Flügel haben Macht

Wer dem Höchsten am Herzen liegt hat nichts zu befürchten.

Der Herr Zebaoth wird Jerusalem beschirmen, wie Vögel es tun mit ihren Flügeln, er wird beschirmen und erretten, schonen und befreien.“
Jes. 31, 5

Jerusalem hat einen besonderen Status. Ausgerechnet diese Multi-Kulti-Stadt, mit ihrer bewegten Geschichte, in der alle Weltreligionen zuhause sind, heißt übersetzt: Stadt des Friedens. Von Gott wird sie als seine Braut bezeichnet. Sie ist Bild für die Gemeinde Gottes, und wie Gott sich seine Zukunft mit ihr vorstellt. Jeder Glaubende gehört zu dieser Stadt des Friedens und ist Braut des Herrn. Über dieser spannungsgeladenen Stadt wird maximaler Schutz ausgesprochen. Wer geschützt und gerettet werden muss, dessen Leben steht ständig in Gefahr. Gott weiß genau, wie sehr das Leben seiner Braut angefochten ist, wie brüchig der innerer Friede ist. Seine Allerliebste liegt wie ein junger Vogel im Nest, der allen Gefahren der freien Wildbahn ausgesetzt ist. Da bedrohen Wind und Wetter das schutzlose junge Leben. Da sucht der Kater Michel einen Weg, wie er diese kleinen Delikatessen verschlingen kann. Glaubende stehen in Lebensgefahr. Dieses zarte Pflänzchen, der Liebe zu Gott, steht permanent in der Bedrohung über Bord zu gehen. Gott kennt haarscharf unser inneren Fragen, unsere Zweifel, unsere Unzufriedenheit mit uns selbst und den Widerwärtigkeiten, die über uns hereinbrechen. Er weiß, wie klein der Glaube wird, wenn die Probleme groß werden. Er ist ganz am Puls der Härten, die uns fix und fertig machen und uns am Leben zerbrechen lassen.

Mit keinem schöneren Bild könnte er die Liebe zu seiner Braut ausdrücken, als mit dem Vogel der seine Flügel ausbreitet. Darin liegt die totale Geborgenheit, mitten in der Angst. Diese Flügel sagen: Ich tue alles für dich. Ich lasse nichts und niemand an dich heran. Ich lasse nicht zu, dass dich jemand aus meinem Schutz reißt. Der Hagel, der dich treffen sollte, prasselt auf mich runter. Ich beschirme, errette, schone und befreie. Nicht du trägst deinen Glauben durch, ich mache das für dich. Darin liegt die Erlösung von Christus, die allen Widerwärtigkeiten trotzt. Gott weiß, wie dick es in unserem Leben kommen kann, daher hat er alles dafür gegeben, dass seine Braut nie aus seiner Liebe herausfallen kann.

Es ist eine Tatsache, dass das Leben hart zuschlagen kann, doch es ist eine viel größere Tatsache, wieviel Schutz uns dafür zur Verfügung steht. Wir sind nur dem Leben Ausgelieferte, wenn wir den Schutz nicht in Anspruch nehmen. Wo wir angstgesteuert leben, wo wir hoffnungslos in unsere Tage blicken, wo wir das Leben beklagen, wie ungerecht es mit uns umgeht, haben wir den Schutz der Flügel verlassen. Wer sich außerhalb davon bewegt, verzichtet auf Schonung und Rettung.

Glauben wir, wir könnten uns in allem selber schützen und brauchen keinen der uns schont und rettet?

Auslegungen für jeden Tag
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Zupacken kann, wer Schutz genießt

Wo die Traurigkeit das Herz lähmt, ist der Ofen aus.

„Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! Denn der Herr, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland.“
Zef. 3, 16-17

Antriebslosigkeit und Angst schnürt selbst den Glaubenden oft das Herz zu. Solange die Menschen leben, kämpfen sie gegen die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Ständig sind da lähmende Kräfte unterwegs, die in Trauer und Schmerz versetzen, und von der Herrlichkeit des Lebens abschneiden. In diesen Zerfleischungsprozess setzt Gott seine Gegenwart. Ich bin bei dir, wenn das Leben aufsäuft. Ich heile das Unheilige. Wo alles in den Händen zerrinnt, bin ich das Becken das auffängt. „Denn der Herr…“, schließt die Sicherheitslücke. Er ist der Virenschutz für angefochtene Glaubende. All die um uns lauernden Bedrohungen und Angriffe, die unser System lahmlegen wollen, werden wirkungsvoll abgewehrt. Wo Christus der Wächter am Netzeingang ist, kann kein Trojaner den Rechner lahmlegen. Der Glaubende sitzt dort auf Kohlen und ist ständig unruhig, wo der Virenschutz deaktiviert wurde. Dort fängt das Elend an, dass wir machtlos gegen schädigende Einflüsse kämpfen. Mein G-Data hat es verhindert, dass die Erpressersoftware in einer Bewerbung gestartet ist. Je besser der Schutz, umso weniger wird die Angst vor Angriffen. Gott ist bei dir, ist die stärkste Firewall. Damit kann die Leistung nicht mehr von außen herabgesetzt werden. Da braucht man keinen Email-Anhang mehr zu fürchten. Das entspannt alles Arbeiten. Gott ist bei dir, garantiert unsere Betriebssicherheit. Da ist mehr Macht da, als alles, was uns in Angst und Schrecken versetzen kann. Da ist die Herrlichkeit stärker als der Zerfall. Da steht das Leben auf, gegen alles Sterben.

Genau solche Zusagen brauchen die sinkenden Hände und furchtsamen Herzen. Egal, ob wir durch eigenes Versagen mutlos werden, oder das Miteinander mit dem Bruder und der Schwester die Hoffnung rauben, dementgegen steht ein starker Heiland. Diese Zusage wird uns nicht in guten Tagen zugesprochen, sondern in den Schweren. Das Kräfteverhältnis wir umgewandelt. Das Schwache wird dadurch stark. Das Trauernde wird getröstet. Der Mutlose, kann entschlossen voranschreiten. Mit Christus können wir etwas wagen, wozu die eigenen Kräfte versagen. Mit ihm sind wir ein Rechner nach dem Neustart, für den alles möglich ist. Diese Präsenz, macht die sinkenden Hände stark und die wankenden Knie fest.

Was hindert uns da, mutig und entschlossen unsere Wege zu gehen und unsere Aufgaben anzupacken?

Der Flügel ist sicher

Was ein Adler unter seinen Flügeln hält ist ihm heilig.

„Wie köstlich ist dein Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!“
Ps. 36, 8

Adlerjungen sind Glückspilze. Sie brauchen sich um nichts zu sorgen. Was der Adler schützt, ist geschützt. Da werden Flügel zu unüberwindbaren Mauern. Für die Jungen eine sichere Zuflucht, in der sie die Gefahren der freien Wildbahn überleben. Wird der Adler ausgeschaltet, wird seine Brut angreifbar. Dieses Bild steht für einen Menschen in Gott. Gott steht und garantiert unser Dasein. Wir sind die heilige Brut, auf die er sein Auge wirft. Zu diesen Flügeln kann der Mensch sich flüchten. Jeder kleine Vogel weiß um diesen Ort, wenn´s brenzlich wird. Da ist ein größeres Vertrauen in den Zufluchtsort, als in den eigenen Kampfgeist. Jede Jungbrut weiß um den sichersten Ort unter dem Flügel. Das ist Güte, in dessen Schutz das Leben liegt.

Wenn wir allein unseren Körper, den ganzen Organismus betrachten, was sich dahinter für ein Gesundheitssystem verbirgt, sehen wir an der Macht der Regenerierungskräfte, die wie Flügel über unserem Leben sind. Jede Verletzung, jede Krankheit ist eine Störung des Gleichgewichtes im Körper, wo sofort die Gesundheitspolizei mobilisiert wird, die für Ausgleich und Heilung sorgt. In uns laufen so viele Schutzfunktionen ab, dass wir eine Rettungsstation in uns selbst haben. Wir sind von Güte berührt und durchdrungen. Gottes Schutz ist hautnah. Dem können wir bedingungslos vertrauen.

Paulus bringt das auf den Punkt: Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Er kämpft gegen das Wegwerfen. Denn wenn das Vertrauen weg ist, ist der Schutz weg. Ohne Vertrauen keine Zuflucht. Wer Gott nicht mehr vertrauen kann, schadet seinem Leben. Vertrauen ist Leben, Misstrauen nimmt Leben. Da dreht uns eine Hassspirale in den Untergang. Mit Misstrauen, werden wir innerlich und äußerlich aufgefressen. Da versauert die ganze Existenz. Das Vertrauen ist der Glaube an die Güte. Wo wir in den Widerwärtigkeiten der freien Wildbahn Vertrauen wagen, haben wir Zuflucht. Im Gottvertrauen ist der Schutz größer als die Gefahr. Vertrauen ist das Ja zu dem, dass der, der die Flügel über uns ausbreitet, es gut macht. Vertrauen ist köstlich.

Warum kann das Misstrauen so viel Schaden anrichten, wo doch ein Flügel über uns schwebt?

Bollwerk gegen Angst 

Mit innerem Frieden, können uns die Turbulenzen unserer Tage nicht aus der Bahn werfen.
Die Angst meines Herzen ist groß; führe mich aus meinen Nöten!“

Ps. 25, 17



Zwei Gegenpole, diese sich gegenüberstehen; Angst und herausführen. Der Mensch an seinen Grenzen und Gott in seiner Macht. Beides, nicht zu leugnende Tatsachen. Angst ist ein unüberschaubarer Schrecken, eine erdrückende Größe, über der es noch eine höhere Größe gibt. Im Herausführen widersetzt sich Gott, all dem, was Menschen zu schaffen macht. Herausführen durchbricht die Gewalt der Erniedrigung und des klein gehalten Werdens. Wo Gott aus der Not führt, verliert die Übermacht des „Sterben Müssens“ seine Endgültigkeit. Die Summe aller Angst, ist die Angst vor dem Tod, vor dem, dass wir diesen Schrecken nicht überleben werden. Gott ist gegen den Urgrund der Angst angetreten. Wo er herausführt, schafft er den aufgescheuchten Seelen Frieden. Mit Christus überwindet er die Angst. Christus sagt: In der Welt habt ihr Angst, aber ich habe die Welt überwunden. In ihm liegt das Herausführen und überwinden. Der nackten Angst, ist das auferstandene Leben gegenüber gesetzt. Der einen Größe, wird durch die andere Größe die erdrückende Macht genommen.
Diese Macht steht allen Verlust- und Versagensängsten gegenüber. Beängstigende, lebensbedrohliche Situationen gehen nicht mehr den Weg der Verzweiflung, weil Frieden stärker ist als Angst. Zukunftsängste liegen in den Christus-Händen, der für uns das übernommen hat, was sowieso nicht in unserer Macht steht. Mit Christus haben wir ein Bollwerk gegen die Angst, weil er uns in jeder Lage als der Richtige begegnet. Er ist Herr und Bruder, er ist ein Freund und Tröster, er ist Schutz und Erlöser. Da ist die rechte Macht zur rechten Zeit. So sind wir sicher Geführte, in allen Turbulenzen unserer Tage. Wir können stehen, auch wenn der Gegenwind ins Gesicht bläst. Die Not kann uns dadurch keinen Schrecken mehr einjagen. 
Wenn einer da ist, der aus der Not herausführt, was will uns da noch Angst machen?  

Der Glaube trotzt

Der Glaube glaubt sich gegen allen Anschein durch.
Ich selbst will, spricht der Herr, eine feurige Mauer rings um Jerusalem her sein.“

Sach. 2, 9

Jerusalem ist eine stark umkämpfte Stadt zwischen Eroberung, fallen und wieder aufgebaut werden. Sie war immer schon das Sinnbild für den Glaubenden, der täglich in den Auseinandersetzungen mit dem Bösen steht. Da hinein fällt das Wort mit der feurigen Mauer. Zwei Gegensätze, die scheinbar nicht extremer zueinander stehen können. Gott, der unüberwindbare, undurchdringliche Schutz und dennoch der mehrfache Niedergang der Stadt. Quasi wie im richtigen Leben, wo man unter dem Eindruck steht, soviel Elend, wo bleibt da der bewahrende Gott. Doch die Zusage und Macht die in diesem Wort liegt ist nicht zu toppen. Gott steht allen Widerständen zum Trotz für den Erhalt Jerusalems. Sooft die Mauern auch einstürzen werden, diese feurige Mauer macht die Stadt uneinnehmbar. Die Herrschaft Gottes gegen das Böse ist unantastbar. Jeder der sich an Gottes Eigentum vergreifen will, wird sich früher oder später die Finger verbrennen. Jesus selbst sagt: „Die Pforten der Hölle sollen meine Gemeinde nicht überwältigen.“ Trotz Anfeindung und Sterben, wird das Leben bleiben. Trotz Nacht und Zerstörung, siegt die Befreiung. Trotz allem was passiert, baut Gott sein Reich und seine Gemeinde. Das was in Gottes Händen liegt, trägt das Siegel: unüberwindbar.
Somit ist Glaube immer ein Trotzdem-Glaube. Mit dieser Zusage kann er sich gegen allen Anschein durchglauben. Er glaubt, auch wenn alles dagegen spricht. Er hofft, wo es nichts zu hoffen gibt. Glaube ist ein, durch allen Widerstand unbeirrt festbleiben. Dort wo alles unter den Lasten ermüdet und die Flügel hängen lassen will, trotz der Glaube, weil er unter dem Kreuz immer die Auferstehung sieht. Die feurige Mauer ist genau für die Antriebslosen und schwach Gewordenen. Die feurige Mauer ist der Posaunenstoß, des Aufbruchs, allen Widerständen zum Trotz.
Was wäre das für ein Glaube, der nicht gerade in den dunkelsten Stunden, der Antrieb zum Weitermachen ist? 

Zum Frieden geschaffen

Es ist ein halbes Himmelreich, wo Frieden herrscht.
„Mein Volk wird in friedlichen Auen wohnen, in sicheren Wohnungen.“

Jes. 32,18
Welch ein Bild von tiefer innerer und äußerer Ruhe. Die zu Gott gehören werden einen Zustand erleben, den es eigentlich in dieser Welt nicht gibt. Friedliche Auen und sichere Wohnungen finden wir selbst in unserem Land nicht mehr, bei der gestiegenen Terrorgefahr. Wenn wir über unsere Grenzen hinausschauen, sitzen wir weltpolitisch auf einem Pulverfass. Wenn Jesaja dem Volk, das immer wieder vertrieben wurde und in kriegerische Auseinandersetzungen gestellt war, solch ein Bild aufzeichnet, geht es ihm keinesfalls nur um Waffenruhe. Frieden kommt nicht von Menschen, Frieden kann nur von Gott kommen. Frieden und Sicherheit ist kein äußerlicher Zustand, sondern ein Ereignis, das der Mensch in Gott findet. Unfrieden entsteht in unruhigen Herzen. Wo ein Mensch in Gott zur Ruhe kommt, kann Frieden von ihm ausgehen. 
Vor ein paar Tagen schrieb mit eine Webdesignerin mit der wir zusammenarbeiten, ich arbeite ständig mit Webentwicklern an Onlineprojekten. Bei diesen Herrschaften gehe es nur um schnell, viel und große Geschäfte, da tut es richtig gut mit den Blumenmönchen zu arbeiten, von denen soviel Ruhe ausginge und bei denen es nicht nur ums Geld ginge.
Mit fliedlichen Auen wirft Jesaja dem aufgescheuchten Gottesvolk den Christus zu. Damit wird Gott eurer gebeutelten Seele Ruhe verschaffen. Mit Christus entsteht für  aufgebrachte Menschen eine sichere Wohnung. Somit ist der Unfriede nicht aus der Welt, doch den Glaubenden ist eine Friedenszelle geschaffen. Wo wir in dieser Welt leben, haben wir uns mit dem Chaos der Menschen auseinanderzusetzten, doch in Christus können wir mittendrin Frieden finden. Da ist der Glaubende nicht mehr der Gehetzte und Getriebene, sondern ruht in sich, in allem äußeren Druck. In Christus zur Ruhe zu kommen ist der Friede, nach dem sich der Mensch in der Tiefe sehnt. Wer in diesen friedlichen Auen wohnt, wird zum Friedensstifter für die Menschen, von ihm geht eine Ruhe aus.
Wo suchen wir unsere Ruhe, wenn das Leben uns hetzt und treibt?
Gott segne euch an diesem Sonntag. 

Friede sei mit euch!

Ein Schild sagt: Stopp

Zum Glück kommt da manchmal etwas dazwischen.
„Der Herr ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.“

Ps. 18, 31
Egal ob Blech oder Kunsstoff, ein Schild hält etwas ab. Bei der Polizei heute noch im Einsatz, bei den Soldaten früher. Ein Schild ist ein Puffer zwischen dem Polizisten und dem angreifenden Demonstranten. Zwischen einer schädigenden Waffe und der bedrohten Person ist ein Stopp-Schild. Der Angriff zerschellt am Blech. Ein klasse Bild für Schutz.
Gott ist Schild. Vor dem Leben steht eine Abwehr. Da darf nicht alles durch.  Der Stürmer wird abgebremst, sein Spiel blockiert. Angriffen, Anfeindungen, Stürmen ist niemand hilflos ausgeliefert. Dem Angreifer kommt etwas dazwischen. Gott bewahrt vor dem Bösen. Er zerbricht durch Christus selbst an den scharfen Waffen, damit wir am Leben bleiben. Der Schutz Gottes kommt dem Übel zuvor. Darin liegt die ganze Macht des Evangeliums, das sich gegen das Sterben stellt. Der Schwächung, der Zerstörung kommt etwas dazwischen. Wenn sich Gott in dieser Weise des Lebens annimmt, kann ein Dietrich Bonhoeffer aufrechten Schrittes dem Galgen entgegenlaufen.

Bei diesem Schild bleibt etwas unzerstörbar, auch wenn Stürme dem irdischen Leben zusetzen.
Dieses Schild ist immer da, entfaltet seine Wirkung jedoch im Vertrauen. Gott schenkt uns diesen Glauben, dass sein Schutz dazwischen geht, doch diesen müssen wir annehmen. Diese Abwehr greift nicht durch irgendeine Aktivität, sondern allein im anvertrauen.
Führen wir da nicht oft einen vergeblichen Kampf, weil wir nicht glauben, dass ein Schild dazwischen geht?

Der Schirm trennt vom Unwetter 

der Schirm des Höchsten übersteigt was menschlich machbar ist.
„Der Herr sprach: Ich will diese Stadt beschirmen, dass ich sie errette um meinetwillen.“

2. Könige 19, 34
Auch glaubensstarke Könige kommen ins Wanken, wenn entsprechende Krisen kommen. Der gottesfürchtige König Hiskia war unheilbar krank, als er vom Propheten dieses Wort erhielt. Wie durch ein Wunder waren ihm noch einige Jahre geschenkt.
Wo Gott „will“, geht Unmögliches. Unter dem Schirm des Höchsten, verändern sich Naturgesetze. Wer ihm vertraut, erfährt einen Schutz, den kein Mensch bieten kann. Wo Gott beschirmt, bekommt es das Unheil schwer. Gott verwirklicht sich im Unglück. Er offenbart sich im Leben der Geschlagenen. Wo Menschen an ihre Grenzen kommen, erfahren sie Errettung. Der Glaube ist das Wechselspiel, wo sich Gottes „ich will“ am Menschen vollzieht. Das Vertrauen lockt die Handlungen Gottes an. Gott sucht bei den Seinen den Glauben, dass sich sein ganzer Schutz an ihnen entladen kann.
Die ausweglose Situation in Verbindung mit Glauben, spannt den Schirm des Höchsten über uns auf. Gott will seine Macht an denen entfalten, die gegen alle Widerstände ihm vertrauen. Es ist immer mehr möglich, für den der glaubt. Wer beschirmt ist, wird im Unwetter nicht untergehen.
Wo lassen unsere Zweifel diesen Schirm im Ständer?
Habt einen gesegneten Sonntag. 

Außer Lebensgefahr 

wir sind bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben.
„Du bist mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mit hilfst vor Gewalt.“

2. Sam. 22, 3
Leben ist immer lebensgefährlich. Da stürzen Häuser ein, da fliegen die Raketen, da fallen Beleidigungen und Schuldzuweisungen und da kreisen Gedanken, die uns die Lichter ausgehen lassen. Bedrohungen von innen und außen. Volle Krankenhäuser zeigen, dass Leben krank macht. Ständig stehen wir unter Einflüssen, die unser Dasein beschädigen wollen. Ständig sind da Dinge, die an uns nagen und das Leben schwer machen. Wir stehen dauernd in der Gefahr, dass uns das Leben unter den Händen zerbricht. Leben braucht Schutz und braucht Heilung.
Den besten Schutz finden wir bei Gott. Da alle Bedrohung des Lebens aus dem „ohne Gott sein“ kommt, kann Zuflucht nur im „mit Gott sein“ liegen. Was Leben aus den Angeln hebt, findet seine Wiedergutmachung in Christus. Er nimmt dem Leben das Bedrohliche und macht es sicher. Er ist Gottes Faustschlag gegen das Böse. In Christus ist alles da, dass ein Gefallener aufstehen kann, ein Ratloser nicht verzweifelt und ein Verfolgter nicht verlassen ist. Durch Christus bestimmen uns nicht die äußeren Einflüsse und all die widrigen Umstände, sondern herrscht eine lebensschaffende Gegengewalt.
Das Leben kann unter allen Umständen gelingen, es ist genügend Schutz und Zuflucht da. Es reicht jedoch nicht, dass wir das wissen und zur Kenntnis nehmen, sondern wenn die Pfeile fliegen muss ich diesen Schutz aufsuchen. Wenn das Unheil zuschlägt, dann habe ich den Heiland. Es hilft überhaupt nichts, wenn wir dem Gewitter über unserem Leben die Schuld geben. Was uns alleine hilft ist, wenn wir uns dafür verantwortlich sehen, die Hilfe und den Schutz aufzusuchen. Wir werden zu Boden geworfen, aber wir werden nicht am Boden zerstört.
Haben wir da nicht Grund genug, unser Leben durchzugehen und zu sehen, wo wir diese starke Zuflucht noch viel stärker in Anspruch nehmen können?
Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch. 

Seciurity im Dreiklang

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bei Gott stehen wir nicht im Regen.

„Der Herr hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“
Ps. 91, 11-12

Ein traumhafter Dreiklang von göttlicher Zuneigung. Wir sind eingehüllt in Schutz und Erbarmen. Wir sind von Engelsdiensten umgeben. Da ist eine ganze Armee aktiv, um das von Gott Geschaffene, zu erhalten und durchzubringen. Gott hat uns nicht nur ins Leben gerufen, sondern setzt seinen ganzen Hofstaat dafür ein, dieses Leben nicht fremden Mächten preiszugeben. Das auf der Hut sein, steht als Befehl an seine Engel, über unserem Dasein. Gottes Beistand lässt sich nicht abschütteln. Gottes Fürsorge ist absolut. Es ist seine Garantie, dass wir nicht aus ihm herausfallen können. Das ist ein Seciurity -Vertrag aus der anderen Welt. Gott umschließt uns, wie seinen Augapfel. Das wünscht sich doch jede Braut, dass sie nach ihrer Hochzeit von ihrem Liebsten auf Händen getragen wird.

Getragen sind die Schwachen, behütet die, die in Gefahr stehen. Wo Widerstand und Hindernisse sind, sollen wir daran nicht zerbrechen. Genau da beginnt Glaube. In der Not, in Schwierigkeiten, in Schwachheit, geht der Blick vom Elend auf den mächtigen Erbarmer. Es gibt für uns keine Ausrede mehr, dass wir dem Schicksal Ausgelieferte sind. Bei solch einer Zusage ist Gott immer größer als die Not, oder die herausfordernde Aufgabe, die auf uns wartet. Wir haben nichts zu beklagen, wir brauchen vor nichts uns niemand zurückschrecken, wir sind auf Händen getragen. Dieses Bild müssen wir für unsere Krisen regelrecht in uns einbrennen. Christus hat seine Hände über und unter uns.

Welche Herausforderung und Aufgabe, sollte mächtiger sein als solch ein Beistand?