Die heilsamste Therapie

Wir sind unablässig von einer Leben schaffenden Kraft umgeben und durchdrungen.

„Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“1.Mose 1, 3

Knackiger und knapper kann man den Inhalt von Leben nicht mehr auf den Punkt bringen. Der 3. Satz der Bibel bahnt eine unverrückbare Leuchtspur. Gott kippt den Schalter. Gott schafft Licht; damit atmet die Schöpfung. Mit Licht entsteht Photosynthese und der Baum fängt an zu wachsen. Sonnenstrahlen, und schlagartig sind die Menschen gut drauf. Wo Licht ist, ist Leben. Mit dem Licht, ist alle Existenz auf lebendig sein gesetzt. Das ist kein Plan oder eine tolle Idee, es ist tatsächlich so. Es werde und es ward. Licht ist ein Tatbestand für alle Zeiten. Diese Voraussetzung liegt auf allem umnachteten Leben. Aller Finsternis ist das Licht ausgegangen. Gott hat gezielt am Anfang der Schöpfung die Nacht beendet. Er hat das ganze Betriebssystem der Erde auf „Go“ gestellt. Mit dem Licht stellt er alles Leben in seine Gegenwart. Alles Gedeihen lebt aus der Gottes-Präsenz. Gott in seiner Existenz garantiert wachsen, blühen und Frucht tragen. Im Licht wird der Mensch zu einem fruchtbaren Geschöpf. Die Beziehung zum Licht macht den Menschen aus. Wo die Lichter ausgehen, ist die Beziehung ausgegangen. Mit dem Christus-Licht bringt er das Licht nicht nur in die Welt, sondern ins Zentrum des Menschen. Christus ist das Licht der Herzen. In der Schaltzentrale, aus der alle Entscheidungen des Lebens hervorgehen soll dieses Licht aufgehen. Im Kern des Denken und Fühlens, sollen alle Nächte verschwinden. Christus ist die Großoffensive gegen die Finsternis und alle geistige Umnachtung. 
Von diesem Licht sind wir umgeben und durchdrungen. Wir haben damit den kürzesten Weg zum Leben, wenn die Lichter ausgehen. In unserem Miteinander wird es tagtäglich finster. Auf den besten Beziehungen liegen Schatten. Menschsein ist eben ohne Licht dunkel. Damit geschehen Verletzungen, es entsteht Frust und wir werden von Bitterkeit aufgefressen. Diese Nacht und dieser Sterbensprozess liegt auf den schönsten Freundschaften. Wir brauchen uns da keinen Illusionen hingeben, dass wir selbst das abstellen oder uns das abtrainieren können. Die Aufhellung, das Licht kommt nicht aus uns, sie kommt aus dem, der Licht ward. Wir können damit jeden Augenblick gegen alle Wachstumsstörungen angehen. Wir können, wenn wir versauern, uns so schnell wie möglich ins Licht setzen. Der Glaube ist die heilsamste Lichttherapie. Wo das Herz schwer und die Gedanken belastet sind, ist dieses Licht die beste Medizin.
Warum tun wir uns oft so schwer, die wohltuende Kraft des Lichtes an uns zuzulassen und nach einer schrecklichen Nacht, einen neuen Tag zu gestalten?

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Sonnengesang gegen Sorgen

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warum sollten wir uns sorgen?

„Gott der Herr ist Sonne und Schild.“
Ps. 84, 12

Es war einmal eine Regierung, die gab die Parole aus: Ohne Gott und Sonnenschein, bringen wir die Ernte ein.
Wenn wir schon sagen wollen ohne Gott, dann jedoch nie ohne Sonnenschein, das ist nicht nur biologisch unterbelichtet gewesen. Sonne ist Leben. Sonne ist die geballte Ladung Energie, die alles Leben aus der Reserve lockt. Selbst die Menschen brauchen die Sonne, damit ihr Gemüt nicht wie in dem lang anhaltenden trüben Frühjahr absäuft. Der Herr wird als dieser Energieball beschrieben. Wo Menschen von dieser Sonne berührt werden, ist Leben nicht mehr aufzuhalten. Da steckt ein komplettes „Hallo-Wach-Programm“ drin. Mensch und Sonne ist vorprogramiertes Blühen. Unter dieser Sonne wacht jede Blume wieder auf. Unter Gott sind die Lebensbedingungen auf Gedeihen angelegt. Was er werden lässt, steht unter seiner besonderen Fürsorge. Wenn er ein kleines Bäumchen pflanzt, kommt gleich ein Wildzaun herum, gegen Kahlfraß. Gott umhegt das Werdende und Entstehende.

Diesen lebenserhaltenden Gott können wir uns nicht stark genug in unser Bewusstsein brennen. Unser Lob und unsere Dankbarkeit darüber überwindet alle Angst. Das sind unsere Kampfmittel gegen die Nacht und Schutzlosigkeit. Nicht Mut ist das Gegenteil von Angst und Sorge, sondern Dankbarkeit. Auch der Mutige hat Angst, jedoch der Dankbare lässt die Angst verblassen. In Gott sind wir umsorgt. Wir können nicht aus dieser Sonne herausfallen. Mit diesem Wissen, kann der Glaubende der Nacht begegnen. Sein Sonnengesang überlagert alle Sorgen.

Was ist der Grund, all unserer Ängste? Für was müssen wir selber sorgen? Was hält unser Lob im Schweren zurück?

Garantiertes Wachstum

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wachsen und gedeihen liegt nicht in unserer Hand.

„Gleichwie ich über sie gewacht habe, auszureißen und einzureißen, so will ich über sie wachen, zu bauen und zu pflanzen, spricht der Herr.“
Jer. 31, 28

Wir sind enger an und mit Gott verbunden als wir glauben. Der Herr wacht, ist Zeichen dafür, dass nichts unkontrolliert abläuft. Da ist nichts in unserem Leben, das nicht seinen Stempel trägt. Alles was wir produzieren, trägt das Siegel: Made by Gott. Wo wir die ganze Welt auf den Kopf stellen, wo wir uns alle Füße herausreißen, wo wir ausreißen und einreißen, bauen und pflanzen, da handeln wir, doch das Ergebnis liegt außerhalb unserer Kontrolle. Dass der Baum, den wir pflanzen wächst, Blätter treibt und knackige Äpfel bekommt, haben wir nicht in der Hand. Alle unsere menschlichen Aktivitäten, liegen in dem der wacht. Wir können nicht garantieren oder bestimmen, dass eine Frucht reift. Wir haben zu pflanzen und zu bauen, das eigentliche läuft hinter den Kulissen ab.

Das ist für uns tröstlich und gleichzeitig das größte Wunder. Dass Reich Gottes entsteht, liegt nicht in unserer Macht. Es entsteht, mit uns und trotz uns. Wir werden es nie absehen können, was aus unserem Engagement alles gewaltiges Entstehen kann. Genau dort, wo wir uns um eine Sache mühen und scheinbar keine Ergebnisse sehen, wacht der Herr. Unsere Handlungen sind immer mehr Gottinspiriert und Gottabhängig als wir glauben. So entsteht das, was entsteht, nicht durch uns, sondern durch den, der in uns und an uns wirkt.

Weil der Herr wacht, ist keine Mühe umsonst. Weil der Herr wacht, steckt hinter all unserem Tun eine gewaltige Macht. Weil der Herr wacht, ist wenig immer viel.

Wenn das Gedeihen des Lebens unter solch einem wirkungsvollen Blick steht, warum sollten wir da nicht hoffnungsvoll unsere Aufgaben anpacken?

Wachsen unter scheußlichen Bedingungen

gute Wachstumsbedingungen gibt es nicht nur am optimalen Standort.

„Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.“
1. Mose 41, 52

Wer einen Oleander aus dem mediteranen Klima bei uns durchbringen will, muss für die besten Verhältnisse sorgen, dass das gelingt. Viel Sonne, viel Wasser, viel Dünger. Wo das nicht möglich ist, wird ein Prachtstück zum Trauerfall.

Es geht um unser Wachstum und unser Gedeihen. Gott lässt wachsen unter katastrophlen Bedingungen. Im Lande meines Elendes, sind wohl die schlimmsten Voraussetzungen, die man sich denken kann. Da ist nichts von besten Bodenverhältnissen, nichts von optimalem Licht, nicht von Harmonie und idealen Umständen. Da ist alles nur schlimm. Das sind die Extremsituationen des Lebens, Ausnahmezustand, der eigentlich nichts Gutes zulässt. Da ist tiefste Nacht, da ist alles, was diese Welt an Scheußlichkeiten aufbieten kann.

Wo kein Funke von dem ist, was wir uns für unser Gedeihen wünschen, lässt Gott uns wachsen. Mein Elend ist der Humus mit dem Gott eine neue Kultur beginnt. Genau das, was uns zuwider ist, wird zum Dünger für eine prächtige Pflanze. Gott schafft keine anderen Umstände, sondern lässt im Elend wachsen.
D.h. dass manches Elend bleibt und trotzdem etwas wächst. Da geht nur mit dem, der das Elend überwunden hat. Jesus Christus. Christus ist das Wachstumshormon, das unter widrigsten Bedingungen Neues aufkeimen lässt. Er lässt verbrannte, schwarze Erde grünen.

Suchen wir keine besseren Verhältnisse, fürchten wir nicht das Elend unserer Tage, suchen wir Christus, dann lässt Gott die besten Früchte wachsen und die schönsten Blumen blühen.

Warum sollten wir die Angst haben, dass unser Leben unter den Spannungen und Unwirklichkeiten unseres Daseins zerbricht, wenn Gott uns gerade im Elend wachsen lässt?

Das Wort macht uns fruchtbar

auch das Reich Gottes hat seine Naturgesetze.

„Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein.“
Jes. 55, 10-11

Ein herrlicher Vergleich von Wachsen und Gedeihen, sowohl für die alltäglichen Lebensdinge, als auch der Dinge, die Reich Gottes fruchtbar machen. Auch das Geheimnis um Gott verwirklicht sich ein ganz einfachen selbstverständlichen Grundlagen. Dass diese andere, neue Welt Gottes auf der Erde sichtbar wird, braucht es allein das Wort. Das Wort ist Dreh-  und Angelpunkt für diese unvergängliche Welt, die mitten in der sterblichen Welt heranwächst. Dieses Wort ist das Machtwort, das die Erde entstehen lies und dieses Wort ist Christus, der die gefallene Schöpfung erneuert. Mit dem Wort erlöst Gott die Menschen von allem, was sie von ihm trennt und dadurch sterben lässt. Christus ist Gottes Naturgesetz, mit dem diese neue Welt entsteht. Er ist die Wachstumsbedingung, durch den etwas Ewiges im Vergänglichen heranwächst. Reich Gottes kann nicht anders entstehen, als durch das Wort und den Christus, der unser Dasein dafür befruchtet.

Gemeinde, Kirche und wir als die Glaubenden trocknen aus, wenn Christus nicht den Boden fruchtbar macht. Das ist das einfache und starke Naturgesetz, mit dem Gott seine neue Welt unter uns wachsen und gedeihen lässt. Er hat alle Voraussetzungen dafür in das lebendige Wort gelegt.

Wollen wir nicht mit Freuden zu einem fruchtbaren Land werden, indem wir diesen guten Samen in uns eindringen lassen?