Erleiden oder meiden

Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht._
Hiob 28, 28

Wir suchen Ratgeber, Trainer, Coaches und Berater, um Antworten auf die oft nicht einfachen Herausforderungen unserer Tage zu finden. Hiob, der wahrlich viel durchgemacht hat, nennt hier zwei Patentrezepte. Furcht des Herrn und meiden des Bösen. Das ist der Schlüssel zu einer Erkenntnis, die mit den härtesten Schlägen des Lebens zurechtkommt. Furcht dürfen wir im Sinne von Ehrfurcht begreifen. Es ist der totale Respekt vor dem Allmächtigen. Die Hochachtung des Ewigen, in dem mein Dasein ruht. Es ist Liebe und Anbetung des Unbegreiflichen. Unter dieser Verehrung reift eine Weisheit, die sich selbst in viel größeren Zusammenhängen erkennt. Da bin ich nicht mehr Opfer des augenblicklichen Schicksals, sondern mit allem was ich erlebe und erleide, wächst etwas Neues, das zur Herrlichkeit wird. In der Ehrfurcht vor Gott, erkenne ich, dass mir alle Dinge zum Besten dienen. In diesem Moment begreifen wir den Segen, der im Schmerz liegt, das Kreuz, das zum Heil wird.

Manchen Prozessen können wir nicht davonlaufen. Jedoch wird uns hier noch ein zweiter Weg aufgezeigt. Das Böse meiden. Wir sind nicht allem Übel ausgesetzt und müssen es geduldig erleiden. Es ist eine hohe Einsicht, manche Erniedrigungen an sich nicht zuzulassen. Wo andere mich mutwillig demütigen und verletzen, setze ich nicht zu einer großen Saalschlacht an, sondern ziehe Grenzen. Das Böse meiden ist nicht nur sich nicht in Versuchung führen zu lassen, es ist auch zu manchen Menschen und Orten Striche ziehen. Wo ich die Einsicht gewinne, hier zerstört mich etwas mehr als dass es aufbaut, heißt die Taktik meiden.

Erleiden oder meiden. Welches vollendet Gottes Werk an mir?

Gott segne dich.

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