So werden wir unerschütterlich

In der Herausforderung von Mobbing und Burn out, braucht es ein starkes Fundament, um psychisch nicht abzustürzen.

„Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.“
1. Sam. 2, 2

So wie jedes Haus eine ordentliche Statik braucht, braucht auch das Leben ein stabiles Konzept, um nicht zusammenzufallen. Je höher ein Bauwerk aus der Erde ragt, muss das Fundament in die Tiefe gehen. Allein der Kölner Dom hat ein Fundament, das sechzehn Meter in den Boden geht. Diese Statik entscheidet, was hält oder fällt. Die Fundamente der Menschen erkennt man an ihren Zusammenbrüchen. Wo der klare Standpunkt fehlt, fehlt der Boden unter den Füßen. Gott ist ein Fels. Darin erhält die Welt ihre Statik. Kein Standort lässt höhere Bauwerke zu. Auf Felsen werden Burgen und Schlösser gebaut. Viel Augenschmaus der Architektur zeigen voller Stolz die Felsen, auf denen fast uneinnehmbare Kunstwerke stehen. Ein Leben, wie Schloss Lichtenstein in unserer Nachbarschaft. Gott ist Statik. Damit ist Festigkeit in dem Wort verankert, das eine ganze Welt erschaffen hat. Die Stabilität eines Lebens liegt im Vertrauen auf dieses Wort. Glaube fixiert sich an diesem Felsen. Jesus sagt: Wer diese meine Rede hört uns tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Es ist klug, seinen Standpunkt auf nichts anderes zu bauen als auf das Wort. Damit stehen und fallen Menschen. Ohne die Positionierung in dem Wort, fehlt Elementares, was das Leben tragfähig macht. Darin liegt die Widerstandskraft und psychische Stabilität. Wer solch einen Standort hat, kann Wind und Wetter trotzen.

Auf das Wort bauen, aus dem Wort leben, war die Antwort auf die Frage, was die unverwechselbare Spezialität und Einmaligkeit unseres Blumenhauses ist. Unser ganzes Arbeiten und Gestalten ist wortinspiriert. Damit verkündigen nicht nur unser Mund, sondern genauso unsere Hände. Mit jedem Blumenstrauß den wir gestalten, erhält der Kunde die Botschaft vermittelt: In allem Herbst, wenn die Blätter fallen, zwischen den knorrigen Ästen, die am Boden über vertrockneten Zapfen und Früchten liegen, setzt sich das Leben durch. Jeder Nebel, der uns umgibt, kann nichts dagegen ausrichten, das jetzt die Christrosen das Licht der Welt erblicken. Blumen und das Wort haben den Menschen gewaltiges zu sagen. Da wird nicht nur Freude vermittelt, da werden Menschen auf handfeste Lebensgrundlagen gestellt. Wir sind selbst fasziniert, dass wir in unserem täglichen Arbeiten mit den Blumen, für Menschen Fundamente bauen dürfen. Wir untermauern durch Blumen und Wort Existenzen, die wir damit stabilisieren können. Die Blumenmönche werden durch das Wort zu Felsenbauer, die Leben wecken und tüchtig machen. Die Menschen auf das Wort festzulegen, ist die wertvollste Aufbauarbeit für das Leben. Das ist nicht nur die Spezialität der Blumenmönche, sondern eines jeden Glaubenden, der sein Leben in dem Wort verankert.

Sind wir so im Wort positioniert, dass wir dadurch den Bombenhagel von Erniedrigungen und mitmenschlichen Spannungen überdauern?

Gott segne dich.

Gib einer gewaltigen Glocke wieder eine Stimme!
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
Auslegungen für jeden Tag
https://brtheophilos.wordpress.com/category/predigt/tageslosungen/

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