Ablehnung ist normal 

so richtig frei ist der, der nicht von der Anerkennung anderer lebt.
„Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen!“

Jes. 51, 7
Schmähen und verhöhnen ist menschliche Verachtung, die weh tut. Es kratzt an unserem Selbstwertgefühl. Umso nachvollziehbarer ist es, wenn Menschen sich ins rechte Licht setzen. Man ist dabei bereit, seine Persönlichkeit zu verbiegen, um keine Ablehnung zu erfahren. 
Gott sagt: Ablehnung ist normal. Wer mit mir zu tun hat, wird von den Leuten nicht verstanden. Rechnet mit Widerstand, stellt euch darauf ein, dass die Pfeile tief fliegen, dass Menschen sich über euch das Maul verreißen. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn sie über euch lästern und einen Bogen um euch machen. Wo wir im Namen Gottes unterwegs sind, werden uns viele nicht verstehen. Wo wir Christus bringen, treffen wir auf Gegnerschaft. Wir sind da nicht mehr everybodys darling. Wir treffen auf das grundsätzliche Problem, dass der Mensch gegen Gott steht und das gibt Zoff und Verachtung. Da hat es auch keinen Wert, das Evangelium kundenfreundlich weichzuspühlen, es bleibt Konfrontation.
Weil wir um Gottes Willen in diese Auseinandersetzung gestellt sind, steht er für uns gerade. Gerade dort wo uns Menschen verachten und verlassen, ist seine Wertschätzung um so fester. In seiner Zusage, will er unseren Selbstwert in sich definieren. Sein „fürchte dich nicht“ ist die Drachenhaut, gegen Angriffe. Wenn ihr mich habt, welcher Mensch kann euch da durchschütteln. Gott macht uns frei von alller Menschengefälligkeit. Wir sind völlig unabhängig vom Urteil anderer. An seiner Seite können wir frei entscheiden, ob uns die Verletzung trifft. Wir haben die stärktste Rückendeckung, an der alle Schmähungen, wie ein Wassertropfen auf dem heißen Boden verpuffen lässt. Ist Gott mit uns, wer mag gegen uns sein?
Wie können wir noch viel mehr Gelassenheit lernen, über den Dingen, die uns entsetzen wollen?