Wo wohnt Gott?

Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.
Jes 57, 15

Datenschutz ist ein ganz heißes Eisen. Gib einem anderen nur deine Adresse, wenn du sicher bist, dass sie nicht in falsche Hände gelangen kann. Verschicke keine Emails an jemand, der nicht damit einverstanden ist, sonst kann es teuer werden. Dahinter steht der Schutz der Persönlichkeit. Öffentlich gemachte Daten können missbraucht werden. Gott kennt keinen Datenschutz und macht sich öffentlich.

Er outet sich in ungewöhnlicher Weise. In ganzer Breite publiziert er all seine Wohnorte. Die Unendlichkeit ist sein Zuhause. Die sichtbare und unsichtbare Welt steht auf seiner Hausnummer. Himmel und Erde ist seine Adresse. Er wohnt in dem feierlichen Rahmen eines Gottesdienstes. Sein Hauptwohnsitz ist jedoch in gebeutelten Menschen. Wo Leben gallebitter schmeckt wohnt Gott. Wir können ihn nicht außerhalb von uns vorstellen. Gott ist kein Gegenüber, wie es uns der liebste Mensch ist, sondern er ist Lebensäußerung in uns. Willigis Jäger beschreibt: „Der Glaubende muss sich vielmehr selbst so, wie er ist, als Ausdruck des Göttlichen begreifen. Es existiert nichts neben und außer Gott. Der Mensch selbst ist göttliches Leben. Gott manifestiert sich im Menschen. So lange dieser sich dessen nicht bewusst ist, bleibt er in seinem Ego gefangen.“

Erquickung ist, den Gott in mir zu begreifen, der mit mir durch Höhen und Tiefen geht. Er verwirklicht sich in mir, unabhängig der äußeren Verfassung. So wie es ist, ist der Höchste am Werk, den ich lediglich wahrnehmen brauche. Es wäre ein Irrtum, ihn woanders zu suchen.

Schütze ich mich vor dieser Manifestation oder lasse ich sie zu?

Gott segne dich.

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3 Gedanken zu „Wo wohnt Gott?

  1. „Der Glaubende muss sich vielmehr selbst so, wie er ist, als Ausdruck des Göttlichen begreifen“

    „Selbst so wie er ist“ – welch wärmende Worte das doch wären in meinem Herzen, wenn da nicht die Frage wäre: „Das hiesse dann doch, dass ich überhaupt keinen Grund hätte an meinen Schwächen zu arbeiten, also Laster in Tugenden zu transformieren, wie die Kabbalah das nennt?
    Dann dürfte ich unbeschwert ein Dieb, oder ein Lügner oder Betrüger sein, mit dem Wissen, dass Gott mich genauso liebt, wie ich eben bin“.
    Wieso verkrampft sich aber alles in mir bei dieser Vorstellung und irgendwas in mir schreit „das kann doch nicht wirklich so einfach sein? 😥
    Eine gesegnete Woche, mein lieber Bruder und ganz liebe Grüsse aus Wien.
    D.B. ❤

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