Wir sind Fundstücke

die Suche nach Gott, bringt er selbst in Bewegung.
„Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten.“

Jes. 65, 1
Gottesbegegnung ist kein menschlicher Verdienst. Dass Reich Gottes, dass Gemeinde und Kirche entsteht, liegt nicht an Menschen, die sich dafür engagieren. Die Welt Gottes zeigt sich darin, dass Gott es will. Von Natur aus fragt der Mensch nicht nach Gott, da braucht es einen Impuls von ihm. Die Suche nach Gott wird einzig durch Jesus Christus ausgelöst. Gott ist auf der Suche nach dem Menschen und begegnet ihm in Christus. Nur weill dieses Licht in die Finternis fällt, wacht der Mensch auf. Ohne Christus gäbe es keinen Anlass Gott zu suchen, erst recht nicht zu finden. Erst in der Begegnung mit dem Licht, wird der Mensch sich seiner eigenen Nacht bewusst. Erst im Angesicht des Christus, erkennt er seine Erlösungsbedürftigkeit. 
Christus ist das Schlüsselerlebnis, bei dem wir Gott und uns selbst kennen lernen. Im Wort schaut uns Gott an. In Christus und dem Wort hat Gott den Menschen gefunden. Darum ist Christus und das Wort, das Zentrum der Gottesbegegnung. Darin liegt der einzige Weg, wenn wir mit Finsternis konfrontiert sind. Wo uns die Lichter ausgehen, können wir nicht in der Nacht Hoffnung finden. Wir können nur dort nach dem Licht suchen, wo das Licht schon lange nach uns sucht. 
Wenn uns Gott bereits gefunden hat, wenn Reich Gottes längst schon mitten unter uns lebt, weshalb suchen wir dann oft so viele Ersatzwege und Beziehungen, die gerade nicht in das wunderbare Licht führen?

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