Glauben kann man nicht machen

als Glaubende stehen wir immer wieder vor einem Mysterium, das wir nicht erklären können.
„Wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und wem ist der Arm des Herrn offenbart?“

Jes. 53, 1
Die Dinge um Gott sind für Menschen nicht fassbar. Bei allem, was wir hören, an großartigem erleben und erstaunliche Erkenntnisse haben, bleibt Gott ein Geheimnis. Wir müssen einsehen, dass bei allem Erforschen und ihm näher kommen, wir auf eine Welt stoßen, die wir nicht erfassen und durchdringen können. Das was Gott ausmacht, sprengt den menschlichen Horizont. Je mehr wir in die Unendlichkeit denken, umso mehr Fragen entstehen, als dass wir Antworten erhalten. Je mehr wir in Gott eindringen, umso größer wird das Wunder der Unfassbarkeit.
Glaube und Gottvertrauen entsteht nicht aus uns. Wo Glaube entsteht, hat Gott eine Tür aufgemacht. Um in die Geheimnisse Gottes einzudringen, muss Gott erst auf den Menschen zugehen. Er offenbart sich in Christus, um überhaupt für Menschen anfassbar zu werden. Gottes Wunder erschließt sich nicht aus dem Menschen heraus, sondern in Christus, der zu den Menschen kommt. Wo Christus die Erde berührt, offenbart sich das Mysterium des Glaubens. Dort wo Christus Herzen erreicht, kann die Erkenntnis Gottes wachsen. Ohne Christus kann kein Glaube entstehen, und geht jedes Forschen nach Gott ins Leere. Das Geheimnis des Glaubens entfaltet sich, wo das Wort, wo Christus leibhaftig in Brot und Wein in den Menschen eingeht. Menschengemachter Glaube gibt es nicht. Auch mit allem Engagement im Reich Gottes können wir keinen Glauben schaffen. Das Geheimnis um Gott, das Mysterium des Glauben offenbart sich einzig in der Christusbegegnung. 
Für uns ist das Trost und Anspruch zugleich. Wo wir in Christus sind, ist die ganze Größe und Nähe Gottes präsent. Durch Christus handelt Gott in unseren Werken, so dass wir uns nie vergeblich mühen. Dass Gott sich offenbart, hängt nicht von unseren Anstrengungen ab, sondern inwieweit Christus durch unsere Worte und Taten wirkt.
Mit was wollen wir andere überzeugen, als damit, dass Gott selbst in allem der Handelnde ist?

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Führungsstärke im besten Licht

So werden wir zu überzeugenden Führungskräften.

„Wer gerecht herrscht unter den Menschen, wer herrscht in der Furcht Gottes, der ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht.“
2. Sam. 23. 3-4

Als Fotograf gibt es kein optimaleres Licht, als das Morgenlicht. Da kann man das Licht eines ganzen Tages vergessen, selbst der schönste Sonnenuntergang, kann da nicht mithalten. Sonnenaufgang in den Bergen oder auch am Meer bleibt unvergesslich und lädt unseren Accu, wie nichts anderes. Dieses milde, gleichmäßige, zarte Licht, zeigt alles, von seiner besten Seite.

Solch eine Faszination und Stärke geht von Führungskräften, die unter Gott stehen aus. Da herrschen Maßstäbe, da bestimmt eine Ethik, die am Herzen Gottes geboren sind. Jemand der Ehrfurcht vor Gott hat,  wird von einem Rechtsbewußtsein geprägt, das von dem Guten ausgeht. Wo Gott einen Menschen bestimmt, ist dies ein von Gott gerecht Gemachter. Da ist Böses vom Guten überwunden. In Christus hat er einen neuen Gerechtigkeitstatus geschaffen.

Einer, der von der eigenen Schuld befreit ist, kann mit dem Versagen anderer verantwortlich umgehen. Er wird vom Ritter Gnadenlos, zu jemand, der in Hoffnung aufbauen kann. Führungsstärke bekämpft konsequent das Böse und fördert Gutes. Solche Herrscher sind eine Wohltat für das Volk. Von ihnen geht Ruhe uns Sicherheit aus.

Wo Herrscher und Führungskräfte nicht unter Gott stehen, gehen die Lichter sogar ganz aus. Da haben Menschen keine Perspektive und flüchten aus ihrem Heimatland.

Wo wir unter Gott stehen, wenn wir anderen vorangehen, schaffen wir ein Klima, das aufbaut, Mut macht, den Menschen, den Accu füllt und sie aufatmen lässt. Da kommt im anderen seine beste Seite zum Tragen.

Müssen wir da nicht viel stärker unsere Führungsrolle in die Hand nehmen, dass diese guten Maßstäbe nachhaltig diese Welt bestimmen?