Frag doch Google

Tragfähige Weisheiten können nicht aus Menschen kommen.
Es sollen hertreten und dir helfen die Sterngucker, die an jedem Neumond kundtun, was über dich kommen werde! Siehe, sie sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt.“

Jes. 47, 13-14 



Welche Wissenschaften stellen die Menschen auf eine tragfähige Zukunft? Die Astrologen, Anthropologen oder Philosophen? Jeder beansprucht für sich die Wahrheit, doch was zählt, ist die Krisentauglichkeit. Was hilft in der wirklichen Krise? Bestimmt nicht die Antwort aus dem Horoskop, das bei uns zum Unterhaltungsmedium verkommen ist. Die Frage nach tragfähiger Hilfe, ist die Suche nach endgültiger Wahrheit. Damit entwaffnet der Prophet alle Konzepte, die den Menschen mit seiner Weisheit in den Mittelpunkt stellen. Die grundlegende Hilfe, die die Fragen des Menschsein beantwortet, kann nicht aus Menschen kommen. Sie kommt weder aus den Sternen, noch aus kosmischen Konstellationen. Wenn die Sterne den Weg zeigen, dann auf den Stall von Bethlehem. Darauf konzentriert sich alle Hilfe, die dem Menschen gegeben ist. Die Sterne verkünden Jesus, als die Wahrheit allen Lebens. Bei allem Können und bei allem Wissen, das Menschen erforschen, bei allen Theorien, die sie aufstellen, läuft alles auf diese unscheinbare Krippe zusammen. In dieser Wahrheit liegt alles Heil der Welt. Das ist die globalste Perspektive, die Gott den Menschen gegeben hat
 In unserem Wissenszeitalter, wo die Informationen der ganzen Welt zu jeder Zeit präsent sind, tut der Mensch gut daran, sich diese einfache Wahrheit zu vergegenwärtigen. Wo es um echte Hilfe geht, frag nicht Google, sondern frag Christus. Wo wir in den Krisen bestehen wollen, brauchen wir die Krippenorientierung. Wo wir durch die Nächte unseres Lebens wandern, brauchen wir den Morgenstern. An dieser Wahrheit müssen wir festhalten, wo die vielen Sterngucker heute uns alles Mögliche als Wahrheit servieren wollen. Mit Christus können wir die Tragfähigkeit der vielen auf uns eindringenden Botschaften erkennen. Er ist der Stern, der uns durch den Dschungel des Wissens unserer modernen Zeit bringt. 
Kann uns Google wirklich die richten Antworten auf die Herausforderungen unseres Lebens geben? 

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Tuchfühlung mit dem Allmächtigen

Gültige Worte bauen endloses Vertrauen.
„Herr, du bist Gott, und deine Worte sind Wahrheit.“

2.Sam. 7, 2
Worte von Gott sind wahr. Auf wahre Worte kann man Hochhäuser bauen. Sie sind ein Fundament, die Wolkenbrüche überstehen. Wahre Worte sind Schätze und Perlen, auf sie kann man sich verlassen, sie sind wie eine Lebensversicherung. Ein wahres Wort ist 100%tige Verlässlichkeit. Wahr ist endgültig, gestern, heute und morgen. Worte der Wahrheit können nur aus Gott kommen.
Wir brauchen nicht die Lügenpresse zu verdammen, die Wahrheiten auf den Kopf stellt, sondern brauchen nur uns selbst anzuschauen; heute so, morgen anders. Wieviele unserer Worte reden schön und denken anders. Wir sind von Wortbrüchen und Unverlässlichkeit umgeben. Worte der Wahrheit können nicht aus vergänglichen Wesen kommen.
Im Zusammenhang unseres Wortes, haben die Worte der Wahrheit noch einen ganz konkreten Sitz. Der König David, inzwischen sehr wohlhabend geworden, baute Gott noch einen weiteren Tempel. Über den Propheten Nathan bekam er darauf die Antwort, dass sich Gott nicht auf einen Ort festlegen lässt. Er will in und unter seinem Volk wohnen. Er will dort sein, wo seine Erwählten unterwegs sind. Er will der Christus mitten unter den Menschen sein. Das ist die Wahrheit Gottes, die zu den Glaubenden kommt. Diese Worte erkennt David als die Offenbarung der Wahrheit. Worte der Wahrheit sind keine ausgesprochenen Worte, sondern Gottes Existenz unter den Menschen. Es ist der Christus, der mit Menschen unterwegs ist. Wahrheit ist die Tuchfühlung des Allmächtigen. 
Diese Direktheit, diese Dichte festigt in aller Unwahrheit. Damit kommt Verlässlichkeit in eine Scheinwelt. In alles Vergehen kommt festen Boden unter die Füße. Darin liegt die Statik der Welt. Wo Christus unter den Menschen lebt, wird die Lüge entwaffnet. Die Wahrheit blickt hinter die Fasaden und macht in allem Grauen unverzagt.
Wenn das Wort der Wahrheit so dicht an uns dran ist, warum lassen wir uns dann so oft von dem Vergehenden beeindrucken? 

Unverständliches verstehen 

Um in tiefe Wahrheiten einzudringen, bedarf es eines  Vergrößerungsglases.
„Ich bin der Herr, dein Gott, von Ägyptenland her. Einen Gott neben mir kennst du nicht, und keinen Heiland als allein mich.“

Hos. 13, 4
Jedes Jahr am Passafest feiern die Juden den Auszug aus Ägypten. Ein Jahresfest, wie für uns die deutsche Einheit. Wenn Gott den Blick auf diese Geschichte lenkt, manifestiert er seine Herrschaft. Er zeigt wer er ist. Das ist Pfingsten. An Pfingsten erkennt der Mensch Gott. Pfingsten ist das Wunder, dass der Geist dem Menschen Gott groß macht. Da leuchtet die ganze Bandbreite, von Gottes Handeln auf. Durch den Geist, erkennt ein Mensch die Dimension Gottes. Er erkennt den Schöpfer der Geschichte, den Erlöser, den Töster, den Herr des Wortes und die Macht der Liebe. Das ganze Spektrum göttlicher Vielfalt macht der Geist sichtbar. Wie mit einem Vergößerungsglas, rückt er die Farbigkeit Gottes in den Mittelpunkt. Der Geist ist das Vergrößerungsglas, um Gott zu erkennen. Dieses Brennglas fokusiert auf Christus und das Wort. Durch den Geist leuchtet Gottes Heilsgeschichte auf. Da kann der Mensch die Zusammenhänge des Reiches Gottes erkennen. Da wird Christus groß, der das Miteinander mit Gott in Ordnung bringt. 
Der Geist führt die Erinnerung nach Ägypten zurück. Darin lässt sich erkennen, wie nahe Gott in der Fremde, in der Gefangenschaft, in der Sklaverei ist. Der Geist zeigt den roten Faden seines wohlwollenden Handelns durch alle Wüsten. Gerade über den Weg durch die Dürrezeiten, geht er auf Christus zu. Durch den Geist kapieren wir, dass es bei Gott keine schwarzen Löcher gibt. Da ist selbst die schrecklichste Zeit, in der man sich von Gott verlassen vorkommt, eine heilige Zeit, in der Gott handelt. Der Geist führt in diese Wahrheit hinein, dass Gott in der scheinbaren Gottlosigkeit gegenwärtig ist. Kein Augenblick ist ohne Erlösung, ohne Heil und ohne Christus. Dort wo der natürliche Mensch nur schwarz sieht, erkennt man durch den Geist den Regenbogen, der schillernd am schwarzen Himmel steht. Wir sind in keiner Situation dem Untergang preisgegeben, das dürfen wir an Pfingsten erkennen.
Wenn uns dieses Erkennen so groß vor Augen gemalt wird, wie können wir da noch glauben, Gott hätte uns vergessen?
Gesegnete Pfingsten wünsche ich euch. 

Existenz liegt in Führung 

in unserem Leben geht es nicht um uns.
„Weise mir Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit.“

Ps. 86, 11
Leben ist nicht Selbstbestimmung, Leben ist Führung. Es geht um „deinen Weg“. Die Dramatik von dein und mein, kommt stark im Lehrtextwort zum tragen. Jesus rief sie und sogleich stiegen Jakobus und Johannes aus ihrem Fischerberuf aus und liesen ihren alten Vater im Boot sitzen. Der Ruf, eines für sie Wildfremden, stellt ihr komplettes weiteres Leben auf den Kopf. Dein Weg, Gottes Wege haben zunächst überhaupt nichts mit unseren Wegen zu tun. Gott hat mit unserem Leben etwas vor. Es geht um seinen Plan, sein Führen, um seine Verwirklichung in uns. Es geht in meinem Leben zuerst um Gott. Alle anderen Fragen sind zweitrangig. Selbst bei einem sozial eingestellten Gott, hat es mich nicht zu interessieren, was aus dem alten Vater im Boot wird. Da gilt nur der eine Satz, der am Anfang meiner Berufung stand: Machen wir Gottes Angelegenheiten zu den unseren, macht er unsere zu den seinen. 
Wahrhaftes Leben geschieht nur unter dieser Führung. Alle Existenz ist darin begründet, dass sich Gott entfaltet und verherrlicht wird. Wo das Leben aus dieser Führung ausbricht, wird es zur Lüge. Wahrheit ist, dass Gott über allem das Sagen hat. Wo das nicht gewährleistet ist, brechen Lebengebäude zusammen. Weise mir Herr, deinen Weg ist eine Existenzfrage. Ohne Weisung bleiben wir im Irrtum. Wo Gott nicht den Ton angibt, verfehlen wir den Zweck unseres Seins.
Es geht jeden Tag neu um dieses Führen. Es geht um ein offen sein, geführt zu werden. Es geht um Weisheit durch den Heiligen Geist, was wirklich dran ist. Um Weisungen zu empfangen, müssen wir eigene Vorstellungen zurückgestellen. Und dort wo ich den Ruf Jesu höre, hilft nur eines, sofort alles andere zu verlassen. Wo wir Gott nicht mehr in dieser Radikalität über uns stehen lassen, können wir in unserem Leben nicht von Nachfolge reden. 
Haben wir die Sensibilität auf seine Weisungen zu hören, und dann auch die uneingeschränkte Bereitschaft, diesen Weg zu gehen?

Jetzt wird’s ewig 

durch uns wird es in unserer Umgebung heiß.
„Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr.“

Jes. 43, 10
Manch einer kennt noch die Sendung: Der letzte Zeuge. Ein Gerichtsmediziner bringt verborgene Wahrheiten ans Licht, um dadurch einen Mordfall aufzuklären. Er arbeitet im Namen des Opfers. Zeugen stehen nicht in ihrer eigenen, sondern in einer anderen Realität. Für diese Realität stehen sie gerade.
Glaubende stehen in einer anderen Realität. Sie zeugen nicht von einem einmaligen Ereignis, das irgendwann einmal war, sondern von einem Dauerzustand der alle Gegenwart bestimmt. Zeuge sein ist Lebensstil. Da ist das Dasein Christus geprägt. An uns ereignet sich die Welt Gottes, die für alle sichtbar wird. Da sind wir die Meilensteine für das Reich Gottes in dieser Welt. An uns und durch uns offenbart sich der lebendige Christus. Da steht nicht mehr nur der Blumenmönch, die Kantorin oder Stewardes vor uns, sondern da wird durch vergängliche Personen unvergängliches sichtbar. Da liegt in Menschen die ganze Kraft Gottes, die er in Himmel und Erde gelegt hat. Da sind die Begabungen der Menschen nur die Tastatur auf der Gott selbst Klavier spielt. Zeuge sein ist viel mehr, als andere nur zu fragen, glaubst du auch an Gott?, oder ihnen ein Traktat in die Hände zu geben. Zeuge sein ist, die Macht der ewigen Welt, in das Heute der Menschen zu bringen.
Ein schönes Zitat von Pam Vredevelt: „Glauben heißt erkennen, dass die Aufgabe, die vor uns liegt, nie so groß ist wie die Kraft, die hinter uns steht.“
Wen leben und predigen wir mit unserem Leben?

Gerecht Gemachte leuchten 

Was ist Wahrheit?
„Der Herr ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb.“

PS. 11, 7
Jeder Staat hat seine Gesetze. Jeder hat festgelegt, was richtig und falsch ist. Ob diese Ordnungen funktionieren, sehen wir, wenn sich zwei Völker gegenüberstehen, die ein unterschiedliches Rechtsverständnis haben. Jeder hat andere Maxime für Gut und Böse. Im Extrem fliegen dann Kranaten. Krieg und Unrecht entsteht, wo es nicht mit „rechten“ Dingen zugeht. Das heißt doch, dass Menschen aus sich heraus keinen Maßstab ausgeben können, für das was richtig ist.
Der Herr ist gerecht. Wie eingemeiselt wird hier ein allgemein gültiger Maßstab in die Erde gepflockt. Wo es um Recht und Unrecht geht brauchen wir keinen James Bond oder einen von allen akzeptierten Weltpräsidenten, sondern einen, in dem Recht und Ordung ruht. Unser Rechtsstaat beruft bisher sich noch auf diese Ordnung, so wahr mir Gott helfe. Da liegt noch etwas von dem Verständnis, das das eigentliche Recht von dem Gerechten ausgeht.
Der Mensch steht im Unrecht, wo er nicht an der Seite Gottes steht. Diese Gespür hatte Pilatus, als er fragte: Was ist Wahrheit? Seine Macht war zuende und er wusste, er kann nicht gerecht handeln. Gerecht werden wir nur, wo wir im Richten stehen. In Christus wird der ungerechte Mensch gerecht. Da gehen in der Welt wieder Lichter an, die durch Unrecht ausgegen sind. Der von Gott gerecht Gemachte, kann Menschen die Wahrheit bringen. Weil der Herr Gerechtigkeit liebt, bleibt unser Dasein nicht im Unrecht stehen. Dort wo die Menschen unter dem Unrecht dieser Welt leiden, hilftt der Glaubende zu neuer Hoffnung.
Wollen wir unter allen Unrecht stöhnen, oder lieber zu einem Licht werden?

Eine welke Blume staunt 

Dasein spielt sich in einer unfassbaren Größe ab.
„Der Herr ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige König.“

Jer. 10, 10
Gott begegnet uns in einer Größe, die nichts für den menschlichen Verstand ist. Die Dinge um Gott durchbrechen alles rationale Denken. In einem Raum, der uns weit übersteigt, definiert er Werte und Maßstäbe, die kein Mensch erschaffen kann. Gott ist ein Fixpunkt, aus dem alles Dasein entspringt und in dem alles ruht. An ihm ist festgelegt was Realität, was Gegenwart, was Wahrheit ist. Wir können die ganze Welt auf den Kopf stellen und stoßen immer wieder auf diese endgültig Tatsache. Seine Herrschaft ist keine Regierungsform, die man sich aussuchen kann, sondern ist eine Lebensform, die in das ewig göttliche eingebettet ist. Auf der Suche nach Leben und Wahrheit, kommt niemand an dieser Größe vorbei.
Wo der Mensch sich von Gott zurückzieht, kann er sich dadurch  nur in einer Scheinwelt bewegen. Da wird das Leben unwahr, irdisch und ist dem Zerfall dieser Welt ausgesetzt. Aller Hagelschaden und alles Unwetter des Lebens, sind die Zeichen einer unrealen Welt, die sich von der Wahrheit gelöst hat. Die Wetterkapriolen unserer Tage, überdauern wir allein, wo wir uns in diesen weiten Raum der Gegenwart Gottes stellen. Da endet die Suche nach irgendwelchen anderen Wahrheiten oder Hilfsmitteln, die noch zum Heil führen könnten. Bei dem ewigen König wir unser Leben von der größten Freiheit beherrscht.
Können wir da nicht nur wie eine welke Blume staunend und anbetend vor solch einer Herrschaft stehen?

Tausend zu eins

wer besitzt die Kühnheit, sich gegen Gott einen Anwalt zu nehmen?
„Ich weiß sehr gut, dass ein Mensch nicht recht behalten kann gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er Ihm auf tausend nicht eins antworten.“

Hiob 9, 2-3
Wir kennen die Lust mit Gott zu streiten. Er muss für alles herhalten, was nicht so läuft, wir wir uns das denken. Gott ist am Elend der Welt und meines Lebens Schuld. Es hätte doch schon lange das arme Kind wieder gesund machen können, den Krieg in Syrien beenden und die sich unter Schmerzen quälende alte Frau sterben lassen. Wir wissen oft zu genau, was Gott hätte tun sollen. Wir zeigen mit Finger auf ihn und machen ihn für alles verantwortlich. Mit welchem Recht stellen wir ihn an den Pranger? Wer gibt uns die Autorität über Gott das Urteil zu sprechen? Woher nehmen wir die Vermessenheit, Gott für sein Handeln oder Nichthandeln zur Rechenschaft zu ziehen? Der Unglaube klagt an.
Der glaubende Hiob sagt: Ich kann nicht recht behalten gegen Gott. Ausgerechnet Hiob, der allen Grund hätte Gott Vorwürfe zu machen, weil er wie ein geprügelter Hund dasteht. Er sagt, die Sache zwischen Gott und mir steht tausend zu eins. In einem Rechtsstreit hätte ich keine Chance. Auf tausend Fragen könnte ich nicht eine beantworten. Er steht am gedemütigsten Punkt seines Lebens vor einer Größe, die für ihn unantastbar bleibt. Wie sollte ich ermessen können, was da bei Gott hinter den Kulissen alles abläuft? Wenn ich schon meine Zusammenhänge nicht verstehe, wie sollte ich dann schöpferische Dimensionen begreifen. Für ihn wächst die Erkenntnis, dass die Wahrheit nicht in dem liegt, was ich verstehe oder nicht verstehe, sondern meine Wahrnehmung übersteigt. In der schrecklichsten Verfassung seines Lebens verwandelt sich unter diesem Erkennen alle Anklage in Vertrauen. In seiner Kleinheit wird ihm Gott größer. Er lässt sich im Schicksal nicht zu Buhmann machen, der einen Schuldigen sucht, sondern fängt an, in seiner Ohnmacht an Gott zu reifen. Er klagt nicht an, sondern stellt sich dieser Größe. Er verlässt seine jammernde Opferrolle und wagt im Glauben das über sich und die augenblickliche Situation hinausdenken. Im Glauben und Vertrauen bringen wir unser anklagendes Herz zum Schweigen.
Wir haben die Wahl, entweder in unserer Auflehnung zu verzweifeln, oder im Glauben zu einer neuen Größe heranzuwachsen.  
Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch. 

Nichts zwingt in die Knie

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Versöhnen entspannt unser Dasein.

„Der Herr ist freundlich und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für. „
Ps. 100, 5

Gott auf Annährungskurs. Damit das zwischen Gott und den Menschen funktioniert, macht Gott alles. Initiative für ein Miteinander liegt immer bei dem Herrn. Der Mensch kann aus sich heraus gar nicht auf Gott zugehen und ihm begegnen. Das Himmlische, all das was Gott ist und umgibt, ist dem Irdischen verschlossen. Gott lässt sich überhaupt für einen Menschen erkennen, wenn er sich offenbart, wenn er auf ihn zu geht, wenn er sich zu erkennen gibt. Ansonsten ist Gott für den Menschen passé.

Doch Gott ist unablässig Kommend und Offenbarend. In absoluter Wertschätzung ist er den Menschen zugewandt. Er will als der Lebensschaffende Schöpfer ankommen, weil er weiß, dass Leben nur in ihm stattfindet. Erdendasein braucht das versöhnte Leben mit Gott. Das was unter der Programmierung des „Sterben müssens“ steht, braucht die eine Wahrheit des Christus. Sein ausgestreckter Arm durchbricht unseren Zerfall.

Für unsere täglichen Auseinandersetzungen mit dieser vergänglichen Welt, leben wir von seiner Freundlichkeit. Gnade nimmt uns den Druck aller Anklage. Gott hat alles geschaffen, um in unseren Schwierigkeiten ein befreites Leben zu führen. Mit Christus Versöhnte zerbrechen nicht unter den Lasten des Lebens, sondern sind aufgerichtet. Durch diese Freundlichkeit, kann uns nichts mehr in die Knie zwingen. Weil Gott sich offenbart, gibt es keinen Grund am Schicksal zu verzeifeln.

Wir stehen in der Wahrheit der Auferstehung, warum sollten wir nicht in diesem Bewusstsein mit allen Herausforderungen unseres Lebens umgehen? 

Suche keine Ausreden

übernehme die volle Verantwortung für dein Leben.

„Nehmt euch in acht bei eurem Tun, denn bei dem Herrn, unserem Gott, gibt es keine Ungerechtigkeit und kein Ansehen der Person und keine Bestechlichkeit.“
2. Chron. 19, 7

Gott ist eine unerschütterliche Persönlichkeit, die durch blickt. Er sieht was echt ist, was wirklich da ist. Ihm kann man nichts vormachen. Ihn kann man durch nichts beeindrucken. Er lässt sich nicht austrixen. Er steht in einer wahrhaften, realen,  richtigen und guten Welt. Er sieht den Menschen wie er ist, nicht wie er sich darstellt. Er sieht die Abgründe. Wir sind von Gott erkannt. Er will in die Abgründe eindringen und sein Heil aufrichten.

Deshalb dieser starke Apell an unser Tun. Achte auf dein Verhalten. Stelle dich deiner Realität. Betrüge dich nicht darin, dass du Gott etwas vormachen willst. Suche keine Ausreden oder Schuldige, warum die Gotteswirklichkeit so wenig in unserem Leben sichtbar ist. Hab acht heißt, übernehme die volle Verantwortung für dein Leben und schiebe sie nicht auf andere oder ungute Umstände.

Gott bleibt immer souverän in seinem sich dem Menschen zuwenden. Er braucht dazu keine Schönfärber, keine die sich besser stellen, keine die beeindrucken wollen, sondern solche, die zu ihren Abgründen stehen und sich erneuern lassen.

Wollen wir nicht viel mehr zu unserer Fehlbarkeit stehen, damit sich Christus mit uns an einen Tisch setzt?