Das Ja fürs Leben fortpflanzen

Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.
1. Mose 2, 18

Gott denkt in allem unendlich groß. Liebe und Gemeinschaft ist sein alles umspannendes Thema. Menschen, die um sich kreisen, sind vom Leben abgeschnitten. Was Leben ausmacht, ist die enge Verbindung zu dem, der das Leben will. Da ist Gemeinschaft, da ist der ständige Impuls des Göttlichen. Daraus erneuert sich alles was geschaffen ist. Wenn es nicht gut ist, dass der Mensch allein ist, geht das nicht an die Ordensleute, die ehelos leben, sondern darin liegt das Geheimnis von Segen. Gottesbegegnung geschieht in Fleisch und Blut, in Brot und Wein, in Mann und Frau, in Kind und Greis, in allem was wir sind und haben und das durch Christus, wie Anton Rotzetter es ausdrückt. Gott pflanzt sich durch das Kind in der Krippe fort. Daher hat Weihnachten so viel mit Schöpfung zu tun. Gott will sein Leben, seine Energie, seine Kraft durch uns fortpflanzen. In ein Kind, legt er seine ganze Zukunft. Er legt die Verwirklichung seines Reiches in die junge Generation. Mit Jesus als Kind liegt alles Leben offen vor uns und es kann sich alles entwickeln, was in Schöpfung schlummert.

Das ist der Segen von Weihnachten, dieses Kind in den Arm zu nehmen und mit einer unglaublichen Hoffnung überfallen zu werden. Darum soll keiner allein bleiben, dass nicht das größte Geheimnis seines Leben an ihm vorübergeht. Wir sind dazu geschaffen, dass alles Tun und Treiben, aus der Gemeinschaft mit dem Ewigen geschieht. Alle menschliche Gemeinschaft dient dazu, das Ewige fortzupflanzen. Die Geburtsstunde dafür war die Heilige Nacht. Gott pflanzt in uns sein Ja für das Leben fort. Wo der Mensch für sich bleibt, sich dieser Gemeinschaft verschließt, entzieht er sich selbst dem Segen seines Lebens.

Wo bleiben wir für uns und pflanzen dadurch keinen Segen fort?

Gott segne dich an diesem 2. Weihnachtstag.

Lass voller Dank die große Glocke wieder klingen
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427

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Ein Gedanke zu „Das Ja fürs Leben fortpflanzen

  1. Lieber Bruder Theophilos,
    auch du weißt genau, dass Weihnachten das Geburt des Sonnengot Mithras sind. Niemand weiss das Datum, wann Christus geboren war. Genauso weißt niemand den Tag und die Stunde, wann er wieder kommt. Jesus Christus ist als Sohn Gottes der mächtigste Engel des Universum. Er ist in die Welt gekommen, um uns mit Gott zu versöhnen. Und die Sünde des Ungehorsams aus der Welt zu tragen. Es liegt in der Natur des Widersachers ihm als ein ohnmächtiges Kindlein den Menschhen zu präsentieren. Er kam durch den „natürlichen“ Weg in die Welt, um uns den Weg zum Gott klar und deutlich zu zeigen. Er wurde nicht erst im Jahre 1 geboren. Das beweisen die Verse in Joh. 14.4-5.
    Ein Gottes Segen auch dir, den deine die Leuten erweckende Arbeit ist gut!

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