Guten Appetit 

Gaube hat etwas von einem 5 Sterne Menu.
„Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut!“

Ps. 34, 9
Gott ist zum Verkosten. Glauben hat mit Essen zu tun. Gottes Güte erfährt man bei der Nahrungsaufnahme. 
Beim Schmecken zergeht uns etwas im Mund, das in uns eingeht und uns im Stoffwechsel zu Kraft und Energie wird. Christus sagt: Ich bin das lebendige Brot. Nahrung ist nicht nur ein Beispiel für den Glauben; im Glauben nehmen wir Christus auf, der satt macht. Im Schmecken liegt ein Genußfaktor. Wir genießen und schlemmen den Christus. Das hat etwas von Lieblingsessen. Wir werden an Leib und Seele satt. Wir befriedigen den Hunger, der Zeichen dafür ist, dass wir nicht aus uns selbst leben.

Lebensenergie kommt nicht aus uns selbst.
Ohne Nahrung hungern wir und der Hunger wehrt sich gegen das Sterben. Wir sind auf nicht in uns liegende Lebensmittel angewiesen. Es müssen sogar Tiere und Früchte sterben, damit wir leben können. Selbst ein Apfel hat in sich die Bestimmung auf den Boden zu fallen um sich dort zu vermehren. Alles, was wir zu uns nehmen muss sterben, dass es uns zum Leben wird.
Wo Christus zum Brot wird, muss er sterben, dass wir nie mehr hungern. Das ewige Leben wird aus diesem Tod geboren. Wo wir den Herrn schmecken, sättigen wir unseren Lebenshunger. Glauben heißt, in der Eucharistie leben. Daraus entfaltet sich das Leben Gottes in dieser Welt. Glauben ist Nahrungsaufnahme ist Brotverzehr. Im Brot essen verstoffwechselt sich Christus in uns, zu einem geheiligten Leben in Gott. Daraus wachsen die Früchte der Barmherzigkeit und Freundlichkeit. 
Gott ist beileibe kein Kostverächter und verachtet gutes Essen für den Leib. Im Gegenteil sollen wir alles was uns auf den Tisch kommt, genüsslich verzehren, weil ihm an unserem Wohlergehen liegt. Er will jedoch noch mehr, als nur den irdischen Hunger stillen, er will uns mit dem Brot des Lebens satt machen. Unser Glaube ist weit mehr, als unser Bio-Rythmus. Der Glaube pflanzt die Freundlichkeiten Gottes unter die Menschen.
Wollen wir uns da nicht dieses Brot reichlich schmecken lassen? 

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