So herrlich aufgerichtet

Mitten in der Ungerechtigkeit ist Gott am größten.

_“Der Herr hat das Recht lieb.“_
Ps. 37, 28

Wo Gott das Recht liebt, hasst er das Unrecht. Er stellt sich mit ganzer Macht gegen alles, was das Leben beugt. Er stellt sich zu den Benachteiligten, den Ausgebeuteten, Armen und Ausgeschlossenen. Sein Herz schlägt für diejenigen, die auf Kosten anderer erniedrigt wurden. Wo Gott das Recht liebt, kommt seine ganze Menschenfreundlichkeit zum Ausdruck. Mit seinen kostbaren Werten, von Gerechtigkeit, Liebe, Hingabe, Gnade und Barmherzigkeit, will er seine Geschöpfe überschütten. Wo Gott das Recht liebt, liebt er genau das, was den Menschen schwer fällt und andauernd das Miteinander belastet. Er setzt dem Menschenwerkt sein Gotteswerk gegenüber. Er liebt sich in das Unrecht hinein, in all das, was den Menschen aus den Händen gleitet. Er erbarmt sich über dem Tohuwabohu, dem Durcheinander der Welt. Er liebt das Recht so sehr, dass er das Recht schafft, in einem unrechten Menschen. Damit sein Recht sich in einer ungerechten Welt durchsetzen kann, schafft er den höchsten Wert der Gerechtigkeit – Jesus Christus. Das Recht, das Gott so sehr liebt, erwartet er nicht von einem ungerechten Menschen, sondern legt es in ihn hinein. Sein Recht kann sich niemand erarbeiten, sondern nur geschenkt bekommen. Sein Recht ist unsere Gnade. In Christus ist alles Unrecht der Welt rehabilitiert. Darin liegt alle Wiedergutmachung und Neuschöpfung in erfahrener Erniedrigung. Auch wenn die Rechtsprechung dieser Welt, den tiefen Schaden einer erfahrenen Vergewaltigung nicht ausgleichen kann, liegt diese Macht in erfahrbarer Gnade. Weil Gott das Recht liebt, baut er jeden in seiner schlimmsten Demütigung wieder auf. Das ist Balsam für die verwundeten Seelen. Das ist das starke lebensschaffende Gottesgeheimnis.

Wir brauchen nicht mehr auf das Recht warten, bis wir Recht bekommen. Wir brauchen nicht um unser Recht kämpfen und ihm nachjagen. Wir leben als Glaubende als die gerecht Gemachten. Wir brauchen uns nicht von irgendwelchem Unrecht einschüchtern oder schockieren lassen. Durch Christus leben wir als die Unrecht-Überwundenen. Der quälende Schmerz kann ausheilen. Die Beleidigungen können uns nicht mehr stechen und aus der Bahn werfen. Dieses Recht, das Gott für uns in Händen hält, ist solch ein gewaltiger Schatz, der den Lebensfrust und die hoffnungslosen Depressionen heilen kann. Wer aus dieser Gnade heraus lebt, wird für die Attacken des Lebens immer unantastbarer. Da ist ein köstlicher Lernprozess, den auch Paulus aufgreift: So ahmt nun Gott nach als geliebte Kinder. Das ist keine krampfhafte moralische Verpflichtung, sondern die große Freiheit, mit Christus alles zu erleidende Unrecht zu überwinden. Wir werden zwar gebeugt, aber durch diese Gnade umgehend wieder aufgerichtet. Die Zeiten des gefrustet sein verkürzen sich. Welch ein Wert ist solch ein Geschenk.

Wenn wir solch eine Gnade haben, weshalb kann uns das Unrecht noch so lange unten halten?

Gott segne dich.
Liebe Grüße Theophilos 💐😊

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Ich bin der Mann

Glaube ist kein Kuschelprogramm, sondern die Konfrontation mit unserem anders wollen.

„In der Finsternis erstrahlt den Aufrichtigen ein Licht, gnädig, barmherzig und gerecht.“
Ps. 112, 4

Dass in der Finsternis ein Licht erstrahlt, ist für Glaubende nichts Neues. Dazu kennen wir zu viele Geschichten aus unserer Bibel. Die eindrücklichste davon ist die Weihnachtsgeschichte, in der der barmherzige Gott Mensch geworden ist. Wir haben uns dadurch ganz selbstverständlich an einen gnädigen und an Ostern, an den gerecht machenden Gott gewöhnt. Doch heute steckt eine scharfe Brisanz in dem Wort. Es geht um den Aufrichtigen. Selbst wir fromme Menschen haben damit ein Problem. Wir decken gerne zu, sind nicht ehrlich, wo es um unseren Stand vor Gott geht. Wenn Gott solch einen harten Weg mit dem Licht geht, ist die Finsternis der Krieg auf Erden. Finsternis liegt nicht außerhalb von uns, weit weg, in den gebeutelten Schreckensgebieten dieser Welt; Finsternis liegt in uns. Wir wollen es nicht wahrhaben, dass wir die harte Nuss sind. In der Tiefe ist der Mensch nicht gottkonform. Er will sein Eigenes und sich auch von Gott nicht reinreden lassen. In uns tobt ein ständiger Widerspruch, der sich gegen Gott auflehnt. Vor Gott sind wir wie pubertierende Kinder, die ihm klar sagen: Ich bin alt genug, ich weiß selbst was ich zu tun habe! Gott ist dem Menschen lästig. Wir tun uns schwer, uns so einfach und geschmeidig führen zu lassen. Das ist Finsternis. Das ist die Adams-Geschichte, von der das Elend in die Welt kam. Wo ein Mensch sich aufrichtig dieser Wahrheit stellt, erkennt er seine Hartnäckigkeit gegen Gott. Deshalb ist Gottes Wort ein Hammer, der Felsen zerschmeißt. Gott muss harte Geschütze auffahren, um überhaupt Herzen zu erreichen. Von ihm aus ist so viel Energie nötig, um an den Menschen ran zu kommen. Wo ein Mensch aufrichtig wird, hat Gott bereits der harte Schale aufgebrochen. Der, der sich nicht als etwas Besseres sieht als er ist, bei dem kann es hell werden. Aufrichtig ist der David, der an seine Brust schlägt und sagt: Ich bin der Mann. Es ist das Erschrecken vor sich selbst im Angesicht Gottes.

Wie sehr beschwichtigen wir und nehmen selbst als Glaubende Menschen diese Tragik nicht so tragisch. Wir schmieren gerne mit der Gnade zu, dass wir ja keine harte Entscheidung gegen uns selbst treffen müssen. Wir glauben Gott schaut durch alle zehn Finger und will uns auf unserem Weg nicht stören. Hier stehen wir in der Auseinandersetzung mit den falschen Propheten, die heute in vielen Predigten behandelt wird. Gott will uns nicht nach dem Mund reden, er will uns nicht besänftigen, damit wir ein frommes, harmonisches Leben führen; er will stören. Sein Wort will ein Feuer anzünden und einen Flächenbrand auslösen. Für sein großartiges Reich will er Licht in die Finsternis bringen. Er will Klarheit, er will Transparenz schaffen und geht gegen alles an was vernebelt. Der gottwidrige Mensch soll umkehren und dann erstrahlen. Das ist ein gewaltiger Umbruch, der die Aufrichtigen braucht. Hier wirkt die Gnade und Barmherzigkeit, wo sie den Menschen in seinem anders wollen knackt. Gott will uns beerben und uns zu Heiligen im Licht machen.

Wo kann denn die Finsternis zu Licht werden, wenn ein Mensch nicht zu seiner eigenen Wahrheit steht und seinen Drang gegen Gott zu stehen nicht erkennt?

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Glück im Unglück

Es werden noch jede Menge Berge im Leben versetzt werden müssen, doch dem Glaubenden ist großes Glück verheißen.

„Der Herr wird einem jeden seine Gerechtigkeit und Treue vergelten.“
1.Sam. 16, 23

Wo Gott Gerechtigkeit schafft, ist keiner ausgenommen. Er spannt damit einen großen Bogen über alle Berge der Ungerechtigkeit. Hass, Auflehnung und Durcheinander, das das Tagesgeschehen dieser Welt beherrscht, sind nicht das Letzte. Gebirgsmassive, die wie der Watzmann unüberwindlich vor uns stehen, sind für Ihn kein Hindernis. Das Unrecht, das uns im täglichen Miteinander widerfährt, die weltpolitische Entwicklung, die in Angst versetzt und den Mut raubt, sind oft Tatsachen, die dem Glauben zu widersprechen scheinen. Doch dem Durst nach Gerechtigkeit verspricht Jesus die Glückseligkeit. Er sagt auch: selig sind die, die nicht sehen und doch glauben. Nicht das was wir sehen oder nicht sehen ist das Entscheidende, sondern das was der Herr in seiner Treue schafft. Der Durst nach Gerechtigkeit durchbricht die Nebelschwaden. Diese Sehnsucht, dass Gott durch Christus seine neue Welt schafft, wird zur alles durchdringenden Macht. Diese Gerechtigkeit von Glaube, Liebe, Hoffnung, trotzt dem Unrecht und wird es Lügen strafen. Den Status der Glückseligkeit, der mit Christus begonnen hat, kann kein Hass mehr ausradieren. Christus hat, der sich selbst zermürbenden Welt, Gewaltiges entgegenzusetzen. Diese Macht lebt in denen, die sich nach Gerechtigkeit sehnen. Gott will die Glückseligkeit aller Menschen, und die lässt sich nicht aufhalten, egal was uns Widersprüchliches vor Augen steht.

Es gibt täglich Grund genug, sich über die verletzenden Worte eines anderen zu ärgern. Uns geschieht ständig Unrecht, durch Fehlverhalten anderer. Vieles im Miteinander ist voller Zündstoff, das einen auf die Palme bringen kann. Das sind die Situationen, in denen wir in uns spüren, wie Hass und Ablehnung zu brodeln beginnen. Da fängt das Raubtier in uns an zu brüllen. „Das brauche ich mir von dem nicht gefallen lassen!“ Wir werden zum Opfer unser eigenen Aggression. Wir haben den herrlichsten Unfrieden im Raum, weil der Mensch eben so tickt und keine andere Wahl hat. Es geht nun mal ohne Unrecht nicht ab. Doch wir haben eine andere Wahl! Wer sich nach Gerechtigkeit sehnt, braucht sich nicht vom Unrecht irritieren lassen. Jesus heißt die glückselig, die ihre Freiheit wahrnehmen und ihrem brüllenden Löwen die Zähne zeigen. Wo wir von Christus erlöst sind, verliert das Unrecht seine Macht. Wir sind nicht mehr die, die bezwungen werden, sondern frei sind, das Unrecht zu bezwingen. Wir können damit den Hass in uns selbst bezwingen. Wir sind nicht das Opfer des Unrecht. In Christus haben wir die Macht, das Böse mit Gutem zu überwinden. Wir müssen diese Gerechtigkeit, die uns Gott in die Hände gelegt hat, viel mehr ausschöpfen. Wir haben es nicht nötig, Schuldige zu suchen, die an unserem Elend schuld sind. Wo wir uns nach Gerechtigkeit sehen, schafft Gott Glück im Unglück.

Zu was hat uns Christus erlöst, wenn wir uns nicht nach dieser Freiheit ausstrecken?

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Quittiere mit Gänseblümchen

Weshalb sollten wir Unrecht fürchten, wenn Gott zu den Seinen steht?

Josef blieb im Gefängnis, aber der Herr war mit ihm.“
1.Mose 39, 20, 21

Selbst die Intrige von Potifars Frau, konnte den angesehenen Josef nicht ins Unglück stürzen. Zu Unrecht saß er im dunklen Verlies, aber der Herr war mit ihm. Welch herrliche Kontraste. Stockfinster und doch strahlte ein Licht. Eigentlich war Josef als ehrwürdiger, glaubender Mensch ein Pechvogel. Seine eifersüchtigen Brüder verkauften ihn als Sklave nach Ägypten. Dort machte er sich durch sein vorbildliches Verhalten bei einem hohen Beamten einen Namen, bis er wegen seiner Standhaftigkeit, bei dessen Frau in Ungnade gefallen ist. Hochbegabt landete er unschuldig im Kerker. Menschlich eine Tragödie, wenn das ABER Gottes nicht wäre. Das Unrecht hat seine Rechnung ohne den Wirt gemacht. Wo Gott mit Josef war, konnte kommen was wollte. Am Aber Gottes zerschellt die Finsternis. Für einen glaubenden Menschen gehen in der verkommensten Situation nicht mehr die Lichter aus. Die Gottesgegenwart lässt sich nicht wegsperren, in den Brunnen werfen oder mit der Falschheit der Menschen entkräften. Die Gottesgegenwart ist ein Bollwerk gegen alles Unrecht der Welt. Josef blieb im Gefängnis und konnte dabei gelassen bleiben. Die erfahrene Ungerechtigkeit auf verschiedenen Ebenen konnte ihn nicht in Verzweiflung stürzen. Er hatte kein Problem mit der Zeit, die ungenutzt verstrichen ist. Der Glaube weiß: Gottes Stunde kommt. Für ihn war in der größten Verlassenheit Gott ganz nah. Wo alle Menschen sich zurückzogen, war er von der Gegenwart Gottes erfüllt. Er brauchte nicht um sein Recht zu kämpfen, weil Gott den Weg frei macht. Wir kennen den Verlauf der Geschichte, die ihn dann in einer völkischen Hungersnot zum zweitmächtigsten Mann Ägyptens machte.

Für den Glaubenden scheint immer in der größten Finsternis ein Licht. Wir haben kein Übel zu beklagen, in dem Gott nicht gegenwärtig wäre. Warum sollte der Unfrieden, der über uns hereinbricht, uns in Unruhe versetzen? Gottvertrauen bringt die stürmischen Wellen der erfahrenen Ungerechtigkeit zur Ruhe. Der Glaube verwandelt die inneren Stürme, die um das eigene Recht kämpfen wollen. Das ganze Brodeln und innere Aufbäumen, das sich gegen die Peiniger richtet, quittiert der Glaube mit einem Gänseblümchen. Wo der Herr mit uns ist, ist das Recht und der Friede auf unserer Seite. In der größten Finsternis geht dem Glaubenden der Morgenstern auf. So sind wir im Unrecht mitten im Recht. Dann ist die Ungerechtigkeit auf dem Weg in den Kerker.

Um was wollen wir kämpfen, wenn der Herr mit uns ist?

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Gerechtigkeit macht verletzungssicher

Oft werden Menschen krank, weil andere sie beleidigen und missachten.

„Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Stütze, Gnade und Treue treten vor dein Angesicht.“
Ps. 89, 15

Ungerechtigkeit und Unrecht treffen mitten ins Herz. Mit Intrigen werden Leben ruiniert. Mit Verleumdungen, Menschen schachmatt gesetzt. Verdrehte Worte machen krank. Ungerechte Behandlung im menschlichen Miteinander schafft Aufruhr. Wo Menschen sind, geht es verletzend zu, weil für das Recht der umfassende Blick fehlt. Gerechtigkeit steht für die Wahrheit auf beiden Seiten. Kein Mensch kann diese Wahrheit für sich selbst beanspruchen. Der Psalmbeter erkennt, dass Gerechtigkeit und Recht in einer weit höheren Instanz liegt. Gott in seiner Existenz ist wahr und gerecht. Hier liegt der Maßstab, für das was richtig ist. Hier ist die Ruhe in aller Unruhe. Wo Gerechtigkeit regiert, beginnt das Aufatmen. Wo Gott zum Richtigen führt, beginnt Heilung. Unheil ist die Frucht der Ungerechtigkeit. Mit Christus antwortet Gott auf die Ungerechtigkeit. Wo Gott im Menschen zu seinem Recht kommt, heilen die durch das Unrecht erlittenen Schmerzen. Mit Christus kann der Mensch in einer ungerechten Welt leben. Weil Gott Recht schafft, kann das Unrecht nicht mehr verklagen. Das ist die Gnade, die aus einer höheren Gerechtigkeit leben kann. Diese Gnade bleibt zu allen Zeiten an unserer Seite. Es ist ein riesen Geschenk, wenn Lügen nicht mehr krank machen können. Es ist ein halb Himmelreich, wenn Unwahrheiten ihre verletzende Kraft verlieren. Wo wir bei dem Gerechten zuhause sind, verliert das Unrecht seine lähmende Macht.

Diese Wahrheit brauchen wir für alles belastende Miteinander. Wenn wir unsere Verletzungen betrachten, die jeder mit sich herumschleppt, erkennen wir, das unbewältigte Unrecht, das uns zu schaffen macht. Enttäuschungen, Beleidigungen, Unwahrheiten, das ganze Programm menschlicher Ungerechtigkeiten, belasten das Gemüt und machen unfrei. Wir quälen uns wegen böser Worte zu oder über uns. Wir leiden an dem Unrecht, das an uns geschehen ist. Ein Geschwür, das sich immer tiefer frisst, bis wir nicht mehr können. Es ist die größte Gnade, wenn hier die Gerechtigkeit Gottes ins Spiel kommt. Sie will herauslösen aus dem auffressenden Krampf der Ungerechtigkeit. Bei manchen Gerichten können wir lange warten, bis uns Recht zugesprochen wird. Wer sich in Christus rehabilitieren lässt, braucht auf keine andere Gerechtigkeit mehr warten. Da können Wunden ausheilen, auch mitten im Unrecht. Da kann jemand Böses wollen, doch damit nicht mehr verletzen. Die Gerechtigkeit in Christus stabilisiert geschlagene Gemüter. Dieses Geschenk des Himmels ist das stärkste Heilmittel in aller Ungerechtigkeit.

Wenn wir solch eine Gnade haben, was will uns dann verletzen?

Stadt der Freude

11.02.18 – Amos 5, 21-24

Stadt der Freude

Der Romanautor Dominique Lapierre nennt Kalkutta „Stadt der Freude“ und beschreibt damit das positive Lebensgefühl der Menschen in dieser Stadt, das westlichen Beobachtern rätselhaft erscheint. Da gibt es das Phänomen Ganges. Außer Menschenleichen landen Tierkadaver, Kot, ungefilterte und giftige Abflüsse industrieller Betriebe im Fluss. Dementsprechend ist das Wasser an vielen Stellen des Ganges verseucht: Werte von 1,5 Millionen Kolibakterien pro Zentiliter sind keine Seltenheit – erlaubt sind in Indien 500. Trotzdem gehen Millionen Menschen in Kalkutta täglich in den Fluss um sich zu waschen, die Zähne zu putzen oder sogar um das Wasser zu trinken. Normalerweise müssten Seuchen und ein Massensterben die Folgen sein, was jedoch nicht der Fall ist.

Wissenschaftler untersuchten dieses Wasser und stellten fest, dass dieses Ganges-Wasser von Himalaya-Wasser angereichert ist. Wasser kann Informationen speichern. Informationen sind Schwingungen und Schwingungen können sich überlagern. Es gibt Töne, die andere Töne übertönen und überlagen und dadurch in den Vordergrund rücken. Somit überlagert das „gute Wasser“ das verunreinigte Wasser, und nimmt ihm die schädigende Wirkung.

Etwas Quantenphysik, das uns den heutigen Text näherbringen soll.

 

  1. Die Durchströmten

24b Das Recht soll das Land durchströmen wie ein nie versiegender Fluss. 

Wenn Gott das Land mit Recht durchströmt, geht es um eine hoch brisante Information. Recht und Gesetz, das beim Menschen eher Widerwillen auslöst, hat einen Gehalt, der allen menschlichen Unrat überlagert. Darin liegt eine Macht, die das Schädigende unschädlich macht. Wo das Recht strömt, will nicht das Gesetz gesetzlich machen, es will kein Zwang einem strengen Gott unterwerfen, es will genau das Gegenteil von dem auslösen, was wir befürchten. Im strömenden Recht, kommt Gott im Menschen zu seinem Recht. Da durchströmt die Gnade den Sünder. Das ist der Beginn des Christus im Menschen. Mit Christus wird die Selbstgerechtigkeit überlagert. Da hat die Selbstreinigung, die Selbstdarstellung ein Ende, weil die reinigende Kraft durch die Christusinformation wirkt. Da wird die Gnade zur bestimmenden Macht. Wo das Recht strömt, muss kein Mensch mehr um sein Recht kämpfen und kein Recht mehr schaffen. Ab diesem Moment ist nichts von menschlicher Leistung und Zustand abhängig. Da fließt auf den Menschen etwas zu, das ihn durchdringt. Da müssen keine Untaten verdeckt und kein Dreck versteckt werden. Da bleibt Jauche nach wie vor Jauche, hat aber die Information vom Quellwasser. Da löst sich aller fromme Krampf, etwas sein zu wollen, was wir gar nicht sind. Das Gesetz befreit von gesetzlicher Frömmigkeit. Das Recht Gottes fließt um dem Menschen zu dienen.

Der gesetzliche Mensch dreht genau das um. Martin Schleske, der Geigenbauer sagt: „Er versucht, seinem Leben Sinn zu geben, indem er das Gesetz hält, und glaubt so, sich bei Gott etwas zu verdienen.“ Der Glaubende lebt aus dem Recht, doch nicht aus dem, das es selber schafft, sondern aus dem, welches ihn durchdringt. Der Glaubende bleibt Sünder, er bleibt verseuchter Mensch, der jedoch durch den Durchströmenden unschädlich und gerecht gemacht wird. Durch die Quelle wird er selbst zum Trinkwasser. Christus steigert die Qualität des Menschen.

  1. Die Verseuchten

21 Gott sagt: »Ich hasse eure Feiern, geradezu widerwärtig sind sie mir, eure Opferfeste verabscheue ich. 22 Eure Brand- und Speiseopfer nehme ich nicht an, und wenn ihr Tiere mästet, um sie mir darzubringen, ist mir das völlig gleichgültig. 23 Eure lauten Lieder kann ich nicht mehr hören, verschont mich mit eurem Harfengeklimper.

Amos bringt hier gewaltige Misstöne zum Klingen. Gottesdienst als fromme Show. Perfekte Abläufe, die bist auf´s Letzte durchgedrillt sind, beeindruckende Opfer, gnadenlose Hingabe, Rituale wohldurchdacht und faszinierend – alles Bluff. Mit äußerlich funktionierenden Abläufen, wird ein stimmiges Inneres suggeriert – alles Beschiss. Starke Formen, ohne prägende Kraft. Wasser, es sieht nach Wasser aus, ist jedoch tot. Gottesdienst als Selbstzweck und Alibi.

Lieber Gott, wir machen dir mal etwas Ordentliches vor, an dem du deine helle Freude haben wirst. Perfektion ohne Herz. Feier um Gott, in der Gott keinen Platz hat. Die Quelle darf nicht strömen, weil sich das Land in sich selber suhlt. Ihr seid nach wie vor dieselbe Pampe, die für mich ein Brechmittel ist. Weil ihr euch alle wichtiger seid, habe ich nichts mehr zu melden. Gottesdienst ohne Gott. Die Gesetzlichkeit feiert ihre selbstgerechten Triumphe. Jeder lebt sich selbst, doch nicht mehr in der Realität Gottes. Bei dem was wir machen, sind wir mit den Gedanken wo ganz anders. Vor lauter Selbstbetrug, bleibt die durchdringende Liebe vor der Türe. Gott will zu seinem Recht verhelfen, will in seine Wahrheit stellen und wird von Lobgesängen der Selbstdarstellung übertönt.

Mein geliebter Geigenbauer sagt: „Das nicht liebende Herz aber stellt die Selbstgerechtigkeit über das Recht, die Selbstzufriedenheit über den Frieden, das eigene Recht über die Versöhnung, usw.“ Wo wir uns selbst im Gottesdienst suchen, unser Wohlbefinden, eine schöne fromme Atmosphäre, belügen wir Gott und uns selbst. Wo das Recht, wo Christus nicht zu einer inneren Ordnung wird, wird jede Suche zur Sucht. Menschen die sich nicht der Wahrheit und der Realität Gottes stellen, werden im Inneren von Selbstsucht zerstört; eine Gemeinschaft, die ihr Herz verliert, wird im Äußeren durch Ungerechtigkeit zerstört. Recht und Liebe sind die inneren Größen des Glaubens, es sind die harmonischen Gegensätze, die sich im Äußeren des gemeinsamen Lebens zeigen!

Wir machen uns zu frommen Narren, wenn wir die Einhaltung von Ritualen zum Gesetz erheben. Nicht wir sind die Macher unseres Lebens, nicht wir bestimmen wo´s lang geht. Nicht das fetteste Opfer, nicht das engagierteste Harfengeklimper macht uns gerecht, sondern Christus durchströmt die Verseuchten.

  1. Die Erneuerten

24 setzt euch lieber für die Gerechtigkeit ein!

Wenn Christus sein Recht am Glaubenden schafft, hat der Glaube nichts mehr mit Rechtschaffenheit zu tun.

Sich für die Gerechtigkeit einsetzen heißt:

die Gerechtigkeit ist bereits da

ich lasse die Gerechtigkeit an mir zu

ich brauche nicht etwas anderes schaffen wollen

weiter heißt es:

ich akzeptiere meinen Ist-Zustand

ich stelle mich zu der Wahrheit die ich bin

ich will weder etwas anderes sein, noch etwas anderes tun als ich bin.

Die Gerechtigkeit will in dem sein, was jetzt gerade in meinem Leben ist. Wir brauchen nicht mehr aus unserer Situation herauszuflüchten. Glaube lässt im Hier und Jetzt eine fremde Gerechtigkeit an sich zu. Es muss die Gerechtigkeit, die Barmherzigkeit, die Liebe fließen, damit unsere Harfe klingt. Die Gerechtigkeit ist Dreh- und Angelpunkt aller christlichen Existenz. In dieser Gerechtigkeit liegt Gottes ganzes Erbarmen mit den Verseuchten. Darin liegt die Wasserverwandlung durch Christus. Da werden die Grundvoraussetzungen umgekehrt. Nicht Opfer, weil ich muss und soll, sondern weil ich will und kann. Nicht Harfenklang weil ich klinge, sondern weil Christus zu klingen beginnt.

Wo die Gerechtigkeit berührt, bin ich bereit für das Heil, das in diesem Augenblick, an dieser Stelle, an mir geschieht. Die Gerechtigkeit macht uns authentisch. Da beginnt ehrlicher, lebendiger Glaube. Da fließen frische und erneuerte Kräfte, die keinen Leistungsdruck und Selbstdarstellung brauchen. Sich für die Gerechtigkeit einsetzen bedeutet, das Ja zu eigenen Schicksalshaftigkeit. Gerade dieser, mein elender Zustand jetzt, den ich gerne ganz anders hätte, ist der Ort größter Glückseligkeit. Die Liebe wird zu unserem inneren Recht, das das Land durchdringt.

Unser Lebensauftrag ist dadurch keine Pflichterfüllung und kein Weglaufen mehr, weil wir zum Teil des nie versiegenden Flusses geworden sind, der verseuchtes Wasser zum Trinkwasser macht. Dann wird in unserem Opfer das Bittere süß. Unser Gottesdienst und unser Leben wird zu einer Verwandlungsstation, in der Christus alles wandelt.

Wo die Liebe zu fließen beginnt, werden die Slums zur Stadt der Freude.

Umkehren befreit

Es ist ein halb Himmelreich, wo Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Der Herr hat mich gesandt, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn und einen Tag der Rache unseres Gottes“

Jes. 61, 1,2
Gott schafft Umbrüche; radikale Umdenkprozesse, bei denen nichts mehr beim Alten bleiben wird. Er agiert wie ein innovativer Unternehmer. Ganz nach dem Prinzip: Wenn dein Pferd tot ist, steig´ ab. Wo die Sache mit den Menschen aus dem Ruder läuft und zu sterben droht, reißt er das Ruder herum. Gott steht für den Bau seines Reiches, einer großartigen Idee, die durch nichts zu toppen ist. Dieses Ziel hat er nie aus den Augen verloren. Herrlichkeit ist das Maß all seiner Dinge. Diesen Kurs will er aufrecht halten, auch dort wo ihm seine Schöpfung durch die Finger zerrinnt. Mit Christus schafft er die Wende, wo sich die Menschen verrannt haben. Da findet eine umfassende Kurskorrektur statt, wo das Unrecht regiert und die Mitarbeiter die Grundlagen des Unternehmens verlassen haben. In der Rache liegt der unbändige Wille, wieder auf Kurs zu kommen und Recht zu schaffen. Ein Tag Rache zu einem Jahr Gnade ist eine noch nie dagewesene Strukturwende. Da legt sich ein Unternehmer derart ins Zeug, dass eine menschlich unerreichbare Zielerfüllung über einen Bonus erreichbar ist. Durch Christus ist der Mensch zu größten Umdenkprozessen in der Lage. Er erkennt seine eingeschränkten Gedanken und sein zu kurz geschossenes Verhalten. Darin liegt die Gnade eines Neuanfangs. Das versteht die Bibel als Buße und Umkehr.
Wo das Ziel Herrlichkeit ist und wir in der Niedrigkeit stehen, ist in Christus die Wende aus dem Irrtum. Diese Gnade haben wir, dass wir in jeder Situation ausbrechen und umbrechen können. Mit Christus durchbrechen wir die aussichtslose Lage unseres Lebens. Wo wir das annehmen, geht die Hoffnung nie aus. Da sind wir nie am Ende, auch wenn all unsere Kräfte versagen. Ab diesem Moment brauchen wir uns nicht mehr wegen unserer Schwachheit zu schämen oder wegen unseres Versagens ins Unglück stürzen. Der Beginn dieser Wende ist die schlichte Zuwendung zu Christus. Damit entsteht mitten in unserem Chaos ein Stück dieser Herrlichkeit.
Ist somit Umkehr und Umdenken nicht ein fast magischer Begriff für Freiheit und Erneuerung?

Gerecht Gemachte verbreiten Lebensmut

Wem Lasten abgenommen wurden, der kann mit anderen gönnerhaft und großzügig umgehen.
„Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit; denn mein Heil ist nahe, dass es komme, und meine Gerechtigkeit, dass sie offenbar werde.“

Jes. 56, 1
Was der Prophet hier ankündigt, ist der größte Befreiungsschlag für die Menschen. Da ist schlagartig ein Berg von Schulden weg. Gott entsorgt Unrecht und Unheil. Gott tritt mit ganzer Macht, der Misswirtschaft der Menschen entgegen. Wo seine Gerechtigkeit offenbar wird, schafft er mit Christus eine Neuschöpfung im Chaos. Er ordnet das aus dem Ruder gelaufene, in „das Richtige“. Wo Heil kommt, verbindet die Liebe die Wunden, die der Eigensinn geschlagen hat. Offenbarende Gerechtigkeit, lässt schäumende Gemüter zur Ruhe kommen. In allem Aufbäumen, in allem innerlichen Kochen über erfahrender Ungerechtigkeit, kommt die Gewissheit, dass Gott Recht schafft und Unrecht zur Verantwortung zieht. Gott lässt keinen Zweifel daran, dass er die höchste und letzte Instanz über allem ist. 
An allen Ecken und Enden schreit das Unrecht zum Himmel. Wir stöhnen, wie selbst staatliche und politische Systeme, die für Recht und Ordnung verantwortlich sind, nur aus Macht- und Eigeninteresse handeln. Es ist unfassbar, wie unser Gesundheitssystem krank macht, weil es die Hilfe verwehrt, die Menschen wieder auf die Beine bringen würde. Doch allem Anschein zum Trotz, haben die Machenschaften der Menschen nicht das letzte Wort. Gerechtigkeit Gottes beginnt nicht in ferner Zukunft. Dieses Wort vertröstet nicht auf bessere Zeiten, die irgendwann mal kommen werden. Wo Christus ist, werden Menschen gerecht gemacht. Wer dieses Zurechtbringen erfährt, tritt dem Unrecht entgegen. Die Glaubenden sind gerecht Gemachte, die zu Brückenköpfen von Gottes Gerechtigkeit in dieser Welt werden. Wir sind Boten und Diener von Recht und Gerechtigkeit. Wie das praktisch aussieht sehen wir bei Paulus: „Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auf das, was dem andern dient.“ Im Liebesdienst am Nächsten, erfährt dieser das Heil im Unrecht. Wer den Christus bringt und für andere zum Christus wird, übt Gottes Gerechtigkeit an den Menschen aus, und befreit sie aus dem quälenden Druck des Unrechts. Das ist der Dienst des Aufatmens.
Schaffen wir mit solch einem gönnerhaften Dienst nicht Hoffnung und Lebensmut?  

Barmherzigkeit baut auf

Nur wenn sich einer über uns erbarmt, können wir gerecht werden.
„Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unserer Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.“

Dan. 9. 18
Gerechtigkeit und Gnade waren Luthers großes Thema. Daniel hatte die große Erkenntnis: So wie ich bin, kann ich Gott nicht genügen. Und wer ernsthaft glauben will, stellt immer wieder fest, dem, was Gott mit mir vor hat, kann ich nicht gerecht werden. Da klafft eine riesige Lücke. Wir müssen immer wieder entdecken, wie wenig wir zu echter Liebe in der Lage sind. Der Mensch steht vor Gott immer in seinem Mangel und seinem Defizit. Da ist keiner, der sich heilig sprechen könnte.
Wir vertrauen auf Erbarmen. Wir werden heilig und gerecht durch Gottes Anteil, der er zu unserem Leben dazu gibt. Christus ist Gottes Auffangbecken für Ungerechte. Mit ihm holt uns das Erbarmen ein. Die Barmherzigkeit befreit den Sünder vom schuldig sein. Das ist die einzige Wiedergutmachung von Übel. Vor Gott kann sich kein Mensch, durch noch so gute Leistungen etwas verdienen; einzig dass Gott durch Christus auf ihn zukommt. Nicht unsere frommen Werke stimmen Gott gnädig, sondern in Christus sind wir begnadigt. 
Mit Christus enden alle Selbstvorwürfe, alle Anklage. Durch die Barmherzigkeit findet unsere Selbstaufwertung statt. Dadurch sind wir der wertvollste Mensch, in Gottes Gegenwart. Wo wir in unseren Gebeten darauf vertrauen, entspannt sich die Last unseres Lebens. Wo wir auf dei Barmherzigkeit vertrauen, können wir Gott nicht mehr zur Last fallen und werden in unserer Schwachheit wertvoll und wichtig. Das Vertrauen auf die Barmherzigkeit versönt mit Gott und dem Leben.
Verkrampfen wir uns noch im Kämpfen um das Gute, oder nehmen wir das Gute einfach dankbar an?

Glauben heißt, Gott recht geben

Wo Gott zu seinem Recht kommt, fehlt es an nichts mehr.
„Es ströme das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach. 

Amos 5, 24
Mit solch einer Aussage reißt Amos einen gewaltigen Horizont auf. Wo das Recht wie Wasser strömt, handelt Gott gegen alle menschliche Gesetzmäßigkeit. Da wird ein Bild gemalt, dass die Leute so nicht kennen. Wo das Recht im Übermaß fließt, tritt das totale Gegenteil ein, von dem, was die Menschen kennen.
Zur Zeit des Amos war die Obrigkeit ein willkürlicher Machtapparat, der das Volk ausbeutete. Diese Regierungen waren weit weg von einem fürsorglichen Sozialstaat. Da wurde unterdrückt und entrechtet. Umso grasser ist das Bild das Amos in solch einer Situation aufzeigt. Wo es eigentlich unter Menschen überhaupt nicht möglich ist, Recht und Gerechtigkeit  zu schaffen, spricht er von nie endendem Recht. Recht und Gerechtigkeit gibt es nicht unter Menschen, sondern allein in Gott. Alle Sehnsucht nach Recht und Gerechtigkeit kann kein Mensch stillen, sondern kommt in Gott zur Ruhe. Wo das Recht strömt, entsteht die größte Wiedergutmachung der Geschichte. Da lenkt Gott den Blick auf Karfreitag und Ostern. Mit Christus entsteht das Rechtschaffen für die Welt. Die Ungerechtigkeit, die durch die verkrachte Beziehung zu Gott, das Leben schwer macht, wird am Kreuz aus der Welt geschafft. 
Wenn Recht und Gerechtigkeit fließt, dann geschieht das dort, wo in einem Menschen Christus zu seinem Recht kommt. Er geht nicht um unser Recht, sondern in uns kommt Gott zu seinem Recht. Da fängt der Glaube an, wenn wir nicht um unser Recht kämpfen, sondern Gott über uns recht geben. Diese Gerechtigkeit kehrt die Werte in uns um. Wo Gott in uns das Sagen hat, kann eine Welt wieder gerecht werden. Wo jeder um sein Recht kämpft, bleibt Unfrieden. Wo Gerechtigkeit strömt, wird ein Mensch geschmeidig unter dem Wort. Wo Christus unser Handeln bestimmt, wachsen Früchte der Gerechtigkeit. Aus diesem Horizont treten wir allem Unrecht entgegen.
Wie stark ist der Strom in uns, dass wir Gott recht geben?