Wir hoffen nicht ins Blaue

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wer keine Gründe hat, hat auch keine Zukunft.

„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohlmachen.“
Ps. 37, 5

Hoffnung ist kein nebulöser Begriff, der einfach blauäugig an eine gute Zukunft glaubt. Wo die Hoffnung keinen festen Grund hat, Substanz, auf die sie aufbaut, ist sie leichtfertig und untragfähig. Wer hoffen will braucht Gründe. Er braucht Stahlträger, auf die er sich stützt.

Gute Hoffnung hat der, der sich dem Herrn anbefielt. Eine ungewisse Zukunft, erhält eine klare Führung durch Gott. Hoffnung steht in unmittelbarer Beziehung zu Anbefehlen. Sich führen lassen und anbefehlen ist das loslassen von sich selbst. Wer auf sich und die Umstände schaut, hat nie genügend Gründe zu hoffen. Hoffnung ist der radikale Blick in die andere Richtung. Gründe zu hoffen finden wir im Glauben an Christus. Wir finden sie im Vertrauen auf einen ewigen Gott.
Wo das Leben schwer geworden ist, helfen keine billigen Versprechen, nicht das ausprobieren verschiedener Wege, sondern das sich festmachen an dieser habhaften, begründeten Hoffnung.

Gründe sind verantwortlich, dass Hoffen in Erfüllung geht. Das Wohlmachen, den erhofften Zustand erfährt der, der sich dem Allerhöchsten anbefielt. Wir haben einen Zugang zu diesem Glauben. Wir hoffen nicht ins Blaue hinein.

Welches sind unsere Gründe, um das erhoffte Wohl zu erfahren?

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Altar als Heimat

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die Familienzugehörigkeit prägt das ganze Dasein.

„Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott.“
Ps. 84, 4

Sage mir, wo du Zuhause bist und ich sage dir, wer du bist.
Heimat bestimmt Menschen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen innerem Gepräge und der Darstellung nach außen. So wie ein Mensch ist, so richtet er seine Wohnung ein und auch umgekehrt. Entsprechende Räume wirken sich auf das Wohlbefinden des Menschen aus.

Anhand der Vögel sollen die Glaubenden erkennen, wo sie Zuhause sind. Die Schwalbe findet ihre Behausung im Altar, im Zentrum Gottes, am Herz des Schöpfers. Die Vögel wissen wo sie hingehören, in welcher Einbettung ihr Leben steht. Sie sind voll in ihrem Element in dem richtigen Bezug zu ihrem Schöpfer. Für sie ist selbstverständlich in Gott Zuhause zu sein und nirgens anders.

So selbstverständlich soll der Altar die Heimat der Glaubenden sein. Es ist der Ort der Gottesoffenbarung und der Menschenverwandlung. Es ist die Stätte, des in uns eingehenden Christus. Der Altar ist der heilige Mittelpunkt der absoluten Nähe Gottes. Hier ist der Geburtort, unserer Menschwerdung. Es ist die Stätte, an der wir heiliges Land betreten, wo der Anfang der Ewigkeit beginnt. Am Altar wird der Mensch zum Mensch und zum Mitbürger der Heiligen und zu Gottes Hausgenossen, wie Paulus es beschreibt. Hier wird unsere Familienzugehörigkeit geregelt.

Wir sind im Leben fremd, wenn wir nicht im Allerheiligsten Zuhause sind. Wir irren umher und sind auf der Flucht, wo wir wir nicht am Herzen Gottes daheim sind. Wir sind für dieses Zuhause geschaffen, in dem unser Leben zur vollen Blüte und Frucht ausreift und zu einem Lobgesang wird.

Vor welchem Altar stehen wir, wenn Angst uns treibt und nur ein kläglicher Gesang aufsteigt? 

Liebe macht gesund

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Gesundheit hat auch etwas mit Liebe zu tun.

„Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!“
Ps. 106, 3

Wohlwollen, Wohlbefinden, Wohlsein erfahren, steht im direkten Zusammenhang mit dem Richtigen tun. Glückselig sein hängt mit Gottes Geboten zusammen. Hier werden mit Sicherheit keine frommen Spießer gezüchtet, sondern unser Wohlergehen mit unserer Gottesbeziehung verknüpft. Gott ist Recht. Gott ist der Richtige. Gott ist der Maßstab unter dem das Leben funktioniert. Seine Gebote sind kein Bußgeldkatalog, sondern seine gelebte Liebe. Gott liebt und macht uns zur Liebe fähig. Wo Gott auf den Menschen zukommt, kommt etwas in Ordnung. „Das ist das größte Gebot, dass ihr Liebe untereinander habt. Das ist das wichtigste Gebot, dass wir Gott lieben, von ganzem Herzen und mit aller Kraft.“ Diese Gebote und Gesetzte sind unser Lebenselement, wie für den Fisch das Wasser.

Diese Liebe, diese Einbettung in Gott macht gesund. Damit fährt der Mensch gut. Damit steht er in allem, was das Leben aufbaut. Unwohl wird es dort, wo wir diese Gebote verlassen. Außerhalb dieser Gesetzmäßigkeiten zu leben ist ein Brechmittel. Da gehts dem Menschen schlecht. Da fehlt das Wesentliche. In der Liebe Gottes bleiben, ist unsere Reha, ist unser Sanatorium. Diese Liebe enthält die ganze Macht des erlösenden Christus. Darin ist das umfassende Wohl Gottes eingebettet. Damit kann Miteinander wachsen, Gemeinde gelingen, Kirche zu einem Wohlfühlort werden, zu einer Liebes-Tankstelle. Wenn wir in dieser Liebe bleiben, geht´s uns und den Menschen gut.

Was kann heute dazu dienen, dass wir Gott recht geben und zur Genesung dieser Welt beitragen?