Knüpfe an dein Erbe an

Der Herr wird sein Volk nicht verstoßen noch sein Erbe verlassen.
Ps. 94, 14

„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag.“ Das ist Lifestyle in der Todeszelle. Mit seinem Ende vor Augen, in kargem Gemäuer, von ein paar Quadratmetern, lebte Dietrich Bonhoeffer eine doppelte Staatbürgerschaft. Trotz äußersten Repressalien, erniedrigendem Umgangsstiel, war sein Gemüt heiter, wie bei einem, der zu Siegen gewohnt ist. Aufrechten Ganges lief er dem Galgen entgegen, weil er nie von seiner eigentlichen Heimat getrennt war.

Wo wir auch hinschauen, ob in unserem Leben, in der Gesellschaft, in der ganzen Welt, soviel Scherben, soviel verlassen sein. Die Schlagzeilen in der Zeitung verstärken das verstoßen sein von allem Guten. Dem gegenüber könnte das heutige Wort nur verständnisloses Schmunzeln auslösen. Doch Gott verstößt seine Leute nicht und das Lebenserbe, zieht er nicht zurück. Das Erbe, ist der Anteil Himmel in uns. Wir sind Heilige und Gottes Hausgenossen. Wir sind spirituelle Wesen der ewigen Welt. Wir sind Staatsbürger der Unendlichkeit, die für eine Zeit hier unterwegs sind. Wir sind als die ewig mit Gott verbundenen da. Gott kann gar nie weg sein, weil wir Teil seiner Gegenwart sind. Als die „Außerirdischen“, als die Grenzenlosen, als die Unabhängigen, beleben wir die Welt.

Unter diesem Horizont durchleben wir die Widrigkeiten unserer Tage, mit der Perspektive von Weihnachten. Jesus verbindet die sichtbare und unsichtbare Welt und zeigt uns auf woher wir kommen. Er will in uns den ewigen Sound wieder aufleben lassen. Er vergegenwärtigt sich als den Ewigen unter uns. Wir sind nicht die Opfer der materiellen, sichtbaren Welt, sondern göttliche Gestalter, die das Unsichtbare sichtbar machen. Dieses Erbe beflügelt die Welt und begegnet allen Schlägen.

Wie nutzen wir den Advent, wieder an unser Erbe anzuknüpfen?

Gott segne dich.

Gib der Glocke den Rest
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Br. Theophilos frisch für dich.
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