Gut sein ist nicht machbar

was sind die Maßstäbe für ein tragfähiges, gutes Leben?
„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“

Micha 6, 8
Immer mehr Firmen machen sich Gedanken über gemeinsame Werte, unter denen sie zusammen arbeiten möchten. Es zählen nicht mehr nur die Produktivität und der Verkauf, sondern auch der Sinn bei der Arbeit. Erst ein Sinn lässt Menschen mit Hingabe und Leidenschaft arbeiten. Auch Glaubende haben eine Werte-Skala. Unsere Ethik ruht in Gott. Das Gute, das wir leben, kommt nicht aus dem Menschsein, sondern aus dem Guten. Gut sein, hat nie den Grund in irgendeiner menschlichen Anstrengung. Wo Gutes entsteht und geschehen soll, steht das in unmittelbaren Zusammenhang mit dem schaffenden Gott. Gut ist der Ursprung von Leben und Schöfung, es ist das eingebettet sein in Gott. Gut ist die Verschmelzung von Gott und Mensch. Es ist in erster Linie ein Sein und nicht ein Machen. In Christus sein, macht den christlichen Menschen aus. Hier geht es nicht um Einhaltung von Regeln, die dann zu einem guten Menschen machen, sondern um eine formende und gestaltende Macht in uns. 
Damit sich diese gestalterische Kraft entwickelt, damit Führung durch Gott geschieht, liegt es an unserer Haltung. Dieses Erleben haben Menschen, die ganz dicht an Gott dran sind. Ganz dicht an seinem Wort, an Christus, an der Liebe zu ihm und an dem Mut ihm zu dienen. Damit ein Leben gut wird, braucht es die totale Fokusierung auf alles, was den Guten ausmacht. Wo wir uns an sein Wort halten, kann nur Gutes daraus wachsen. Wo wir Gott an uns machen lassen, wird es gut. 
Jesus hat es uns vorgelebt. Können wir da nicht einfach diesem Beispiel folgen?