Packungsbeilage zum Glück

Frömmigkeit ist der Entschluss, die Abhängigkeit von Gott als Glück zu bezeichnen. Hermann Bezzel
Achtet ernstlich darauf um eures Lebens willen, dass ihr den Herrn, euren Gott lieb habt.“

Jos. 23. 11



Wo der Mensch den Gott der Liebe liebt, entsteht eine win win Situation. Da entfaltet sich die stärkste Macht des Lebens in einem Geschöpf. Wo die Gottesliebe auf die Liebe des Menschen stößt, entsteht Gottesdienst. Da wird Alltag zum Fest. Dass Gott Liebe ist, ist die größte Aussage, die über dieser Erde steht. Über allem was lebt, hat Gott sein „Ja ich will“ gesprochen. Damit hat er alles Leben vollgetankt und in Bewegung gesetzt. Diese Liebe hält die Welt in Atem. Sie vernetzt die Menschheit mit Zuneigung. Darin liegt alle Genesung und Heilung. Wo sich der Mensch dieser Liebe entzieht, beginnt das Elend. Es ist der Ausstieg aus seinem eigenen Lebensraum. Leben ohne Liebe macht krank. 
Wo die Liebe zweier Menschen zerbricht, sind das körperliche Schmerzen. Da brechen oft Existenzen zusammen. Viel mehr noch, wenn die Liebe zu Gott verlöscht; da graben wir uns selbst das Wasser ab. Da fehlt dem Leben das aufbauende Ja. Es fehlt die Zuneigung, die antreibt und in Bewegung setzt. Ohne diese Liebe wird alles Dasein kraft- und saftlos. Da fehlt die Energie zum Leiden und Kämpfen. Ohne die Liebe verliert das Leben seinen Sinn.
Daher heute der Warnhinweis, wie auf einer Zigarettenschachtel: Achtet ernstlich darauf, ohne Liebe ist alles tödlich. Gott zu lieben ist die Fortsetzung der Liebe, die uns getroffen hat. Es ist der Hinweis, sich selbst etwas Gutes zu tun. Es ist eine Empfehlung für unsere seelisch, geistliche Gesundheit. Diese Packungsbeilage ist ein Betrag zu unserem Glück. Gott zu lieben ist das Fitnesskonzept Nr. 1. In der Liebe zu Christus, tut der Gute uns das Beste. In dieser innigen Liebe, reift der Glaubende in das göttliche Lebensprinzip, das anfängt Berge zu versetzen. 
Wo erkennen wir die Stoppschilder in unseren Tagen, die uns neu für diese Liebe heiß machen wollen? 

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Leben ohne Verfallsdatum

Einmal gezeitigt, ist für immer verewigt. Viktor Frankl

„Deine Toten werden leben.“

Jes. 26, 19
Zwischen Gott und dem Menschen ist in dem Begriff Tod ein himmelweiter Unterschied. Was für den Menschen das Ende ist, ist für Gott der Anfang. Wo den Menschen das Licht ausgeht, geht bei Gott das Licht an. Am Tod erkennt man dem Glauben und das Gottesbild des Menschen. Bei Gott gibt es keinen Anfang und Ende, es gibt nur Sein. Das ist ein ewiger Ist-Zustand. „Ich bin“. Alles was aus diesem Ich bin hervorgeht, ist geschaffen für die Ewigkeit. Was Gott ins Leben ruft, kennt keine Schrottpresse. Entstandene Lebensenergie lässt sich nie mehr vernichten. Was geschaffen ist, geht in die Geschichte ein. Leben im irdischen Zeitfenster ist ein Bruchteil, von dem was der Mensch ist. Der Mensch ist weit mehr als seine leibliche Hülle, die die Daseinsform der vergänglichen Welt ist. Daher ist der Tod kein Bruch, sondern der Übergang in ein weit größeres Leben. Mit der Auferstehung Christi offenbart Gott, dass es für das Leben kein Verfallsdatum gibt. 
Beim Blumenschmuck dekorieren auf dem Friedhof, tritt eine Trauernde an mich heran und sagt: Die Blumen sehen so schön aus, das würde meiner Mutter bestimmt gefallen, wenn sie es noch sehen könnte. Ich sagte ihr nur: Sie sieht es. – Dann großes Erstaunen und die Rückfrage: Glauben sie das wirklich? – Ich nickte und spürte, wie das bei der Tochter etwas auslöste. 
Der Glaube an das ewige Leben verändert unser gebrechliches, vergängliches Leben total. Da sind wir in allem Verfall getröstet. Wo die Toten leben werden, ist dem Endgültigen die Macht und der Schrecken genommen. Darin bekommt das Leben seinen Sinn, weil in unserem Leben Ewiges schaffen können. Durch den Glauben an Jesus Christus, bauen wir in unserem vergänglichen Miteinander an bleibenden Werten. Da lernen die Menschen wieder hoffen, wo es nichts zu hoffen gibt. Da kann uns das Sterben und alles Vergehen um uns herum keine Angst mehr machen, weil wir um die Lebenszusammenhänge wissen. Wir vertrösten uns nicht mit der Zukunft, die nach dem Tod beginnt, sondern wir bringen jetzt schon das Leben in alles Sterben.
Welchem Tod können wir heute zum Leben verhelfen? 

Geht’s uns gut?

wohlbefinden hängt mit dem zusammen, ob wir bei dem Gelernten bleiben.
„Wohl dem, der den Herrn fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten.“

Ps. 112, 1
Was tut Menschen gut? Jeder versucht darauf seine persönliche Antwort zu finden. Da wird für die Gesundheit ein Ernährungs- und Fitnessplan ausprobiert, für die Entspannung nach Stress vielleicht ein entspannendes Bad, ein gutes Buch oder schöne Musik. Da hat sich jeder seine Entspannungsmethoden entwickelt.
Das heutige Wort setzt bei Wohlbefinden viel tiefer an. Was dem Menschen gut tut, ist die Freude an Gottes Wort. Wohlbefinden hängt mit Gottes Ordnungen und Werten zusammen. Wo seine Gebote die Grundlage sind, bei der wir bleiben, regelt sich Grundsätzliches in einem Leben. Es ist gut und ist heilsam in Gottes Maßstäben zu bleiben. Experimente in dieser Richtung tun uns nicht gut. Das was Gott an Grundlagen geschenkt hat, trägt dazu bei, dass es uns gut geht. Wohlergehen ist die rundum Versorgung, bei der an alles gedacht ist. Die Freude am Wort ist die Garantie für das feste Stehen und für das entspannt bleiben in allen Spannungen. In den Geboten bleiben, ist das ständige aufgebaut werden in allen Vernichtungsschlägen des Lebens. Die Freude am Wort tut gut, wenn alles um uns mühsam un beschwerlich ist. Wo die Freude am Wort ist, sitzt immer ein anderer mit im Boot, der in den Stürmen für das Wohlergehen sorgt.
Welche Alternative hätten wir, die uns so grundlegend mit Gutem überschüttet?