sondern macht seine Krise zum Gebet. Er glaubt auch dann noch an den versprochenen Bund, wo er nichts mehr davon sieht. Er hält an Gott fest, gegen alle erdrückenden Gefühle. Jesus hat genau dieses Gebet in seinen letzten Stunden am Kreuz in den Himmel geschleudert. Er ist durch die Hölle gegangen und hat damit den Auferstehungsweg in die Welt gebracht. Die größte Verlassenheit wird zur Geburtsstunde ewigen Lebens. Wo die ganze äußere Welt zusammenbricht, fängt Gottes Welt an aufzuleuchten. Alles um uns herum muss uns erst verlassen, um die eigentliche Gottesgegenwart zu erfahren.

In den Schuttbergen unserer abgebrannten Kirche machten wir genau diese Erfahrung. Wo wir uns von Gott und der Welt verlassen fühlten, erkannten wir, dass wir nicht aus dem leben, was wir im Äußeren haben, sondern in dem, was wir selbst in Gott sind. Der große Verlust war ein Erlösungserlebnis. Wo alles andere weg ist, konzentriert sich alles auf die Gottesbeziehung, die alles in allem ist.

Wo nimmt uns Gott etwas, dass wir viel näher an sein Herz rücken?

Gott segne dich.

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Genieße höchste Anerkennung

Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre.
Ps. 62, 8

Es gibt eine schwere Volkskrankheit: „Ehrenkäsig“. Menschen wollen gut dastehen und zeigen, was sie für ein „strammer Max“ sind. Alles was sie tun, dient dazu, von anderen bewundert zu werden. Sie sind die Sonne, die das Universum bescheint, alles lebt von ihrem gönnerhaften Glanz. Krank daran ist, dass solch eine Art von Selbstdarstellung andere in den Schatten stellt, um selbst zu glänzen. Andere müssen immer etwas geringer wegkommen, um selbst größer zu erscheinen. Für die eigene Ehre, wird die Ehre des anderen abgeschnitten. Selbstgefangenheit pur.

Genial ist da, was der Psalmbeter macht; er hat seine Ehre ausgelagert. Er hat sich komplett von dem irgendetwas-vor-anderen-darstellen-müssen befreit. Er braucht niemand etwas vormachen. Gott ist meine Ehre – das ist die höchste Anerkennung, die ein Mensch haben kann. Damit fallen alle Verkrampfungen ab, etwas sein zu wollen oder zu müssen. Ich brauche nicht mehr um Ansehen zu kämpfen und keine Verachtung mehr fürchten. Bei Gott bin ich der angesehenste Mensch. In seinen Augen bin ich das Heiligste, was über diese Erde geht. Ich bin sein Augapfel und Goldstück. Wer in solch einer Wertschätzung steht, ist komplett frei von diesem egozentrischen Käse. Er ist völlig unabhängig, von dem was Menschen über ihn denken. Er ehrt Gott und kommt dadurch selbst zu Ehren.

Wieviel Stress fällt von dem Ringen ab, bei anderen gut dazustehen zu müssen? Jesus preist die selig, die in seinem Geist verwurzelt sind und dadurch gegen alle Erniedrigungen immun sind. Wo Gott meine Ehre ist, wohnt das Glück in mir und lässt das Gerede anderer abprallen. Wie herrlich frei, wie erfrischend gesund, wie königlich standhaft sind wir doch in dieser Ehre!

Wo kommen wir noch in Rage, wenn uns andere die Ehre abschneiden?

Gott segne dich.

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Verzichte für deine Erfüllung

O dass mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte.
Ps. 119, 5

Digital Detox begegnet einem gerade von allen Seiten. Hauptsächlich geht es dabei um ein digitales Fasten mit dem Handy. Es gibt viele Tipps für ein modernes Entgiften und ein Abstand gewinnen von der digitalen Routine. Gerade am Aschermittwoch, mit dem Beginn der Passionszeit, ein lohnendes Thema. Viele haben ihre Benachrichtigungen eingeschaltet, so dass sie andauernd von einem Blicken und Piepsen verfolgt werden. Durchschnittlich schaut ein Deutscher alle 7 Minuten auf sein Smartphone, um neue Nachrichten zu checken. Ablenkung und Adrenalinausstoß pur.

Im heutigen Wort kämpft ein Beter mit der täglichen Ablenkung. Da ist so vieles was einen ständig unter Strom setzt. Wir sind die Getriebene unserer Verpflichtungen. Uns verfolgen die Gedanken, wenn erst mal Wochenende, Urlaub oder dann die Rente kommt, dann können wir anfangen, uns zu entfalten. In uns brennt eine Dauersehnsucht nach dem was nicht ist, dass es irgendwann noch kommt. O dass doch endlich mal Zeit ist, mich mit einem wertvollen Menschen zu treffen. O dass sich doch mein Geist mit dem Geist, in dem alles Leben ruht, verbindet. Sehnen nach Heimat, nach tiefer Geborgenheit, nach dem Einklang mit dem Ewigen kann nicht mehr stärker sein. Das ausgestreckte Herz, sucht in aller Ablenkung nach seiner Ruhe in Gott.

Es ist der tiefe Kampf im Paradies. Wir sind für den Reichtum geschaffen, den Gott an uns verschwendet hat, für das Aufgehen in seiner Gegenwart. Doch wir verheddern uns an dem einen Baum, der uns mit dem irdischen ablenkt und unglücklich macht. Dabei brauchen wir nur nach den Früchten des Ewigen zu greifen. Wo wir still werden, spüren wir den Christus-Geist, der in uns leben will. O komme in Einklang mit diesem Geist.

Auf was wollen wir gezielt verzichten, um wahrer Mensch zu werden?

Gott segne dich.

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Glaube an Vermehrung

Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor, und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin.
Hes. 36, 11

Es gibt Studien, dass die meisten Lottogewinner, nach dem sie ihren märchenhaften Gewinn verbraucht haben, über weniger verfügen, als vor ihrem Glücksregen. Jeder will reich sein, jeder will über genügend Geld verfügen, doch die wenigsten wissen, dass wahrer Reichtum nicht im Geldbeutel, sondern in der persönlichen Einstellung zum Geld beginnt. Wer immer nur denkt, es reicht nicht, ich habe zu wenig, ich komme nicht rum, programmiert sich auf Armut. Armseliges Denken kann nicht reich machen, auch wenn die Lotterie ihren Topf ausleert.

Gott packt das Übel an der Wurzel. Er will Überflussdenken pflanzen. Von allem Guten ist unendlich viel da. In Gott, in Schöpfung fehlt es an nichts. Schöpfung ist Wachstum, Vermehrung, Segen. Gott ist totaler Überfluss, ist die totale Verschwendung. Er ist prall voll mit Gutem. Da ist Schaffensenergie ohne Ende. Sein Konto läuft an allen Ecken über. Er kann gönnerhaft austeilen. Er verschwendet mit Christus sein Leben, um Menschen mit göttlicher Fülle zuzuschütten. Diesen Reichtum lehrt er uns. In diesen Reichtum stellt er uns. Aus diesem Reichtum sollen wir schöpfen und verschwenderisch werden.

Im Glauben lebt der Mensch in dem Bewusstsein es fehlt an nichts. Ich kann auf ein unerschöpfliches Kapital zugreifen. Wo ich in diesem Vertrauen und der Selbstverständlichkeit ausschöpfe, erleben wir das Wunder der Witwe von Zarpat. Sie schöpft Mehl und Mehl und Mehl und es geht nicht aus. Oder plötzlich reichen fünf Brote und zwei Fische für zig tausend Leute. Der Glaube an die Unerschöpflichkeit vermehrt. Der reine Blick auf die Materie und meine Arbeit verarmt.

Wo müssen wir diesem Vermehrungsprinzip noch viel mehr glauben?

Gott segne dich.

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Entdecke dein Geheimnis

Lasst uns unsere Wege prüfen und erforschen, und lasst uns zurückkehren zum Herrn!
Klagel. 3, 40

Wer könnte spontan sagen, das ist meine Lebensaufgabe, dazu bin ich auf dieser Welt? Die Antwort auf diese Frage finden wir, wo wir erforschen. Was sind meine Gaben und somit Auf-Gaben, die ich in diese Welt einzubringen habe? Was bedeuten die Krisen meines Lebens, um für diese Aufgaben stark zu machen? Wozu dienen alle Höhen und Tiefen meiner Tage? Was ist die eine Sache, wozu ich geboren bin? Wer ans Eingemachte geht, entdeckt nicht nur den roten Faden seines Lebens, sondern steht unmittelbar vor Gott, der das Größte in uns freischalten will.

Sich selbst zu hinterfragen, fühlt sich für manch einen wie Brechen und Durchfall an. Dabei liegt darin der Schlüssel zu unserer Einzigartigkeit. Wo sich jemand in dem erkennt, was sich Gott mit ihm ausgedacht hat, gehen Kronleuchter auf. Höchste Erfüllung liegt darin, wo sich Göttliches entfaltet. In uns liegt ein Christusgeheimnis, das Auferstehung feiern will. Wir sind Söhne und Töchter des Allerhöchsten. Damit haben wir Gene in uns, die weit über das rein Sichtbare und Menschenmögliche hinausreichen. Wir sind vom Weltenschöpfer zum Erschaffen gemacht. Durch uns will Licht, Heil und Segen durch diese Welt pulsieren. In uns will sich Ewiges manifestieren, das Irdisches durchdringt.

Wo wir uns nicht erforschen, bleiben wir im Kampf und der Belanglosigkeit unserer Tage stecken. Wir werden nicht zu denen, die wir sein könnten. Unser größtes Geheimnis bleibt im Dunkeln. Wir nehmen uns viel Zeit um Arbeitsvollzüge zu prüfen und zu verbessern. Wir bereisen die Welt und erforschen die Schönheit der Schöpfung. Wir entschlüsseln in der molekularen Biologie die DNA unserer Persönlichkeit.

Wann nehmen wir uns die Zeit, für das wichtigste Geheimnis in uns?

Gott segne dich.

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Sicher ist sicher

Ihre Gemeinde soll vor mir fest gegründet stehen.
Jer. 30,20

Mit dieser Versicherung stehen Sie absolut auf der sicheren Seite. Hinter mir stehen die 376 Ordner meiner Kunden, in denen jeweils genau das festgehalten ist, welchen Versicherungsschutz sie genießen. Schießt Ihr Sohn beim Nachbarn eine Scheibe ein, rufen Sie mich einfach an. Ich nehme Ihren Ordner heraus und reguliere mit der Gegenversicherung in ein paar Telefonaten Ihren Schaden. Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern. Wenn das auch Ihre Vorstellung von gutem Schutz ist, rufen Sie uns an und ich werde für Sie den nächsten Ordner anlegen.

Auch denen, die sich um die Sache Gottes zusammentun, pfeift in dieser Welt ordentlich der Wind um die Ohren. Da werden nicht nur Scheiben eingeschlagen, da fallen ganze Häuser ein. Gemeinschaft um Gott ist die Premiumstufe in der Versicherungsklasse. Wo Menschen, die von Gott bewegt sind, zusammen kommen, entsteht etwas Unzerstörbares. Gemeinde ist Christus vor Ort. Da steht drauf: garantiert unsterblich. Mit Christus, wirkt Gott in allen Katastrophen. Egal was auf das Heilige hereinbricht, mit Christus greift der volle Versicherungsschutz. Was im Ewigen verankert ist, kann nicht ausgelöscht werden.

Egal wie angefochten Gemeinden unten durch müssen, die Kirchen ihre Gestaltungskraft in dieser Welt verlieren, sich die Formen von christlicher Gemeinschaft radikal umgestalten, wird es immer Menschen geben, die sich um Gott versammeln. Wo Christus der Herr der Kirche ist, wird es auch in einer totalen Transformation weiter Kirche geben. Die Zeit von Gemeinde wird nie vorbei sein, auch wenn sich die äußere Gestalt von traditionellen Strukturen abwendet. Was in Gott gegründet ist, wird für alle Zeit sicher und sichtbar bleiben.

Wie vertrauen wir darauf, auch wenn vieles sich extrem verändert?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Blockiere nicht deinen Umbruch

Ihr sagt: „Der Herr handelt nicht recht.“ So höret nun, ihr vom Hause Israel: Handle denn ich unrecht? Ist´s nicht vielleicht so, dass ihr unrecht handelt?
Hes. 18, 25

Ist die Beziehung im Eimer, liegt es am Partner, der sich unmöglich verhält. Läuft der Betrieb nicht rund, ist es die Konkurrenz oder die schlechte Wirtschaftslage. Geht die Gesundheit baden, sind es Kollegen, die einen mobben. Wird ein Verbrechen begangen, stellen Spezialisten fest, eine unbehütete Kindheit ist schuld. Seit dem Paradies, schlägt der Mensch mit faulen Ausreden um sich. Dabei liegt die Lösung der meisten Probleme in uns, wo wir bereit werden, dafür verantwortlich zu sein.

Adam sagt: ich war´s nicht, die Frau, die du mir gegeben hast. Eva sagt: Ich war´s nicht, die Schlange hat mich verführt. Als letztes ist Gott schuld, der es zugelassen hat. Doch in all den Fragen, die uns das Leben aufgibt, geht es nur um meine Antwort. Wir haben dem Leben keine Fragen zu stellen, wir haben nicht anzuklagen, wir brauchen nur antworten. Wenn uns das Haus abbrennt, sucht die Kripo natürlich nach dem Brandstifter, doch ich habe dem Trümmerhaufen meine Antwort zu geben. Wo ich anklage oder Mitleid suche, werde ich selbst zum Trümmerhaufen. Wo ich anfange, darauf zu antworten, kann ich sagen: ich habe nichts mehr, doch ich bin alles. Allein dadurch dass ich bin, bin ich selbst das Gottesgeschenk, das die Trümmer wieder aufrichtet.

Die Schuldfrage wird in mir entschieden. David klopfte sich auf die Brust und sagte: Ich bin der Mann. Mit dieser Erkenntnis geht der Himmel auf. Damit esse ich die Früchte vom Baum des Lebens und genieße Eucharistie. In der Danksagung vor Gott verliert die Schuldfrage seine Bedeutung. Jetzt bin ich ein offenes Buch, in dem Gott Geschichte schreibt.

Wo blockieren unsere Ausreden den Umbruch, den Gott schaffen will?

Gott segne dich.

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Stehe zu deiner Größe

Gott der Herr machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen. Und der Mensch gab einem jeden seinen Namen.

  1. Mose 2, 19-20

Drei Männer bearbeiten jeweils einen Stein. Einer sagt: „Ich behaue einen Stein.“ Der Nächste: „Ich arbeite an einem Spitzbogen“. Der Dritte sagt strahlend: „Ich erschaffe eine Kathedrale.“ Drei Männer, die gleiche Arbeit, jedoch mit gewaltigen Unterschied. Der eine ist mühsamer Arbeiter, der abends fix und fertig ist, der andere ist Erschaffer, der kaum den nächsten Tag erwarten kann, um weiter sein Werk zur Vollendung zu führen.

Mensch und Tier sind aus der gleichen Materie geschaffen. Doch ist da ein riesen Unterschied. Der Mensch kann Dingen eine Bedeutung zu geben. Er ist „Persona“, was hindurchtönen oder klingen lassen heißt. Der Mensch ist ein Klangkörper. In ihm soll grenzenlose Schöpfung klingen. Er dient dazu, sich von einer viel größeren Welt durchfluten zu lassen. In ihm will sich das Leuchten der ewigen Welt manifestieren. Menschsein ist, in unendlichen Zusammenhängen klingen. Durch ihn soll das ewig schaffende Gotteswort durchtönen. In ihm will das Göttliche im Irdischen erklingen. Der in die Welt gekommene Christus, will in ihm Auferstehung feiern.

Menschliches Leben hat die größte Bedeutung, die man sich denken kann. Wir sind nicht einfach Lebewesen, die einfach kommen und wieder gehen, wir geben dieser Welt ihre eigentliche Bedeutung. Wir sind die aus dem Ewigen Angezupften, die diese Welt zum Klingen bringen. Jeder Einzelne ist dazu geschaffen, dem Leben Bedeutung zu geben. In uns will ein Licht brennen, das einen Feuerschweif in aller Nacht hinterlässt. In uns will eine schöpferische Größe leben, die andere zu ihrer wahren Person machen. Wir sind bedeutend, daher machen wir andere, machen wir den heutigen Tag bedeutungsvoll.

Was hindert uns, zu der Größe zu stehen, zu der wir geschaffen sind?

Gott segne dich.

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Höre die Töne des Glücks

So spricht der Herr: Ich habe zu euch gesprochen, immer wieder mit Eifer gesprochen, ihr aber habt nicht auf mich gehört!
Jer. 35, 14

Wo die Hörfähigkeit unter 70% liegt, bekommt man vieles in der Welt nicht mehr mit. Da stehst du morgens auf und alles ist noch totenstill. Man richtet sich, putzt die Zähne, zieht seinen Scheitel und dann kommt ein heißer Augenblick. Die Hörgeräte aus der Trockenbox, rein ins Ohr und einschalten. Schlagartig wird die Umgebung lebendig und man hört plötzlich, dass es da draußen vor dem Fenster regnet.

Die Menschen sind Gott gegenüber oft wie Schwerhörige. Für sie ist schwer hören normal. Oder wenn jemand redet, dann liegt es am andern, der nicht deutlich genug spricht. Leute mit Hörverlust sind anstrengend. Entweder sind die anderen schuld, dass sie sich nicht klar artikulieren, oder sie ziehen sich zurück, weil sie ausgegrenzt fühlen. Schlecht hören zerstört Gemeinschaft. Wer nichts dagegen unternimmt wird einsam. Gott beklagt diesen Zustand. Er will leidenschaftlich kommunizieren und stößt auf taube Ohren. Er sieht, wie lebensschaffende Worte am Ziel vorbeischrammen. Er leidet darunter, dass Menschen eingehen wie eine Primel, die kein Wasser hat. Worte von Gott sind Lebenselixier, sind Feuer und Kraft, die dort, wo sie nicht in Herzen eingehen, Menschen wie eine Wüste zurücklassen.

Jesus sagt, mit gut hören fängt das Glück an. Es ist wirklich ein halb Himmelreich, wenn Musik wieder nach Musik klingt und nicht nur nach Geräuschkulisse, wenn ein Gespräch mit anderen wieder in Gang kommt und Miteinander wächst. Glücklich ist der Mensch, der seine Hörgeräte auf Gott ausrichtet. Er hört dann wieder das volle schöpferische Spektrum. Er hört Worte, die rufen, die heilen, die ermutigen, die trösten, die Feuer anzünden, mitten im Lärm seiner Tage.

Hat unser Hörgerät noch Saft, um die feinen Töne des Glücks zu hören?

Gott segne dich.

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