Zum Fliegen bestimmt

Glaube wird dadurch zum Glauben, indem er sich über widrige Umstände hinwegsetzt.

„Der Herr spricht: Ihr habt gesehen, wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.“
2. Mose 19, 4

Bitte einsteigen zu einen Wüstenflug. Das Volk Israel erhält in der Wüste Red Bull. Gott verleiht ihnen Flügel. Dort wo es eigentlich nur Staub und Sand zu schlucken gibt, geschieht ein AHA-Erlebnis. Hitze, Dürre, Trostlosigkeit mit nichts Grünem, schafft es nicht, den Hals austrocknen zu lassen. Weites, totes Land und doch geschieht darin eine atemberaubende Lebendigkeit. Wer von Adlerflügeln getragen wird, hinterlässt keine Spuren im Sand. Der erhebt sich über Dünen und kratzenden Wüstenwind. Wer Flügel verliehen bekommt, scharrt nicht mehr im Dreck. Der erlebt etwas von der Freiheit, die über den Wolken ist, wo die Welt darunter winzig und klein wird. Hier wird ein ganzes Volk durch den Wahnsinn ihrer Wüstenwege nach Hause gebracht. Sand und klirrende Hitze bekommen darin ein Schattendasein. Todbringende Landschaften können dem Überflieger nichts anhaben. Wo Gott zum Adlerflügel wird, hungern nicht die Menschen, sondern die Widrigkeiten aus. Wer getragen ist, liegt in besten Händen. Er ist völlig unabhängig von dem, was ihn umgibt. Getragene haben ein Ziel-Garantie. Adlerflügel sind Golden Wings, das Symbol der Glaubenden. Markenzeichen der Überwindung.

Mit dem Sandgeschmack im Mund, vergeht vielen der Blick auf das Ganze. Wer ein Unternehmen aus der Krise führen will, braucht den Blick von oben. Er muss weg von dem Ort, der keine Perspektive zulässt. Wo Menschen zu dicht an ihrem Geschehen bleiben, werden sie von der Wüste aufgefressen. Erst wenn sie „abheben“ und „aussteigen“ steigert sich die Hoffnung wieder. Der Überblick erlaubt, das darüber hinaus zu entdecken. Wo wir zu dicht mit der Nase in unseren Problemen stecken, kann es nicht nach Veilchen riechen. Wo uns das belastete Miteinander auffrisst, sind wir mit der Wüste verheiratet. Wir haben das Fliegen verlernt. Wenn Adlerflügel tragen und wir am Boden liegen brauchen wir eine Brille. „Ihr habt gesehen“, ist der Glaube, der sich gegen alle Widerstände durchglaubt. Getragene sind abgelastet. Sie sind über alle Trostlosigkeit hinausgetragen. Damit hast Wüste und Vergänglichkeit ausgegessen. Da weht der Geist des Lebens über aller Verwesung. Wer auf Adlerflügeln getragen ist, bekommt Abstand zu den Wegen, die in die Verzweiflung führen. Der Geist Gottes verleiht Flügel, die uns über Scherbenhaufen und Wüstenwege tragen. Um Abstand zum Staub unseres Lebens zu gewinnen, hilft das sehen lernen. Mit Abstand fliegen wir am besten. Je höher der Druck ist, umso größer müssen die Pausen werden. Wenn der Alltag uns auffressen will, helfen uns wenige Minuten Abstand, um uns dieser Energiequelle wieder bewusst zu werden.

Die Flügel die tagen sind da; wann wagen wir es aufzusteigen, um eine größere Perspektive zu erhalten?

Gott segne dich.

Die Glocke freut sich, wenn Dein Herz schlägt
https://www.gut-fuer-neckaralb.de/projects/64427
Auslegungen für jeden Tag
https://brtheophilos.wordpress.com/category/predigt/tageslosungen/

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s