Gib dem Ewigen Raum

Eure Sünden halten das Gute von euch fern.
Jer. 5, 25

Wir schießen zu kurz, wenn wir Sünde mit Äpfel klauen und fremdgehen verbinden. Sie ist ursprünglich das abgeschnitten sein von Leben. Sie ist Zielverfehlung. Der Mensch ist für das Paradies geschaffen und begrenzt sich auf sein rein irdisches Dasein in dieser Welt. Er sieht das, was er sehen, riechen, hören, schmecken und ertasten kann. Sünde geht im rein körperlichen auf und unterschlägt, dass wir durch unseren Geist für ein Darüber hinaus gemacht sind. Wir agieren als halbe Portion in einer vergänglichen Welt. Wir leben auf Entzug mit dem Göttlichen.

Weil der Gute weg ist, beklagen wir all das Ungute. So fühlt es sich an, wenn man aus dem Garten Eden rausgeflogen ist. Doch die Türe zum Paradies ist offen. In der Passionszeit wird ein neuer Baum im Garten gepflanzt. Jesus Christus bringt den Menschen ihre Bestimmung zurück. Das Leben das abgeschnitten war, wird wieder auf das Gute ausgerichtet. Wir erfahren, das wir Leib, Seele und Geist sind. Durch Christus wird der Geist in uns aufgeweckt, der sich mit dem Schöpfergeist verbindet. Wir kommen in Einklang mit Gott. In uns geht der Himmel auf. Glückseligkeit überflutet uns, die wir in der materiellen Welt vergeblich suchen.

Es ist eine riesige Spannung, zwischen diesen beiden Welten zu leben und unseren Weg zu finden. Paulus beschreibt diese Auseinandersetzung: Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Solange wir auf dieser Erde leben geht es immer darum, den Kanal nach oben offen zu halten. In der Stille, im Gebet, in der Meditation, in der Eucharistie, will sich diese ewige Welt in uns vergegenwärtigen. Dann sind wir mit Gutem erfüllt, das zu unserem Handeln wird. Wo wir im Guten sind, ist die Sünde fern.

Wieviel Raum geben wir dem Ewigen, um durch uns zu fließen?

Gott segne dich.

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2 Gedanken zu „Gib dem Ewigen Raum

  1. 24sprachen nicht in ihrem Herzen: Laßt uns fürchten doch IHN, unsern Gott, der zu seiner Zeit Regen gibt, Herbstguß und Lenzschauer, die Wochen, die Gemäße der Ernte, er bewahrt sie für uns! 25Eure Verfehlungen haben dies nun verbogen, eure Versündigungen haben euch das Gute verwirkt
    Ja, sehr richtig, die Verfehlungen, wie Buber übersetzt, gehen am grundlegenden Ziel vorbei, Gott zu dienen und an erste Stelle zu stellen. Gott zu vergessen, das erträgt auch die Schöpfung nicht. Das habe ich ebenso in meinem Blog zu Purim geschrieben, denn es trifft unsere heutige verrückte und problembeladene Zeit:
    Der Jude Paulus machte schon die Abhängigkeit der Schöpfung von den Kindern Gottes deutlich:
    Rö.8,19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes.
    Wollen wir also Veränderung in dieser Welt und Heilung, besinnen wir uns auf Gott wie Königin Ester und das jüdische Volk durch das Fasten. Gott ist offen für Umkehr! Außerdem befindet sich die christliche Welt derzeit doch in einer Fastenzeit. Eine gute Gelegenheit, die genutzt werden kann.
    Gottes Segen

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