Finde Deine Schöpferkraft

Jeder Mensch hat sich im Laufe seines Lebens eine bestimmte Wesensart zugelegt. Dieser Ausdruck von Persönlichkeit ist die Grundlage für sein eigenes Selbstbild. Es ist das was wir glauben, wer wir sind, was wir können, was wir dürfen und was für uns im Leben möglich ist. Es ist unser „Ich bin…“. Jeder kennt das bei sich. Ich bin die Mutter meiner Kinder, der Mann meiner Frau, der Florist im Blumengeschäft. Ich arbeite, weil ich die monatlichen Verpflichtungen habe, lebe in einer Gemeinschaft, habe die Regeln von Miteinander gelernt, ansonsten liebe ich zu fotografieren, zu wandern und Musik zu machen. So hat sich mein Leben entwickelt. Irgendwann hören wir auf, unsere Identität zu hinterfragen und nehmen sie als gegeben hin: „So bin ich halt.“

Dabei sind „ICH BIN“ die kraftvollsten Worte im Universum. Es sind die beiden Worte, aus denen alles Leben entstand. Gesprochen aus dem Mund des Schöpfers und die Welt atmete auf. Alles, was darauffolgt, wird Realität. Wenn Sie ein positives ICH BIN haben, – ich bin glücklich, mutig, kraftvoll usw. ist das eine vollkommen andere Welt, als wenn wir ein ICH BIN haben, das uns schwächt, wie, – ich bin ängstlich, ich bin nichts wert, ich bin von äußerlichen Bedingungen abhängig. Je nachdem, welches ICH BIN wir haben, sind wir Schöpfer unserer Welt, oder das Opfer von irgendwelchen Zwängen.

Wir können unser ICH BIN entdecken, wir können es stark werden lassen. Wir können nachforschen und dieses Geheimnis in uns aufspüren. Auf diesen Weg haben wir uns im Blumenhaus gemacht. Eine spannende Geschichte hat damit bei uns als Team begonnen. Eine weiter Spannende, beginnt im Blumenhaus selbst.

Alles spitzt sich auf die eine Frage zu: Was ist meine einzigartige Fähigkeit? Warum bin ich auf der Welt. Was ist das Unvergleichliche unseres Unternehmens? Für was sind wir gedacht? Es geht nicht darum, was mir gefällt oder was ich bisher gemacht habe. Selbst worin ich kompetent oder gar exzellent bin wird nebensächlich. Es geht nur noch um den einen Punkt, was ist die eine Sache, für die ich und wir da sind.

Damit beginnt die größte Schlankheitskur. Denn um dieser Frage näher zu kommen, hilft genauso: Was bin ich nicht? Für uns hat damit ein großes Abenteuer begonnen – ein Weg zu unserem ICH BIN – der Weg zu unserer eigentlichen Schöpferkraft, zu dem wir sie mitnehmen wollen. Mit ihnen zusammen wollen dem Leben den größten Wert geben. Wir spüren bereits in den Anfängen, wie das befreit und die Gehirnzellen auslüftet. Wir wollen Sie für Ihren Weg zu Ihrem ICH BIN begeistern. Bleiben Sie dran!

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In allem winkt uns Gott zu

Dein, Herr, ist die Größe und die Macht und die Herrlichkeit und der Ruhm und die Hoheit. Denn alles im Himmel und auf Erden ist dein.
1. Chr. 29, 11

Was wäre, wenn wir uns bei unserer Wohnung bedanken würden, dass es uns Zuhause ist, in dem wir uns wohlfühlen dürfen? Wenn wir morgens das Haus verlassen, bedanken wir uns, dass es uns Wohnraum war, in dem wir uns zuhause und geborgen fühlten. Abends genauso, wenn wir nach Hause kommen, Dankeschön, dass du mich empfängst, aufnimmst und dass ich bei dir wohnen darf. Der König David bedankt sich beim ersten Tempelbau. Er sieht nicht nur sein Organisationstalent, den Einsatz der Menschen, die an diesem grandiosen Werkt gebaut haben und nicht nur die vielen Spenden, die vom Volk erbracht wurden. Er sieht zu allen, dass Gott für dieses Netzwerk die Fäden gesponnen hat. Der Tempel trägt an jeder Säule, an jedem Fenster, die Handschrift eines viel größeren Meisters. In dem was uns umgibt, sind viel mehr Zeichen des Himmels, als wir je wahrhaben. Wo wir das erkennen, gebrauchen wir die Dinge des täglichen Lebens in unendlicher Dankbarkeit.

Dann wird der Dank an mein Zimmer zum Gebet. Da kann ich alles was ich tue und treibe mit Gott in Beziehung setzen. Ich kann mich bei meinem Hemd und Hose bedanken, für den Dienst, den sie mir getan und mich begleitet haben. Ich danke meinen Händen, die einen herrlichen Blumenstrauß gestalteten. Mehr und mehr überschlagen wir uns in Dankbarkeit und unser ganzes Leben wird ein regelrechter Lobgesang. Danke, für ein gutes, Wort, das mir zugesprochen wurde. Danke, für den Raum, in dem ich stille werden darf. Alles was uns umgibt, sind Liebkosungen Gottes, wo wir sie mit Dankbarkeit genießen. Man kann darüber nur ins Schwärmen kommen und einen Wink Gottes erkennen.

Wie lernen wir sehen, dass Gott uns viel näher ist als wir glauben?

Gott segne dich.

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Hinterlasse einzigartige Spuren

Wie lieblich klingen die Schritte des Freudenboten auf den Bergen, der Frieden verkündet, der gute Botschaft bringt, der Rettung verkündet, der zu Zion spricht: Dein Gott ist König geworden!
Jes. 52, 7

Früher wussten die Bauern, wenn sie mit ihren Ländereien unter der Herrschaft des Königs standen, haben sie ausgesorgt. Da ging es ihnen mit Haus und Hof gut. Gott regiert durch Christus in Menschen und das hinterlässt gewaltige Spuren. Menschen erschaffen ihr Leben und handeln in Vollmacht. Da ist Gott, der spricht: Ich bin der Schöpfer Himmels und der Erde. Da ist Christus, der von sich sagt: Ich bin das Licht der Welt, ich bin Friede, ich bin die Freude. In diesen „ich-bin-Worten“ liegt die ganze schöpferische Macht, die Welt aus den Angeln zu heben. Ich bin erschafft das was es ist. Wo Christus mich bestimmt und beherrscht, bin ich Freudenbote, bin ich Friedensbringer, bin ich Rettungsverkünder. Ich bin Weltveränderer, ich bin voller Kraft, die aus einer anderen Welt kommt. Wo wir Teil des Ich-bin-Gottes sind, wo wir zu dem, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben gehören, sind wir keine Namenlose mehr. Wir sollen ein „ich bin“ zu sein.

In den letzten Tagen sagte ich mir: Ich bin Häuseranzünder und Mitreißer. Ich bin tatsächlich in der Lage, in anderen ein Feuer anzufachen. Sobald wir unser ich bin erkennen und damit bewusst umgehen, wirken wir machtvoll auf unsere Umgebung. Freudenboten bringen Freude. Friedensverkünder erschaffen Frieden, wo vorher Streit war. Ein ich-bin-Mensch lebt nicht für sich, sondern wirkt kraftvoll in die Welt. Wo wir sagen: Ich bin müde, ich bin verzweifelt, erschaffen wir Schwere und Hoffnungslosigkeit. Als Glaubender bin ich dazu geschaffen, Spuren des Ewigen zu hinterlassen.

Wer bist du und welche lieblichen, einzigartigen Schritte hinterlässt du?

Gott segne dich.

Die Sparkasse will einen drauf legen
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Ermutige einen Kraftlosen

Hervorgehoben

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Klänge, die Welten bewegen

Als Glocke führe ich ein sehr beschwingtes Leben. Auf höchsten Türmen bin ich oft ein majestätischer Akrobat. Ja, man muss schon schwindelfrei sein, wenn man in aufsehenerregender Höhe an seine Leistungsgrenzen geht. Doch ich lebe nicht für mich. Mein Klang gehört dir. Wenn ich nachmittags um 3 Uhr erklinge, schlage ich nicht nur für dein Zeitgefühl, oder für ein Fest an das ich dich erinnere. Schlag um Schlag sollen dich Kräfte mobilisieren. In jeden Selbstzweifel hinein, will ich dich ermutigen. 7 Minuten wollen dir sagen, wie geliebt du bist. Mein Klang will heilige Momente verschaffen, die die Härten deiner Tage überwinden helfen. Jeder Ton spornt dich an, niemals aufzugeben, weil noch viel mehr in dir steckt. Ich will dich daran erinnern, was für ein wunderbarer Mensch du bist.

 

Nun kann ich niemand mehr berühren
Dezember 2017 traf mich selbst ein harter Schlag. Als viertschwertste Glocke von Württemberg, mit ihren 7 Tonnen auf den Rippen, machte mein Aufhänge Balken schlapp. Mein warmer, tiefer Klang, der sich über das Ermstal und die Albränder ausbreitete, schweigt. 
Meine Lebensgeister schreien nach dir
Die Blumenmönche von Dettingen greifen mir fest unter die Arme. Doch rufe ich: Schlage mich an, wo ich es nicht mehr kann. Bringe mich zum Klingen, damit ich in dir wieder etwas zum Klingen bringen kann. Mit dir können wir die nötigen 35.000 Euro stemmen. Wir brauchen Klänge, die laute Tage durchbrechen. Wir brauchen Klänge, die uns an die Hand nehmen.

Zusammen schaffen wir es
Jede Hilfe für mich, ist für dich selbst. Wo du an meinem Klang arbeitest, arbeitest du an deiner eigenen Kraft. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, da meine Sanierung bevorsteht, Hand anzulegen. Schwere Balken werden ersetzt und die kleine Glocke über mir nach oben gehievt. Es gibt eine Menge Arbeit, die wir zusammen schaffen können.
Eine Meisterschaft vervielfacht deinen Einsatz

Deine Spende schlägt vom 12. Aug. bis 13. Sept. extra große Wellen. Wenn wir richtig gut sind, legt die Kreissparkasse Reutlingen/Tübingen noch 1000 Euro bei der Spendenmeisterschaft drauf. Grund genug, diese Chance auszuschöpfen, bei dem sich dein Beitrag vervielfachen kann.

Nutze dieses Zeitfenster und ermutige mit gezielter Unterstützung einen Kraftlosen mit anregenden Klang. Spende dazu über diesen Link:
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Wenn kein Wunder geschieht, sei selbst eines

Text: Joh. 10, 14+15

Ich bin der gute Hirte. Ich kenne meine Schafe und sie kennen mich. Ich bin bereit, für sie zu sterben.

1982 kommt in Australien ein Kind zur Welt. An sich etwas völlig Normales, nur dass dieses Baby keine Arme und Beine hat. Einfach ein Rumpf mit Kopf. Wo sonst der Kreisssaal ein Ort der Freude ist, steht Ärzten und Schwestern die Leichenstarre im Gesicht. Horror für die Eltern, die sprachlos sehen, dass bei ihrem Sprössling nur die Hälfte dran ist. Nach erstem Eindruck steht diesem unwerten Leben, nur Entsagung und Abhängigkeiten bevor. Ach du Schreck, ein lebenslanger Pflegefall. Nick Vujicic traf dieses harte Schicksal. Was, wie ein Fehler in Gottes Plan aussieht, wurde zu einem der größten Glaubenszeugnisse der heutigen Zeit. Nick reist inzwischen um die ganze Welt und macht Hundert-tausenden Mut mit seiner Auferstehungshoffnung.

1. So außergewöhnlich

Ich bin der gute Hirte. Ich bin bereit für sie zu sterben.

Christus zückt seine Visitenkarte. Ich bin…

… nicht Ziegenpeter, nicht Geißkopf, nicht Oberwächter über 397 Schafe,

sondern der gute Hirte. Damit verlässt er schlagartig alle sonnigen Vorstellungen von der schönen Schweizer Alm. Wenn Jesus vom guten Hirten spricht, positioniert er sich direkt neben Gott. Ich bin Geführter und Ausführer von höchster Führung. Ich bin einer von denen, der Himmel und Erde geschaffen hat. Mit zwei schlichten Worten lässt er keinen Zweifel daran, dass Gott mit ihm Geschichte schreibt. Ich bin nicht irgendwer, sondern ich bin Christus, der die Erde aus ihrem Schlamassel erlöst. Ich bin ein Führer der ganz besonderen Art. Ich bin gekommen zu herrschen und zwar nicht über die Menschen, sondern über ihre Abgründe, über das Übel und die Zweifel. Ich bin das Leben, das aus der Versauerung reißt. Ich bin Bollwerk, gegen allen menschlichen Irrtum. Ich bin gekommen, um Totes lebendig zu machen. Ich bin die Neuschöpfung, die den Kreuzweg zu einem Siegeszug macht. Ich lasse mich zerfleischen, damit sich der Lebenswillen Gottes offenbart. Ich bin der Widerspruch in allen Katastrophen, der Unheil zur Vollendung führt. Ich bin der, der Unglück zum Segen werden lässt.

Wo die Ich-bin-Worte im Raum stehen, wird Jesus unser Schicksal. Ich bin der gute Hirte, damit geschieht außergewöhnliche Führung. Da übernimmt Auferstehung das Kommando und ist nicht davon abhängig, ob Leben Arme und Beine hat.

2. So behindert

Ich kenne meine Schafe und sie kennen mich, 

Wie schnell sind wir unterwegs, dem Anderen, dem Leben oder Gott für unsere bescheuerte Situation die Schuld zu geben. Jeder pflichtet bei, wenn einer sein Elend auftischt und verkündet, wie hart das Leben bei ihm zugeschlagen hat. Das Leben ist aus unserer Sicht immer behindert.

Es passieren genügend Tatsachen, die uns am Leben scheinbar hindern. Ein Unfall an der Kreissäge und ratzfatz sind die die Finger fort. Ein Feuer, und du hast von heute auf Morgen keine Kirche und kein Dach über dem Kopf mehr. Eine Krankheit, die als unheilbar diagnostiziert wird, und ein lieber Mensch, der durch ein schreckliches Los ums Leben kommt.

Leben schreit permanent zum Himmel. Leben ist lebensgefährlich und unerträglich. Leben ist aus unserer Sicht ein hoffnungsloser Fall, wo immer und überall Feuerchen aufflammen und Bomben hochgehen.

Doch wer Leben von seinen harmonischen Vorstellungen abhängig macht, die er vom Leben hat, wird lebenslänglich unglücklich sein. Die Behinderung liegt nicht im Leben, sie liegt in uns.

Christus sagt: ich kenne meine Schafe und sie kennen mich. Damit liegt die Behinderung nicht in irgendwelchen Lebensumständen, sondern im Christus-Kennen. Den „ich bin“ erkennen, lässt Leben erkennen. Christus kennt unsere Umstände und wir erkennen in ihm das Leben in diesen Umständen. Das Leben unterliegt somit keinerlei Einschränkungen oder Behinderungen. Wer Christus erkennt, für den ist das Leben nie weg, auch wenn es unerträglich zuschlägt. Im Kennen liegt die Antwort des Lebens. Lachen und Aufatmen hängt von Christus und nie im Stress von außen ab.

Dort wo wir ein Problem mit dem Leben haben, mit irgendwelchen Widrigkeiten, die uns immer wieder zu schaffen machen, ist unser Erkennen behindert. Solches Erkennen geht sicher nicht über Nacht und kann ein langwieriger Prozess sein. Bei Nick hat das Jahre gedauert, dass er sich nicht mehr als behindert sieht. Doch inzwischen führt er ein abenteuerliches Leben, das vor Lebenswillen und Selbstständigkeit sprüht. Er sieht seinen, für uns verkrüppelten Körper als Gottesgeschenk, mit dem er mehr Menschen dienen kann, als wenn alles „normal“ wäre.

 

3. So wunderlich

meine Schafe kennen mich

Christus kennen heißt, vom Osterglaube zu leben. Das Wunder der Auferstehung, ist das Werkzeug in den Händen der Glaubenden. Damit leben wir im Widerspruch zu allem, was das Leben in Stücke zerlegt. Christus zu kennen, verändert die Einstellung zu den Dingen. Im Ja zu Christus, findet ein Krüppel sein Ja, zu seinem Körper.

Das ist die Revolution göttlichen Lebens. Mit dem Osterglaube hat selbst der Tod seinen Sinn. Zu diesem Wunderglauben führt der gute Hirte. Er führt dazu, dass Leben eine viel größere Dimension hat als nur ein funktionierendes Äußeres. Das Wunder von Ostern ist ja gerade, dass Leben dort beginnt, wo menschlich betrachtet alles aus ist. Mitten in der Kapitulation geschieht das wunderliche.

Nick hat schon als kleiner Junge immer wieder dafür gebetet, dass ihm Gott wieder Arme und Beine wachsen lasse. Doch Gott hatte kein Problem, das nicht zu machen. Er wollte in diesem jungen Menschen viel mehr wachsen lassen als nur funktionierende Hände und Füße. Er führte ihn zur Erkenntnis: Wenn kein Wunder geschieht, sei selbst eines.

Wir haben unsere Widrigkeiten nicht zu bekämpfen, oder vor ihnen davon zu laufen, sondern gerade darin einen Osterglauben auferstehen zu lassen. Es gibt unglaublich viele tragische Lebensgeschichten, deren Schicksal zum Wunder geworden ist.

Ein Spitzensportler hat sich bei einem Sturz das Genick gebrochen.  90% gelähmt und im Rollstuhl, gab es immer wieder die Frage: Entweder von der Brücke stürzen, oder weitermachen.  Er hat sich auf das Leben eingelassen und sagt jetzt: Ich weiß, wozu mein Unglück gut war. Ich habe damit den Sinn meines Lebens entdeckt.

Wir kennen den guten Hirten, damit will unsere übelste Situation zum Wunder werden. Wir stehen unter allerhöchster Führung, die nicht vom augenblicklichen Übel abhängig ist. Lasst uns selbst dort Wege finden, wo andere nur Sackgassen sehen. Gib dem Leben die Chance, dass es durch den Osterglauben zum Wunder wird.

Sei keine halbe Portion

Der Herr ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb.
Ps. 11, 7

Gott ist vollkommen. In ihm ist der Mensch vollständig. Darin ist Leben in jeder Beziehung stimmig. Wo der Herr gerecht ist, ist die Welt heil. Darin ist Schöpfung unübertrefflich und mustergültig. Das Prädikat Gottes heißt: „Und alles war sehr gut.“ Das was von Gott kommt, ist nicht zu toppen. Es ist das höchste der Gefühle. In ihm hat das Leben etwas makelloses, das wir in dieser Form nicht kennen. Es ist vollwertige Existenz ohne Zerfall. Es geht um unverkürztes Dasein ohne Ende. Einmal geschaffen, für immer am Leben. Er hat ausgeschöpft, was es je auszuschöpfen gibt. In ihm ist alles aus einem Guss. Das ist Maßstab für gerecht. Da ist alles richtig. Damit ist Schöpfung vollkommen und der Mensch, der mit Gott im Einklang steht.

Jesus selbst sagt: Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. Solch ein vollkommen sein, kann nie von unvollkommenen Menschen ausgehen, sondern liegt in der Beziehung zum Vollkommenen. Gerade darin ist der Mensch unvollkommen, weil ihm der Vollkommene fehlt. Gerecht wird der Mensch durch den Glauben an den Gerechten. Es geht um unsere vollkommene Liebe zu Gott. Darin wird in uns etwas ganz. Der Glaube macht den Menschen vollständig. Ohne die innige Liebe zu Gott, bleiben wir eine halbe Portion. Da werden wir an allen Ecken und Enden am Leben herumkratzen und nie die Erfüllung finden, die wir suchen. In dieser Beziehung wird in uns etwas grundsätzliches gesund. Das was uns vollkommen macht, liegt in keiner Therapie, in keiner Lebensphilosophie und nicht in all den schönen Dingen, die uns umgeben. Vollkommen ist das vollkommene Einlassen, auf das, was mich vollenden will. Die bessere Hälfte unseres Lebens, ist nicht der beste Traumpartner, es ist der, der mich zur vollkommenen Reife allen Seins führen will.

Sind wir bereit, mit diesem Glauben, alles bisherige zu übertreffen?

Gott segne dich.

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Glaube, wenn du’s nicht verstehst

Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärst du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt?
Jer. 14, 8

Auweia, der Mensch mit seinen Warum-Fragen. Ein Herz zwischen himmelhoch Jauchzend und zu Tode betrübt. Gestern strotzten wir noch vor Glück, über Wunder und Segen, die wir erfuhren und bei der nächsten Krise knirschen die Zähne, über elektrisches Miteinander am Arbeitsplatz oder Zuhause. Gestern war Gott in einem Lobpreisabend ganz nahe, heute im schnöden Alltag, scheint er wieder ganz weit weg zu sein. Es gibt die Tage, in denen uns Gott völlig fremd vorkommt. Tage, an denen Gott wie ein Besuch da war und dann wieder Tschüss sagt. Menschen haben ein Problem damit, nicht alles in den Griff zu bekommen. Sie drehen am Rad, um Lawinen gefährdete Gebiete in Österreich sicherer zu bekommen. Die Erdbebensicherheit in Italien soll erhöht, die Tsunamigefahr in Indonesien reduziert werden. Wir tun doch alles, warum, warum lässt Gott das zu?

Um die Hoheit Gottes zu erkennen, muss der Mensch Grenzen erfahren. Wie will ein Mensch Trost und Hilfe annehmen, wenn er nicht jämmerlich im Dreck liegt. Wir brauchen Bauchlandung, wir brauchen Angst, wir brauchen Bibbern, um Vertrauen zu lernen. Wie soll Glaube entstehen, wenn der Mensch die Lebenszusammenhänge verstehen würde? Gerade dort wo wir Gott nicht verstehen, wo wir an der Schwelle unserer Fassungslosigkeit stehen, wo wir von uns selbst nichts mehr erwarten können, geht der Vorhang der Unendlichkeit auf. Wir brauchen die Angst, um das Wagnis einzugehen. Wir brauchen den fremden Gott, um dem zu vertrauen, was nicht in uns ist. In dieser Spannung wächst unser Glaube. Damit kommt ein Funke Ewigkeit in unsere Endlichkeit.

Ist nicht jede Warum-Frage, die Anfrage an unseren Glauben?

Gott segne dich.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
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Deine Spende verdoppelt sich

Danke für alles Engagement und euer tolles Mitmachen, um eine Glocke wieder zum Klingen zu bringen.
Es lohnt sich zusammenzustehen.

Fantastische Geldvermehrung

Morgen gibt es von der Kreissparkasse Reutlingen/Tübingen eine VERDOPPELUNGSAKTION.
Zu jeder Spende für die Glocke, gibt die Kreissparkasse nochmal soviel hinzu.
Deine Unterstützung ist morgen 4. Okt. ab 10 Uhr doppelt so viel wert als normal, bis das dafür eingesetzte Kontingent von 10.000 € erschöpft ist.
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Der Dampf ist raus

Bei namhaften Politikern heißt der Geleitschutz eher Security oder Bodyguard.

Der Herr spricht: Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe.“
2. Mose 23, 20

„Komm guat hoim“, das sind im bayrischen oft die guten Wünsche, auf Holz geschrieben, gleich nach dem Ortsschild. Gut ankommen, ist durchaus nicht selbstverständlich. Gott stellt seine himmlische Eingreiftruppe zur Verfügung, dass wir unser Ziel erreichen. Er weiß um die Steine auf dem Weg, um Tomaten und faule Eier, die im Leben fliegen können. Er kennt die Widerstände, die uns abhalten, das zu erreichen, zu dem wir eigentlich unterwegs sind. Wenn der Papst unterwegs ist, reist gleich ein ganzer Hofstaat mit. Diese Sicherheitstruppe hat nichts anderes zu tun, um die Mission des Kirchenoberhauptes zu garantieren. Er braucht sich um nichts zu kümmern, er wird dort ankommen, was auf seiner Dienstreise steht. Es sind genügend Sicherheitsmaßnahmen getroffen, um die, die Böses planen abzuschranken und unter Kontrolle zu halten. Gott selbst hat das größte Interesse daran, dass unser Leben und unsere Mission gelingt. Er setzt alle Hebel in Bewegung, dass sein Volk das Heilige Land erreicht. Wenn er bahnt und Engel vor uns her sendet, dann sind wir von sichtbaren Zeichen umringt. Da sind Feuer- und Wolkensäulen als Leitplanken, da blinken uns unzählige „Katzenaugen“ entgegen, die signalisieren – genau dieser Weg ist es. Führung und Schutz sind die Markenzeichen der Glaubenden. Er genießt einen Herrschaftsstatus. Da geht es zielstrebig auf einen Ort der Beauftragung zu. An ihnen verwirklicht sich, allen Widerwärtigkeiten zum Trotz, ein unerklärliches Geheimnis. Wo Engel zur persönlichen Security werden, sind die Glaubenden zu einer großen Mission unterwegs.

Wo Engel vor uns her gehen, tun sich für uns Wege auf, die nichts mit unseren Wegen zu tun haben. Da schreibt ein anderer die Route und das Protokoll. Aus einem selbstbestimmten Kurs wird ein Engelskurs. Da führt der Weg mitten durch das Meer, wo haushohe Wellen Spalier stehen. Wüstenwege werden zu Segenswegen, weil das Manna trotzdem vom Himmel fällt. Der Engel hat nur das eine Ziel, unser Leben an der Hand Gottes sicherzustellen. Diese Garantie haben wir in der Tasche, auch wenn wir von einem Heer Ägypter verfolgt werden und als David vor Goliath stehen. Wo Gott einen Engel sendet, ist kein Weg ohne Perspektive, keine Sackgasse ohne Ausweg. Engel sind total entspannend. Wo Engel sind, ist Ankommen sicher. Auf Biegen und Brechen wird Gott mit uns sein Ziel erreichen. Das nimmt all unseren Sorgen den Dampf heraus. Glaubende können kindlich in die Zukunft glauben, weil sie um den Engel wissen.

Soll nicht gerade solch ein Begleitschutz, alle unsere Ängste abnehmen?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😇

Die Glocke sagt Danke für jede Unterstützung
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In der schlimmsten Krise kreativ

Im Atmen liegt das Geheimnis des Lebens.

„Leben und Wohltat hast du an mir getan, und deine Obhut hat meinen Odem bewahrt.“
Hiob 10, 12

Da ist dem Hiob durch all das, was in seinem Leben weggebrochen ist, regelrecht die Luft ausgegangen, und dann spricht er davon, dass Gott seinen Odem bewahrt. Solange wir atmen, kann kommen was will, wir sind noch am Leben. Wenn wir atmen schlägt das Herz. Nirgends erfahren wir stärker, wie das Leben in Gottes Hand liegt, als beim Ein- und Ausatmen. „Gott blies ihnen seinen Odem ein,“ heißt es bei Adam und Eva. Der erste eigene Atemzug ist bei der Geburt das Zeichen, dass die Nabelschnur getrennt werden kann. Atmen ist die Gnade des Lebens. Da hält Gott seine Hände auf. Das war für uns die ganz starke Erfahrung nach dem Brand. Nichts mehr zu haben, doch im eigenen Leben alles zu haben. Da war das Haus weg, mein schönes kleines Zimmer, die Kleider und meine geliebte Kamera, doch ich war da. Ich stand da und atmete und hatte somit alles. Solange der Atem nicht wegbricht ist alles da. Wir sind in den Lebensraum Gottes eingehüllt, das ist das Allergrößte. Solange ein Atemzug die Lunge aufbläst, pulsiert das Leben. Atmen ist in Gott sein. Mit jedem Zug saugen wir die Gnade ein. Wir können das Heben und Senken des Brustkorbes nicht beeinflussen, es bleibt unser Lebensgeschenk. Darin zeigt sich das Wohlwollen, in das wir eingehüllt sind. Gott bewahrt, er ist der Erhalter des Atems. So dicht ist jeder Augenblick mit dem Schöpfer verbunden. Zwischen seinem Bewahren und uns liegt nichts dazwischen. Daher kann Hiob dieses starke Bekenntnis abgeben. Solange der Atem nicht wegbricht, bricht Gott nicht weg, auch wenn um mich herum alles in Schutt und Asche liegt.

Wenn Atmen solch ein großes Geschenk ist, worüber muss sich dann ein Mensch noch sorgen? Mit jedem Atemzug, der uns geschenkt ist, setzt sich das Leben gegen allen Widerwärtigkeiten durch. Solange Atem da ist, gibt es keine stärkere Macht, die dem Leben zu schaffen machen kann. Egal wie schwer manche Wege sind, wer atmet hat nicht verloren. Solange wir Atem holen, geht die Hoffnung nicht aus. Weil wir diese Gnade haben, haben wir viel mehr in der Hand, als wir in schweren Stunden vermuten. Wo Gott den Odem bewahrt, stehen uns all seine Heilsmittel zur Verfügung. Wir können Trost schöpfen, Vergebung in Anspruch nehmen und gewähren. Wir können Mut fassen und über Trümmer lachen. Wir können Freude entwickeln, wenn wir die verkohlten Balken des Kirchendaches entsorgen und die geschmolzenen Orgelpfeifen zu Kunstwerken zusammenstellen. Wo der Atem bewahrt ist, bleibt das Leben in der schlimmsten Krise kreativ. Der Atem ist das Trotzdem Gottes, wo außer Scherben nichts mehr übrig geblieben ist.

Was haben wir zu befürchten, wenn wir noch atmen und das ganze Leben in unseren Adern pulsiert?

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