Rose im Glück

Blumentipps

Darf ich vorstellen: Mein Name ist Rose.

Mit einem wahnsinnigen Duft mache ich Leute verrückt. Mit dem Hüftschwung meiner Blütenblätter fasziniere ich den stillen Beobachter. Feuriges Rot kündet von meiner Leidenschaft, mit der ich mich an das Leben verschwende. Meine Dornen zeigen, dass ich viel von Beziehung verstehe, um zu wissen, dass wir uns optimal zwischen Nähe und Distanz entwickeln.

Zum Blühen bin ich geboren und das mache ich einfach. Ich habe keine andere Aufgabe, als Schönheit zu zeigen und vielleicht im Herbst ein paar Hagebutten anzusetzen. Ich blühe, ob ich Aufmerksamkeit errege oder verachtet bleibe. Wenn ein Hagelkorn meine Blätter zerfetzt und meine Blüten auf dem Boden verstreut, spüre ich den Schmerz, habe jedoch nur einen Gedanken, wie setzte ich neue Knospen an. Nein, ich habe gar keine Zeit, dem Gewitter etwas nachzutragen, denn ich weiß um die Energie, die in mir steckt.

Rose sein ist meine Bestimmung. Ich werde bearbeitet von Gärtnern, Floristen und dem Unwetter, das über mich niedergeht. Meine Berufung ist mein Glück. Ich büße nichts ein, auch wenn das Leben an mir seine Spuren hinterlässt. Zu mir gehören unerträglich heiße Sommer, sowie eisige Winter, die mich erstarren lassen. Soll ich das Leben anklagen, wie unsanft es mit solch einem zarten Geschöpf wie mir umgeht? Werden die Tage heißer und das Wasser knapper, lasse ich einfach meine Wurzeln tiefer wachsen, bis sie wieder auf eine Quelle stoßen. Nimmt mir der Frost meinen jungen Triebe, dann habe ich nur den Wunsch, darauf nicht so empfindlich zu reagieren und härtere Äste zu bekommen. Das Verholzen macht mich immer stärker und widerstandsfähiger. Das scheinbare Unglück verwende ich dazu, um in meinem Glück zu wachsen und in dem zu bleiben was ich bin – Rose.

Hast du je eine unglückliche Rose gesehen?

Rose im Glück

Rose im Glück

Mensch, du scheinst so unglücklich zu sein?

Dann lass dir von einer Rose zurufen: Du bist zum Blühen geschaffen.

Du bist ein genialer Gedanke, eines großartigen Gartengestalters. Auch du sollst blühen. Von dir soll eine Faszinationskraft ausgehen. Menschen um dich herum sollen von deiner Ausstrahlung nur so dahinschmachten.

Du legst nicht nur deinen Garten an, du bist selbst ein Garten. Dein Dasein ist vollgepackt mit wachsen, duften und blühen. Es fehlt an nichts. Ihr habt alle ein geniales Starterpacket mitbekommen. Die ganze Schöpfung ist wie ein Selbstbedienungsladen aus dem du nur schöpfen brauchst. Da ist Reichtum für alle. Da sind optimale Voraussetzungen, um das Leben voll zu entfalten. Du bist randvoll mit Begabungen und Talenten. Welches Tier könnte solche Ideen und solch eine Schaffenskraft entwickeln, wie sie dir in die Wiege gelegt sind? Es liegt ein unvorstellbares Potential zum Blühen in dir. Von der Natur, vom Leben, von Gott geschenkt, dazu musst du überhaupt nichts beitragen.

Wir Rosen blühen einfach so dahin. Wir verschenken, was wir sind. Wir lächeln in die Welt. Aus uns fließt heraus, was in uns drin ist. Als Beschenkte werden zum Geschenk für andere. Blühen ist schenken, ist lächeln, ist sich verschwenden. Ein absolut aufregendes Lebenskonzept!

Wenn wir Rosen lächeln, kommt etwas in Bewegung. Da entgleisen Menschen die Gesichtszüge. Da entkrampft sich schlagartig eine bittere Mine. Lächeln bricht das Eis, da wird es einem warm ums Herz. Wir sind einzigartige Verwandlungskünstler. Keiner geht an uns vorbei und bleibt wie er ist.

Mensch, blühen ist kein Privileg für Rosen. Blühen ist ein genetischer Code, der in uns alle einprogrammiert ist. So wie wir Rosen nie an Charme verlieren, wenn wir durchs Gewitter gegangen sind, so sei du Mensch, wie ich Rose bin. Klage niemand an, der dir zugesetzt hat. Verwandle dein Unglück, und treibe so schnell wie möglich wieder aus. Blühe, um wahrer Mensch zu sein.

 

 

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Ständige Wiederbelebung

Es tut so gut, wenn der Schmerz nachlässt.
„Jeremia sprach: Mich jammert von Herzen, dass die Tochter meines Volkes so zerschlagen ist. Ist denn keine Salbe in Gilead, oder kein Arzt da?“

Jer. 8, 21,22
Es geht um Gottes Gesundheitssystem. Im Gegensatz zum unseren, ist hier an alle und an alles gedacht. Leben ist natürlicherweise von Abbau, Zerfall, verbraucht werden und dadurch von Krankheit gekennzeichnet. Wenn Gott keinen Regenerierungsmechanismus zum Aufbau und Selbstheilung eingerichtet hätte, würde keiner seine Kindheit überleben. Erneuerung garantiert die Existenz. Nicht nur körperliche Vollzüge brauchen Erneuerung, erst recht die Seelischen und Geistigen. Es jammert Gott, wenn die Erneuerung aussetzt und Krankheit folgt. Gott will im Vollsinn gesundes Leben, frische und erneuerte Herzen und Gedanken. Die Frage des Propheten nach dem Arzt, beantwortet er mit Christus. Mit Christus schafft Gott ein intaktes Gesundheitssystem, in allen Zerfall der Menschheit. Für jede Art von Verletzung gibt er die heilsame Salbe. Ihm geht es nicht in erster Linie um organische Wehwehchen, sondern um grundlegende Heilung, all dessen, was Menschen krank macht. Er heilt die gestörte Beziehung zu Gesundheit, die in Gott liegt. Er erneuert das gestörte Miteinander, was der Urgrund von Krankheit ist. Christus setzt die Reinigungs- und Erneuerungsprozesse in uns in Gang. Für diese Reformation ist er gekommen.
Da viele organische Störungen, psychisch, seelische Ursprünge haben, ist diese Art von Heilung etwas, was den ganzen Menschen ausmacht. Gerade diese Erneuerung brauchen wir ständig, um im Virenbefall unserer Zeit zu überleben. Hier wird das ganze Immunsystem aufgebaut und stabilisiert. Durch die Christus-Beziehung können wir die größten Lebensschläge überleben. Da wird dauerhaft etwas erneuert, was täglich frustet und zersetzt. Ohne diese Erneuerung wird das Leben lebensmüde. Reinigungsprozesse sind nötig, um wieder Hoffnung zu haben. Hier findet eine ständige Widerbelebung statt, die die Freude am Leben nicht versauern lässt. Dieser Arzt hat eine Vision von Gesundheit, die weit über all die Belastungen dieser Welt hinausgeht. Da bekommen selbst schwere Schmerzen ein neues Gesicht. Wo der Geist ständig erneuert wird, kann er gesund mit körperlichen Krankheiten umgehen.

 
 Liegt nicht in solch einer Erneuerung, die wohltuende Gesundheit unserer Tage?

Einladung zum Gut-gehen-lassen

Aus den Bergtouren kennen wir das, wie gut nach einem strammen Marsch das Quellwasser tut.
„Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser!“

Jes. 55, 1
Wohlan, ein herrliches fremdklingendes Wort. Man könnte es heute so ausdrücken; das Beste, was euch passieren kann. Was ist das Beste, das zu unserem Wohl beiträgt?
Gestern war Großkampftag der Floristen. Da wurden die Liebenden großflächig mit Blumen überschüttet. Ein Männertag im Blumenhaus mit ganz eigenem Flair. Es baut total auf, so vielen Menschen eine Freude zu machen, die dann Blumen mitnehmen, um damit wiederum Freude zu verschenken und einen lieben Menschen damit aufzubauen. Doch es fordert auf der andern Seite auch Kraft und eine Menge Ausdauer, diesem stundenlangen Ansturm standzuhalten ohne nebenbei etwas essen oder trinken zu können. Es gibt immer Zeiten, die uns auslaugen, bei denen wir auf dem Zahnfleisch daherkommen. Bei einer anstrengenden Bergtour kommen da ab und zu, die ausgehöhlten Baumstämme mit frischem Quellwasser, die dann total erfrischen.
Wie erfrischen wir die Durststrecken des Lebens? Wohlan, kommt zum Wasser. Ohne Umschweife, ohne große Programme gibt es eine Einladung. Ausgelaugt sein braucht Christus. So wie der Bergwanderer durch einen Schluck Quellwasser neue Energie bekommt, oder der Florist nach einer guten Nacht wieder neue Lebensgeister entwickelt hat, braucht die wunde Seele heilende Kräfte. Auch wenn die Menschen in dieser Hinsicht vieles ausprobieren, kommen sie für das wirkliche Wohl nicht an Christus vorbei. Durst und Wohlergehen sind grundlegend mit diesem Genesungsfaktor verknüpft. Das Beste, was uns passieren kann, liegt in der konstanten Erfrischung durch das Wort. In der Mahlgemeinschaft mit Christus regenerieren sich Lebensgrundlagen, an denen sich die Therapeuten die Zähne ausbeißen. Kommt, ist die herzliche Einladung zu unserer persönlichen Erfrischung in Durchhäng-Phasen.
Welches sind die Quellen, die doch nicht zu unserem Wohl beitragen, wie sie es versprechen? Wie gestalten wir unsere Tagesabläufe so, dass sie uns immer wieder an der wohlmachenden Quelle vorbeiführen?

Krisen sind heilsam

wer ist am Elend dieser Welt schuld?
„Du, unser Gott, bist gerecht bei allem, was über uns kommt; du hast die Treue bewahrt, wir aber haben uns schuldig gemacht.“

Neh. 9, 33
Das was über uns kommt, ist oft Grund zur Anklage. Schnell suchen wir Schuldige, die für unser Elend verantwortlich sind. Es sind die anderen, die uns das Leben schwer machen. Es ist Gott, der die Katastrophen zu lässt. Alles um uns herum wird in die Pflicht genommen und wir nehmen die Opferrolle ein. Bei dem was über uns kommt, sehen wir uns machtlos. Wir kommen uns als die vor, an denen Unrecht geschieht.
Heute wird uns eine ganz andere Blickrichtung aufgezeigt. In allem, was auf uns zukommt, ist Gott gerecht. Eine fast unglaubliche Tatsache. Die Ursache von Schuld lässt sich nicht in Gott finden. Warum lässt Gott das zu?, ist demnach die völlig falsche Frage. Elend ist oft der Spiegel menschlicher Fehlentwicklung. Und da hinein spricht Gott dennoch seine Treue. In den unguten Folgen unseres Tuns, will sich Gott verwirklichen. Gott will in dem was über uns kommt, dem Übel eine neue Richtung geben. Das was aus dem Ruder gelaufen ist, will Gott richten. Gerecht, ist das wieder auf den richtigen Weg bringen. Bei dem was über uns kommt, geht es nicht in erster Linie um eine Schuldfrage, sondern, dass Gott damit etwas zum Guten führen möchte. Gott bestraft uns nicht, sondern will die guten Werte seines Reiches wachsen lassen. Somit ist das was über uns kommt, eine heilsame Lebensschule, die uns Gott näher bringt und uns ausreifen lässt. Das was über uns kommt, dient nicht unserer Zerstörung, sondern unserer Auferbauung.
Eine starke Zusage, am Anfang eines neuen Jahres. Es wird viel über uns kommen, doch es dient dazu, Gottes Treue darin zu erfahren. Wir werden dabei nie die Ausgelieferten sein, sondern die von der Menschenfreundlichkeit Gottes Berührten, der uns unter Druck veredeln will.
Wollen wir nicht unsere Fragestellung verändern? Wozu lässt Gott das an mir zu? Was kann sich daraus zum Guten entwickeln?

Nichts zwingt in die Knie

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Versöhnen entspannt unser Dasein.

„Der Herr ist freundlich und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für. „
Ps. 100, 5

Gott auf Annährungskurs. Damit das zwischen Gott und den Menschen funktioniert, macht Gott alles. Initiative für ein Miteinander liegt immer bei dem Herrn. Der Mensch kann aus sich heraus gar nicht auf Gott zugehen und ihm begegnen. Das Himmlische, all das was Gott ist und umgibt, ist dem Irdischen verschlossen. Gott lässt sich überhaupt für einen Menschen erkennen, wenn er sich offenbart, wenn er auf ihn zu geht, wenn er sich zu erkennen gibt. Ansonsten ist Gott für den Menschen passé.

Doch Gott ist unablässig Kommend und Offenbarend. In absoluter Wertschätzung ist er den Menschen zugewandt. Er will als der Lebensschaffende Schöpfer ankommen, weil er weiß, dass Leben nur in ihm stattfindet. Erdendasein braucht das versöhnte Leben mit Gott. Das was unter der Programmierung des „Sterben müssens“ steht, braucht die eine Wahrheit des Christus. Sein ausgestreckter Arm durchbricht unseren Zerfall.

Für unsere täglichen Auseinandersetzungen mit dieser vergänglichen Welt, leben wir von seiner Freundlichkeit. Gnade nimmt uns den Druck aller Anklage. Gott hat alles geschaffen, um in unseren Schwierigkeiten ein befreites Leben zu führen. Mit Christus Versöhnte zerbrechen nicht unter den Lasten des Lebens, sondern sind aufgerichtet. Durch diese Freundlichkeit, kann uns nichts mehr in die Knie zwingen. Weil Gott sich offenbart, gibt es keinen Grund am Schicksal zu verzeifeln.

Wir stehen in der Wahrheit der Auferstehung, warum sollten wir nicht in diesem Bewusstsein mit allen Herausforderungen unseres Lebens umgehen?