Glück im Unglück

Es werden noch jede Menge Berge im Leben versetzt werden müssen, doch dem Glaubenden ist großes Glück verheißen.

„Der Herr wird einem jeden seine Gerechtigkeit und Treue vergelten.“
1.Sam. 16, 23

Wo Gott Gerechtigkeit schafft, ist keiner ausgenommen. Er spannt damit einen großen Bogen über alle Berge der Ungerechtigkeit. Hass, Auflehnung und Durcheinander, das das Tagesgeschehen dieser Welt beherrscht, sind nicht das Letzte. Gebirgsmassive, die wie der Watzmann unüberwindlich vor uns stehen, sind für Ihn kein Hindernis. Das Unrecht, das uns im täglichen Miteinander widerfährt, die weltpolitische Entwicklung, die in Angst versetzt und den Mut raubt, sind oft Tatsachen, die dem Glauben zu widersprechen scheinen. Doch dem Durst nach Gerechtigkeit verspricht Jesus die Glückseligkeit. Er sagt auch: selig sind die, die nicht sehen und doch glauben. Nicht das was wir sehen oder nicht sehen ist das Entscheidende, sondern das was der Herr in seiner Treue schafft. Der Durst nach Gerechtigkeit durchbricht die Nebelschwaden. Diese Sehnsucht, dass Gott durch Christus seine neue Welt schafft, wird zur alles durchdringenden Macht. Diese Gerechtigkeit von Glaube, Liebe, Hoffnung, trotzt dem Unrecht und wird es Lügen strafen. Den Status der Glückseligkeit, der mit Christus begonnen hat, kann kein Hass mehr ausradieren. Christus hat, der sich selbst zermürbenden Welt, Gewaltiges entgegenzusetzen. Diese Macht lebt in denen, die sich nach Gerechtigkeit sehnen. Gott will die Glückseligkeit aller Menschen, und die lässt sich nicht aufhalten, egal was uns Widersprüchliches vor Augen steht.

Es gibt täglich Grund genug, sich über die verletzenden Worte eines anderen zu ärgern. Uns geschieht ständig Unrecht, durch Fehlverhalten anderer. Vieles im Miteinander ist voller Zündstoff, das einen auf die Palme bringen kann. Das sind die Situationen, in denen wir in uns spüren, wie Hass und Ablehnung zu brodeln beginnen. Da fängt das Raubtier in uns an zu brüllen. „Das brauche ich mir von dem nicht gefallen lassen!“ Wir werden zum Opfer unser eigenen Aggression. Wir haben den herrlichsten Unfrieden im Raum, weil der Mensch eben so tickt und keine andere Wahl hat. Es geht nun mal ohne Unrecht nicht ab. Doch wir haben eine andere Wahl! Wer sich nach Gerechtigkeit sehnt, braucht sich nicht vom Unrecht irritieren lassen. Jesus heißt die glückselig, die ihre Freiheit wahrnehmen und ihrem brüllenden Löwen die Zähne zeigen. Wo wir von Christus erlöst sind, verliert das Unrecht seine Macht. Wir sind nicht mehr die, die bezwungen werden, sondern frei sind, das Unrecht zu bezwingen. Wir können damit den Hass in uns selbst bezwingen. Wir sind nicht das Opfer des Unrecht. In Christus haben wir die Macht, das Böse mit Gutem zu überwinden. Wir müssen diese Gerechtigkeit, die uns Gott in die Hände gelegt hat, viel mehr ausschöpfen. Wir haben es nicht nötig, Schuldige zu suchen, die an unserem Elend schuld sind. Wo wir uns nach Gerechtigkeit sehen, schafft Gott Glück im Unglück.

Zu was hat uns Christus erlöst, wenn wir uns nicht nach dieser Freiheit ausstrecken?

Auslegungen für jeden Tag
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Geduld lässt Kirschen rot werden

Herr schenk´ mir Geduld, aber plötzlich!

„Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer.“
Hab. 2, 3

Die Aufträge Gottes erfüllen sich, komme was da wolle. Die Erfüllung, von dem was Gott mit den Menschen vor hat, steht in der Form der vollendeten Zukunft. Die Weissagung kommt auf Gedeih und Verderb, daran lässt sich nicht rütteln. Das Heil, das Gott zugesagt hat ist amtlich. Er will die Welt von Grund auf erneuern, er will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Er will, dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Was Gott sich vorgenommen hat, ist besiegelt und steht fest. Wir können hundertprozentig damit rechnen, dass es so sein wird. Die Gottesereignisse erfüllen sich im Zeitfenster der Gnade. Jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt ist der Tag des Heils, sagt Paulus. Die Erdenzeit ist die Reifezeit, in der das Heil heranreift. Für uns hat sich das Kommen Jesu bereits erfüllt, welches der Prophet Habakuk dem Volk ankündigte. Gottesgeschichte ereignet sich bereits in dieser Welt und ist auf dem Weg zur Erfüllung. Da tut sich etwas, auch wenn die damaligen Israeliten ungeduldig und mürrisch wurden. Wenn sich in der Augen der Menschen etwas hinzieht, werden sie ungemütlich. Wer will schon warten? Wenn eine Not da ist, dann erwarte ich sofort Hilfe. Es muss alles jederzeit verfügbar sein. Daher bekommt man das ganze Jahr Maiglöckchen und Flieder, weil keiner mehr warten kann. Erdbeeren und Tomaten müssen immer zur Verfügung stehen, auch wenn sie nach Wasser schmecken. Warten müssen strapaziert das Gemüt. Warten ist der Weg zur reifen Frucht. Nach der Kirschblüte, dürfen die Kirschen 3 Monate ausreifen. Der Wein bekommt seinen samtigen Ton, durch 1 Jahr Lagerung im Eichenfass. Reifen braucht Geduld, braucht Zeit, braucht Entwicklung.

„Darum harre ihrer.“ Auf dem Ausharren liegt das selig werden. Wer ausharrt bis zum Ende… Es geht um ein zielstrebiges Warten lernen. Wir sollen auf dem Weg den wir gehen ausreifen. Unter Wind und Wetter, unter Gewitter und Stürmen sollen wir unserer eigenen Erfüllung entgegenreifen. Harren ist kein untätiges über sich ergehen lassen, sondern ein aktiver, lebendiger Reifeprozess. Lebe mit der Verheißung, lebe auf die Verheißung zu, die sich um Gottes Willen ereignen wird. Wir können nie von der Etappe aus beurteilen, das wird sowieso nichts. Die Kirsche wird sich rot färben, wenn die Zeit reif ist, auch wenn man kurz nach der Blüte kaum etwas sieht. Der Glaube harrt der Erfüllung entgegen. Der Glaube beißt sich an der Verheißung fest, wo der Ungeduldige unter den Lasten die Segel streicht.

Harren wir in unseren Widerwärtigkeiten aus, bis sich die Verheißung erfüllt?

Verheißung im Handgepäck

Wie vielschichtig und multikulturell die Welt auch ist, sie hat einen Ursprung und ein Ende.

„Nationen werden zu deinem Licht gehen und Könige zu deinem strahlenden Lichtglanz.“

Jes. 60, 3



Wie umfassend, alles durchdringend und bestimmend Gottes Reich ist, erkennen wir oft an den kleinen verbindenden Unterschieden. In einem befreundeten Kloster lernte ich einmal eine vietnamesische Ordensschwester kennen. Mich faszinierte, wie ein Mensch aus einer mir wildfremden Kultur zur Schwester geworden ist. Wir können hingehen wo wir wollen auf der Welt, und treffen auf Brüder und Schwestern mit dem einen Glauben. Weltweit gibt es in allen Unterschieden ein verbindendes Element. Wir sprechen die unterschiedlichsten Sprachen und haben dennoch eine Verständnisebene. Ecclesia, die Kirche Jesu Christi, schafft einen Verwandtschaftsgrad zu völlig Unbekannten. Da gehört zusammen, was sonst nichts miteinander zu tun hat. Da hat plötzlich alle Verschiedenartigkeit einen Ursprung und ein Ziel. Durch Christus fallen Nationalgrenzen. Wo die Politik sich schwer tut, fremde Kulturen zu integrieren und Fremden ein Heimatgefühl zu vermitteln, ist Gottes Heimat international und weltumspannend. Wo sich die Deutschen fragen, gehört die Türkei zu Europa, sind bei Christus alle Grenzen gefallen. Egal wie die Welt auch tickt, Gott hat das letzte Wort. Da wird die Politik gemacht, die alle angeht. In Christus findet die Integration allen Lebens statt. Hier steht eine Hoheit, an der keiner vorbeikommt. 
Wie die Menschen auch wirtschaften oder verwirtschaften, wieviel Reiche kommen werden und auch wieder gehen, es wird dieses eine Reich und diese eine Herrschaft entstehen. Gott erschafft diese Welt mit und gegen uns. Unabhängig wieviel Trennung wir im menschlichen Miteinander erleben, durch Christus kommt etwas welt- und himmelverbindendes und unser Leben. In alle Brüche, in alle verschiedenen Extreme ist hier ein zusammenführendes Element. Mit Christus entsteht die Nation der Lichtträger. Die Glaubenden sind von einer neuen Staatbürgerschaft geprägt. Sie sind die Nation, die alle Zeiten überdauern wird. Die weltweite Kirche Jesu Christi hat die größte Verheißung im Handgepäck. Bei allem was wir erleben, haben wir eine gewaltige Zukunft vor Augen.
Welche Nation, welche Verschiedenartigkeit, welche Trennung, sollte uns da das Fürchten lehren und uns die Hoffnung rauben?

Aus Trümmern entstehen Meisterwerke 

Trümmerberge sind keine Hindernisse.
„Der Gott des Himmels wird es uns gelingen lassen; denn wir, seine Knechte, haben uns aufgemacht und bauen wieder auf.“

Neh. 2, 20
Das große Aufbauen ist eine bewegende Geschichte in der Existenz der Frauenkirche in Dresden. Zur Zeit des Sozialismus war ihr Trümmerberg das Mahnmal der Zerstörung. Eine traumhafte Kirche als Steinwüste und Aschehaufen. 40 Jahre war für eine politische Landschaft eine tote Kirche der Normalzustand. Selbst1989 glaubten die Wenigsten daran, dass aus einem Scherbenhaufen ein geniales Kunstwerk wird.
Nehemia traf auch die verfallenen Reste einer großen Kultur in Jerusalem an. Aus babylonischer Gefangenschaft vom persischen König befreit, war die Heimat des Volkes Israel nur noch Wüste. Unser ganzes Leben ist von Tümmerbergen und Wüste begleitet. Zerfallene Beziehungen und Lebensschläge sind die Voraussetzungen für das Aufbauen. Aufgebaut werden kann nur das was zerstört war. Und das ist Gottes Baustelle. Schuttberge sind nicht schlimm; sie haben eine große Verheißung.
Wo Menschen sind, die sich von Gott gebrauchen lassen, hat jede Wüste schlechte Karten. Da ist einer, der sieht im Steinewirrwar bereits ein faszinierendes Bauwerk. Da ist einer der glaubt an die Idee einer wieder aufgerichteten Frauenkirche. Und sie steht wieder. Gott gibt Gelingen, wo Menschen ihm vertrauen. In der Verbindung mit Gott entstehen Lebenskunstwwerke. Da sind alle Steinwüsten, wachsweiche, formbare Masse, die er zu einem Meisterwerk werden lässt. Ein Knecht des Herrn, der sich aufmacht, der sich bewegt und sich nicht von Lebenstrümmern abschrecken lässt, hat die Bestätigung in der Tasche; es wird gelingen. Wer sich in der Krise aufmacht und nicht geschlagen gibt, wird Segen ernten.
Wir stehen immer vor der Entscheidung, vor Bergen zu kapitulieren, oder anzupacken, die Berge abzutragen und Frauenkirchen zu erschaffen. Zu welchen Mitarbeitern gehören wir?

Erwartung hat Macht 

wer etwas erwartet, hat immer Hoffnung.
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird.

Jer. 23, 5

Wenn wir ein Konzert mit Flöte und Orgel veranstalten, schicken wir der Presse eine Vorankündigung, mit der Bitte, sie zu veröffentlichen. Wir wollen rechtzeitig die Leute darauf einstimmen, da kommt demnächst eine grandiose Veranstaltung, die sie nicht verpassen dürfen. Oder es ist große Vorfreude, wenn die Tickets für einen lang ersehnten Urlaub auf dem Schreibtisch liegen. Ständig wird man daran erinnert, da kommt bald etwas ganz Starkes.
Vorfreude, Erwartung, Advent hat eine Macht. „Siehe, da kommt etwas.“ Da kommt ein Welt veränderndes und dich veränderende Ereignis. Da wird Spannung und Hoffnung aufgebaut. Die Ankündigung des neuen Reiches und des kommenden Christus kann nicht kalt lassen. Da fällt Licht in die augenblicklichen Missstände. Da wird diese andere Welt zum Greifen nah. Das was Jeremia noch in der Zukunftsperspektive ausdrückt, ist für uns gegenwärtig. Der gerechte Staat, in dem zum Wohle aller regiert wird, hat seit der Geburt Jesu angefangen. Daran können wir sehen, welche Perspektiven Reich Gottes hat. Dieser gerechte Spross, ist die Eintrittskarte, ist der Vorgeschmack, auf ein unvorstellbares Ereignis.
Durch Christus ist die Erwartung handfest. Da ist Glaube kein billiges Vertrösten auf eine schöne neue Welt. Advent nimmt dem Frommen die naive Blauäugigkeit. Wer im Advent das sehen lernt, wird vom Licht erfasst. Da erweckt der Spross eine unverschämte Hoffnung. Da wächst etwas von dem neuen Reich heran, das bereits jetzt Form und Inhalt gibt. Advent ist keine Gedächtnisveranstaltung, sondern damit beginnt das Ereignis.
Pflanzt Advent diesen Spross in unsere Tage ? 

Krisen sind heiliges Land

sei dankbar für deine Krisen!
„Ich werde mich an euch als heilig erweisen vor den Augen der Nationen. Und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich euch auf Israels Boden bringe, in das Land, das euren Vorfahren zu geben ich meine Hand erhoben habe.“

Hes. 20, 41-42
Man sagt, in den Krisen zeigt sich der wahre Charakter des Menschen. In den Krisen schält sich heraus, was echt ist. So ist die Krise auch der Ort, an dem wir Gott erkennen. Die Qualität Gottes zeigt sich in den dunkelsten Stunden am Besten. Dort wo um uns herum alles zusammenbricht ist ein heiliger Raum. Da wo kein Weg mehr ist, bahnt Gott eine Spur in den Sand, wo er uns trägt. Wo das Volk Israel in der Gefangenschaft lebt, sieht Gott bereits das blühende Land nach der Wüste. Gott bleibt nie an dem Augenblick unserer Perspektivlosigkeit stehen. Er bringt in jede Krise einen Sonnenaufgang. Unsere ausweglosen Situationen sind nie der Maßstab für´s Ganze. Gott bleibt nicht in der Etappe stehen. Seine Absicht, mit seinem Volk sein Reich zu bauen, besteht genauso oder gerade in den Schwierigkeiten. Dort wo unsere Hoffnung versagt, wo uns unser Lachen verlässt, ist der heilige Raum in dem Gott seine Geschichte schreibt.
Die Krise ist der Ort, an dem wir in sein Erbarmen hineinreifen. In den Schwierigkeiten, wo wir selber nichts mehr in der Hand haben, wird sein Handeln immer größer. Oft müssen wir ins Aus kommen, damit er hereinkommt. Damit sind die Schwierigkeiten das Beste, was für unsere persönliche Entwicklung und für unseren Glauben passieren kann. Dass Gott zu uns steht, erfahren wir dort am Stärksten, wo wir nicht mehr auf eigenen Füßen stehen.
Warum entwickeln wir in den Engpässen unseres Lebens, keine größere Dankbarkeit, über dem, was uns in Gottes Verheißungen hineinreifen lassen will?

Wir Lachen, weil Gott etwas zu lachen hat

äußere Zwänge und innerer Unfriede sind keine bestimmenden Mächte.

„Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.“
Jes. 55, 12

Dieses Wort ist in die Gefangenschaft des Gottesvolkes hineingesprochen. Für Gott sind die widrigen Umstände in denen wir leben eine Lachnummer. Das was uns niederhalten will, den Atem stocken lässt, die Hoffnungslosigkeit schürt, sind der Blick auf Umstände, die uns handlungsunfähig machen. Wir sehen nur Grenzen und unsere eigene Hilflosigkeit. Gott sagt, was interessieren mich eure Umstände. Das was euch schreckt, erschüttert mich noch lange nicht. Gott stellt sich zu denen, die Angst vor dem Heute und Morgen haben. Er nimmt die an die Hand, die es wagen, ihm zu vertrauen. Er bringt die nach Hause, die ihm in den Stürmen vertrauen. In der Krise, im Schweren entsteht eine Aufbruchstimmung. Es kommt Freude auf, wo es eigentlich nichts zu lachen gibt. Wo Gott eingreift, sind Umstände machtlos. Da gelten andere Gesetze. Da entstehen neue Umstände. In Schmerzen und innerer Gefangenschaft, in verbrannter Erde wächst frisches Grün. Das Schwarzsehen bekommt leuchtende Augen. Da brechen, wie es in der Fortsetzung des Verses heißt, die Berge und Hügel in Jubel aus. Die Bäume am Weg, klatschen in die Hände.

Gott hat mehr. Mit Christus durchbrechen wir jedes Gefängnis, das uns an unsere unvollkommene Menschlichkeit fesseln will. Über unserem Leben steht die größte Verheißung, die über einem Menschen ausgesprochen werden kann. Aus Trauer wird Freude, aus der Fremde führt ein sicherer Weg nach Hause. Das sind die Lebensumstände die uns bestimmen. Glaubende leben, egal wie hart das Leben sie zeichnet, immer in anderen Umständen. Wir werden voller Freude das Land unserer Gefangenschaft verlassen.

Wenn solch eine starke Zusage über unserem Leben steht, welches Elend sollten wir da heute fürchten?