Gier betrügt sich selbst

uns selber überlassen sein, schafft Unruhe.

„Sie gieren alle, Klein und Groß, nach ungerechtem Gewinn, und Propheten und Priester gehen alle mit Lüge um und heilen den Schaden meines Volkes nur obenhin, indem sie sagen: „Friede! Friede!“, und ist doch nicht Friede.“
Jer. 6, 13 -14

Hier wird der tiefe Schaden des Menschen aufgegriffen. Die Gier und das nur für sich haben wollen. Menschen haben einen egozentrischen Selbsterhaltungstrieb. Dahinter steckt die Angst, zu kurz zu kommen. Es ist das Verlangen, die innere Unruhe zu stillen, um zu Sicherheit, Glück und Frieden zu gelangen. Mit aller Macht und allen Mittel, versucht jeder Antworten auf die Fragen des Lebens zu finden. Das wird hier auf alle Schichten übertragen. Egal in welchem Stand die Menschen sind, arm, reich, gebildet, mächtig oder ganz einfach. Der Mensch auf sich gestellt, besteht immer in der Gefahr sich und andere zu betrügen, sich sein eigenes Bild vom Leben vorzugaukeln. Selbst moderne Ideologien, die Propheten unserer Zeit, die z.B. mit Gender eine neue ethische Wahrheit verkünden wollen, stürzen Menschen ins Unglück und nicht in die gewünschte Freiheit.

Wenn Friede entstehen soll, wenn gerechte Wege in die Zukunft führen sollen, braucht der Mensch einen Erlöser. Rettung aus dem Selbsterlösungswahn, haben alle allein bei Gott. Friede entsteht dort, wo der Krieg gegen Gott eingestellt wird, und Menschen wieder auf schöpferischen Ordnungen und Strukturen zurückgreifen. Friede wächst dort, wo ein Mensch erkennt; den Frieden, nach dem ich mich sehne, kann ich selber gar nicht schaffen, der wird mir geschenkt. Ich brauche einen Christus, damit die Gier nach Leben, nicht über Leichen geht.

Richtig gierig können wir nur auf das Wort, auf Christus sein, weil der Schaden der Menschen, weder aus mir heraus, noch durch intelligente Vordenker behoben wird.

Wollen wir uns und niemand anderes etwas vormachen, als dass echter Friede, nur auf diese Weise geschieht.

Advertisements

Krisen in Anbetung verwandeln

Wort für Heute, 7. Jan.

Das Gotteslob ist nicht auszubremsen.

Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren.“
Ps. 86, 9

Was aus Gott kommt, wird immer auf ihn bezogen bleiben. Das Schaffen Gottes ist endlos. Es geschieht unter allem Widerstand gegen ihn. In seinen Heilsgedanken, lässt er sich von keiner menschlichen Entwicklung irritieren. Er hat nie aufgehört und wird nie aufhören, zu den Menschen zu kommen. Sein Menschen zugewandtes Sein lässt sich nicht stoppen. Mit Christus startet er zur weltweiten  Marktführerschaft seiner Barmherzigkeit. Nicht nur einige wenige sollen ihn erkennen, sondern alle. Gott denkt und schafft global und umfassend. Er ist ein Globalplayer wie Apple, nur dass es ihm nicht ums Geschäft geht, sondern um Erlösung.

Dieses Programm wirkt in die verworrene Struktur dieser Welt hinein. In den brutalsten Auseinandersetzungen, breitet  sich Neuwerden und Hoffnung aus. Auch die letzte verzeifelte Situation ist mit Heil bedacht. Es gibt nichts, was nicht, von dem sich ausbreitenden Christus erreicht werden würde. Es gibt keine aussichtlose Situation mehr. Es gibt keinen Platz, an dem sich nicht Gott erkennen lässt. Alle noch so bescheuerten Umstände, sind darauf angelegt, den schaffenden Gott zu erfahren, um zur Anbetung zu gelangen. Es gibt keine Ausnahme, wo nicht aus Unheil, die Verherrlichung Gottes entsteht. Diesem globalen Erneuerungsprozess ist die ganze Welt und jedes Schicksal ausgeliefert. Verwandelnde Kräfte werden die Menschen in Atem halten und über allem zum Gotteslob führen.

Warum sollte sich bei diesem Expansionskurs der Barmherzigkeit, nicht meine Krise zur Anbetung verwandeln?