Einladung zum Gut-gehen-lassen

Aus den Bergtouren kennen wir das, wie gut nach einem strammen Marsch das Quellwasser tut.
„Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser!“

Jes. 55, 1
Wohlan, ein herrliches fremdklingendes Wort. Man könnte es heute so ausdrücken; das Beste, was euch passieren kann. Was ist das Beste, das zu unserem Wohl beiträgt?
Gestern war Großkampftag der Floristen. Da wurden die Liebenden großflächig mit Blumen überschüttet. Ein Männertag im Blumenhaus mit ganz eigenem Flair. Es baut total auf, so vielen Menschen eine Freude zu machen, die dann Blumen mitnehmen, um damit wiederum Freude zu verschenken und einen lieben Menschen damit aufzubauen. Doch es fordert auf der andern Seite auch Kraft und eine Menge Ausdauer, diesem stundenlangen Ansturm standzuhalten ohne nebenbei etwas essen oder trinken zu können. Es gibt immer Zeiten, die uns auslaugen, bei denen wir auf dem Zahnfleisch daherkommen. Bei einer anstrengenden Bergtour kommen da ab und zu, die ausgehöhlten Baumstämme mit frischem Quellwasser, die dann total erfrischen.
Wie erfrischen wir die Durststrecken des Lebens? Wohlan, kommt zum Wasser. Ohne Umschweife, ohne große Programme gibt es eine Einladung. Ausgelaugt sein braucht Christus. So wie der Bergwanderer durch einen Schluck Quellwasser neue Energie bekommt, oder der Florist nach einer guten Nacht wieder neue Lebensgeister entwickelt hat, braucht die wunde Seele heilende Kräfte. Auch wenn die Menschen in dieser Hinsicht vieles ausprobieren, kommen sie für das wirkliche Wohl nicht an Christus vorbei. Durst und Wohlergehen sind grundlegend mit diesem Genesungsfaktor verknüpft. Das Beste, was uns passieren kann, liegt in der konstanten Erfrischung durch das Wort. In der Mahlgemeinschaft mit Christus regenerieren sich Lebensgrundlagen, an denen sich die Therapeuten die Zähne ausbeißen. Kommt, ist die herzliche Einladung zu unserer persönlichen Erfrischung in Durchhäng-Phasen.
Welches sind die Quellen, die doch nicht zu unserem Wohl beitragen, wie sie es versprechen? Wie gestalten wir unsere Tagesabläufe so, dass sie uns immer wieder an der wohlmachenden Quelle vorbeiführen?

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Geführte haben das große Los 

Wen die Wahl getroffen hat, der ist ein Glückspilz.
„Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.“

Psalm 33, 12


Es geht um das große Los. Achtung, Glücksspiel kann süchtig machen! „Wohl dem Volk“, ist der Hauptgewinn. Da ist alles inklusive. Gottes Full-Service-Paket. Nach Wohl strebt die ganze Welt. Wie die Wege dazu aussehen, kennen wir zu Genüge. Wenn alles danach strebt, warum kommen nur so wenige bei dem Wohl an? Sie suchen bis zur Rente, und dann haben es viele immer noch nicht geschafft.
Wohlergehen, die Erfüllung, die Menschen suchen, liegt in dem „dessen Gott der Herr ist“. Egal wo Menschen ihre Schwerpunkte setzten, wer sie nicht auf den Herrn setzt, setzt daneben. Dass ein Mensch in sich stimmig ist, liegt einzig an dem Herrn. Seine Wahl ist unser Glück. Er erwählt uns zum Volltreffer. Alles was im Leben steckt, will er uns zur Verfügung stellen. Er legt das Erbe auf den Tisch. Lebensglück ist diese Erwählung zu wählen. Darin schlüsselt sich unser ganzes Dasein auf. Wo wir diese Wahl nicht wählen, wird uns das Unwohl verfolgen, werden wir alles versuchen ohne Erfolg zu haben. Den Herrn wählen, ist in allem die erste Wahl. An dieser Wahl entscheiden sich Bruchlandung oder Aufstehen. Diese kleine Frage zu unserer Grundeinstellung entscheidet, ob sich unsere Begabungen entfalten oder verkümmern. Ob unser Erbe die Welt befruchtet, oder in der Versenkung vergammelt.
Die Frage nach der Führung durch Gott, ist so elementar, dass sie in allem, das Glück unseres Lebens ausmacht.

Was könnte dieses Erbe und Wohlwollen sonst noch übertrumpfen?

Liebe macht gesund

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Gesundheit hat auch etwas mit Liebe zu tun.

„Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!“
Ps. 106, 3

Wohlwollen, Wohlbefinden, Wohlsein erfahren, steht im direkten Zusammenhang mit dem Richtigen tun. Glückselig sein hängt mit Gottes Geboten zusammen. Hier werden mit Sicherheit keine frommen Spießer gezüchtet, sondern unser Wohlergehen mit unserer Gottesbeziehung verknüpft. Gott ist Recht. Gott ist der Richtige. Gott ist der Maßstab unter dem das Leben funktioniert. Seine Gebote sind kein Bußgeldkatalog, sondern seine gelebte Liebe. Gott liebt und macht uns zur Liebe fähig. Wo Gott auf den Menschen zukommt, kommt etwas in Ordnung. „Das ist das größte Gebot, dass ihr Liebe untereinander habt. Das ist das wichtigste Gebot, dass wir Gott lieben, von ganzem Herzen und mit aller Kraft.“ Diese Gebote und Gesetzte sind unser Lebenselement, wie für den Fisch das Wasser.

Diese Liebe, diese Einbettung in Gott macht gesund. Damit fährt der Mensch gut. Damit steht er in allem, was das Leben aufbaut. Unwohl wird es dort, wo wir diese Gebote verlassen. Außerhalb dieser Gesetzmäßigkeiten zu leben ist ein Brechmittel. Da gehts dem Menschen schlecht. Da fehlt das Wesentliche. In der Liebe Gottes bleiben, ist unsere Reha, ist unser Sanatorium. Diese Liebe enthält die ganze Macht des erlösenden Christus. Darin ist das umfassende Wohl Gottes eingebettet. Damit kann Miteinander wachsen, Gemeinde gelingen, Kirche zu einem Wohlfühlort werden, zu einer Liebes-Tankstelle. Wenn wir in dieser Liebe bleiben, geht´s uns und den Menschen gut.

Was kann heute dazu dienen, dass wir Gott recht geben und zur Genesung dieser Welt beitragen?