Achte auf jedes Wort

Wo viel Worte sind, da geht´s ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.

Spr. 10, 19

Worte können Angst machen. Vor wenigen Tagen kamen zwei Damen in unser Geschäft, die so warm eingemummelt waren, dass es offensichtlich war, dass sie nicht zum Einkaufen kamen. Sie sagten, sie wollten spazieren gehen und seien nur ins Blumenhaus „abgebogen“, weil ihnen eine Frau entgegen kam, bei der sie ein Redeschwall von mindestens dreißig Minuten erwartet hätte. Das wollten sie sich auf keinen Fall antun.

Worte können lähmen, runterziehen, stechen und erschlagen. Manche Worte sind wie scharfe Waffen, vor denen man in Deckung gehen muss. In Worten steckt gewaltige Energie, die immer etwas auslöst. Worte verraten Menschen. An dem, was einer sagt, erkennt man, welcher Geist in ihm wohnt. Worte spiegeln einen ganzen Menschen wieder. Wo viele Worte sind, stellen sich Menschen dar. Viele Worte wollen wichtigmachen. Hinter vielen Worten kann man das Wort zweckentfremden. Worte verlieren ihre eigentlich Bedeutung. Unsere Worte dienen dazu, etwas zu erschaffen und andere aufzubauen. Wo sie uns selber darstellen oder andere erniedrigen, verfehlen sie ihren Zweck. Damit verlassen sie ihren Schöpferauftrag.

Welche Macht Worte haben sehen wir an Gott selbst. Joh. 1,1: Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Das Wort ist kosmische Schöpfung. Dieses Wort will unseren Worten Gewicht geben. Es will zur Tat, es will zu einer Erschaffung werden. Es will Lob auf die Herrlichkeit Gottes sein. Dieses feurige Wort ist der Maßstab für unsere Worte. Worte die solch eine Schaffenskraft besitzen, brauchen eine starke Einbettung, um sich nicht ins Gegenteil zu kehren. Jakobus sagt: Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht sein.

Wie zähmen wir unsere Worte, dass sie aufbauen statt zerstören?

Gott segne dich.

Ermutige einen Kraftlosen
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http://www.ebk-Blumenmönche.de Das baut mich auf Jeden Morgen schreibt Br. Theophilos frisch für dich.
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