Täter können richtig staunen

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Beim singen und loben werden wir zu Gott hingerissen

Gotteslob kann nur von Menschen der Tat aufsteigen.

„Wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es den Werken und deiner Macht gleichtun könnte?“
5. Mose 3, 24

Von erfolgreichen Eroberungsfeldzügen unter Mose und Aron zurück, bei denen mächtige Könige gefallen sind, steht Mose nur staunend vor seinem Gott. Menschen, die mit Gott unterwegs sind, kann vor Verwunderung nur der Atem stocken, wenn sie Gottes Handeln erfahren. Unterwegs sein heißt, da sind aktive Menschen, an denen sich Gottes Macht vollzieht. Das sind Menschen, die alles geben und ihr ganzes Leben einsetzen, die sind dann platt, was Gott damit macht, wie sich darin ungeahnte Kräfte entfalten.
Große Dinge geschehen, wo der Mensch nicht nur hört, sondern ins Tun kommt.

Es heißt zwar, Wissen ist Macht, aber das ist nicht richtig. Das Gehörte wird erst mächtig, durch den, der es tut. Erst die Menschen, die Gottes Wort nicht nur hören und viel darüber wissen, sondern ins Handeln kommen, die werden die wahren Taten Gottes erfahren. Hören und Wissen ist nur der Anfang, das Tun ist das Eigentliche. In den Tätern wirkt Gottes weltverändernde Macht. In dem Aktiven, dem Mutigen, in denen, die ihr Leben riskieren, entfaltet sich der lebendige Christus.

An den nur „Besonnenen“ und „Wartenden“ kann sich Gott garnicht in seiner ganzen Macht offenbaren. Das große Staunen kommt dort, wo Menschen alles geben und Gott über Bitten und Verstehen drauflegt. Dort wo wir genau erkennen können, wir haben uns zwar voll eingesetzt, doch das Eigentliche lag nicht in unserer Macht. Die Ehrfurcht vor Gott entsteht am Tatort.

Lebt diese Faszination vor Gott in uns, können wir darüber staunen, wie er die gewaltige Macht in unserem Leben ist, dort, wo wir alles geben?   

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