Sei still und höre

Gott, der Herr, der Mächtige, redet und ruft der Welt zu vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.
Ps. 50, 1

Der Büchermarkt ist überschwemmt mit Ratgebern. Von der Heimwerkerfibel bis zum Achtsamkeitstraining ist alles geboten. 4,5 Milliarden Suchanfragen gibt es täglich bei Google. Menschen sind quasi ein einziges Fragezeichen die ständig etwas suchen. Auch an Gott stellen wir unendlich Fragen und überschütten ihn mit Bitten. Jetzt bekommen wir heute gezeigt, dass wir von Antworten umringt sind.

Von früh bis spät, sind wir in das Reden und Rufen des Allmächtigen eingehüllt. Wo wir gehen und stehen, kommen da aus dem Unendlichen Botschaften. Gott redet permanent. Worte umgeben uns wie die Luft zum Atmen. Zu keiner Sekunde am Tag ist irgendwie Funkstille. Die Antworten aus der anderen Welt sind allgegenwärtig. Wir schwelgen geradezu in Gottes Wikipedia. Andauernd sind da gute Worte voller Schaffenskraft. Ununterbrochen ergeht die Einladung, nie den Kontakt abreißen zu lassen. Es geschieht Führung, es kommt Orientierung. Alles ist durchdrungen von erneuernder Kraft. Gott ist in Christus am Puls aller fragenden Menschen. Wort Gottes ist aus dieser Welt nicht wegzudenken. Diese Worte atmet die ganze Schöpfung und garantiert Wachstum und Segen. Wir sind auf unendliche Weisheit gebettet, die bei uns ankommen will.

Das Problem ist nicht, dass Gott nicht redet; unerschöpfliches Wort ist immer da. Wo wir fragen: ich weiß nicht, was Gott von mir will, oder wie mein Weg aussieht, geht die Frage an uns selbst. Wo wir vom Reden Gottes umzingelt sind, klemmts an dem, was bei uns ankommt. Oft verkrampfen wir uns in manchen Fragen, suchen händeringend nach Lösungen, dabei steht die Antwort bereits vor uns, hinter uns, neben uns.

Wo müssen wir einfach nur unsere Verkrampfungen loslassen und uns den Worten hingeben, die genau wissen, was für uns dran ist?

Gott segne dich.

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Vertrauen will schön machen

Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der Herr hat Großes getan.
Joel 2, 21

Morgen gibt´s im Blumenhaus ein Seminar: Umarme dein Schattenkind. Viele Schatten lehren uns das Fürchten. Die Schatten in meiner Person, in der ich mich unsicher bewege, weil ich an mir zweifle. Oder Schatten, wo ich aus menschlicher Enttäuschung bitter geworden bin. Oder auch die Schatten, wo mir ein Unglück die Sinne raubt. Lauter Bremsen, die den atemberaubenden Durchbruch zur Freude verhindern.

Das „fürchte dich nicht“, gilt genau den Schatten. Es ist zu Menschen gesprochen, die überall zurückschrecken. Es ist für die, denen das Leben um die Ohren fliegt und sie im „Normalen“ abstumpfen lässt. Es will die erreichen, die sich immer wieder die Finger verbrannt haben und nun geduckt und vorsichtig durchs Leben gehen. Fürchte dich nicht, kommt von dem, der gesagt hat: Ihr habt Angst, doch seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Für die gebrannten Kinder, macht Gott den Weg frei. Wo bisher der Schatten ausbremste, fängt überwinden an. Gott will in uns den stärksten Umbruch schaffen. Er will Christus als Überwinder einpflanzen. Im Schrecken will der Glaube seine ganze Schönheit entfalten.

Dem wollen wir nachspüren, wenn wir unseren Schatten umarmen. Wir schauen ihm in die Augen, um einem Gespenst den Schrecken zu nehmen. Zu dem, was uns bisher zu schaffen machte, wollen wir eine Liebe entwickeln. Wir geben der verkrachten Beziehung eine Bedeutung, und entdecken dabei, wie ein verhasstes Ereignis zur Perle wird. Wir nehmen uns die Furcht vor dem Schatten und integrieren ihn in unser Lebenskunstwerk. Wir feiern ein Fest, wo der Schatten zum wertvollen Bestandteil des Lebens wird und wir uns nicht mehr fürchten brauchen.

Welcher Schatten in uns will neues Gottvertrauen wecken und froh machen?

Gott segne dich.

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Das Schwere will heilig machen

Es werden sich zum Herrn bekehren aller Welt Enden.
Ps. 22, 28

In den siebziger Jahren, sagte unser Prior einer Hand voll junger Leute im Jugendkreis: Wir haben den Auftrag, ein Jugendfreizeit- und Altenzentrum zu bauen. Die Voraussetzungen dafür waren, eine grüne Wiese, kein Geld und Jugendliche, die noch keine Ausbildung hatten – also nichts. Bis Ende der Achtziger stand ein millionenschwerer Gebäudekomplex und ein Werk, das heute das Normalste der Welt ist. Visionen werden wahr.

Was dem Psalmbeter David hier vor Augen steht, ist eigentlich unglaublich. Alle Welt wird Gott erkennen und mit voller Überzeugung aus dem Ewigen leben. Gerade die, die einst aus dem Paradies vertrieben wurden, sollen dorthin zurückkommen. Am Ende soll alles Leben in Gott aufgehen. Er wird alles und in allem sein. Also genau die Menschen, die sich heute noch die Köpfe einschlagen, werden umdenken. Die vielen, die gar keine Ahnung von Gott haben, oder nichts von ihm wissen wollen, werden von einem Geist berührt, der für sie keine Bedeutung hatte. Dahinter steht die Absicht Gottes: Ich will alle Menschen retten. Dieses ich will wirkt mit voller Macht, gegen alles menschliche ich will nicht. Eine wunde Welt, wird mit Heilsenergie überflutet. Christus ist Gottes Liebesoffensive, Herzen zum Dahinschmachten zu bringen. Alles was auf dieser Welt geschieht, ist die Baustelle, um Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit zu führen.

Die Absicht Gottes hinter dieser Vision ist so stark, dass alles was wir erleben und durchmachen, dem Wachwerden und Umdenken dient. Jeder Tag ist zum Umkehren, zur Erneuerung geschaffen. Was uns widerfährt, will uns zu Besinnung bringen. Krisen sind der Auftakt, um die Wahrheit zu erkennen. Somit ist auch unser Schweres ein heiliger Moment.

Was rumort in uns, das uns zum Umkehren bewegen will?

Gott segne dich.

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Lass Irdisches verwandeln

Der du mich tröstest in Angst, sei mir gnädig und erhöre mein Gebet.
Ps. 4,2

Untröstlich war die Mutter, die wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter, sie wieder beerdigen musste. Wie taubstumm stand sie zwischen der Dekoration in der Aussegnungshalle. Sie war weggetreten in eine ganz andere Welt. Alles schien bedeutungslos. Mit ihrem Kind ist auch etwas in ihr gestorben. Ein junge Frau, trostlos, leblos, bodenlos. Eine Trostlosigkeit, die selbst den außenstehenden Betrachter schmerzhaft berührte.

In der Bergrede Jesu steht ein ungeheuerlicher Satz: „Glücklich ist der abgrundtief leidende Mensch, er soll getröstet werden.“ Welch paradoxe Aussage. Wer ausweglose Verzweiflung am eigenen Leib durchgemacht hat, kann am Schmerz nichts Gutes finden. Doch was hier offenbart wird, ist die unvorstellbare Wucht des Trostes. Hier tröstet einer, der selbst die Hölle durchgemacht hat. Der Trost, der hier kommt, weiß wie bitter das Leben schmecken kann. Zum glücklich werden im existenziellen Wahnsinn reichen keine rührseligen Worte zur Aufmunterung. Da muss der Tröster selbst den Absturz auffangen. Christus ist die Umarmung, wo sich der ganze Schrecken dieser Erde aufbäumt. Wo sich Leben in Stücke auflöst, tröstet der Unsterbliche. Er selbst hat sich vom Tode zum Leben durchgelitten. Das ist das Glück, das über leidenden Herzen steht.

„Es gibt im Leben viel aufzuleiden.“ Diesen Satz prägte Viktor Frankl in seiner KZ-Erfahrung. Demnach haben wir nicht nur geduldig zu ertragen, was über uns hereinbricht, sondern haben dem Leiden etwas Sinnhaftes zu geben. Aufleiden sucht im Schmerz den Tröster. Um den wahren Christus zu erfahren, müssen wir unten durch. Glückselig wird der, der mehr und mehr aus seinem rein irdischen verhaftet sein, im Ewigen aufgeht.

Welche unserer Schmerzen schreien nach dem Tröster, der verwandelt?

Gott segne dich an diesem Sonntag.

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Da hinten wird’s hell

Kommt nun, lasst uns wandeln im Licht des Herrn!
Jes. 2, 5

Die Erdmännchen, die tief im inneren der Erde wohnen, beschlossen, einen Kundschafter an die Erdoberfläche zu schicken, um nachzuschauen, wie es da „oben“ ausschaut. Entsetzt kam er zurück und berichtete von Schnee, eisiger Kälte, und dass es dort nichts zu fressen gibt. Ein paar Monate später schickten sie wieder einen Boten, der vom glatten Gegenteil erzählte. Da blüht es wie verrückt, die Sonne scheint, es ist angenehm warm, einfach herrlich, da müssen wir hin. Wer hat nun recht? Leben bewegt sich ganz normal zwischen Tag und Nacht, zwischen Hitze und Kälte. Jedes Extrem hat dadurch eine Perspektive.

Jesajas Leute sind wieder mal die Lichter ausgegangen. Da sind diese schwarzen Tage, die jeder kennt, bei denen kein Land in Sicht ist. Also richtig schöne, finstere Nacht. Genau dort, wo man nix mehr sieht, zeigt er auf ein Lebensgeheimnis. Alles wandelt sich, nichts bleibt wie es ist. Der Gipfel der Nacht ist nicht das Ende, sondern der Blick auf den Morgen. Im extremsten Punkt des Lebens liegt der Umbruch. Der Glaube ist der Vogel der singt, auch wenn die Nacht noch dunkel ist. Der Glaube weiß um Höhen und Tiefen und vertraut darin dem Licht des Herrn. Wer glaubt, hat das nie endende Christuslicht, dort wo alle Lichter ausgegangen sind.

Damit können wir Aufstehen. Wir bleiben in Bewegung, weil Licht antreibt. Wir sehen, wo wir nichts sehen. Wir können in der Ausweglosigkeit völlig entspannen und sagen: auch wenn ich selbst nichts sehe, vertraue ich dem der alles sieht. Es wächst die Hingabe, meine verzweifelte Verkrampfung loszulassen und mich dem zu überlassen, der längst durchblickt. In größter Selbstverständlichkeit, wandle ich in dem Licht, das meinen Weg in eine große Zukunft ausleuchtet. Sei entschlossen, denn da hinten wird’s hell.

Welche Verkrampfung muss ich loslassen, um mich dem Licht hinzugeben?

Gott segne dich.

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Sauge das Wort auf

Warum hast du denn das Wort des Herrn verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel?

  1. Sam. 12, 9

Warum hast du unseren Meriva mit Super getankt, wenn er doch mit Diesel fährt? Diese peinliche Frage stellte unser „Auto-Bruder“ einem Mitbruder, der mit seinem Fahrzeug auf der Strecke liegen blieb. Mit viel Aufwand wurde der Sprit abgesaugt, die Leitungswege gereinigt, doch langfristig hat er sich nicht mehr von diesem Tank-Schock erholt, dass wir ihn abstoßen mussten. Die gleiche Tragik legt Samuel auf den Tisch. Wo ein Mensch nicht mehr mit dem Wort betankt wird, kollabiert der Motor.

Das Wort verachten, sorgt für Betriebsstörungen. Es gibt Bedingungen, die absolut aufeinander bezogen sind. Mensch ohne Wort, ist ein Fahrzeug ohne Sprit. Er reicht zu einer Seifenkiste, die noch begab läuft, jedoch nicht auf der Ebene, oder überhaupt nicht den Berg hinauf fährt. Das Wort verachten ist totaler Energieverlust. Da ist der Mensch eine halbe Portion. Er wird durch Verachten zu einem unbrauchbaren Nichts. Wort und Mensch gehören unmittelbar zusammen, weil wir sonst im Schatten unserer Tage untergehen. In dem Wort liegt die Macht, die Himmel und Erde erschaffen hat. Das Wort formuliert einen Gedanken Gottes aus, der zur Materie wird. Ein Wort hat die Kraft Berge zu versetzen. Da schwingt so viel Energie durch die Luft, dass Tote lebendig werden. Das Wort ist die Anwesenheit des Christus in dieser Welt. Da wirkt Ewiges im Irdischen.

Hierin liegt die Antwort, wo wir kraft- und saftlos geworden sind. Die Zweifel, die vielen offenen Fragen, die uns quälen brauchen saftiges Wort. Wir brauchen nicht alle Fragen krampfhaft selber beantworten wollen, wenn die Antwort in dem Wort liegt, das zu uns sprechen will. Das Wort wartet nur darauf, dass es seine ganze Kraft in uns entfalten kann.

Wo muss ich das Wort viel mehr aufsaugen, um Antworten zu bekommen?

Gott segne dich.

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Wage es einfach

Der Herr, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht!
5 Mose 31, 8

In meinem Jahresplaner steht in jeder Woche die Frage: Was würde ich heute tun, wenn ich wüsste, dass es mir auf jeden Fall gelingen würde? Voll den wunden Punkt getroffen. Wir sind in dem, was wir anpacken eher zu vorsichtig, als zu forsch voranschreitend. Da legt sich Hand auf die Schulter die sagt: Tu es nicht. Das ist zu riskant. Du wirst die die Finger verbrennen. Du bist doch gar nicht sicher, ob du das kannst. Wir kennen die abratenden Flüstertöne, wir kennen die Angst etwas zu riskieren. Da braucht es ständig das: Fürchte dich nicht.

Mose beantwortet hier genau die Frage meines Planers. Dem Volk sagt er: Schreckt nicht vor Problemen zurück, die sich vor euch aufbäumen. Widerstände sind euer täglich Brot. Ihr werdet Wüsten durchqueren, Nächte durchwandern, Meere durchschreiten, Schlachten schlagen und trotzdem im verheißenen Land ankommen. Ihr könnt auf Autopilot schalten und ihr kommt durch alle Kapriolen hindurch. Gott garantiert euer Ankommen. Hinter euch steht die Gewalt, der Wind und Wellen gehorchen. Ihr könnt nicht aus der Schöpfermacht herausfallen. Egal wie steinig der Weg ist, er liegt in den Händen dessen, der vorangeht.

Wenn Zweifel und Bedenken aufstehen, wenn die Angst uns zurückhalten will, stehen wir am Punkt des Vertrauens. Die Angst fragt uns: Glaubst du? Gerade wo die Knie schlottern, will Gottvertrauen wachsen. Wo wir anfangen zu vertrauen, geht Licht mit in unsere Nacht und Friede in unseren Kampf. Wage es, du bist nicht verlassen. Hinter uns steht der Meeresteiler, der Sturmbesieger, der Toten-Auferwecker, vertrau´ einfach.

Was werde ich heute tun, weil Er selber vor mir hergeht?

Gott segne dich.

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Auf Wohlwollen gebettet

Ich will gedenken an meinen Bund, den ich mit dir geschlossen habe zur Zeit deiner Jugend, und will mit dir einen ewigen Bund aufrichten.
Hes. 16, 60

Hoffentlich Allianz versichert. Bündnisse garantieren starken Partner. Zwei Parteien, zwei Menschen oder Nationen geben sich ein Versprechen. Ein Nicht-Angriffs-Packt will den Frieden sichern. Eine Ehe will gegenseitig tragen, in guten und schweren Tagen. Dahinter steht der Wunsch, nicht irgendwann hilflos im Regen zu stehen. Ein Bündnis macht stark. Verbündete stehen füreinander. Das macht extrem krisensicher.

Wenn der Bündnispartner, der Herr Himmels und der Erden ist, dann ist das eine Hausnummer, die nicht zu toppen ist. Wo bei uns in Extremen das Band der Liebe schnell zerreißt, ist Gottes Bund unverwüstlich. Einmal verbunden – immer verbunden. Gott denkt an den Regenbogen, das ewige Versprechen, das er Noah nach der Sintflut gegeben hat. Egal, was auf der Welt passiert, egal wieviel Polkappen schmelzen, Urwälder gerodet, Kriege geführt werden, er erinnert sich an diesen einen Punkt zurück. Gott lässt sich von keiner Katastrophe irritieren. Auch wenn die Mächtigen dieser Erde meinen, sie könnten mit einem Atomball die Welt in Luft auflösen, steht hinter aller Zerstörung ein fettes: Nicht mit mir! Hinter allem Untergang der Menschen, steht ein ewig lebensschaffender Kosmos.

Dieser Bund hat damals die ersten Christen stark gemacht, die unter mächtigem römischen Druck standen. Wenn Gott an seinen Bund gedenkt, von unserer Kindheit bis ins hohe Alter, ist das unsere Lebensversicherung. In allem sind wir auf Wohlwollen gebettet, mit Hingabe zugeschüttet, von Kraft aufgefangen. Es gibt keinen Grund, irgendwo den Mut zu verlieren.

Wo müssen wir uns noch viel stärker in dieses Vermächtnis fallen lassen?

Gott segne dich.

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Sei Erster

Matth. 20, 1-16


Inzwischen ist es so, dass sich die Unternehmen beim Mitarbeiter bewerben müssen. Keiner steht mehr auf den Marktplatz und lässt sich vom nächstbesten anheuern. Zukünftige Mitarbeiter vergleichen, haben schon längst auf einem Bewertungsportal nachgeschaut, welche Vorzüge das Unternehmen bietet. Stimmt die Entlohnung? Wie sieht es mit flexibler Arbeitszeit und der Work-Life-Balance aus? Habe ich Aufstiegsmöglichkeiten und auch einen Kitaplatz für meinen Sprössling? Wie ist die Arbeitsatmosphäre und wie das Vorgesetztenverhalten? Schaut man eine aktuelle Bewertung eines Mitarbeiters von Mercedes Sindelfingen an, hört sich das so an: Nicht zufrieden, zu weit, schlechte Kollegen, Chefs etc…. schlechte Arbeitsbedingungen. Note: 2,54 von möglichen 5

Würde unser heutiger Winzer eine Bewertung bekommen, ginge das bestimmt in die Richtung: Ungerechte Entlohnung, irriges Arbeitszeitmodel, Ausnutzung qualifizierter Fachkräfte, angespanntes Betriebsklima, mit einer Note bei 0,5.

  1. Vergleichen macht arm

Als sie den Silberling empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn: Die Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben. Siehst du darum scheel, weil ich so gütig bin?

Heißer Dialog bei der Lohnauszahlung. Ein gefundenes Fressen für die Gewerkschaft. Himmelschreiende Ungerechtigkeit löst eine Revolution aus. Diese Entlohnung gehört vor den Betriebsrat. Für 8 Stunden Arbeit das gleiche Geld, wie für eine, da rebelliert sogar die Putzfrau. Wer sich da nicht ausgenutzt vorkommt hat kein Ehrgefühl im Leib. Ein klares Signal dafür, dass der, der viel arbeitet, der Depp ist. Ganz nach der Devise: Mit den Dummen treibt man die Welt um. Lieber Gott, ich habe schon immer gewusst, dass du ein strenger und ungerechter Herr bist. Bei den Methoden ist es kein Wunder, dass das Fromme baden geht. Jeder klardenkende Mensch macht solch einen Wahnsinn nicht mit. Gott, das ist doch nicht mehr logisch, wie du mit den Leuten umgehst, da suche dir lieber andere Hampel für dein Geschäft. Bei Gottes Entlohnung kocht die rationale Menschenseele. Das hat mit allem, aber nicht mit Wertschätzung zu tun, die das Minimum für gute Arbeitsmoral ist. Normal bekommt der, der voll arbeitet noch eine Sonderzulage – Hitzezuschlag, kostenlose Getränke und nachmittags um drei eine fette Portion Eis.

Doch Gott dreht den Spieß um. Er braucht keinen Rechtsanwalt, um sein Entlohnungssystem zu zerpflücken. Was guckst du so schief, weil ich so gütig bin? Dem größten Miesepeter rechnet er vor, was der Silbergroschen bei ihm für einen Wert hat. Mensch Peter, du bist mit deiner 8 Stunden Entlohnung weit überbezahlt. Wenn ich zahle, hast du ausgesorgt. Da musst du am Monatsende nicht mühsam die Reste zusammenkratzen.

Zahltag ist bei mir Christus-Tag. Da bekommst du mein Bestes. Damit bist du ein gemachter Mann. Was ich dir gebe ist ein heiliger Lohn, mit dem du ein ewiges Vermächtnis bekommst. Verdrehst du deshalb die Augen, weil dir jetzt das zukommt, was mir gehört? Schielst du, weil dein Konto solch hohe Beträge nicht mehr verbuchen kann? Du bist deshalb arm, weil dir dein Verstand einen Streich spielt. Nimm was du bekommst und du wirst reicher sein als alle anderen.

2. Vergleichen macht reich

Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir. Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist?

Wer mit der Gnade des Allerhöchsten ausbezahlt wird, liegt an der Leistungsobergrenze. Das Vergütungsprinzip funktioniert genau entgegengesetzt zu dem, was auf dem üblichen Abrechnungszettel steht. Nicht meine Stundenleistung wird vergütet, sondern mein Dabeisein. Die erbrachte Leistung liegt einzig beim Unternehmer. Allein meine willige Arbeit, löst Sonderzahlungen aus. Nicht Geld für geleistete Arbeit, sondern dafür, dass ich mich habe anheuern lassen. Die Höhe an Auszahlung liegt nicht an meiner Qualifikation, sondern in der des Chefs. Wer Christus ausbezahlt bekommt, wird zum Christusträger.

Der große Zahltag war Weihnachten. Da wird in dem kleinen menschlichen Körper im Stall von Bethlehem, das unglaubliche Christusbewusstsein für die Welt ausbezahlt. Mit der Auszahlung des Christus wird Gott in jedem Teilchen der Schöpfung präsent. Ist es nicht ein Wunder, wie sich der mächtige Baum aus dem winzigen Samen entwickelt? Ist es nicht verrückt, wie zahllose Welten im unendlichen Raum ihre Bahn ziehen und durch die präzise Einstellung universaler Kräfte einen sinnreichen kosmischen Tanz aufführen? Ein ungemein komplexer menschlicher Körper, wurde aus einer einzigen mikroskopisch kleinen Zelle geschaffen und wird durch eine unsichtbare Kraft erhalten, geheilt und belebt. In jedem Atom wirkt Gott unaufhörlich Wunder, die der begriffsstutzige Mensch für selbstverständlich hält.

Der Lohn ist Christus, der sich in allem materiellen, menschlichen Geist offenbaren will. Gott will seine bedingungslose Gegenwart in allem, seinen Arbeitern ausbezahlen.

3. Ohne Vergleich

Er antwortete: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? Nimm, was dein ist, und geh! So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.

Mein Freund, wenn ich dir das gebe, was du verdient hast, wirst du weiterhin ein jämmerliches Dasein fristen. Dein Verstand wird dich auch in Zukunft blockieren, dass du dir ständig Sorgen um dein Alltägliches machen musst. Eigentlich habe ich dir die volle Freiheit von deinem ängstlichen, kleinkarierten Denken versprochen, doch du legst dich selbst in Ketten deiner irdischen Auffassungen. Das Problem was du mir vorträgst bist du selbst.

Du, wir hatten eigentlich etwas völlig anderes ausgemacht, als du bei mir eingestiegen bist, warum gehst du hinter unsere Abmachungen zurück? Eine peinliche Frage an Glaubende, die das Jammern anfangen. Unser Rechtsempfinden blockiert das Durchbrechen in die Unendlichkeit. Alles materielle Rechnen wird an der Erdkruste stecken bleiben. Wo das Ich, wo die Forderungen vorrangig sind, verschließen wir selbst die Christuswirkungen. Lege das Vergleichen ab, es wird dich sonst in deine größte Not stürzen.

 Nimm, das was dein ist, und geh!

Welch eine Macht, in diesem bescheidenen Satz. Wo ich mich selbst loslasse, gibt es viel Platz für den Geist. Wo ich das nehme, was Gott ausbezahlt, fängt die unendliche Welt an in mir lebendig zu werden. Gerade dort wo ich meine, mein Einsatz lohnt sich nicht, ich werde zu schlecht bezahlt, für das was ich bringe, es geht ja wirtschaftlich und gesundheitlich unten durch, will sich Welt Gottes erschließen.

Er will uns für sein Bezahlungssystem heiß machen. Er will uns den Wert seines Lohnes verdeutlichen. Wir sollen die angebotene Entlohnung ausschöpfen. Wir haben kein Entlohnungsproblem, sondern ein Empfängerproblem. Darum – nimm, was dein ist, und geh! Mit dem was wir bekommen, ist noch jede Menge Luft nach oben.

Sei Erster beim Christus-Zahltag, dann wird die Mitarbeiterbewertung auf fünf Sterne hochschnellen.

Alles dient der Meisterschaft

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Ps. 23, 3

Wo wir gehen und stehen werden wir geführt. In der Familie führen Eltern die Kinder, im Betrieb die Vorgesetzten die Mitarbeiter. In der Politik oder im Verkehr, werden wir durch Regeln und Verordnungen geführt. In einer Gemeinschaft, durch Strukturen, die wir geschaffen haben, dass Abläufe und Zusammenleben gelingen. Wo Führung fehlt, kann keine Entwicklung stattfinden und bricht Anarchie aus.

Mit Gott ist gut Kirschen essen. Da führt ein Meister zur Meisterschaft. Da ist ein Trainer, der uns kennt, wie kein anderer. Er kennt das Potenzial in einem jeden von uns, weil er es hineingelegt hat und es auf die idealste Weise herauskitzeln kann. Coaching vom Feinsten. Er dosiert optimal unsere Entwicklung, durch Ermutigung, Aufbau von Selbstvertrauen und dem nötigen Druck mit Schmerz. Für das Beste geht er an die Leistungs- und Schmerzgrenze. Wenn er um seines Namens willen führt, gibt es kein höheres Ziel. Er trainiert für Herrlichkeit. Er coacht zum Christusträger. Er will den Mensch zum Menschen machen. Führen um seines Namens willen, ist ein Herz und eine Seele sein mit Gott. Unter dieser Führung lernen wir, aus dem Ewigen zu schöpfen.

Wir dürfen das ganze Leben als ein Führen auf rechter Straße betrachten. Alles dient zeitlebens unserer Entwicklung. Wo wir unseren Problemen, unserer Entwicklung davon laufen, werden sie uns in die fernsten Länder verfolgen. Wo wir meinen, das Training sei zu hart, ich mache da nicht mehr mit, entziehen wir uns der Verheißung, dass unser Leben herrlich werden soll. Wenn er führt, will er Mitgeher, auch an Tagen, an denen wir die Trainingsmethoden nicht verstehen. Er will uns zum Meister unseres Lebens machen.

Was will er in unserer jetzigen Situation, gerade herrliches entwickeln?

Gott segne dich.

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