Worte die nicht wahr werden, lügen

Wer zur Geschäftseröffnung eine pompöse Tischdekoration bestellt und danach die Rechnung nicht bezahlt, bekommt ein unerfreuliches Date mit dem Rechtanwalt.

Sollte Gott etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?“
4.Mose 23, 19

Wo im September für einen Rollifahrer auf März ein Aufzug versprochen wird, und Ende Februar weder Pläne noch eine Finanzierung steht, sind wir nicht nur im deutschen Beamtenstaat, sondern in einer Lügenrepublik. Wo Wort und Tat auseinanderklaffen beginnt die Hölle auf Erden. Wortbruch zeigt, ich will nicht, oder ich kann nicht. Gebrochene Versprechen nehmen der Welt den Frieden. Wenn Gott sagt: Es werde, so ist die Welt erschaffen, so entsteht der Mensch und es geht nach der Nacht die Sonne auf. Wort und Tat sind eins. Gesprochenes ist Handeln. Ein Ja ist eine Bewegung. Seine Worte sind quicklebendig. Sein Versprechen ist Ereignis. Für ein Wort steht der Schöpfer in seinem ganzen Tatendrang. Ein erklärte Absicht, ist bereits das vollendete Werk. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Sprechen und Tun. Da sind die Worte glasklar und funkeln wie geschliffene Edelsteine. Ein gesprochenes Wort heilt die Wunden der ganzen Schöpfung. Ein Wort, weckt den verstorbenen Lazarus aus seinem Grab auf. Solch eine Macht haben gehaltene Worte. Sie versöhnen die Menschen und schaffen der Welt Frieden. Solche Worte sind Felsen, auf die man Schlösser baut. Verlässliche Worte tragen die Not der ganzen Welt. Sie schaffen Glauben, denen kann man vertrauen, die werden zur Hilfe.

Nicht gehaltene Worte belasten das Miteinander bis zur Unerträglichkeit. Unzuverlässigkeit ist der Anfang vom Ende. Wo Worte lügen, beginnt der Krieg. Menschenworte sind derart brüchig und stehen auf wackeligen Beinen, weil sie viel versprechen und wenig halten. Gesprochenes, das nicht zur Tat wird, wird automatisch zum Brechmittel. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Wer sich nur auf die Zusagen vom Menschen verlässt, muss die Enttäuschung einkalkulieren. Was nicht zur Tat wird, ist wertlos. Wer Blumen bestellt und nicht bezahlt, betrügt sich und andere. Gebrochene Worte offenbaren gebrochene Menschen.

Daher liegt in Gott 100%tige Glaubwürdigkeit. Was er zusagt, hält er für alle Zeit. Da ist jedes Wort ein Meilenstein, jeder Anflug eines Gespräches ein Wunder. Diese Worte brauchen wir nicht hinterfragen; sie haben sich selbst bezeugt. Nichts ist verlässlicher, als diese Verheiratung von Reden und Tun. Darauf können wir bauen. Damit können wir alles wagen.

Woran wollen wir zweifeln, wenn sich Worte bedingungslos erfüllen?

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Ruhe ereignet sich

Es gibt nicht nur die Ruhe vor dem Sturm, sondern auch die Ruhe im Sturm.

„Sie sollen sicher wohnen, und niemand soll sie schrecken.“
Hes. 34, 28

Dieser Zuspruch geht an das kleine Volk Israel, das von Großmächten eingekeilt ist. Zur einen Seite Ägypten, zur anderen Babylon. Solch eine Konstellation ist alles andere als sicher. Das ist ein Leben auf dem Pulverfass, bei dem alle Sensoren auf Bedrohung ausgerichtet sind. Unter ständiger Angst sitzt man bei seinem Essen. Kein Fest kann mehr entspannt gefeiert werden. Der Schreck sitzt im Nacken. Die Unruhe wird zum täglichen Begleiter. In diese reale Unsicherheit spricht der Prophet den Glaubenden zu: Ihr sollt sicher wohnen. Gott macht sicher. Er durchdringt den Wohnraum der Menschen in äußerer Bedrohung. Wer sicher wohnt, hat entweder einen Bunker in dem er sich verstecken kann, oder einen Gott der selbst zu sicheren Wohnung wird. In allen äußeren Einflüssen, die auf Menschen einwirken, will Gott Einfluss nehmen. Er kommt mitten in die Angst und all das, was den Menschen aufschreckt und in Atem hält. Mit Christus gibt er dem Volk seine Ruhe zurück. In die äußere Unruhe, kommt eine innere Ruhe. Christus ist der Gegenpol zur Angst. Wo die Ruhe einkehrt, kann der Schreck nicht mehr in Unruhe versetzen. Mit Christus ist die Sicherheit stärker als die Bedrohung. Da lebe ich in einer sicheren Wohnung, auch wenn das Haus unter Beschuss ist. Wo ich in Christus lebe, lebe ich auch in ihm, wenn ich sterbe. Da kommt der Kampf um meine Existenz zur Ruhe. Das ist die stärkste Verankerung und Sicherheit die ein Mensch erfahren kann. Da ist alles umsorgt, von dem „sicher in Christus.“

Wo wir ständig getrieben sind, wo wir unruhig durch unsere Tage gepeitscht werden, wo uns all die widrigen Umstände aufbringen, brauchen wir diese Ruhe. Wir denken immer wieder, wir könnten uns selbst diese Sicherheit verschaffen. Wenn wir einen Krisenherd beseitigt haben, geht in der nächsten Ecke ein Feuer los. Wir werden mit unseren eigenen Rettungsversuchen nie zu Ruhe kommen, weil immer wieder ein Angstmacher aufsteht, der uns bedroht. Wir können die Ruhe nicht von den äußeren Umständen erwarten. Auch wenn wir heute für Frieden in einem Konflikt gesorgt haben, versetzt uns morgen der nächste Knüller in Schrecken.

Wir leben nicht als die Aufgeschreckten und Angstverseuchten, sondern als die, die in Christus zu Ruhe gekommen sind. Aus dieser Ruhe heraus, können wir aller Unruhe begegnen. Das entspannt alle Hektik und alles Verkrampfen. Da werden wir zu einem Ambos, an dem viele Hämmer zerbrechen, weil er geduldig ihre Schläge erträgt.

Wollen wir da nicht jubilieren und triumphieren, lieben und loben, über solch eine Macht dort droben?

Mit Blumen spielen 

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.Johann Wolfgang von Goethe

„Du tränkst die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.“Ps. 104, 13

Wohl dem, der mitten im kalten Winter eine Vorstellung einer blühenden Sommerwiese in sich trägt. An dem satten Blühen der Blumen erkennt man, wie Gott die Schöpfung liebt. Er umzingelt uns mit Schönheit. Wir sind in Reichtum und  Schönheit hineingeboren. Gerade die Blumen, deren Lebenszweck es ist, einfach nur schön zu sein und zu blühen, zeigen uns wie gönnerhaft und verschwenderisch Gott mit Leben umgeht. Eigentlich braucht kein Mensch Blumen, weil er von Früchten, Obst und ab und zu von einem guten Steak lebt, doch Gott gibt sie uns als Freudenzugabe. Gott ist kein Pragmatiker, der uns einfach nur mit dem Allernötigsten versorgt, Gott strotzt vor Fülle. Er ernährt und schafft Freude. Wo Gott Berge tränkt und Früchte schafft, ist die Erde randvoll mit Gutem. In den Jahreszeiten tanzt Gott im 4/4 Takt durch die Welt. Alle Existenz lebt aus der menschlichen Arbeit, in der Kombination mit dem was Gott an Segen hineininvestiert. Wenn die Menschen die Erde allein bewirtschaften, können wir sehen, was daraus wird. Alles lebt von Gottes Zugabe. Alles was geschaffen ist, geschieht nicht ohne Gottes Zutun. Selbst der gottloseste Mensch lebt von diesem Segen. Gott erhält die Welt auf Biegen und Brechen. Da ist immer mehr da als der Mensch zerstören kann. Die Erde ist bedingungslos in Segen getränkt. Auch mit einem Atomknopf auf dem Schreibtisch, liegt Gedeih und Verderb nicht in Menschenhand. 
Leben bleibt in sich fruchtbar, weil es aus einem fruchtbaren Schöpfer kommt. Daher sind Glaubende Frucht geprägte Menschen. Wo Gott tränkt, bleibt kein Acker unversorgt. Selbst wenn Menschen Ozonlöcher in den Himmel reißen, hindern sie Gott nicht das Leben zu lieben. Wir sind auch in Dürrezeiten umsorgt und in Katastrophen versorgt. Der Keller ist voller Vorräte, um über harte Zeiten zu kommen. Wo Gott Früchte schafft, ist die Zukunft sicher. Wer mit Blumen spielen kann, lässt niemand am Straßenrand vertrocknen
Wenn wir so umsorgt sind, um was müssen wir uns dann noch Sorgen machen?

Zum Frieden geschaffen

Es ist ein halbes Himmelreich, wo Frieden herrscht.
„Mein Volk wird in friedlichen Auen wohnen, in sicheren Wohnungen.“

Jes. 32,18
Welch ein Bild von tiefer innerer und äußerer Ruhe. Die zu Gott gehören werden einen Zustand erleben, den es eigentlich in dieser Welt nicht gibt. Friedliche Auen und sichere Wohnungen finden wir selbst in unserem Land nicht mehr, bei der gestiegenen Terrorgefahr. Wenn wir über unsere Grenzen hinausschauen, sitzen wir weltpolitisch auf einem Pulverfass. Wenn Jesaja dem Volk, das immer wieder vertrieben wurde und in kriegerische Auseinandersetzungen gestellt war, solch ein Bild aufzeichnet, geht es ihm keinesfalls nur um Waffenruhe. Frieden kommt nicht von Menschen, Frieden kann nur von Gott kommen. Frieden und Sicherheit ist kein äußerlicher Zustand, sondern ein Ereignis, das der Mensch in Gott findet. Unfrieden entsteht in unruhigen Herzen. Wo ein Mensch in Gott zur Ruhe kommt, kann Frieden von ihm ausgehen. 
Vor ein paar Tagen schrieb mit eine Webdesignerin mit der wir zusammenarbeiten, ich arbeite ständig mit Webentwicklern an Onlineprojekten. Bei diesen Herrschaften gehe es nur um schnell, viel und große Geschäfte, da tut es richtig gut mit den Blumenmönchen zu arbeiten, von denen soviel Ruhe ausginge und bei denen es nicht nur ums Geld ginge.
Mit fliedlichen Auen wirft Jesaja dem aufgescheuchten Gottesvolk den Christus zu. Damit wird Gott eurer gebeutelten Seele Ruhe verschaffen. Mit Christus entsteht für  aufgebrachte Menschen eine sichere Wohnung. Somit ist der Unfriede nicht aus der Welt, doch den Glaubenden ist eine Friedenszelle geschaffen. Wo wir in dieser Welt leben, haben wir uns mit dem Chaos der Menschen auseinanderzusetzten, doch in Christus können wir mittendrin Frieden finden. Da ist der Glaubende nicht mehr der Gehetzte und Getriebene, sondern ruht in sich, in allem äußeren Druck. In Christus zur Ruhe zu kommen ist der Friede, nach dem sich der Mensch in der Tiefe sehnt. Wer in diesen friedlichen Auen wohnt, wird zum Friedensstifter für die Menschen, von ihm geht eine Ruhe aus.
Wo suchen wir unsere Ruhe, wenn das Leben uns hetzt und treibt?
Gott segne euch an diesem Sonntag. 

Friede sei mit euch!

Keine Angst, wenn der Löwe brüllt 

Glaube hat nichts mit Selbstmotivation zu tun.
„Sie warfen Daniel zu den Löwen in die Grube. Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir!“

Dan. 6, 17
Daniel, eine spektakuläre Geschichte von Intrigen und Mordversuch, von Glaube und vegetarischen Löwen. Sie wollten Daniel weghaben, weil er zu aufrichtig und zu gottesfürchtig war. Er war Intiganten eine Anfechtung. Er sollte einfach weg und somit kommt der Glaubende unter Druck. Menschen, die zu Gott gehören, stehen nicht nur in den alltäglichen Schwierigkeiten, sondern an ihnen tobt sich auch alles Anti gegen Gott aus. Wer in den Spuren Jesu geht, muss mit Widerstand rechnen, von denen, die das nicht wollen. Dass Gott mit Menschen seine Geschichte macht, bleibt der Welt ein Dorn im Auge. Glaube ist eben nicht nur eine persönliche Einstellungssache. Beim Glauben motiviert sich nicht der Mensch zu großen Taten, sondern da handelt tatsächlich ein anderer. „Glaube an dich selbst und die Kraft die in dir steckt, dann kannst du Berge versetzten“, reicht eben nicht um einen Löwen zum Vegetarier zu machen. Um einem Löwen das Maul zu verbinden, braucht es Kräfte, die nicht in mir liegen. Man kann die Bedrohung nicht herunterspielen und sagen: Die waren vielleicht gar nicht hungrig, denn als Daniel am nächsten Morgen herausgeholt wurde und gegen seine Peiniger ausgetauscht, da zerfetzten die Löwen wieder alles, was ihnen vor die Füße kam.
Wer Gott vertraut, wird Wunder erleben, die über die eigenen Kräfte gehen. Egal wie stark die Bedrohungen unseres Lebens sind, wir schaffen es nicht in erster Line durch Selbstvertrauen, sondern durch Gottvertrauen. Es kann knüppeldick kommen, doch wir kommen nicht um. Wer glaubt, hat den handelnden Gott hinter sich. Wer vom Tode bedroht ist, hat den auferstandenen Christus neben sich. Auf Gottes Wegen werden wir viele brüllende Löwen erleben, aber noch viel mehr einen Gott, an dem sie sich verschlucken.
Wem wollen wir den größeren Glauben schenken; dem bissigen Raubtier, oder dem bändigenden Gott?

Ein Schild sagt: Stopp

Zum Glück kommt da manchmal etwas dazwischen.
„Der Herr ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.“

Ps. 18, 31
Egal ob Blech oder Kunsstoff, ein Schild hält etwas ab. Bei der Polizei heute noch im Einsatz, bei den Soldaten früher. Ein Schild ist ein Puffer zwischen dem Polizisten und dem angreifenden Demonstranten. Zwischen einer schädigenden Waffe und der bedrohten Person ist ein Stopp-Schild. Der Angriff zerschellt am Blech. Ein klasse Bild für Schutz.
Gott ist Schild. Vor dem Leben steht eine Abwehr. Da darf nicht alles durch.  Der Stürmer wird abgebremst, sein Spiel blockiert. Angriffen, Anfeindungen, Stürmen ist niemand hilflos ausgeliefert. Dem Angreifer kommt etwas dazwischen. Gott bewahrt vor dem Bösen. Er zerbricht durch Christus selbst an den scharfen Waffen, damit wir am Leben bleiben. Der Schutz Gottes kommt dem Übel zuvor. Darin liegt die ganze Macht des Evangeliums, das sich gegen das Sterben stellt. Der Schwächung, der Zerstörung kommt etwas dazwischen. Wenn sich Gott in dieser Weise des Lebens annimmt, kann ein Dietrich Bonhoeffer aufrechten Schrittes dem Galgen entgegenlaufen.

Bei diesem Schild bleibt etwas unzerstörbar, auch wenn Stürme dem irdischen Leben zusetzen.
Dieses Schild ist immer da, entfaltet seine Wirkung jedoch im Vertrauen. Gott schenkt uns diesen Glauben, dass sein Schutz dazwischen geht, doch diesen müssen wir annehmen. Diese Abwehr greift nicht durch irgendeine Aktivität, sondern allein im anvertrauen.
Führen wir da nicht oft einen vergeblichen Kampf, weil wir nicht glauben, dass ein Schild dazwischen geht?

Starke Arme geben Kraft 

Die Welt ist weit mehr, als das drunter und drüber, das uns vor Augen steht.
„Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgestreckten Arm und gebe sie, wem ich will.“

Jer. 27, 5
Große politische Turbulenzen sind nichts Ausergewöhnliches. Unter dem König Zedekia herrschte unter den Juden ein großes Durcheinander. Situationen, in denen sich die Menschen sehr klein und ausgeliefert vorkamen. Da hat die Machtlosigkeit zum Himmel geschrien. Angesichts der großen Weltpolitik, was kann da der kleine Mann schon ausrichten? Da finden die Großen keine vernünftigen Lösungen und die kleinen sind die Opfer. Jeremia, der Prophet, steuert dem radikal entgegen.
Das, was uns vor Augen steht, ist doch nicht alles. Auch wenn ein Donald Trump fast täglich mit seinen Beschlüssen die ganze Welt in Aufregung versetzt, ist doch der mächtigste Mann nicht das Letzte. Die Erde ruht nicht in den Mächtigen, sondern in dem Mächtigen. Gott setzt seine Autorität gegen alle menschliche Macht. Hinter allem Chaos steht eine ordnende Hand. Der ausgestreckte Arm, ist die lebenserhaltende Größe. Es ist ein Arm, der das Gefallene vom Boden aufhebt, und das über die Stränge schlagende in die Schranken weist. Alles Übel ist vor diesem Arm, ein Staubkorn auf der Wage. Die schrecklichsten Zustände, müssen vor diesem Arm erschrecken. Die Welt ist mit all ihren Turbulenzen in diese starken Hände eingehüllt. Was kann uns passieren, wenn wir auf stürmischer See über Bord gehen, wenn das Meer, in das wir fallen, die Hände Gottes sind?
Wir stehen in einer großen Kraft. Weshalb kommen wir da oft so kraftlos daher?

In Gold zu investieren lohnt sich 

Schätze sind Herzensache.
„Mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der Herr Zebaoth.“

Hag. 2, 8
Gold und Silber stehen für große Werte, für Sicherheit und Schönheit. Sie sind dadurch so wertvoll, weil sie ihren Wert in sich haben und daher nicht so den Kursschwankungen unterliegen wie reines Geld. Menschen bauen darauf, weil sie sich nach Sicherheit und Ruhe sehnen. Wenn Gold und Silber da ist, dann habe ich ausgesorgt. Ihre Herzenssache ist eine sichere Zukunft.
Gott sagt: Milchmädchenrechnung. Das was du in Gold und Silber suchst, gibt´s nur bei mir. Das was dein Herz in Edelmetallen sucht, ist doch nur Blech. Das Herz findet seine Ruhe nicht im hüben,  sondern im drüben. Unser Herz braucht Schätze auf das es zustrebt, es sehnt sich nach Erfüllung, doch wer auf Vergängliches setzt, wird selbst vergehen. Das was unser Schatz ist, prägt unser Handeln. Wo wir rein auf materielle Werte setzten, kommt alles ins Wanken, wenn diese wegfallen. Wo wir auf Menschen setzen, zerbricht unser Leben, wenn der Andere wegbricht.
Wir brauchen einen Schatz, jenseits der vergänglichen Welt. Gott ist Gold. Nur mit diesem Schatz, schägt das Herz, auch wenn uns die Luft ausgeht. Da ist Lebensmut, wenn alle Hoffnung schwindet. Da ist Sicherheit, wenn der Boden unter den Füßen wegbricht. Da bleiben wir nicht in der untröstlichen Vergangenheit stehen, wenn ein geliebter Mensch für immer seine Augen geschlossen hat.
Was wollen wir heute in diese Wertanlage investieren?

Seciurity im Dreiklang

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bei Gott stehen wir nicht im Regen.

„Der Herr hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“
Ps. 91, 11-12

Ein traumhafter Dreiklang von göttlicher Zuneigung. Wir sind eingehüllt in Schutz und Erbarmen. Wir sind von Engelsdiensten umgeben. Da ist eine ganze Armee aktiv, um das von Gott Geschaffene, zu erhalten und durchzubringen. Gott hat uns nicht nur ins Leben gerufen, sondern setzt seinen ganzen Hofstaat dafür ein, dieses Leben nicht fremden Mächten preiszugeben. Das auf der Hut sein, steht als Befehl an seine Engel, über unserem Dasein. Gottes Beistand lässt sich nicht abschütteln. Gottes Fürsorge ist absolut. Es ist seine Garantie, dass wir nicht aus ihm herausfallen können. Das ist ein Seciurity -Vertrag aus der anderen Welt. Gott umschließt uns, wie seinen Augapfel. Das wünscht sich doch jede Braut, dass sie nach ihrer Hochzeit von ihrem Liebsten auf Händen getragen wird.

Getragen sind die Schwachen, behütet die, die in Gefahr stehen. Wo Widerstand und Hindernisse sind, sollen wir daran nicht zerbrechen. Genau da beginnt Glaube. In der Not, in Schwierigkeiten, in Schwachheit, geht der Blick vom Elend auf den mächtigen Erbarmer. Es gibt für uns keine Ausrede mehr, dass wir dem Schicksal Ausgelieferte sind. Bei solch einer Zusage ist Gott immer größer als die Not, oder die herausfordernde Aufgabe, die auf uns wartet. Wir haben nichts zu beklagen, wir brauchen vor nichts uns niemand zurückschrecken, wir sind auf Händen getragen. Dieses Bild müssen wir für unsere Krisen regelrecht in uns einbrennen. Christus hat seine Hände über und unter uns.

Welche Herausforderung und Aufgabe, sollte mächtiger sein als solch ein Beistand?

So sicher wie nie

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was sollten wir fürchten, wir können nicht vom Boden fallen.

„Sieht Gott nicht meine Wege und zählt meine Schritte?“
Hiob 31, 4

Vor was haben Menschen Angst? Wir könnten die Kontrolle über unser Leben verlieren? Es könnte wie bei Hiob, alles was uns lieb und wert ist wegbrechen und wir mit leeren Händen da stehen? Fürchten wir Einsamkeit, unsere Hilflosigkeit, dass bei manchem Elend kein Ende in Sicht ist?

Gott sieht! Es gibt kein Zustand, kein Weg, bei dem er nicht mittendrin steht. Seine Nähe ist beispiellos. Wissen wir, wieviel Schritte wir täglich machen? Gott zählt! Da geht kein Schritt daneben. In dem, was wir nicht mehr überblicken ist Gott präsent. Er hat die Nähe eines Armes, eines Beines von uns. Egal was ist, er ist ein Teil von uns. Oder anders: „Was sollten wir den Schiffbruch fürchten, wenn Gott das Meer ist.“ Wir können nie aus ihm herausfallen. Wir brauchen nie auf den Gedanken kommen, wir sind von allen guten Geistern verlassen. Unsere größten Stürme sind gottgeschwängert. Nichts ist ihm fremd, nirgends sind wir unsgesehen. Es ist immer reichlich Heil im Unheil. Es ist immer genug Auferstehung im Untergang. Es scheint mehr Licht, als die Dunkelheit ersticken kann.

Wir können mit Krisen anders umgehen. Wir haben auch dann noch Halt, wenn nichts mehr hält. Wir können dem Schreck in die Augen schauen. Wir brauchen in der Anfechtung nicht zerbrechen, sondern sehen gerade im Schmerz die Gelegenheit zum Wachsen. Weil Gott nahe ist, kann sich immer das Leben und nicht der Tod durchsetzen. Sein Nahesein gibt uns einen Lebensblick. Unsere Schritte gehen nicht ins Leere. Wir lassen uns nicht von menschlichen Grenzen bestimmen, sondern schaffen neue Realitäten, weil Gott in anderen Dimmensionen denkt. Weil Gott sieht, ist jede Schwierigkeit, der Anfang eine neuen Weges.

Wo stehen unser Herz und unsere Gedanken, wenn sie im Sturm nur bedrohliche Wellen sehen?