Rede dir keine Schuldgefühle ein

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.
Ps. 51, 13

Nun herrscht Maskenpflicht. Uns wird beigebracht, wie gefährlich und unverantwortlich es ist, sich ungeschützt unter Menschen zu bewegen. Jemand hat eine Infektionsgefahr als extrem hoch eingestuft und alle müssen Mundschutz anlegen. Widersetzung wird bestraft. In die Köpfe von freien Menschen wird ein Programm installiert, das eigenverantwortliches Denken und Handeln untersagt. Man kann über diese Maßnahme denken, wie man will, doch hier passiert etwas sehr Entscheidendes. Auf einmal bekommen wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir bei Aldi unsern Joghurt einkaufen und keine Maske tragen. Wir fühlen uns plötzlich schuldig, wenn wir als Verkäufer „unmaskiert“ einem Kunden gegenübertreten.

Der König David fühlt sich schlecht. Er hat ein Programm im Kopf, das ihm ein schlechtes Gewissen macht. Nach der Affäre mit Bathseba kommt er sich miserabel vor und kann sich selbst nicht mehr leiden. Er steht unter dem Eindruck, ich habe Uriah umgebracht, damit habe ich es bei Gott vermasselt. Er redet sich ein: Ich bin nicht gut genug, ich bin ein schlechter Mensch, Gott will nichts mehr von mir wissen. Die Selbstanklage läuft wie ein Riesenrad ab. Mit seinem Drehwurm stellt er sich vor Gott. Er spricht etwas aus, was in Wirklichkeit gar nicht so ist. „Verwirf mich nicht, und nimm deinen Geist nicht von mir.“

Es ist rein unsere Vorstellung die glaubt, wir seien nicht gut genug. Dabei hat uns Gott schon längst aus unserem Gedankenkarussell gerettet und in das Reich seines Sohnes versetzt. Durch Christus sind wir weder verworfen, noch brauchen wir uns schuldig fühlen. Durch diese Befreiung können sich alle ängstlich, begrenzenden Programme in uns auflösen. Wo wir uns des Christus bewusst werden, wohnt Heiliger Geist in uns.

Wer hat noch die Macht, uns irgendwelche Schuldgefühle einzureden?

Gott segne dich.

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2 Gedanken zu „Rede dir keine Schuldgefühle ein

  1. David hat sich real schuldig gemacht an Gott. Der Psalm ist ein Dokument wie er mit seiner Schuld umgeht. Da geht es überhaupt nicht um Schuldgefühle. Und ja, Menschen haben Schaden genommen weil David falsche Entscheidung getroffen hat. es gibt reale Schuld und es gibt einen Gott, vor den wir mit unserer Schuld kommen können. Aber Vergebung ist nicht billig. Und ohne die Erfahrung der Gnade Gottes werden wir nie zu Gefäßen, die Gott gebrauchen kann. Deine Gedanken sowohl zur Masken Pflicht als auch zum Vers aus Psalm 51 halte ich für falsch und für verlogen. Denn ich habe wie alle anderen Bundesbürger auch die Freiheit meinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen und Obrigkeit anzuerkennen in ihrer Verantwortung für den Staat. Und dazu gehöre auch ich.

    • Deine aufgebrachte Reaktion verstehe ich voll. Es ist richtig, dass sich David real schuldig gemacht hat. Es ist offensichtlich, dass er falsche, menschverachtende Entscheidungen getroffen hat. Vergebung und Umkehr ist die Lehre Christi, das siehst du genau richtig. Und von Bonhoeffer wissen wir, was billige Gnade ist. Heilwerden beginnt, wo ein verirrtes Herz zu Gott zurückkehrt, oder wie du es korrekt ausdrückst, zu einem Gefäß der Gnade Gottes wird, das er gebrauchen kann.

      Wenn ich diesen Gedanken weiterführe, sind wir die Gefäße, die mit Christus gefüllt werden. Mit Christus erfahren wir, wie Gott für alle Zeit mit Schuld umgeht. Mit Christus ist die Trennung zu Gott für alle Ewigkeit weg. Wo sich ein Mensch des Christus bewusst wird, steht keine Anklage mehr im Raum. Wo Christus ist, ist Raum, Zeit und Ewigkeit mit Vergebung ausgefüllt. Was für alle Zeit übrig ist, ist die Liebe, die von Gott ausgeht, der schon lange den Sünder angenommen hat, auch wenn auf der Erde noch juristische Konsequenzen folgen.

      Somit sind Vorwürfe, die ich mir mache, vor Gott nicht existent, sondern menschengemacht. Ich klage mich an und fühle mich schuldig, weil ich die Erlösungserfahrung für mich noch nicht akzeptieren kann. Ich stelle also mit meinem immer noch in Schuld stehen, Gottes Heilswerk infrage, mache mich nicht von Christus abhängig, sondern von irgendeinen menschlichen Tun, mit dem ich zu Vergebung beitrage.

      Für mich liegt in der Christus-Erlösung die größte Revolution der Liebe, mit der wir uns als Menschen schwer tun. Doch die Befreiung des Christus, sehe ich als vollkommen an, das ich Menschen in ihren Schuldgefühlen, die sie klein halten wollen, diesen Weg aufzeigen möchte.

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