Durch uns wird’s in eisiger Kälte warm

eine heile Welt entsteht nicht durch gute Politik und anständige Menschen.
„Man soll nicht mehr von Frevel hören in deinem Lande noch von Schaden oder Verderben in deinen Grenzen, sondern deine Mauern sollen Heil und deine Tore Lob heißen.“

Jes. 60, 18
Genau das ist es, wonach sich jeder seht. Eine heile Welt. Alle Bemühungen der Politik richten sich darauf aus, unser Bestreben in den Familien ist getragen von der Sehnsucht nach Harmonie. Selbst am Arbeitsplatz ist die Störung des Arbeitsfriedens vertraglich geregelt. Alle bemühen sich darum, diesen Zustand zu schaffen, der heute beschrieben ist. Trotz allen Bemühungen, trotz aller Verbesserungen und Maßnahmen, die für ein besseres Miteinander unternommen werden, stehen wir im Bobemhagel. Unsere Tage sind von Ach und Weh gezeichnet. Jeder stöhnt unter irgendwelchen Zerbrüchen und leidet unter dem Auseinaderbrechen von Beziehungen.
Menschen können keine heile Welt schaffen, sie können sie auch nicht abschaffen. Die heile Welt geht von Gott aus. Die Sehnsucht in uns nach geordneten Verhältnissen, kann nur aus der heilen Welt gestillt werden. Um Gott ist der Raum, den wir uns hier alle erträumen. Um diesen Raum zu erreichen, müssen wir nicht unsere Anstrengungen verstärken, sondern dafür hat Gott etwas von diesem „Heiligen“ in unsere Welt geworfen. Wir können nicht unsere schrecklichen Zustände verändern, sondern Gott verändert uns, durch das Kind in der Krippe. Durch Christus entsteht Wärme inmitten eisiger Kälte. Wir können nicht von irgendwelchen Menschen erwarten, dass sie uns ein angenehmes Leben schaffen, sondern durch Christus verändert sich unser Umgang mit dem Unangenehmen. Wir selber werden zu einem Funken heilige Welt, die in alle Unheiligkeit hineinfunkt. Wo Gott in einem Menschen wohnt, werden ständig Samen ausgestreut, die überhaupt eine unheile Welt am Leben erhalten. Wir überfordern die Menschen, wenn wir von ihren die heile Welt erwarten, die wir uns wünschen. Wir können sie nur selbst erfahren und dann hineintragen. 
Stöhnen wir unter dem Unheil, oder lassen wir etwas Heilendes in diese Welt fallen, unter dem die Menschen aufatmen?

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Von eiskalt zu heiß

eine Totaloperation programmiert uns um.

„Ich will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun.“
Hes. 11, 19+20

„Gott will“; das ist der Kampfgeist für das Leben. Ohne dass ihn jemand aufhalten kann, will er Menschen auf den Kopf stellen. Seine Leidenschaft steht für mehr, als eine Geschlechtsumwandlung. Herztransplantation von Stein auf Fleisch. Kaltes, Hartes, Unbewegliches, Totes, in dynamisch Atmendes, Lebendiges. D.h. vor dem Eingriff von Gott, ist der Kern des Lebens vermauert und unbrauchbar. Ohne Gott, sind die Funktionen des Lebens eingeschränkt bis völlig nutzlos.

Durch sein „ich will“ geschieht eine grundlegende Umprogrammierung unseres Betriebssystems. Totes, Zweckloses wegnehmen, Frisches, Lebendiges geben. Christus ist das eingepflanzte Organ. Damit ticken wir anders. Damit spielen sich in uns völlig neue Abläufe ab. Damit laufen wir auf Schöpferkurs. In uns pulsiert die Energie des lebendigen Gottes. Da stabilisiert sich unser Imunsystem. Seine Gebote und seine Ordnungen, werden zu unserem unveräußerlichen Lebensraum, in dem wir gedeihen.

Durch diese Umpflanzung, bekommen kalte Räume, wohltuend, familiäre Atmosphäre. Da bekommen Menschen Heimatgefühle, auch wenn um sie herum ein eisiger Wind weht.

Durch diese Verwandlung sind wir warmherzig, um einer versteinerten Welt, voller Trümmerhaufen ein wohliges Zuhause zu schenken. Durch diese OP wird erstarrtes Leben reanimiert.

Lohnt es sich nicht, diese OP zuzulassen, sich nach diesen Ordnungen zu sehnen, damit ein neues Herz in uns schlägt?

Ich wünsche euch einen gesegneten Sonntag.