Mit Blumen spielen 

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.Johann Wolfgang von Goethe

„Du tränkst die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.“Ps. 104, 13

Wohl dem, der mitten im kalten Winter eine Vorstellung einer blühenden Sommerwiese in sich trägt. An dem satten Blühen der Blumen erkennt man, wie Gott die Schöpfung liebt. Er umzingelt uns mit Schönheit. Wir sind in Reichtum und  Schönheit hineingeboren. Gerade die Blumen, deren Lebenszweck es ist, einfach nur schön zu sein und zu blühen, zeigen uns wie gönnerhaft und verschwenderisch Gott mit Leben umgeht. Eigentlich braucht kein Mensch Blumen, weil er von Früchten, Obst und ab und zu von einem guten Steak lebt, doch Gott gibt sie uns als Freudenzugabe. Gott ist kein Pragmatiker, der uns einfach nur mit dem Allernötigsten versorgt, Gott strotzt vor Fülle. Er ernährt und schafft Freude. Wo Gott Berge tränkt und Früchte schafft, ist die Erde randvoll mit Gutem. In den Jahreszeiten tanzt Gott im 4/4 Takt durch die Welt. Alle Existenz lebt aus der menschlichen Arbeit, in der Kombination mit dem was Gott an Segen hineininvestiert. Wenn die Menschen die Erde allein bewirtschaften, können wir sehen, was daraus wird. Alles lebt von Gottes Zugabe. Alles was geschaffen ist, geschieht nicht ohne Gottes Zutun. Selbst der gottloseste Mensch lebt von diesem Segen. Gott erhält die Welt auf Biegen und Brechen. Da ist immer mehr da als der Mensch zerstören kann. Die Erde ist bedingungslos in Segen getränkt. Auch mit einem Atomknopf auf dem Schreibtisch, liegt Gedeih und Verderb nicht in Menschenhand. 
Leben bleibt in sich fruchtbar, weil es aus einem fruchtbaren Schöpfer kommt. Daher sind Glaubende Frucht geprägte Menschen. Wo Gott tränkt, bleibt kein Acker unversorgt. Selbst wenn Menschen Ozonlöcher in den Himmel reißen, hindern sie Gott nicht das Leben zu lieben. Wir sind auch in Dürrezeiten umsorgt und in Katastrophen versorgt. Der Keller ist voller Vorräte, um über harte Zeiten zu kommen. Wo Gott Früchte schafft, ist die Zukunft sicher. Wer mit Blumen spielen kann, lässt niemand am Straßenrand vertrocknen
Wenn wir so umsorgt sind, um was müssen wir uns dann noch Sorgen machen?

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Vollduscher verändern alles

Wort für Heute, 8. Jan.

Zeit hat den Zweck, uns selbst  und die Welt zu verändern.

„Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.“
Hos. 10, 12

Gott lässt Gerechtigkeit regnen, ist die Volldusche über allem Unrecht. Es ist das überschüttet werden, mit Gutmachendem. Da wird der ganze alte Dreck weggespühlt. Regen ist die Wellness Oase für den ausgetrockneten Boden. Mit einer Gerechtigkeitsdusche wird der hinfällige Mensch brauchbar gemacht. Da findet eine Runderneuerung statt, für alles was daneben geht. Da erfahren unsere eigenen Abgründe, eine Wiedergutmachung. Es ist die Erneuerung des Menschen, die in Christus geschieht.

Unser vorrangiges Bestreben soll es sein, diesen Herrn zu suchen. Die Zeit, die uns zur Verfügung steht, soll dazu dienen, dem nachzuspüren, was Gott will. Die Suche nach Gott ist die vorrangige Aufgabe für unser Zeitfenster auf der Erde.

Wo wir ihn finden und Regen uns überschüttet geschieht die Veränderung, die wir und eine Welt braucht. Wir sind dazu da, damit dieses Dasein mit Neuem beackert wird. Gott will mit erneuerten Menschen, die zerstörten Verhältnisse umgraben. Es will sein Gutes, durch uns, in den ausgehungerten Boden der Menschen hineinpflügen.

Es liegt an unser Bereitschaft, zu suchen und uns verändern zu lassen, dass das Neue zu den Menschen kommt.

Ist das nicht die kostbarste Aufgabe für unsere Zeitplanung?