Wie geht Zufall

Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten.
Jes. 65, 1

Meint es das Schicksal gut mit uns im diesem Jahr? „Gott würfelt nicht“, hat Albert Einstein einmal gesagt. Begriffe wie Schicksal oder Glück hatten lange Zeit keinen Platz in der Wissenschaft. Doch Zufall kann seit Einführung der Quantenphysik nicht mehr ignoriert werden. Für ein neues Jahr wünschen sich die Menschen gegenseitig viel Glück. Damit sind indes nicht jene Ereignisse gemeint, auf die wir aktiv Einfluss nehmen können. Hinter dem Wort Glück steckt für die einen schlicht der Zufall, die anderen sehen das Schicksal am Werk und sind sich sicher: ,,Zufälle gibt es nicht.”

Doch selbst die Bibel spricht von Zufall. „Wer auf Gott schaut, dem wird alles andere zufallen.“ Uns fällt im Leben mehr zu, als wir selbst bewirken können. Wir stehen in einem unerklärlichen Kraftfeld, das in uns und um uns gestaltet. Da ist Schöpfung am Werk, die uns einfach mitzieht, die an uns handelt, die das Leben führt. Als ob sich da eine formende Hand ein Meisterwerk erschafft. Wo wir aufmerksam beobachten, merken wir, dass manche Ereignisse, gewisse Begegnungen mit ganz bestimmten Menschen die uns zufallen, nicht zufällig sind. Hinter dem was wir bearbeiten und bestimmen, läuft noch ein viel größerer Plan ab. Das was uns in der Tiefe ausmacht ist nicht unser Verdienst, sondern ein Erbarmen in dessen Schoß alles ruht. Das Gottesbild wird an uns erschaffen, jedoch nicht durch unser Zutun. Der Glaube ist es, der diesen Zufall auffängt.

Wenn Gott nicht würfelt, sondern gezielt zufallen lässt, fängt der Glaube diese Gnade auf. Das nimmt die Verkrampfung, dass wir alles richtig und gut machen müssen. Das Edle und Göttliche in deinem Leben bringt nicht deine Anstrengung; es ist offenes Empfangen dessen was dir zufallen will.

Welcher Stress könnte von mir abfallen, wenn ich einfach mehr empfangen würde?

Gott segne dich.

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2 Gedanken zu „Wie geht Zufall

  1. Eine sehr gute Frage lieber Bruder, denn auch die Kabbalah sagt von Gott, dass ER nur schenken kann, dass Geben alleine seine Wesensart ist. Und sein ursprünglicher Plan war, ein Geschöpf zu erschaffen, dessen Wesensart das Empfangen ist, damit er diesem Geschöpf unbegrenzten Genuss geben darf – absolute Glückseligkeit.
    Doch dem Menschen war das nicht genug, er wollte sein wie Gott, denn er hatte erkannt, dass Geben können noch mehr Glückseligkeit nach sich zieht.
    Ein Teil der Geschichte erzählt davon, dass das Geschöpf zuerst einmal dachte, dass es sich nur weigern muss zu empfangen, um geben zu können. Und als es diesen Irrtum erkannte, meinte es, dass es wohl doch ein bisschen was empfangen müsste, bis es letztlich erkannte, dass es alles, was Gott zu schenken hatte braucht, um überhaupt existieren zu können. Mit Gottes Geschenk ist laut Kabbalah das Licht gemeint. Das Licht, das klare Gedanken schenkt, das Gute erkennen lässt und die Kraft gibt Gutes zu tun. Ohne das Licht gäbe es keinerlei menschliche Existenz.
    Und somit ist für mich klar, dass nur diejenigen mit einem Stressabfall rechnen dürfen, die an den Schöpfer glauben, und eine Transformation ihrer Seele vornehmen, indem sie aus Egoismus Altruismus machen.
    Dazu rät die Kabbalah jede Arbeit und alles Tun mit der Absicht zu segnen, der Schechina (der Göttlichen Gegenwart ) damit eine Freude zu bereiten. Damit können wir lernen zu geben. Was aber nicht möglich ist, ohne vorher das Licht Gottes zu empfangen.
    Hmm….jetzt habe ich wieder mal einfach drauf los gequasselt 😦
    Und sage Dir deshalb Danke fürs Zuhören mein lieber Bruder Theophilos.
    Ganz viele gute Wünsche und Gottes Segen für diese Woche
    grüsse ich Dich herzlichst aus Wien
    Deine Doris Barbara

    • Danke für diese wertvollen Gedanken, die keinenfalls drauf los gequasselt sind. Wir sind Licht, weil wir Licht empfangen haben und aus Licht sind. Wo wir das kapieren werden wir zu Gebern und Verschenkern dieses Lichtes. ❤

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