Beste Bedingungen für fette Trauben 

pralle Früchte sind nicht unser Verdienst.
„Ich, der Herr, behüte den Weinberg und begieße ihn immer wieder. Damit man ihn nicht verderbe, will ich ihn Tag und Nacht behüten.“

Jes. 27,3
Weinberge sind etwas Feines, gerade jetzt wo es auf die Lese zugeht. Am Samstag erhielt ich richtig fette Trauben von der Metzinger Hofsteige, welch ein Genuß. Die Bibel vergleicht die Kirche immer wieder mit einem Weinberg. Dabei sind wir die Rebstöcke, an denen die Trauben reifen. Der ganze Stolz eines Winzers ist, wenn der Ertrag ergiebig und die Öchslegrade, also der Zuckergehalt hoch sind.
Welche Gedanken machen wir uns oft über unsere Frucht? Bringt unser Einsatz genug Ertrag? Lohnt sich die Mühe, die wir in die Menschen und die Gemeinde investieren? Alles Fragen, die wir uns gar nicht stellen brauchen. Wir sind Gottes Reben und die Früchte sind seine Sache. Wir stellen uns rein als den Weinstock zur Verfügung, alles weitere macht er. Zweimal spricht unser Wort von behüten. Gott ist auf der Hut, dass seine Stöcke nicht nur Blätter treiben. Er gießt und macht alles für einen optimalen Ertrag. Gottes Rebe zu sein ist eigentlich ein Sorglospaket. Er ist es, der sich alle Beine herausreißt. Tag und Nacht ist er im Einsatz, dass unser Reben-Sein keine Nullnummer ist. Er fühlt sich dafür verantwortlich, dass die Weinlese zu einem Fest wird. Er macht alles, dass der Butten voll wird.
Für uns, die wir immer gerne so viel machen wollen bleibt nur eines; Rebe sein. Dieses Dasein in seinem Weinberg. Nur allein darin werden wir aufgehen und reichlich Früchte haben. In Gott sein, darin sind wir die besten Jünger und für alles andere ist gesorgt.
Wo meinen wir, wir könnten durch unseren Aktionismus Gottes Ernte vermehren?

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