Du bist die Ode ewiger Freude

Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verkündigen.
Ps 118,17

Du wirst jeden Tag geboren, wenn du erwachst. Und du stirbst einen kleinen Tod, wenn du einschläfst. Jeden Tag sterben 70 Milliarden Zellen in unserem Körper und werden durch neue ersetzt. Alle sieben bis zehn Jahre hat unser Körper den Großteil seiner Zellen erneuert. Lebendig sein und sterben, gleichzeitig, ist kein Widerspruch. Jedoch leben wir in einer Kultur, die den Tod fürchtet und verdrängt. Den Tod sehen wir im Kontrast zum Leben. Doch wieviel mehr könnte die Besinnung auf ein irdisches Ende unserem Leben Sinn verleihen? Denn eines ist sicher, keiner wird diesen Planeten lebend verlassen. Hinter den meisten Ängsten unseres Leben, steht letztendlich diese eine Angst vor dem Tod.

Ich werde nicht sterben, sondern leben, wirft einen Blick hinter die Kulissen unserer natürlichen Wahrnehmung. Leben an sich ist unsterblich. Stell dir vor, dir wird dein Haus genommen, dein Geschäft macht bankrott, dein Partner stirbt, was geschieht da mit dir, – du lebst. Selbst wenn du Arme und Beine verlierst und eine schwere Krankheit bekommst, du bist immer noch. Je mehr dir auch im Äußeren genommen wird, ist da immer noch etwas, was da sagt: Ich bin. Deine eigentliche Essenz ist einfach nur zu sein. Es ist dieses unzertrennliche mit dem ICH-BIN-GOTT. Dein reines Sein ist ewig. In dir lebt der Christus-Geist, der sich in allem Schmerz offenbart. Dein Leben ist, egal in welcher Form es sich darstellt, eine einzige Gottesoffenbarung. Im Vergänglichen manifestiert sich Ewiges.

Sei dir bewusst, du bist ein unsterbliches Ereignis. Durch dich will viel Größeres in die Welt kommen, als das, wie du dich gewöhnlich wahrnimmst. Sei was du bist, – ewiges Ich bin. Das revolutioniert alles.

Wie darf dieses Bewusstsein, deine Ode ewiger Freude sein?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Wertschätze deine Gegner

Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, entrüste dich nicht, dass du nicht Unrecht tust.
Ps 37,8

Wahlkampf oder Impfen sind herrliche Spielfelder auf denen sich die friedlichsten Seelen, bis zur Unkenntlichkeit zerfetzen können. Messerscharf stechen plausible Argumente sich gegenseitig ins Gemüt. Ein jeder fühlt sich im Recht, das er vehement verteidigt. Schlagartig brennt die Hütte eines menschlichen Miteinanders lichterloh. Dabei ist die Wahrheit, die jede Seite vertritt, aus wissenschaftlicher Sicht, eine jeweilige Wahrnehmung der Wirklichkeit von 0,002%. Von elf Millionen Bits/Informationen, die pro Sekunde auf uns einströmen, kann das Unterbewusstsein 200 Bits und unser Wach-Bewusstsein lediglich 7 Bits verarbeiten. Auf diesem dünnen Eis steht unser Rechthaben.

Nicht umsonst, gilt es bei so viel Unwissen ordentlich den Dampf abzulassen. Unser Wort sagt ernüchternd: Wer recht haben will, tut Unrecht. Urteilen ist das Übel von Streit. Unter dem Himmel gibt es so viele Sichtweisen, die kein Mensch erfassen kann. Leben ist so komplex und vernetzt, dass ein menschlicher Geist überfordert wäre, wenn er das verarbeiten müsste. Wo wir vor der Unfassbarkeit der göttlichen Vielfalt stehen, kann unser Unwissen nur in ehrfürchtiges Staunen übergehen. Ich lasse das, was ich nicht verstehe stehen. Ich sehe es als eine andere Möglichkeit als meine. Ich nehme mein anders denken zurück. Meine Entrüstung, ist mein Urteil, das nicht akzeptiert, dass mein unliebsames Gegenüber genauso wie ich unter dem Ja Gottes steht.

Stell dir vor, wie nahe wir dem Frieden in der Welt kämen, wenn die Mächtigen dieser Erde, nicht um ihr Recht, um ihre Ideologie kämpften, sondern anderen Staaten ihre Daseinsberechtigung zugestehen würden.

Wo könnte ich mit Wertschätzung, Aggression in Frieden verwandeln?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich an diesem Sonntag!

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Zeig‘ dich, alle warten darauf

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

  1. Mose 6,25

Aus meiner Teenie-Zeit, klingt mir immer noch die Star-Ankündigung aus Illia Richters Musik-Show in den Ohren: „Und hier ist er nun, der absolute Hauptgewinner des 1. Preises – heute bei uns in der Disco – Licht auuusss! Wooommm – Spot aaaan!!!“ Die Großen kommen ins Rampenlicht und werden gefeiert. Die „Kleinen“ verehren sie und träumen insgeheim, auch einmal von vielen gesehen zu werden. Irgendwo liegt in einem jedem von uns der tiefe Wunsch bedeutend zu sein. Da ist so ein Ahnen in uns, nicht einfach als Nullnummer über diese Erde zu gehen. Jeder spürt, wie gut es tut, für etwas anerkannt zu werden und bleibt dann doch bedeutungslos.

Heute geht über dir der Spot an. Heute stehst du im Flutlicht. Heute strahlt alles hell, weil du die Bühne betrittst. Du erhebst dich von deiner Matratze, setzt deinen Fuß auf den Boden und über dir leuchtet Gottes Angesicht. Du nimmst deinen ersten tiefen Atemzug und stehst in einem gleisenden Lichtkegel. Gott macht dich für das Leben sichtbar. Er hat es genau auf dich abgesehen. Du bist in seinem Fokus. Du sollst von der ganzen Welt gesehen werden. Dieses Leuchten stellt heraus, wie wichtig du für alles Leben bist. Es ist nicht egal, ob du liegen bleibst oder aufstehst, es ist absolut bedeutungsvoll, dich in deinem Licht, in deinem gesehen sein zu erkennen. Du hast vor dem Allerhöchsten die Gnade gefunden eine Auserwählte und ein Auserwählter zu sein. Da ist einer, der an deine Unschuld glaubt und es aller Welt zeigen will.

Höre auf, dich klein zu reden, wo Gott dich groß sieht. Nimm diese Gnade an, ein Licht für jeden zu sein, dem du heute begegnest. Richte dich auf und sei dir bewusst, der Abglanz ewiger Herrlichkeit zu sein.

Welche scheue Zurückhaltung, möchte ich ab jetzt in dieses Licht stellen?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott lasse sein Angesicht über dir leuchten.

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Du vibrierst vor Herrlichkeit

Lobet den Herrn, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den Herrn, meine Seele!
Ps 103,22

Stell dir vor, du stehst vor dem Spiegel deiner Schrankwand und schaust dich als die Person an, die du bist. Was siehst du? Was geschieht mit dir bei diesem Anblick? Siehst du einen Körper, der dir mehr oder weniger gefällt? Siehst du die Fehler dieses Menschen, die dich beim Anschauen anklagen? Kannst du dir selbst in Frieden in die Augen schauen, oder drehst du dich unzufrieden weg? Siehst du die Seele, die alle scheinbaren Unzulänglichkeiten überstrahlt? Wenn du deinem Anblick stand hälst und dich nicht von Äußerlichkeiten ablenken lässt, geschieht etwas Heiliges. Dich durchzuckt ein heiliger Schauer, der dich auf die Knie zwingt, weil du erkennst, dass sich in diesem Körper, etwas viel Größeres ereignen will. Mir wurde heiß und kalt, als ich das erlebte.

Große Meister sagen: Unser Leben gehört uns nicht. Das was wir als unser Leben betrachten ist lediglich die irdische Form, um die wir uns drehen. Wo wir uns jedoch als Gefäß oder Werkzeug von etwas wahrnehmen, das uns weit übersteigt, geschieht das Unvorstellbare. Lobe den Herrn, meine Seele, ist meine Erlaubnis, das Allerheiligste an mir zuzulassen. Hier stehe ich fröstelnd vor dem Spiegel und werde von dem Licht geblendet, das sich aus diesem meinem Körper ausbreiten will. Da erkenne ich mein Sein, als ein Manifest allumfassender Schöpfung. Erstaunt nehme ich wahr, wie meine sterbliche Hülle der Ort ist, bei dem Ewiges diese Welt betritt. Lob meines Lebens ist, dass sich an mir und allem was ist, Gott verherrlicht.

Du bist ein Gottesereignis. Wie fühlen sich da die Probleme an, die du mit dir selbst hast? Wo du gehst und stehst, wo die feierst und arbeitest, will sich an dir und durch dich, Licht, Liebe und Frieden überall ausbreiten.

Wo könnte ich mich zurücknehmen, um radikal dieses herrliches Lob zu sein?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich!

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Empfange dein Glück

Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
Ps 36,7

Wenn du heute Morgen aufgewacht bist, ist das ein grandioses Wunder. In jeder Sekunde passieren auf dieser Erde unendliche Wunder. Zig Blumen blühen auf. Ein winziger Tautropfen spielt am Grashalm. Nebelschwaden ziehen in einem Zauber, durch das vom Morgenlicht strahlende Tal. Feiner Regen streift deinen Wangen entlang. Deine Katze schnurrt dir genüsslich um die Füße. Ein Kind hüpft lustvoll in eine Pfütze. Du hast einen lieben Menschen am Telefon, dessen Worte wie ein warmer Schauer durch deinen Körper streifen. Musik schwebt durch die Luft, die schlagartig einen Freudeschwall in auslöst und dein Tanzbein zum Schwingen bringen will. Das, was dieser Moment an Schätzen in sich birgt, kommt so nie wieder.

Kannst du dir vorstellen, dass das Leben alle Register zieht, nur um dich glücklich zu machen? Was, wenn alles was geschieht, das genialste Verwöhnprogramm der Liebe zu deinem Leben ist? Wie würde dein heutiger Tag aussehen, wenn er der Resonanzraum dieses unendlichen Wohlwollens wäre, das in jeder Sekunde dir zufallen soll? Das ganze Leben will dich mit Haut und Haaren. Jeder Augenblick ist ein Glücksmoment, der dich als Wunder enthüllt. Herr, du hilfst Menschen und Tieren, ist Johann Sebastian Bach an der Orgel. Das ist pure Sinfonie. Da vibriert die ganze Schöpfung. Wir sehen die Vögel am Himmel, die nicht säen, ernten oder sich Vorräte anhäufen und doch reichlich versorgt sind. Jeder Moment will uns voll Dankbarkeit das Herz aufreißen. Der Atem, der in dich einströmt ist der Lebenshauch, der dich unablässig zum Vertrauen einlädt.

Bleibe viel öfter im jetzigen Moment stehen und sauge das Wunder auf, das dich beglücken will. Staune viel mehr über das Wunder, das du selbst bist. Juble über die Schönheit, die dich überall zart berühren will.

Was, wenn du heute wählen würdest, dankbar zurückzulieben?

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Niemand kann dich aufhalten

Du wirst ferne sein von Bedrückung, denn du brauchst dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er soll dir nicht nahen.
Jes 54,14

Heutzutage sprechen wir viel von Blockaden, die uns hindern ein gewisses Ziel zu erreichen. Im Innen oder Außen ist da ein Hindernis, das meinem unbeschwerten Vorangehen im Wege steht. Inzwischen gibt es jede Menge Blockaden-Löser im medizinischen und therapeutischen Bereich. Angebote wie: „Löse deine zwölf Blockaden auf, die zwischen dir und deinem Glück stehen,“ haben Hochkonjunktur. Sie suggerieren uns, da sitzt irgendwo ein Hammer, der unser glücklich sein verhindert. Wir kennen ja unsere Schreckmomente, die uns immer dann zusammenzucken lassen, wenn das Leben mit uns einen Schritt weitergehen will.

Die Natur schaut uns mit großen Augen an und fragt: Was hast du für ein Problem? So etwas wie ein Hindernis, das mir das Leben versaut, kenne ich nicht. Ich der Bach fließe ungehindert ins Meer. Liegt mir ein Stein im Weg, umspüle ich ihn, als wäre nichts gewesen. Oder ich süßes kleines Hornveilchen liege unter der Schneedecke. Habe ich mir jemals Gedanken gemacht unter Schnee begraben zu sein? Ich kenne kein erdrückt werden von Lasten, sondern erhebe mich, sobald mich die Strahlen der Sonne berühren. – Du bist ferne von Bedrückung macht uns bewusst; im Leben gibt es keine Blockaden. Leben ist unaufhaltbar fließende Gottesliebe. Leben ereignet sich in den bestehenden Umständen. Egal was ist; Leben ist unerschrockene Bewegung, die in Widerständen weitergeht.

Solange du bist, brauchst du vor nichts zurückschrecken. Das Problem ist nicht die Blockade, sondern deine negative Einstellung zu ihr. Erforsche, was dich an dem Brocken vor dir stört. Löse dich von deinem Urteil über das Problem und öffne dich dem, was in dir leben will.

Welcher Druck wäre weg, wenn ich einfach weiterfließen würde?

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Spring ins kalte Wasser

Luk. 17, 5-6

In meinem Urlaub war ich 14 Tage im Kloster Helfta, um unter anderem an einem viertägigen Stille Seminar teilzunehmen. Das Frühstück gab es an einem reichhaltigen Buffet im angrenzenden Hotel. In den letzten Tagen meines Aufenthaltes gesellte sich eine fremdländische Gesellschaft an den Nachbartisch, die mich immer freundlich begrüßte. Von den Schwestern des Klosters erfuhr ich, dass am diesem Samstag eine deutsch/spanische Hochzeit in der Kirche stattfindet. Neugierig wie ich bin, wollte ich als Zaungast dabei sein, und erlebte dabei die freundlichen Leute vom Frühstück. Vor der Trauung kam plötzlich der diensttuende Priester durch den Mittelgang ganz nach hinten auf mich zu und wollte mich mit bei der Feier engagieren. Dankend lehnte ich ab, weil ich die Form nicht kannte und nur als Beobachter dabei sein wollte. Später ärgerte ich mich über mein Nein und die verpasste Gelegenheit, diesem Brautpaar noch etwas mitgeben zu dürfen.

1. Mir schlottern die Knie

Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!

Es stresst uns, wenn immer neue Herausforderungen in unseren eh schon brechend vollen Tagesablauf hereinplatzen. Wir haben ein Problem damit, Wege zu gehen, bei denen wir hinten und vorne nicht absehen, wie das ausgehen wird und funktionieren soll. Wir scheuen, wenn wir vor eine große Menschenmenge treten sollen und mit dem sichtbar werden, mit dem wer wir sind. Immer ist da diese Angst, der Situation nicht gerecht zu werden. Die Angst zu versagen, überfordert zu werden oder das Gesicht zu verlieren. Wenn Ungewohntes kommt, ist da immer dieser Schreckmoment in uns, der uns kneifen lässt.

Als Jünger mit Jesus unterwegs zu sein ist der pure Stress. Da kommt so vieles, von dem sie keine Ahnung hatten, wie das gehen soll. Lahme aufstehen lassen, Dämonen austreiben, Sünden vergeben, Licht zu sein und den Blinden die Augen zu öffnen. Alles faszinierende Aufgaben, für die es menschlich keine Referenzerfahrungen gibt. Dinge, bei denen der Verstand rotiert und fragt: Wie geht das? Es entsteht der Eindruck, dass Reich Gottes etwas revolutionäres auf dieser Erde ist, doch für Menschen nicht machbar. Bei diesem Programm wird der normale Mensch mit seiner Ohnmacht, mit seiner Angst, mit seiner Hilflosigkeit konfrontiert.

Jesus operiert hier in einer Dimension, die für uns jenseits von Gut und Böse ist. Da geschehen Dinge, die gehen eigentlich gar nicht. Da steht selbst der mutig Glaubende mit dem Rücken an der Wand. Jesus betrachtet etwas für selbstverständlich, wo bei mir die Knie schlottern. Lieber Gott, wenn ich das gewusst hätte, wäre ich nicht mitgekommen. Du stresst mich total, mit dem was du von mir erwartest. Das kann dann nur mit dem verzweifelten Hilfeschrei enden: „Stärke meinen Glauben.“

2. Lass dich fallen

Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer!

Hoppla, was ist das für eine Antwort? Er führt die Unmöglichkeit vollends ins Absurdum. Kinder, was habt ihr nur für eine Vorstellung von Glauben? Ihr verwechselt da gerade etwas gewaltig. Wenn ihr von großem und kleinem Glauben sprecht, seid ihr voll in eurem Verstand. Ihr versucht mit Logik zu erfassen, was nur mit Vertrauen funktioniert. Ihr definiert das was Gott ist, mit etwas, was in eure Ratio passt. Merkt ihr nicht, dass ihr gerade das Unendliche in euer irdisches kleines Schema presst? Das weltbewegende Gottesereignis, ist doch nicht von eurem Tun abhängig. All das was von Gott im Leben möglich ist, unterliegt keinerlei menschlichen Begrenzungen.

Bleibe nicht bei dem stehen, was du abschätzen kannst und für möglich hälst. Höre auf mit deinem Rechnen und Kalkulieren, wo es um mein Reich geht. Jesus nimmt aus allem Leistungsdenken den Dampf raus. Im Senfkorn liegt die Gewalt eines Vulkans. Dein minimaler Beitrag erschafft die ganze Welt. Es braucht einen Klacks, um Berge zu versetzen. Durch dich geschehen Wunder auf der Erde. Vergiss dabei, dass du dazu viel beizutragen hast. Du brauchst dich nicht verrückt machen. Du brauchst dir nicht alle Beine herausreißen. Du brauchst dir nicht in die Hose machen, ob das geht und du das schaffen wirst.

Das Einzige was dazu nötig ist, ist ein winziger Glaube. Es ist die schlichte Kunst, dem Leben zu vertrauen. Gib dich hin und vertraue, das andere wird schon. Wenn du dich fallen lässt, fällt dir alles Leben zu. Das Unfassbare im Leben geschieht, wo ein Herz vertraut und losgeht. Atemberaubende Schöpfungsereignisse sind die Antwort auf eine Seele, die sich hat fallen lassen.

3. Du wirst Wellen schlagen

…und er würde euch gehorsam sein.

Gott ereignet sich im glaubenden Herz. Alles was Gott von der Erschaffung der Erde, bis zum Ende der Welt möglich ist, ist durch uns möglich. Dem Glauben gehorcht die Schöpfung. Das vertrauende Herz kann sagen: Es werde und es ward. Das wird der Verstand nie kapieren, nur ein glaubendes Gemüt erleben.

Jesus legt uns die ganze Welt zu Füßen. An anderer Stelle sagt er: ihr werdet viel größere Dinge tun, als ich sie getan haben. Wir haben vor 50 Jahren mit nichts angefangen und heute steht hier ein Millionenprojekt. Am Anfang war es hirnverbrannter Wahnsinn, aber so geht Glaube. In dem Moment, in dem ich Gottvertrauen wage, darf ich meine Selbstzweifel hintenanstellen.

Der Glaube, zu dem wir hier eingeladen werden, ist das kühne Wagnis, dem Leben bedingungslos zu vertrauen, auch gerade da, wo mir die Wellen ins Gesicht schlagen. Jesus ermutigt uns, in den Herausforderungen des Lebens, nicht beim Knie schlottern stecken zu bleiben. Er lädt uns ein zu springen, sonst würde Reich Gottes Menschenwerk bleiben.

Die Kirchen werden leerer, weil niemand mehr da ist, der zum Vertrauen ins Leben einlädt, weil ein Geist, der über die Niederungen erheben will, ohnmächtig auf den Kirchenbänken kleben bleibt. Wo das Vertrauen in Leben fehlt, kann nicht sichtbar werden, was Gott möglich ist. Da bewegen sich die Glaubenden nur noch wie Adler, denen die Flügel gestutzt wurden. Wo dieses Vertrauen fehlt, bleiben wir in den Überforderungen des Lebens stecken, und verbieten den Schöpfungskräften, uns zum Wunder werden zu lassen.

Du bist das Senfkorn, das die Welt bewegen kann. Das ganze Leben wartet darauf, dass du die Vollmacht Gottes ergreifst, die dich über deine Ohnmacht erhebt. Es ist uns viel mehr anvertraut, als wir je zu glauben wagen. Du bist das Wunder, in dem Gott diese Erde betritt. Springe ins kalte Wasser, gegen alles bessere Wissen.

Nie mehr enttäuscht

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Math 5,7

Kinder bekommen bei uns immer eine Blume geschenkt. Die fürsorgliche Mama fragt meist: Wie sagt man? Wenn nicht gleich ein DANKE folgt, gibt es liebevolle Nachhilfe. Oder ich schenke jemand, der mir wichtig ist mein Buch und warte auf eine Reaktion. Wenn da nichts kommt, fühlt sich das irgendwie komisch an. Es rotiert in mir: War es ihm egal? Hat er kein Interesse, oder lehnt er es sogar ab? Doch wo steht das, dass er sich hätte melden sollen? Gibt es da ein ungeschriebenes Gesetz? Hat der Anstand uns etwas beigebracht, auf etwas zu warten? Für meine Aktion erwarte ich Rückmeldung. Ich gebe etwas und möchte dafür anerkannt werden. Also ist es Selbstzweck, um etwas zu bekommen und mich gut zu fühlen.

Das Leben tickt da völlig anders. Es fließt mir bedingungslos zu. Da ist niemand der sagt: Sag mal ordentlich Bitte, Bitte und dann kriegst du den nächsten Atemzug. Leben kennt keine Erwartungen. Es ist da und verschenkt sich. Leben ist Gottes Mutterschoß. Es ist pures Erbarmen, das sich hingibt. Da fließt bedingungslose Liebe, die alles ausfüllt. Ich lebe in dem uneingeschränkten Ja Gottes, das nicht erwartet, dass ich ein anständiger Kerl bin. Kein, wenn du vernünftig bist, dann bin ich dir gnädig. Gott wartet auf keine Gegenleistung, sondern ist hemmungslos da. Das ist Größe und Reichtum, dass er einfach unabhängig sagt: Ich bin. Jesus beschreibt dies als unser Glück. Wo ich mich barmherzig hingebe und verschenke, bin ich der vom Leben Beschenkte.

Wenn du nichts vom Leben oder einem anderen erwartest, bist du da nicht der reichste Mensch der Welt? Kannst du da überhaupt noch enttäuscht werden? Liegt in diesem barmherzigen Sein nicht deine schönste Freiheit?

Welche meiner Erwartungen, machen mich in der Tiefe unglücklich?

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Du bist das frische Grün

Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wache mit auf! Ich, der Herr, erschaffe es.
Jes 45,8

Wer einen Garten hat, kennt die Schubkraft der Natur. Es wächst der Rasen, die Hecken und Sträucher und das Unkraut wie verrückt, wenn man da nicht ständig Hand anlegt. Kaum dreht man sich um, wachsen Wege und Straßen zu. Wir haben ständig zu tun, mit der Dynamik der Natur fertig zu werden. Leben und Wachstum lässt sich nicht aufhalten. Selbst nach unserem Brand, als die Bäume hinter dem Haus verkohlt waren, dauerte es nicht lange, bis unten wieder frisches Grün ausgetrieben hat.

Oft meinen wir, wir stehen mit einem Virus kurz vor dem Weltuntergang. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten würden uns den Hals abschnüren. Die mitmenschlichen Spannungen seien der Grund, weshalb eine Gemeinschaft keine Zukunft hat. Unser Blick sieht Ungerechtigkeit und Unheil. Doch bei allem, wo wir nur Not und Elend sehen, sagt das Leben, – Pustekuchen, hier bin ich! Ich, der Herr, erschaffe es. In allem Zerstörungswillen der Menschen, wirkt eine unaufhaltbare Heilskraft. Mitten im Unrecht schaffe ich durch Menschen, die sich durch meinen Geist bestimmen lassen, Gerechtigkeit. Heil überwuchert den Untergang. Wo ich diese Schubkraft, diese himmlische Dynamik an mir zulasse, wirke ich als das frische Grün in die Trümmer dieser Welt.

Egal, was dir gerade zu schaffen macht, was dich an der jetzigen Situation schier verzweifeln lässt, du sitzt auf einem Pulverfass von Lebensenergie. Du stehst mit deinen Füßen auf einem heißen Ofen, der jede Eiszeit zum Schmelzen bringt. Lass diese Wachstumskraft an dir fruchtbar werden.

In welches Unheil, könnte ich diese Schaffenskraft hineinfallen lassen?

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Wie Übel zum Besten wird

Herr, du siehst es ja, denn du schaust das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen.
Ps 10,14

„Mein Energie Level ist seit Wochen im unteren Bereich und daher bleibt gerade einiges auf der Strecke. Ich habe nicht gut auf mich aufgepasst. Seit ich als Helfer immer wieder im Ahrtal unterwegs bin, fällt es mir sehr schwer, mich auf das „normale“ Leben zu konzentrieren und ich habe das Gefühl total ausgepowert und kraftlos zu sein.“ – „Ich bitte um Führung, was jetzt das Richtige ist – ist diese Beziehung schädlich und soll ich sie beenden? Wenn der Schmerz akut ist, spüre ich ihn im ganzen Körper, fast schon wie eine Panikattacke. Was könnte heilen? Diese Person müsste auf mich zukommen und sich für die Vertrauensmissbräuche erklären und eingestehen, das Lug und Betrug keine akzeptable Praktik ist.“

Zwei Stimmen von Jammer und Elend, die mich in den vergangenen Tagen erreichten. Menschen stöhnen unter Lasten. Das afghanische Volk leidet. Quadratkilometer weit verbrannten Länder und Wälder. Wassermassen verschlingen ganze Existenzen. Die einen klagen Gott an, die andern sagen: du siehst es ja. Alles geschieht unter höchstem Ansehen. Meine Katastrophe ruht im Frieden. Da ist nichts, was irgendwo durch die Finger rinnt. Was ich als Übel sehe, ruht in Erbarmen. Wo ich in Gut und Böse unterscheide, spricht einer: es war alles sehr gut. Dieser Lug und Betrug, den ich erleide, will mich heilen, erneuern und mir zum Besten dienen.

In deinem Elend liegt nicht dein Ruin, sondern die Umarmung des Lebens, das dich in seinen Schoß zieht. In deinen dunkelsten Stunden holt das Leben Anlauf, um dich in einem Geburtsprozess auf eine höhere Ebene zu stellen. Die Weltkrisen sind dabei, die ganze Menschheit wachzurütteln.

Was wäre, wenn in deinem Elend, deine größte Entwicklung schlummert?

Erlaube dir, ganz du selbst zu sein! Gott segne dich an diesem Sonntag!

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