Drehe auf die höhere Frequenz

Matthäus 6, 7 – 10 

Unser Verstand ist wie ein Radio. Die Frequenz, die wir einstellen entscheidet, was wir empfangen. Bei entsprechend niederer Frequenz empfangen wir das Programm:

–  das ist alles so schwer,

– das schaffe ich nie

– ich weiß nicht, wie das geht

– mit dem gibt es immer nur Probleme

Wir stellen unsern Geist auf diese Frequenz ein, bekommen lauter Signale, dass wir es tatsächlich nicht schaffen und dass es mit dieser Person immer Probleme gibt. Wo wir auf der Frequenz sind – ich habe keine Zeit, ist es nicht verwunderlich, weshalb wir keine anderen Botschaften empfangen.

Der heutige Text will uns einladen, unseren Geist auf eine höhere Frequenz umzustellen, um ganz neue und andere Informationen zu empfangen. Jesus will uns aufzeigen, was passiert, wenn wir nur an einem ganz kleinen Rädchen drehen.

1. Eine Frequenz weiter

Euer Vater weiß genau, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn um etwas bittet.

Mit einem Frequenzwandler zeigt Jesus den Jüngern, wie Gott im Lamento ankommt. Bevor einer den Mund aufmacht, ist bei Gott klar, was Sache ist. Da ist einer, der weiß, was war, was ist und was kommt. Universales Wissen schwebt durch Raum und Zeit. Da ist kein Problem, für das nicht schon die Lösung in der Luft liegt. Die ganze Schöpfung ist voll mit dem Wissen aller Zeiten, den Erfahrungen der Geschichte, der Weisheit aller Propheten und der Information über der Zukunft, die noch kommen wird. Über allem was ist, ist der Heilige Geist, der ohne Unterbrechung Informationen aus der unsichtbaren in die sichtbare Welt sendet. Die Weisheit Gottes ist in jedem Augenblick präsent.

Sie ist bei jedem Flüchtling in chaotischen Zuständen in Griechenland und bei der trauernden Mutter, die ihren Sohn verloren hat. Sie ist mitten in Covid 19 und kennt und die katastrophalen Folgen für die Weltwirtschaft.

Euer Vater weiß, ist der ganze Himmel inmitten der bebenden Erde. Gott ist realer im Leben, als der, der wegschaut, oder sich in eine heile Welt flüchtet, weil alles andere nicht zu ertragen ist. Jesus sagt damit: „ich bin dieses Gottes-Wissen!“ Ich bin die Gottes Gegenwart im Chaos. Du hast Zugang zu der unendlichen Weisheit. Du brauchst bei Gott keine Türen einrennen, und irgendwelche Not durchfunken, denn er ist schon da.

Der Mittendrin-Gott kann nur sagen:

2. ich brauche keine Nachhilfe

Leiere nicht endlose Gebete herunter.

Jesus schneidet allen Jammerarien die Worte ab. Wir haben die ewige Weisheit nicht mit unserem Lamento zuzumüllen. Wir sind keine Tretmühle, die eine Gottheit gnädig stimmen will. Wir brauchen uns bei Gott kein Gehör verschaffen, damit er endlich Schmerz wahrnimmt. Wir können uns entspannt davon lösen, beten wäre Leistung. Es ist kein Tränenbad für das gekränkte Ich, das Mitleid sucht.

Beim Beten geht es nicht um unser Reden, sondern um unser bei Gott sein. Beim Beten setzen sich die Mühlseligen und Beladenen dem ewigen Wissen aus. Da wird Reden zum schweigenden Empfangen. Da will himmlische Weisheit in das nicht wissen und nicht können fließen.

Der Schmerz muss nicht schnell weggebetet werden, sondern darf erst einmal ankommen. Er darf sein was er ist – Schmerz der schrecklich wehtut. Diesen Schmerz lasse ich zu und setze ihn dem heilenden Christus aus. Er muss das jetzt nicht schnell fortschaffen, dass es weitergehen kann, sondern die Christus-Gegenwart will wirken. Ein Corona-Virus will nicht schnell weggebetet werden, um ruckzuck im alten Trott weiterzumachen, er will eine tiefe Heilung des ganzen Menschen auslösen.

Die ewige Weisheit will empfangen werden. Dazu müssen Worte schweigen, damit sich Herzen auf die wissende Frequenz einstellen und offene Fragen beantwortet werden können.

3. Der neue Sender

Ihr sollt deshalb so beten: „Unser Vater im Himmel! Dein heiliger Name werde geehrt. Deine neue Welt beginnt. Dein Wille geschieht auf der Erde, wie er im Himmel geschieht. Dir gehören Herrschaft, Macht und Ehre für alle Zeiten. Amen!“

Beten ist ein heiliges Programm empfangen. Damit bringt nicht der Beter sein Anliegen zu Gott, sondern empfängt die Antwort auf seine Not. Beim Beten fängt die göttliche Weisheit an, in meine Situation hineinzureden. Beten stellt den um sich kreisenden Menschen, in die Realität des grenzenlosen Schöpferwissens. Damit wird Beten zur heilsamen Therapie, die die Hände öffnet und sich beschenken lässt.

Christus dreht die Sendereinstellung von Ohnmacht auf Allmacht. Er wechselt die Frequenz von Schwachheit, auf die Frequenz von Licht, Kraft und Herrlichkeit. Es ist das Umstellen der menschlichen Perspektive, in die Sichtweise des Schöpfers, in der alles möglich ist und alles da ist. Das Rädchen wird weitergedreht, von all dem, was mir gerade fürchterlich zu schaffen macht, zu der Stelle, an der ein Wort die ganze Welt erschuf. Da klingt das Wort: „steh auf“, einem weltlähmenden Virus entgegen. Wo der Wille Gottes auf die Erde fällt, fließt Auferstehungskraft durch die Adern. Beten öffnet das menschlich begrenzte Wissen, für die ganze schöpferische Weisheit, die von jeder Zelle empfangen werden kann. Das Gebet: „Ich schaffe das nicht“, wird auf die Frequenz umgestellt: „Es ist bereits geschafft“.

Irgendwo im Universum liegt die Antwort, die ich nur noch nicht kenne, jedoch bereit bin jetzt zu empfangen. Das Anliegen, das ich habe, wurde in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft schon einmal erfolgreich erhört, so lasse ich mir nur noch die Lösung aus dem Ewigen zufließen. Wo Jesus beten lehrt, empfangen menschliche Herzen die allwissende göttliche Weisheit. Sie atmen den Geist: und es geht doch und schalten aus der Verzweiflung in die Erwartung. Beten ist, das Reich Gottes an sich zu lassen.

Damit unsere Not verändert, weil wir ihr verändert begegnen. Wir werden entspannt mit allem Schweren umgehen, weil wir wissen, da wartet das ganze Wissen der Schöpfung, dass wir nun abholen. Wir können in allem Hoffnung haben, weil alle Probleme schon gelöst sind, und die Lösung bei Gott zur Verfügung steht.

Die ganze Vollmacht der ewigen Welt wartet darauf, von uns empfangen zu werden. Stellen wir auf eine höhere Frequenz, damit das Heilige in uns wirken kann.

Was würde sich bei uns ändern, wenn wir auf diesen Sender drehen würden?

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