Schichtwechsel für den Geist

Seid ein lebendiger Ausdruck der Güte Gottes: Güte in eurem Gesicht, Güte in euren Augen, Güte in eurem Lächeln, Güte in eurem warmen Gruß. Mutter Teresa

„Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer.“
Spr. 14, 31

Pfingsten ist kein erhebendes Gefühl, in dem mein Geist in höheren Sphären schwebt, sondern es ist ein Geist der durch Mark und Bein geht und in Händen und Füßen ankommt. Pfingsten ist Christus bei den Menschen. Es ist Erbarmen für eine ungerechte und blutende Welt. Es ist die höchste Güte, die im Geringsten eine Wohnung findet. Es ist der nahe Gott für die Ausgestoßenen. Menschengeist wird mit Heiligem Geist beseelt. Unser Geist wird mit Jesus-Geist durchdrungen. Damit kommt Gott ganz in die Niedrigkeit der Welt. Flächendeckend geht damit Christus an die Hecken und Zäune, zu denen, die unter die Herrschaft der Gewaltigen gekommen sind. Er kommt zu denen, die unter dem Unrecht von Menschen und Systemen leiden. Durch den Geist sind die Glaubenden die Brückenköpfe für die Armen. Sie haben durch den Geist den Weitblick für die Brennpunkte dieser Welt. Sie machen sich durch den Geist die Hände schmutzig und zünden das Feuer des Lebens an. Der Geist formt sich Menschen, die zu Handlangern Gottes werden. Da tritt mein Geist, meine ganze Existenz zurück, um sich von diesem göttlichen Geist erfüllen und gebrauchen zu lassen. An Pfingsten ist Schichtwechsel zwischen meinem und Gottes Geist. Der Glaubende steht voll und ganz unter der Macht und dem Einfluss des Schöpfers, den es zu seinen Geschöpfen drängt. Wir werden mit Haut und Haaren zur Leidenschaft Gottes. Das Lächeln Gottes funkelt aus unseren Augen und gibt denen, die nichts zu lachen haben ihr Lächeln zurück.

Wo Pfingsten nur eine erhebendes Halleluja auslöst und bewegte Herzen in Ekstase versetzt, jedoch nicht zur Handreichung für die Armen wird, ist es fromme Gefühlsduselei, die Gott lästert. Lobpreisgesänge sind wunderbar erhebend, sie verzücken die Seele und schaffen eine fesselndes Gefühl von Einheit, doch wo sie nicht zum Unrecht der Menschen führen, die unter ihren Zwängen leiden, wirkt nicht der Heilige Geist. Das ist dann eher ein Geist für Selbstverbraucher und ein Geist des sich Wohlfühlen-Wollens. Der Heilige Geist zeigt sich daran, wie er durch verwandelte Menschen im Schmutz der Welt ankommt. Er redet nicht nur nette Worte, sondern löst die Ketten der Gefangenen. Pfingsten ist ganz praktisch und bodenständig. Da kann die Güte auch einmal dem Bösen die Stirn bieten. Güte steht auf gegen Gewalt und Unrecht. Der Geist entlarvt das Spiel der Stolzen und Überheblichen. Der Pfingstgeist wird für die Unaufrichtigen ungemütlich, da leuchtet das Licht in die Schatten der Nacht. Er wird zu einem Feuer, das die Geringen aus dem Staub erhebt und die scheinbar Großen in ihren Grundfesten erschüttert. In diesem Geist ist die Gerechtigkeit und Güte Gottes zur Welt gekommen. Diese Güte will in die allerletzte Beziehung hineindringen. Alles, was diesem Geist keinen Raum lässt, wird dem Schöpfer zur Last. Wer nur singt und nicht handelt, ist dem Geist lästig. Er lästert den Schöpfer, der alles mit Güte durchdringen will. In uns lebt ein Geist, der mit Güte die Herzen der Menschen erwärmen will.

Wo verbrauchen wir diesen Geist nur für unsere schönen Gefühle und lassen in nicht durch Hände und Füße in diese Welt fließen?

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Lächeln elektrisiert

Strahlende Augen sind wie Balsam, die Herzen entzünden.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.“
4.Mose 6, 25

Wo des Herrn Angesicht leuchtet, ist die Erde mit Liebe verstrahlt. Ein leuchtendes Angesicht, schafft Leuchten, dem sich niemand entziehen kann. Es ist ein köstliches Spiel Gesichter anzustrahlen; die Reaktion darauf kommt sofort. Selbst wildfremde Menschen schmunzeln, wenn sie angestrahlt werden. Das ist wie ein Sesam öffne dich. Die Blumenmönche haben als Geschäftsmotto: Blumen sind das Lächeln Gottes über der Erde. Blumen lächeln und haben verändernde Kraft. Sie sind nicht nur ein leuchtender Klecks Farbe, der einfach in der Landschaft steht. Sie lächeln, als Ebenbild Gottes. Dahinter steht eine Wucht von verwandelnder Energie. Unter einem Lächeln entkrampfen sich erstarrte Gesichtsfalten. Kein Mensch kann sich einem Lächeln entziehen, ohne warmherzig berührt zu werden. Wo Gottes Angesicht leuchtet, schmelzen Herzen dahin und brechen hart gewordene Krusten. Dieses Leuchten wird im aronitischen Segen über Menschen ausgesprochen. Die ganze Wucht von Erlösung und Heilwerden, wird damit in die Belanglosigkeit hineinkatapultiert. Menschen werden mit dem Lächeln Gottes verstrahlt. Leuchten ist die geballte Energie, die keinen zurücklässt wie er war. Leuchten verwandelt zwanghaft, ohne dass man sich wehren kann. In diesem Moment kommt Eis zum Schmelzen. Lächeln löst lächeln aus und verändert damit Tatsachen. Es reißt den Mürrischen aus seinem Trott. Lächeln reißt sein Gegenüber in das Land des Lächelns. Es ist die verwunderte Aussage eines trauernden Sohnes, nachdem er seinen Vater beerdigte: Ich konnte mir nie vorstellen, wie Blumen trösten können. Lächeln ist Magie, lächeln macht gesund, lächeln tröstet.

Wir sind umringt von diesem leuchtenden Angesicht. Segensströme wollen alles in uns aus der Reserve locken. Diese Lächeln Gottes will permanent einen Schalter in uns umlegen. Es will unser Gesicht treffen, damit es das Herz verwandelt. Es will andauernd Glücksmomente auslösen. Doch weshalb sind so wenige Gesichter elektrisiert von diesem Leuchten? Nietzsche sagte: Die Gesichter der Christen müssten mir erlöster aussehen, dass ich an einen Erlöser glauben könnte. Zu viele Mattscheiben und starke Sonnenbrillen lassen das Lächeln nicht durch. Viele Augen reflektieren nichts von dem, dass sie in ein leuchtenden Angesicht geschaut haben. Der Blick in den Spiegel verrät uns, wen oder was wir anschauen. Der Blick in den Bildschirm schafft mit Sicherheit keine leuchtenden Augen. Wo die Augen nur Not und Elend sehen, können sie nichts als trübe werden.

Gottes Angesicht leuchtet und will Augen zum Leuchten und Herzen zum Überlaufen bringen. Lassen wir uns noch anlächeln? Fangen unsere Augen unter diesem Leuchten Feuer, dass wir selber strahlen und für diese Welt zum Segen werden?

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Lachen lässt sich finden 

es ist schön, einen Grund zu haben, für ein befreites Lachen.
„Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen.“

Ps. 40, 17
Lachen und freuen ist Mangelware. Es ist absolut nicht selbstverständlich, auf ein lächelndes Gesicht zu treffen. Diese Woche machten wir Bilder von mir, als einem lächelnden Mönch, für ein neues Prospekt im Blumenhaus. Ein paar davon haben einige von euch in Facebook gesehen. Die Reaktionen auf ein lachendes Gesicht sind einfach umwerfend. Die Leute scheinen ausgehungert zu sein nach Lachen und Freude.
Freude ist demnach nicht normal, also kein gängiger Allgemeinzustand. Sich freuen können braucht einen Grund. Das tägliche Leben ist oft nicht zum Lächeln angelegt. Freuen und fröhlich sein muss größer sein als das traurig und belastet sein. „Sich deiner freuen“ hat einen Christus-Bezug. Da ist etwas außerhalb von meinem Radius, das etwas Ansteckendes hat. Da ist ein Lebensimpuls dessen, der Freude am Leben hat und Freude verschenkt. Augustinus sagte: „Mein Gott, du bist die Freude, wer um dich ist, erfreut sich immerdar an dir.“ 
Wer keine Freude hat, muss zu dem Platz aufbrechen, von dem die Freude kommt. Er muss dem Leben die richtigen Fragen stellen. Frage ich, warum lässt Gott das zu, distanziere ich mich von der Freude. Wenn ich frage: Wie komme ich näher an Jesus heran, steige ich wie Zachäus auf einen Baum. Freude hängt mit unseren Fragen und Suchen zusammen. Ich habe nichts mehr zu lachen, ist ein Zeichen dafür, dass jemand die Suche aufgegeben hat. Schauen wir in die vielen traurigen Gesichter, wo wird da die Freude gesucht? Freude die dauerhaft und tragfähig ist, lässt sich bei Christus finden, weil da Grundlegendes im Leben in Ordnung kommt.
Die Freude lässt sich finden. Wie sehr fragen und suchen wir danach? 

Heiß gemacht

1.Johannes 4,7-12 – Predigt – Br. Theophilos  
Im Blumenhaus arbeiten wir an einem neuen Blumenhausprospekt. Da könnten wir anbieten: Günstige Blumen und Pflanzen in super Atmosphäre. Hochkarätige  Floristik  zu Aldi-Preisen. Lieferservice fast zum Nulltarif. Wir könnten das, doch wir wollen das nicht. Mit Sicherheit gibt es noch mehrere, die so werben könnten. Wir fragen uns: Wer sind wir? Was unterscheidet uns von anderen? Das unverwechselbare Motto der Blumenmönche ist: „Blumen sind das Lächeln Gottes über der Erde.“
Wir sind gar keine Rosen-Verkäufer, wir sind Angelächelte. Mit jeder Blume lächelt Gott uns ins Gesicht. Lächeln hat etwas magisches, da entgleist jeder Gesichtszug. Lächeln bringt verwelkte Gesichter zum Blühen. Eine Blume wirkt tiefer als die beste Anti-Falten-Creme.
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1. Angelächelt

„Nicht wir haben Gott geliebt, sondern ER hat uns seine Liebe geschenkt.“
Wir sind angeliebt und angelächelt. Unser Leben zündet nicht in oder aus uns, sondern durch einen Liebesimpuls. Leben ist nichts Gemachtes, es ist das Echo von lebendiger Gotteszuneigung. Ein Sympatiestrahl setzt Welten in Bewegung. Da fällt ein Tropfen Tinte in eine Glaskanne und das ganze Wasser wird blau. Dieses Wasser könnte sich aus sich heraus nicht verfärben. Ein Tropfen Liebe und Eisberge schmelzen dahin. Gott lächelt und liebt sich in unsere Belanglosigkeit und bringt etwas zum Brodeln. Lächeln sortiert das Gesicht neu. Wenn der Fotograf sagt: Bitte Lächeln, dann entstehen oft die erzwungenen Grimassen. Lächeln auf Kommando ist furchtbar schwer und führt schnell zu der Aussage: Ich bin nicht fotogen. Aus uns heraus entsteht Krampf. Werden wir dagegen angelächelt, entsteht ein Lächeln mit entspannter Tiefenwirkung. 
Gott lächelt, Gott liebt, das macht aus uns den Menschen, der so einmalig ist. Gott hat noch nie etwas aus uns herausgezogen, was er nicht schon längst in uns hineingeliebt hat. Die erste Glaubenserfahrung ist nicht, lieben zu müssen, sondern geliebt zu sein. Amore – so heißt jene samt seidig, dunkelrot glänzende Rose, die Gott uns überreicht und sagt: Ich mag dich! Da gibt es nichts zu geben, sondern zu nehmen, einfach mal Danke sagen für das, was da ist und was da kommt. Danke für den außerirdischen Sympathieschub; Danke für das Lächeln des Großartigen; Dankeschön, bitte sehr.
Wenn diese Liebe nicht zuerst wäre, wäre unser ganzes Dasein eine fromme Verkrampfung. Alles was da entstehen sollte, müsste gewalttätig entwickelt werden. *Da ist der Posaunenchor, in dem ich hätte kräftiger blasen sollen, die Bibelstunde, in die ich hätte regelmäßiger beten können und die Katze, die ich hätte sicher über die Straße begleiten sollen, wollen, müssen. Der Theologe Voigt sagt: „Unsere Liebe besteht nicht darin, dass wir lieben, sondern dass Gott liebt.“ Alles kommt in Bewegung, weil Gott angefangen hat zu lächeln und zu lieben.
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2. Angedrängt

„Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch Christus ein neues und ewiges Leben bekommen.“
Liebe hat ein Gesicht. Hinter der Gottes-Liebe steht Jesus Christus. Er kommuniziert und verändert dabei sein Gegenüber. Eine wissenschaftliche Studie hat entdeckt, dass in einem Gespräch von zwei Menschen, jeder Beteiligte sich verändert. In einem einstündigen Dialog werden nicht nur Meinungen und Ansichten neutral ausgetauscht, sondern jeder übernimmt zu etwa 10 %  etwas vom anderen. Es gibt kein Gespräch, das keine Spuren hinterlässt, im positiven, wie im Negativen. Seine Liebe hinterlässt Spuren. In Christus schäumt Gottes Sympathie zum Menschen. Christus ist das Aufblühwunder, das in jede Knospe eine lächelnde Blüte zaubert. Christus ist der Sturm und Drang-Gott, der nicht zu bremsen ist. Mit Christus lächelt Gott in unser Alltagsgrau. Verblühen und Welken bekommen einen Kick. Da wird der Weg zum Kompost abgeschnitten. Diese Liebe will retten, was zu retten ist. Die Gottesliebe ist wie ein Durchlauferhitzer. Wo sie reingeht, kommt etwas anderes raus. Liebe ist atemberaubend, wenn sie in Trümmern neue Häuser baut.
Da berührt uns Wärme
  • trotz unerfüllter Wünsche,
  • trotz starker Schmerzen
  • trotz ständiger Schwierigkeiten
Da trägt mich Zuneigung
  • obwohl mir die Anerkennung fehlt
  • der Erfolg auf sich warten lässt
  • Missverständnisse mich erdrücken
Die Liebe ist ein Ausbruch aus dem privaten Bannkreis. Was da in uns hineindrängt, will uns groß und weit machen. Unsere Schritte werden wesentlich größer, unser Denken wird unbegrenzter, der Andere bekommt für uns ein neues Gesicht. Liebe beflügelt zu einem Dasein, das weit über sich hinausgeht.
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3. Angezündet

„Meine Freunde, lasst uns einander lieben.“
Angelächelte, von Liebe Überwältigte sind keine Gefriertruhen mehr. Wir brauchen keinen Schweißbrenner um uns gegenseitig heiß zu machen, das schafft die Liebe alleine. Glaubende müssen sich nicht motivieren, sich nicht aufputschen, sie sind heiß gemacht. Was heiß ist, lässt Eis schmelzen. Wo das Eis schmilzt, wird das Land überflutet. Wer angelächelt wird, lächelt automatisch zurück. Der braucht kein Kommando, keinen Einsatzplan, oder irgendein Liebes-Lern-Programm. Liebe ist ein Selbstläufer. Liebe ist der Umschalter vom Ich zum Du. Einander lieben, ist ein gegenseitiges Inspirieren, aus einem inspiriert sein heraus. Die Liebe verkürzt die Wege zueinander. 
Wer andere vergewaltigt, baut keine tragfähige Beziehung. Unter Zwang kann kein Miteinander entstehen. Einem Sturm gelingt es nicht, auch mit noch so wilden Böen dem Wanderer die Jacke auszuziehen, im Gegenteil, der arme Kerl schnürt sich nur noch fester ein. Die Sonne dagegen schickt ein paar warme Strahlen, so dass der Mann ganz von selbst seinen Mantel ablegt. Liebe kann viel mehr bewegen, als alle Gewalt der Welt. Einander lieben, ist Gottes Führungsstil um sein Ziel zu erreichen. Ein Arzt, der seine Patienten spüren lässt, dass sie ihm am Herzen liegen, erhält viel mehr Vertrauen und kann wirkungsvoller helfen. Eltern, die offen zeigen, dass sie ihre Kinder lieben, können ihnen mehr fürs Leben mitgeben. Mitarbeiter, die Wertschätzung erfahren, sind wesentlich einsatzfreudiger und produktiver. 
Liebe ist schöpferisch, weil sie die stärkste Macht im Universum ist. Sie ist der Atem Gottes, der Miteinander beatmet. Es gibt keine andere Methode, die derart verbindet und fördert. Heiße Liebe ist auf du programmiert un will für den andern das Beste. Die Liebe schaut viel mehr auf das, was sie im anderen fördern kann, und nicht gewaltsam korrigieren muss. Wir dürfen andere nicht zu sehr analysieren. Wer eine Blume in ihre Bestandteile zerlegt, zerstört ihre Schönheit. Ein altes Sprichwort lautet: „Was du in einem Menschen siehst, das wirst du. Licht, wenn du Licht siehst; Schmutz, wenn du Schmutz siehst.“
Wir sind durch Liebe angeliebt worden. Wir haben die Macht, mit Liebe zu verändern.
 Ist das nicht eine faszinierende Aufgabe, andere mit dieser Liebe heiß zu machen und aus der Reserve zu locken?
Amen.

Ein ansteckendes Lächeln

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summer in the city

Menschen werden in Zukunft aus uns schöpfen.

„Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.“
Jes. 58, 11

Erdendasein ist Wüstenerfahrung. Unser natürliches Leben hat Risse im Boden, da trauern die Blumen und die Blätter hängen schlaff herunter. Das Leben ist durstig. Leben in dieser Welt ist bei allem Glück von Mangel begleitet. Risse kann kein Hilfsprogramm überbrücken. Reine Mitmenschlichkeit löscht den Durst nicht. Leben auf dieser Welt laugt aus.

Jetzt wird uns heute ein Schlaraffenland aufgemalt. Wir Ausgetrockneten werden aufblühen. Die Bewässerung, die hier stattfindet ist reines Evangelium. Um die Erde aufblühen zu lassen, braucht es eine Quelle, die genügend Saft liefert. Das was die eigentliche Vegetation schafft, ist die Botschaft vom Kreuz. Das Grünen und Blühen des Menschen liegt in Christus. Wir können den Menschen alles auf der Welt geben, doch ohne Christus bleiben Risse. Keine Blume kann ohne diese Quelle sich zu ihrer wahren Schönheit entfalten. Die Jesus-Bewässerung ist die Einzige, die das menschliche Austrocknen verhindert.

Mit ihm sind wir ein blühendes Barock, eine Blumeninsel Mainau. Wir sind sogar eine Quelle, die nie austrocknet. Quellen sind für durstige Menschen. Nicht nur dass wir selber aufblühen, wir bringen andere zum Blühen. Wo sich unsere Blüte entfaltet, lächelt sie in die Welt. Lächeln ist furchtbar ansteckend, sie verändert die Gesichtszüge des anderen. Wer selbst zur Quelle wird, verändert die Welt. Es ist das schlichte, schöne, überwältigende Strahlen, das ein gut bewässerter Garten verströmt. Wir sind ein botanischer Garten, in dem sich die Menschen erholen. Wir sind Blumen Terapeuthen, die die Menschen wieder zum Blühen bringen.

Was tun wir, um selbst am Blühen zu bleiben, und andere aufblühen zu lassen?

Ein Lächeln verzaubert

die Heitere

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Neue Phalaenopsis für´s Blumenhaus

die konnten wir nicht einfach hinstellen, auspreisen und fertig…
die hatten ein Festtagslächeln im Gesicht, dass mir das Fotoherz dahingeschmolzen ist.

Nach Monaten Pause – mal wieder ein paar Blümchen 😉

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