Herzprüfung macht kraftvoll

Erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte.
Ps 86,11

Was ist das eine, das dich antreibt? Diese Frage stellte mir die Kommunikationsdesignerin, als es um das neue Marketing und den Web-Auftritt der Blumenmönche ging. Verrückterweise kam das nicht wie aus der Pistole geschossen, sondern brauchte Nachdenken. Und tatsächlich musste ich mir vergegenwärtigen, weshalb ich ins Kloster ging und zu was wir in der Tiefe angetreten sind. Die Tagesverpflichtungen rufen oft so laut, dass ich mir wieder bewusst werden musste und sogar in unsere Regel schaute, um diese Frage knackig beantworten zu können. Es ist erschreckend, wie wenig wir in unserem ganzen getrieben sein, mit dem verbunden sind, wer und was wir sind. Es war ein heilsames Aha-Erlebnis, zu entdecken, dass wir Menschen ihr Glück aufzeigen, das in ihnen wohnt.

Sind wir uns in jedem Moment sicher, wozu wir uns das alles antun, was wir tun? Oder hängt mein Herz daran, wie ich mein Geld verdiene, meiner Familie gebe, was sie braucht und meine Aufgaben ordentlich erledige? „Erhalte mein Herz bei dem einen,“ ist die tiefe Absicht der Selbstreflektion. Ich kenne die Tendenz, mich schnell von mannigfachen Herausforderungen bestimmen zu lassen. Ich bitte darum, in allem, was mich beschäftigt, bei meinem „Ich bin“ zu sein. Ich will in jedem Augenblick wissen wer ich in Gott bin. Ich will nie den heißen Draht zu meiner Quelle verlieren. Ich will in jeder Sekunde in Ehrfurcht vor meinem heiligen Auftrag in dieser Welt stehen. Ich öffne mich konstant, ein freier Kanal für des unendliche Gotteswirken zu sein, das durch mich fließen will.

Machst du z.B. jeden Abend eine kurze Reflektion über dem, wie dein Tag gelaufen ist? Wo war dein Herz? Durfte das leben, was du eigentlich bist? Wenn nicht, korrigierst du dann deine Absicht, für den nächsten Tag?

Welche kraftvolle Wirkung käme in dein Leben, wenn du dein Herz prüfen würdest?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Dem Glück steht nichts im Wege

Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen.

  1. Thess 5,9

Bist du glücklich? Bist du wirklich glücklich, mit allem, was in deinem Leben ist, wie es ist? Oder würdest du es nur liebend gerne sein, was jetzt aber unter diesen Umständen nicht möglich ist? Kommt dein Glück erst noch, wenn die ganzen Baustellen erledigt sind? Ist dein Glück auf später verlegt, auf den Urlaub, auf die Zeit, wenn die Arbeit überschaubarer und der Ärger weniger geworden ist? Musst du erst noch die vielen Altlasten abtragen, um dann glücklich sein zu können?

Auch wenn es jeden Tag genügend Situationen gibt, die uns auf die Palme bringen können, weil immer etwas aus dem Ruder läuft, ist es dem Leben fremd unglücklich zu sein. Du bist bestimmt glückselig zu sein. Jesus hat das in den Seligpreisungen aufgemalt, die wie von einem fremden Stern klingen. Manch einer sagte, man könne mit den Seligpreisungen nicht die Welt regieren. Warum nicht? Jesus sagt: das geht! Du kannst im Chaos glücklich sein. Du kannst glücklich sein, auch wenn dein Haus von heißer Lava aufgefressen wird. Glück ist unabhängig von Wetterkapriolen und Menschen, die mit Säbelrasseln Frieden schaffen wollen. Glück liegt nicht da draußen. Glück liegt in dir, wo du Hunger und Durst hast, ein Gottesereignis zu sein. Seligkeit ist, wenn dich das radikale, schöpferische Leben packt, das allen Zorn mit Liebe infizieren will. Glück beginnt, wo ich meinen Groll loslasse, dass sich an mir Größeres verwirklicht, als ich bin.

Was würde es mit dir machen, wenn dein Zorn, nicht ein Problem im Außen, sondern in dir anzeigen würde? Könnte dann dein Zorn vielleicht zum Schlüssel für dein Glück werden? Will dein Zorn der Weg zu dir sein?

Welche Aufregung heute, will mir den Weg zu meiner Seligkeit bahnen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Du sollst frei sein

Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünden nimmermehr gedenken.
Jer 31,34

In einer klösterlichen Gemeinschaft zu leben ist hoch spannend. Da gibt es Individuen mit ihren Eigenheiten und jede Menge Schatten. Ein Bruder, der sich nicht richtig gesehen fühlt, kann mit dem Bedürfnis, wahrgenommen und anerkannt zu werden, eine Gemeinschaft mit einem egozentrischen Machtkampf in Schach halten. Konfrontativ macht er auf sich aufmerksam, und wird so zur Person, die von allen wahrgenommen wird, wenn auch auf negative Art. Auf die Dauer stehen sich nur noch verwundete Seelen gegenüber, die sich nicht mehr unbefangen begegnen können.

An der Stelle kommen wir leicht an den Punkt, das Handtuch zu werfen und zu sagen, solch ein Miteinander hat langfristig keinen Wert. Da muss eine Trennung her. Das kann auch durchaus für die Entspannung auf beiden Seiten sorgen, um sich nicht gegenseitig wertvolle Energie zu rauben. Jedoch der Königsweg des Lebens kennt kein Ausgrenzen. Gott geht den schweren Weg und integriert die Schatten. Er hält fest, weil es auf Schöpfungsebene kein getrennt sein gibt. Alles ist mit allen verbunden und alles ist der eine Gott. Er hat dem Leben das genialste Rezept gegen Trennung mitgegeben; – Vergeben. Wenn er nimmermehr an Trennung denkt, dann tritt er keinen Schritt hinter die Linie des jetzigen Moments. Er akzeptiert Missetat, sieht sie als das was sie ist, – trennend, verletzend und legt sie hinter sich, – vergeben. Ein befreiender Leidensweg, der einen Neuanfang schafft. Hier beginne ich neu und krame nicht mehr im Alten.

Was wäre, wenn du das Trennende klar benennst, jedoch die Liebe so stark ist, dass sie die Hand reicht, als wär nie etwas gewesen? Könnten da nicht unter einem schweren Weg zwei verwundete Seelen reifen & heilen?

An was halte ich fest, das jetzt vergeben werden will und mich befreien?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Was, wenn du dich fallen lassen würdest?

Sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. Aber wenn die Not über sie kommt, sprechen sie: „Auf und hilf uns.“
Jer 2,27

„Der Schwabe wird mit vierzig gescheit.“ Landläufig wird damit ein Umbruch beschrieben, der oft in der Mitte des Lebens stattfindet. Bis dahin stand Beruf, Familie, Karriere im Vordergrund, bei dem es um das Selbermachen ging. Ein jeder kostete aus, was in ihm drin steckt, um irgendwann festzustellen, auch wenn ich alles erreicht habe, bleibt etwas unerfüllt. Da kommt die Midlifecrisis und die Suche nach dem Sinn. Es stehen die Fragen auf: Wer bin ich denn? Wozu bin ich überhaupt hier? Es regt sich das Ahnen für eine größere Bestimmung, die sich durch mich verwirklichen will. Ein natürlicher Reifeprozess in die Transformation.

In der Tiefe möchte unser ganzes Leben dieser Verwandlungsprozess sein. Es möchte einen umfassenden Blick auf das Thema Selbstverwirklichung legen. Nicht mein Ich mit seinen Wünschen verwirklicht sich, sondern mein Selbst, das in einem viel größeren Zusammenhang steht. Bisher habe ich dem Leben den Rücken zugedreht und vorzüglich auf das meine geschaut, doch wenn ich mich umdrehe, schaue ich Gott ins Gesicht. Ich stehe Auge in Auge mit dem Allmächtigen und erkenne, dass sich Allmacht in meinem Leben verwirklichen will. Mein Selbst ist die Basis für Gottesoffenbarung. Selbstverwirklichung ist dann, wenn sich das Heiligste an mir zeigt. Oft brauchen wir dazu eine fette Krise, um das zu realisieren.

Was wäre, wenn du jede Not als Einladung des Lebens verstehen würdest, die dir diesen Blick ins Angesicht Gottes schenken will? Bekäme da nicht jede Krise einen tiefen Sinn? Könnte da nicht ein Vertrauen einsetzen, das nirgends mehr ankommen muss, weil es angekommen ist?

Auf was möchte ich schauen, um mich kindlich fallen lassen zu können?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Fühle das Wohlwollen

Der Herr sprach: Dich jammert der Rizinus, um den du dich nicht gemüht hast, hast ihn auch nicht aufgezogen, der in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb, und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt?
Jona 4,10-11

Jona kennen wir mehr aus der Story mit dem fetten Fisch. Zuerst hatte er die Hosen voll und drückte sich vor der Aufgabe, eine ganze Stadt von ihrem Irrtum zu befreien, damit sie nicht in ihr Unglück rennen. Drei Tage im Fischbauch, war der Nachhilfeunterricht es doch zu tun. Jedoch traute er der Wirkung seiner Worte nicht und beobachtete am Stadtrand, in der heißen Sonne, ob da nicht doch noch Pech und Schwefel vom Himmel fällt. Er wartete auf den großen Actionfilm, wie Gott das Böse fertig macht. Aber nichts kam. Was kam, war das Geschoß einer Rizinusstaude, die über Nacht wuchs und ihm Schatten gab. Als die wieder zusammenschlappte, war der Jammer groß und es kam diese ernüchternde Frage.

Kann es sein, dass wir ein Problem damit haben, wenn uns das Leben wohlgesonnen begegnet? Was macht das mit unserem Verständnis von Gerechtigkeit, wenn wir bei Unrecht einen gnädigen Gott erleben? Wir haben unsere Vorstellung von Gut und Böse, wie wir es gelernt haben. Was aber, wenn Gott ganz anders darüber denkt? Ninive zeigt uns keinen Gott mit Dreschflegel, der alles kurz und klein schlägt, sondern ein Herz voller Erbarmen. Statt Feuer, fallen Muttergefühle vom Himmel. Nichts von der Absicht, die Menschheit in Sack und Asche zu legen. Über allem Leben liegt der Schleier von Wohlwollen. Mutterliebe hebt aus dem Staub. Was wäre, wenn das, was wir als Strafe oder Unglück betrachten, Hände voller Zuneigung wären, die das Beste für uns im Auge haben?

Wie würdest du auf Unglück schauen, wenn es gar keinen strafenden Gott gäbe, sondern alles was passiert, unter offenen Liebesarmen geschieht?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich an diesem Sonntag!

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In dir schlägt ein viel größeres Herz

Ein fröhliches Herz macht ein fröhliches Angesicht; aber wenn das Herz bekümmert ist, entfällt auch der Mut.
Spr 15,13

Wie innen so außen, heißt ein geflügeltes Wort. Es gibt Zusammenhänge zwischen den Papier- und Aktenstapeln auf meinem Schreibtisch und den Bergen von Gedanken, die sich in meinem Kopf aufgetürmt haben. Die Unordnung in einem Raum, spricht für eine Unruhe im Geist. Die Augen sind der Spiegel der Seele, heißt es. Ich kann oft an den Augen eines Profilfotos auf Facebook erkennen, was sich dahinter für ein Mensch verbirgt. An der Körpersprache können wir ablesen, wenn jemand einen Raum betritt, in welcher Stimmung er ist, ohne dass ein Wort gesagt wird. Der Körper spricht die innere, oft erschreckende, Wahrheit aus.

Eine belebte Fußgängerzone offenbart uns, wie viele bekümmerte und mutlose Herzen sich darauf bewegen. Sie sind gut gekleidet, wohl ernährt, mit Smartphone ausgestattet und doch unglücklich. Zeichen dafür, dass Glück nicht im Außen liegt. Die Sprüche verraten den Schlüssel zum Glück. Es liegt in dir. Ein fröhliches Herz, löst eine Charmeoffensive aus. Das Zentrum deines Wollens und Fühlens ist ein Funken Sprüher. In dir brodelt ein Feuerwerk. Das fröhliche Herz ist keine Stimmungskanone, die über alles Üble hinweggeht; es ist ein Herz, das bei sich angekommen ist. Dabei geht es nicht um unsere Pumpe, sondern um das Herz Gottes, das in jedem von uns schlägt. Fröhlich ist das Herz, das sein eins sein mit Gott und allem Leben erkennt. Ein fröhliches Herz spiegelt Gottes Angesicht wider.

Für dein Glück ist nicht wichtig, ob sich all deine Wünsche erfüllen, sondern wie du bei dir ankommst. Dein Kummer und deine Mutlosigkeit, wollen dich in dein inneres Geheimnis einladen. Entdecke den heiligen Moment, bei dem Gottes Herz zu deinem Herz wird.

Wo ist mein Herz gerade unterwegs, das mein Angesicht zum Leuchten bringen will?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Du erntest was du säst

Ich will sie sammeln von den Enden der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter, dass sie als große Gemeinde wieder hierher kommen sollen.
Jer 31,8

Hinter allem was geschieht, steht eine Absicht. Es ist die Saat, die ich ausstreue. Das was ich säe, das werde ich ernten. Wenn ich die Ernte, also das Ergebnis anschaue, von dem was ich bin und habe, kann ich Absicht erkennen, mit der ich ausgesät habe. Wenn ich beim Frühstück auf einen Impfgegner treffe und es über dieses Reizthema zum Gespräch kommt, kann ich am Streit, der entstehen will, die Absicht erkennen. Sollten auf einmal die Fetzen fliegen und die Tische beben, war die Absicht Streiten. Wenn ich jedoch die Absicht habe, im Frieden zu bleiben, und erkenne, dass unter den aufschlagenden Wellen der tiefe gemeinsame Ozean ist, der wir sind, kann ich in Ruhe die gegensätzliche Meinung wahrnehmen.

Das ganze Leben ist eine einzige umwerfende Absicht. Es will feiern und heilen. Jeder Sonnenaufgang am Morgen, ist die Einladung zu einem Fest. Wenn der neue Tag sich erhebt, streut das Leben seinen Samen in einen jungfräulichen Boden. Es hat die tiefe Absicht, alles auszuwerfen und alles zu empfangen. Wenn Gott weltweit Schwache und Benachteiligte sammelt, ist das die atemberaubendste Einladung zum Leben. Jeder Moment ist prallgefüllt mit einem Samen, der von jetzt auf nachher aus einem kargen Boden, edelste Früchte wachsen lassen kann. Leben wartet jede Sekunde darauf, dass es austreiben, feiern und heil werden darf. Jesus lädt überschwänglich dazu ein: Kommt, denn es ist schon bereit!

Du hast diese Einladung. Dieses Fest des Leben kommt nicht später einmal, es ist jetzt. Jeder Augenblick bebt mit der Absicht, dein Chaos in Festfreude zu verwandeln. Diese Saat ist dir täglich neu in deine Hände gelegt.

Was müsste ich säen, um das zu ernten, was ich gerne haben möchte?

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Die Vorwürfe sind weg

Wenn du, Herr, Sünden anrechnen willst – Herr, wer wird bestehen?
Ps 103,3

Wer kennt nicht die Situation, bei der wir im Nachhinein sagen, hätte ich doch…! Hätte ich mich doch nicht zurückgezogen, als es darum ging, dem andern einen wertvollen Dienst zu tun. Hätte ich doch meinen Mund aufgemacht, als der abwesende Mitarbeiter, in Stücke gerissen wurde. Hätte ich nicht so schlechte Gedanken, würde es mir besser gehen. Ich klage mich an und mache mich fertig. Ständig ist dieses mulmige Gefühl, nicht gut genug zu sein. Wir fühlen uns schuldig und sehen uns schon in der Hölle schmoren. Ja, der liebe Gott muss mir ordentlich gnädig sein, um mir überhaupt in die Augen sehen zu können.

Wie oft quälen sich Menschen ein Leben lang mit dieser Last. Doch bei Gott gibt es das Thema Schuld nicht. Welchen Vorwurf sollte der machen, der in jedem Atemzug, den Geist des Lebens durch mich wehen lässt und Ja, ich will dich, sagt. Über dem Leben steht nicht Bedrohen und Verdammen, sondern pure Energie, die in jedem Moment aufatmen lässt. Die heutige Frage führt in die totale Befreiung. Wenn du Sünden anrechnen würdest, wer sollte da überleben? Gott rechnet nicht an. Die Rechnung habe ich in meinem Kopf aufgemacht. Sobald ich an Schuld denke, verlasse ich die Gegenwart und muss in die Vergangenheit. Wenn Gott Gegenwart ist, wenn Gegenwart Ewigkeit ist, dann lebe ich im Hier und Jetzt in totaler Erlösung. Diesen Weg zeigte Christus auf.

Du bist eingeladen, den ganzen Druck aus deinem Leben zu entlassen. Du brauchst dir kein schlechtes Gewissen machen, weil das Leben keine Vorwürfe kennt. Mache dir bewusst, wie unschuldig du vor Gott bist. Atme tief auf und genieße diese Befreiung, die unbelastet leben will.

Was darf aufblühen, wenn keiner da ist, der dir etwas anrechnet?

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Bade in Gnade

Der Herr hat mich gesandt, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn und einen Tag der Rache unseres Gottes.
Jes 62,1.2

Wir meinen oft, das Leben sei ungerecht. Da entschließe ich mich für eine Ausbildung, um noch besser den Menschen dienen zu können. Ich möchte mir und anderen etwas Gutes tun und denke, jawohl, jetzt wird es Stück um Stück bergauf gehen. Alles wird dann besser und schöner. Plötzlich beginnt in mir ein Dehnungsprozess, der meinem Geist neue Einsichten schenkt, mich jedoch mehr und mehr vom bisher Gedachten und Erlebten entfernt. Auweia, auf einmal versteht mich meine Umgebung nicht mehr, weil ich mich verändere, neue Sichtweisen entwickle und einfach nicht mehr die/der Alte bin. Mein ganzes System kommt unter Spannung, und die Stimme in mir flüstert: War das richtig, diese Entwicklung anzustreben?

Veränderungen im Innen und Außen stürzen uns leicht in die Krise. Wir denken, wir sind bei Gott in Ungnade gefallen und meinen mit Corona sei Gericht und Strafe über uns hereingebrochen. Doch ganz im Gegenteil, das Leben steht auf „Pro“. Auf allem was geschieht, liegt das gnädige Jahr des Herrn. Wo der Tag der Rache ansteht, kommt ein Engel zu Maria und sagt: Fürchte dich nicht! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Die Rache, die wir empfinden ist bei Gott kein Würgegriff, sondern seine Leidenschaft für Gerechtigkeit. In allem fiebert das wahre Leben darauf, unser Herz dafür zu öffnen, dass wir in jedem Moment in Gnade baden. Fürchte dich nicht, holt uns auf den Boden von dem, was gerade angsterregend ist, und sagt, es ist Liebe. Über allem steht: „Ich führe es herrlich hinaus.“

Spüre an diesem Michaelistag den Engel, der dich ermutigt. Gerade da, wo du dich verlassen und herausgefordert fühlst, nimmt dich das Leben an die Hand und will mit dir den nächsten, entscheidenden Schritt gehen.

Wenn so viel Gnade da ist, welchen mutigen Schritt könntest du heute gehen?

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Wie du dich aus Staub erhebst

Gott spricht: Im Schweiß deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück.

  1. Mose 3,19

Meist nehmen wir uns als die siebzig bis achtzig Kilogramm Haut und Knochen wahr, die es einigermaßen über die Runden zu bringen gilt. Wenn wir auf dem Friedhof den Erde Duft riechen, wird schnell alles sinnlos. Da spürt der einst erfolgreiche Arzt, am Grab seiner Frau, seine Einsamkeit, beim Blumen gießen. Staub zu sein, fühlt sich nicht wirklich frisch an. Ein Leben lang bis zum Umfallen zu schuften, treibt eher in den Wahnsinn. Beim darüber nachdenken, kommt uns das alles hier wie eine Nullnummer vor. Wo wir uns jedoch „bewusst“ werden, wer wir wirklich sind, geht über dem Staub ein unendlicher Horizont auf.

Staub wird zu Staub. Alles was der Mensch erschafft, ist für die Tonne. Welch eine krasse Tatsache. Alles kommt und geht. Das, wonach wir Tag für Tag streben ist wie heiße Luft, – puff, weg. Jede sichtbare Form des Lebens löst sich wieder auf. Um die eigentliche Tiefe des Lebens zu erfassen, gilt es die Welt der Formen, dessen was wir sehen und anfassen können, zu verlassen. Jesus hat seinen Blick aus der Welt der Formen erhoben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht. Damit ist Leben nicht auf Staub reduziert, sondern von ewigem Geist belebt. Um zu leben, schöpfen wir nicht aus dem was uns umgibt und was wir erschaffen, sondern öffnen uns dem unendlich fließenden Lebensstrom. Leben ist nicht Machen, sondern Empfangen. Lebendigkeit und Frische kommt aus dem sich fallen lassen und hingeben in das Unvergängliche.

Das Vertrauen in dieses ewige Gesetz löst dich von dem ermüdenden Kampf um die Materie. Du lebst als ein Befreiter, dem nichts genommen werden kann, weil du aus einer unversiegbaren Quelle schöpfst.

Wenn die Sorge um das Alltägliche zurückginge, was dürfte dann aufleben?

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