Verschwendung baut auf

Verschwendete Herzen werden stark.

Des Herrn Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind.“
2.Chr. 16, 9

Gott hält nach dem Echo Ausschau. Er hat hochbegabte Menschen auf die Erde geworfen und wartet auf den Aufschlag. Die Leidenschaft seiner Liebe hat die Erde entzündet und er sucht nach dem Feuer, das sich ausbreitet. Gott schaut und fiebert, was aus seiner Sache geworden ist. Er sucht nach Menschen die brennen. Er sucht die Heißen, die Feurigen, die Treuen, diejenigen, die ihre erhaltenen Gaben verschwenden. Er hält Ausschau nach der Frau, die Jesus zu Füßen liegt, seine Füße beweint, sie mit ihren Haaren trocknet und dem teuersten Salböl salbt. Geballte Emotionen, in denen sich Gottes Liebe wie ein rollendes Erdbeben über die Erde ausbreitet. Gott sucht nach der Leidenschaft, die er ausgelöst hat. Er durchsucht alles nach Liebe. Er will wissen, wie die Herzen schlagen, wonach sie sich sehnen.

Wo er das Echo seiner Liebe entdeckt, legt er noch einen drauf. Er macht die stark, die sich total für ihn verausgaben. Denen die alles geben, gibt er noch mehr. Er überschüttet die, die sich verschwenden, die mit seinen Gaben wuchern. Das ist das Gesetz der Liebe, die immer reicher wird, je mehr sie verschwendet wird. Am Herzen Gottes verarmt niemand. Da braucht sich niemand zurückhalten und schonen, dass die Kräfte reichen. Wo die Liebe brennt, wird ein Feuer unauslöschbar. Es geht um das ganze Herz, um den ganzen Eifer, um die totale Leidenschaft, die stark machen. Halbherzig bleibt schwach. Wo sich Herzen von Gott zurückziehen, gehen die Lichter aus und kühlt die Erde ab. Die starke Hilfe in aller Schwachheit, ist das ganze Herz bei Gott. Zwischen ganz und halb entscheidet sich Stärke und Schwäche. Halbherzige Liebe kann kein Feuer entfachen. Wo unsere Herzen nur bei uns sind, wo sie mit sich selbst beschäftigt sind, können keine neuen Kräfte fließen.

Wo Gott Ausschau hält, an welche Herzen er sich verschenken kann, wo er noch mehr dazu geben kann, ist wichtig, dass wir unser Herz untersuchen. Für was schlägt unser Herz? Ist es unter den Lasten schwach und müde geworden? Brennt das Feuer noch, das Gott einmal angezündet hat? Gott wartet mit ganzer Leidenschaft auf ganze Herzen. Er will dazugeben was fehlt.

Ist uns dort wo das Feuer ausgegangen ist, nicht angeraten, unser Herz untersuchen zu lassen?

Advertisements

So herrlich klein sein

Gottes Erwählen ist keine Frage von Ansehen und menschlicher Größe.

„Nicht hat euch der Herr angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern -, sondern weil er euch geliebt hat.“

5.Mose 7, 7-8
Gott sucht nicht die Platzhirsche, die Top Ten der Besten, Reichsten und Schönsten. Bei der Vorstellung, von dem was groß ist, gehen die Maßstäbe zwischen Gott und Mensch total auseinander. Für Gott ist das Größte Herrlichkeit. Die Gottesgegenwart, die Raum und Zeit mit Licht und Liebe füllt. Groß ist, wo Gott sich in seiner Schöpfermacht entfalten kann. Wo die ganze Dynamik des Lebens zu spielen beginnt und in einem Menschen Gestalt gewinnt. Groß ist wo Gott ist. Um diese Größe zu entfalten, braucht er ein Menschenmaterial, in das er sich hineininvestieren kann. Die besten Voraussetzungen sind dabei die Geringen, die Kleinen, die Leeren, die ihm nichts vorzuweisen haben. Er nimmt die Gescheiterten, die Zerbrochenen und die Bedeutungslosen. Er bedient sich dafür des Plebs von der Straße. In der Ohnmacht kann er sich als mächtig erweisen. Die Gernegroßen, Privilegierten und Selbermacher sind ihm bei diesem Projekt eher hinderlich. Bei menschlichen Größen ist oft das Gefäß zu voll, um noch mehr eingießen zu können. Gottes Größe beginnt nicht auf der Geburtsstation eines Könighauses. Sie beginnt in Stall und Krippe. Jesu Tod war kein Staatsbegräbnis, sondern die verachteste Hinrichtungsmetode. Gott liebt das Geringe, weil da für ihn der größte Gestaltungsraum ist. Er liebt das was nichts hat, damit er es füllen kann. Für sein Projekt braucht er keine menschliche Vorleistung. Er adelt die Sünder und offenbart, was er damit machen kann.
Das nimmt denen, die noch nicht auf der Titelseite der Bildzeitung abgedruckt waren den Stress. Gott erwählt und liebt, nicht weil wir etwas können oder leisten, sondern einfach weil wir sind. Er nimmt nicht die Perfekten, sondern die für ihn Offenen. Er wählt die unfähig Bereiten, um mit ihnen Großes zu vollbringen. Vor Gott können wir nie das Geringe verachten, weil darin das größte Potenzial liegt. Angesichts der Größe Gottes gibt es keinen menschlichen Ausschuss. Gott lehrt uns viel größer von dem Kleinen und Unwerten zu denken. Es ist nichts so gering, dass nicht daraus Herrlichkeit entstehen würde. Daher keine Angst vor Schwachheit.
Wo glauben wir noch, wir wären für die Sache Gottes nicht ausreichend qualifiziert?

So herrlich klein sein

Gottes Erwählen ist keine Frage von Ansehen und menschlicher Größe.

„Nicht hat euch der Herr angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern -, sondern weil er euch geliebt hat.“

5.Mose 7, 7-8
Gott sucht nicht die Platzhirsche, die Top Ten der Besten, Reichsten und Schönsten. Bei der Vorstellung, von dem was groß ist, gehen die Maßstäbe zwischen Gott und Mensch total auseinander. Für Gott ist das Größte Herrlichkeit. Die Gottesgegenwart, die Raum und Zeit mit Licht und Liebe füllt. Groß ist, wo Gott sich in seiner Schöpfermacht entfalten kann. Wo die ganze Dynamik des Lebens zu spielen beginnt und in einem Menschen Gestalt gewinnt. Groß ist wo Gott ist. Um diese Größe zu entfalten, braucht er ein Menschenmaterial, in das er sich hineininvestieren kann. Die besten Voraussetzungen sind dabei die Geringen, die Kleinen, die Leeren, die ihm nichts vorzuweisen haben. Er nimmt die Gescheiterten, die Zerbrochenen und die Bedeutungslosen. Er bedient sich dafür des Plebs von der Straße. In der Ohnmacht kann er sich als mächtig erweisen. Die Gernegroßen, Privilegierten und Selbermacher sind ihm bei diesem Projekt eher hinderlich. Bei menschlichen Größen ist oft das Gefäß zu voll, um noch mehr eingießen zu können. Gottes Größe beginnt nicht auf der Geburtsstation eines Könighauses. Sie beginnt in Stall und Krippe. Jesu Tod war kein Staatsbegräbnis, sondern die verachteste Hinrichtungsmetode. Gott liebt das Geringe, weil da für ihn der größte Gestaltungsraum ist. Er liebt das was nichts hat, damit er es füllen kann. Für sein Projekt braucht er keine menschliche Vorleistung. Er adelt die Sünder und offenbart, was er damit machen kann.
Das nimmt denen, die noch nicht auf der Titelseite der Bildzeitung abgedruckt waren den Stress. Gott erwählt und liebt, nicht weil wir etwas können oder leisten, sondern einfach weil wir sind. Er nimmt nicht die Perfekten, sondern die für ihn Offenen. Er wählt die unfähig Bereiten, um mit ihnen Großes zu vollbringen. Vor Gott können wir nie das Geringe verachten, weil darin das größte Potenzial liegt. Angesichts der Größe Gottes gibt es keinen menschlichen Ausschuss. Gott lehrt uns viel größer von dem Kleinen und Unwerten zu denken. Es ist nichts so gering, dass nicht daraus Herrlichkeit entstehen würde. Daher keine Angst vor Schwachheit.
Wo glauben wir noch, wir wären für die Sache Gottes nicht ausreichend qualifiziert?

Schwach sein ist ganz groß

die, die meinen, sie hätten nichts in der Tasche, sind hoch angesehen.

„Der Herr ist hoch und sieht den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne.“
Ps. 138, 6

Wir können lückenlos an die Größe Gottes von gestern anschließen. Aus dieser Größe entwickelt sich ein ganz großes Erbarmen. Größe, die das Geringe erwählt. Erbarmen hat die vor Augen, die Gott nichts zu bringen haben. Die ihre eigenen Grenzen sehen, die mit ihren Zweifeln kämpfen, die ihr Leben nicht wie ein Tischtuch an fünf Zipfeln im Griff haben. Sein Herz schlägt für die, die mit ihren ganzen offenen Fragen an das Leben vor ihm stehen, sich ausgelaugt und leer vorkommen. Menschliche Schwachheit und das, wo wir nicht mit großartigen Leistungen glänzen können, sind die besten Voraussetzungen für Gottes Erbarmen. Menschliche Defizite sind die Plattform, an denen sich seine Größe entfaltet.

Heil und Erbarmen laufen bei denen, die sich selber groß vorkommen gegen Wände. Selbstgerechtigkeit bindet Gott die Hände. Eingebildete brauchen keinen großen Gott. Wo Menschen voll, groß und zu sind, brauchen sie keine Beachtung von Gott. Alleskönner und Besserwisser sind für Gott unbrauchbar.

Gott will das Sterbende zum Leben erwecken. Er will das Kranke und Geknickte gesund machen. Er will die leeren Hände füllen. Er will Christus den Beengten und in sich
Gefangenen bringen. Genau die Stunden, in denen wir meinen, jetzt geht nichts mehr, sind die größten Gottesstunden. Dort wo wir den Eindruck haben, das Leben sei gelaufen, weil widrige Umstände uns schachmatt gesetzt haben, steht ein gewaltiger Sonnenaufgang am Horizont.

Können wir nicht darauf stolz sein, dass uns Gott gerade da begegnet, wo wir ganz gering sind?

Wer vergibt, lebt gesünder

Menschliches Unvermögen macht krank.

„Kein Mensch im Land wird noch klagen, er sei von Krankheit und Schwäche geplagt; denn die Schuld des Volkes ist vergeben.“
Jes. 33, 24

Eigentlich unvorstellbar, dass kein Mensch mehr klagen wird. Wo Menschen sind, gibt es immer etwas zu beklagen. Menschliche Schwachheiten, Unreife, Verbohrtheit und alle Begrenzungen sind der Sprengstoff in der Welt, der alle Beziehungen zerstört. Nicht die großen Meinungsverschiedenheit trennen die Menschen, sondern die kleinen Unzulänglichkeiten machen krank. Das, was Miteinander belastet, kommt aus dem belasteten Verhältnis zu Gott. Wo der Mensch sich aus den  ständig heilenden Kräften Gottes ausklinkt, geht etwas kaputt.

 

Gott durchbricht ununterbrochen diesen Teufelskreis. Mit Christus trägt er die Schuldenberge ab. Vergebung wird zum Schlüsselwort, für heil und gesund werden. Vergebung ist umgewandelter Zorn. Vergeben, nimmt jeder Tat die zerstörende Macht. Vergeben entmachtet, das Krankmachende aller Vorwürfe. Wo Gott vergibt, hat er wieder Freude am Menschen; er geht wieder offen und unbefangen auf uns zu. Er hat zunächst sich selbst befreit, uns noch böse zu sein, und befreit uns, dass wir uns schuldig fühlen müssen.

Vergebung hat immer zwei heilsame Seiten. Der sie gewährt, löst sich von seinem Groll, der sich als Geschwür festsetzen will,  und der sie empfängt, wird von Anklage und Vorwurf befreit. Vergebung ist das stärkste Selbstheilungsmittel und die beste Medizin, um belastetes Miteinander, gesund werden zu lassen. Das ist Gottes umwerfende Geschenk, für das Gesund werden, von verkrachten Beziehungen.

Wollen wir dieses wirkungsvolle Instrument, das uns in die Hände gelegt ist, nicht viel stärker für uns in Anspruch nehmen, und uns, und eine kranke Welt damit beschenken?

Mit Charme zugedeckt

wir sind kein Frosch vor der Schlange mehr.

„Der Herr ist des Armen Schutz, ein Schutz in Zeiten der Not.“
Ps. 9, 10

Schutz brauchen Bedrohte, die Mächten ausgesetzt sind, gegen die sie nichts ausrichten können. Schutz ist die Mauer, die mich vom Übel trennt. Gott ist eine Barriere, ein Schutzschild gegen Steinewerfer. Er verteidigt mein hilfloses Ausgeliefert sein. Er steht gerade, für das, was stärker sein will als wir. Unsere Sicherheit liegt in seinen Händen.

Schutz des Armen ist seine Verantwortung, für die, die nichts zu bringen haben. Er kümmert sich, dass Leben gelingt. Das schließt materielle Grundversorgung ein, ist jedoch umfassend. Jesus preist diejenigen selig, die geistlich arm sind, die ihre Leere und Gottesbedürftigkeit erkennen. Da wo wir zerbrechlich sind und eine dünne Haut haben, wo wir uns mit Selbstzweifeln quälen und den Boden unter den Füßen verlieren, schießt er zu. Genau dort, wo wir nicht den starken Max heraushängen können, sondern die Felle davon schwimmen, schützt er vor dem Untergang. Wo wir aufgeben wollen, schützt er vor dem Verzweifeln.

Schutz ist Gottes umfassendes Heilswirken, bei dem er all unsere Defizite ausgleicht. Es ist sein ganzer Charme, mit dem er uns, unter seine Flügel nimmt. Da ist jeder falsche Zugriff abgewehrt.

Durch diese Tatsache können wir aufatmen. Wir dürfen schwach, arm, bedürftig sein; es hängt nichts von unserem Vermögen und unserer Verfassung ab. Wir brauchen keine Not beklagen.

Dort wo wir arm sind, sind wir reich gemacht, durch einen, der unser Vermögen übersteigt.

Welche Schlange soll uns da noch bedrohen?