Streue mal Konfettis

Sie gieren alle, Klein und Groß, nach ungerechtem Gewinn, und Propheten und Priester gehen alle mit Lüge um und heilen den Schaden meines Volks nur obenhin, indem sie sagen: „Friede! Friede!“, und ist doch nicht Friede.
Jer. 6, 13-14

Vor sieben Jahren wurde die Poetry-Slammerin Julia Engelmann über Nacht bekannt. Der Vortrag ihres Gedichtes: „Eines Tages, Baby, werden wir alt sein!“ wurde inzwischen auf YouTube über 13 Millionen mal angeklickt. Ein köstliches, tiefsinniges Spiel mit dem menschlichen Selbstbetrug. Wir werden einmal alt sein, und könnten uns Geschichten erzählen, die wir hätten erleben können, wenn wir auf die Dächer der Häuser gestiegen wären und Konfetti ins Leben gestreut hätten. Doch wir waren so ausgefüllt mit dem, was wir noch tun müssen und wir haben alles verschoben, auf die besseren Zeiten, die nie kommen werden.

Jesus sagt: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Jeder will sie in seinem Leben, will Erfüllung und reichliche Ernte, wenn da nicht das Alltägliche dazwischen kommen würde. Da sind die vielen Termine, die Schulden die drücken. Wenn man überhaupt überleben will, muss man sich halt bewegen. Ja, wir haben von klein auf gelernt zu funktionieren. Uns wurde beigebracht, Frucht ist es, ein gutes Rädchen im Getriebe zu sein. Doch wenn wir alles erfüllen, was man uns aufgetragen hat und es entsteht keine Frucht, liegt ein Irrtum vor. Gutes entsteht, wo etwas Gutes in uns wächst. Das gibt keiner von außen vor, das ist diese heilige Stimme in dir. Im Innersten treibt der Gott in dir, der mit dir ausbricht, der dich von Illusionen trennt und zum tiefen Frieden führt. In dir liegen göttliche Geheimnisse, die reifen wollen, die bei allem gieren nach anderem verkümmern. Gib deinen Früchten eine Chance.

Welche Lüge trennt mich davon, die Konfettis meines Lebens zu streuen?

Gott segne dich.

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3 Gedanken zu „Streue mal Konfettis

  1. Welche Lüge trennt mich davon, die Konfettis meines Lebens zu streuen?

    Bei mir war und ist es noch die Angst vor der Angst, alles wieder zu verlieren.
    Ein seltsames Phänomen und doch dauernd präsent!
    Am stärksten hat es die Liebe im Herzen beeinflusst.
    Die Angst einen anderen Menschen wirklich tief in mein Herz zu lassen, vor lauter Angst, dass ich ihn einmal verlieren, und mit diesem Schmerz dann nicht leben könnte. 😥

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