Auf eigenen Beinen – Querschnitt.Ade

Kampfgeist und Lebensfreude treiben willensstarke Menschen an und lassen Hindernisse überwinden. Doch wenn einem Rolli ein Stein im Weg liegt und der übliche Bordstein einem Abgrund gleicht, triumphieren nur noch Barrieren. Wenn eine querschnittsgelähmte junge Frau wieder Aussicht auf Laufen hat, ist das ein Triumph über ein bitteres Schicksal und alle Barrieren.

Doch wenn die Kostenträger NEIN zur Therapie sagen, braucht sie dich und mich, die JA sagen um Barrieren zu überwinden.

Bitte hilf uns. Wir wollen Natalie wieder auf die Beine bringen.

Nimm dir 3 Minuten Zeit und tue etwas Gutes. Auch wenn du diese Seite „nur“ teilst, kannst du vieles bewirken.

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Um wen geht es?

Natalie ist Assistenz der Geschäftsleitung im Blumenhaus der Blumenmönche und unser jahrelanger Wegbegleiter. Alles was sie anpackt, geschieht mit Leidenschaft und Herzblut. Natalie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Feuerläufer an vorderster Front:

  • Bei einem Küchenbrand in der Nachbarschaft bringt Natalie die hochbetagte Bewohnerin noch vor Eintreffen der Rettungskräfte in Sicherheit.
  • Als ein Großbrand die Kirche und das Bruderschaftshaus der Blumenmönche in Schutt und Asche legte, half Natalie bei der Evakuierung der Heimbewohner. Noch Tage danach quälte sie sich durch den Dreck um Trümmerreste zu entsorgen.
  • In ihrer Studienzeit rief Natalie gemeinsam mit einer Kommilitonin eine Spendenkampagne als Unterstützung für Aidskranke ins Leben. Mehrere tausend Euro konnten damals der Stiftung übergeben werden.

Wo andere in Not waren und Hilfe brauchten, war Natalie bedingungslos da.

Jetzt braucht sie unsere und deine Hilfe.

Was ist passiert?

Natalie ist eine sehr gute, besonnene und erfahrene Motorradfahrerin. Wie jedes Jahr, eröffnete Sie auch 2015 die Motorradsaison mit einem Fahrsicherheitstraining. Doch trotz aller Sicherheitsvorkehrungen und angepasster Geschwindigkeit, hatte sie in einer Kurve mit Rollsplitt keine Chance ihre Maschine zu halten.

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Durch die Kollision mit der Leitplanke erlitt Natalie mehrere Frakturen der Wirbelsäule und des Brustkorbes. Nach der Bergung vor Ort wurde erst im Klinikum das volle Ausmaß ihrer Verletzungen erkannt – es folgten 13 Stunden Not-OP und die Stabilisierung der Hals-, Brust- und Lendenwirbel. Nach drei Wochen auf der Intensivstation und mehreren weiteren Operationen dann die Schreckensdiagnose: Querschnitt ab dem 6 Brustwirbel.

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Stabilisierung der Wirbelsäule

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operierter Rücken

In den folgenden sechs Monaten in einem Querschnittzentrum trainierte sich Natalie wieder zurück ins Leben. Durch tägliches Krafttraining, Physiotherapie, therapeutisches Reiten (Hippotherapie) und das Gangtraining im Exoskelett kämpfte Natalie gegen die Diagnose und die unbeschreiblichen Schmerzen an. Schon damals machten ihr die Therapeuten zaghafte Hoffnung, dass mit hartem Training, die Beine sich wieder selber bewegen können.

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Hippotherapie

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Gangtraining im Exoskelett

Nie mehr laufen können

Nach der Entlassung dann die niederschmetternde Realität: bis auf eine lebenslängliche Physiotherapie (zweimal wöchentlich 30 min), werden keine Kosten für Therapie und Heilung übernommen.

Natalie gilt als austherapiert.

  • Die erfolgsbringende Gangtherapie – abgelehnt.
  • Stehtrainer – abgelehnt.
  • Hippotherapie – abgelehnt.

Mit einem Rollstuhl ausgestattet wurde die Diagnose besiegelt.

Trotz dieses Schicksalsschlags bewahrte sich Natalie ihre Lebensfreude. Sie stieg wieder in ihren Beruf ein, wechselte später zu den Blumenmönchen und hielt immer an ihrer Genesung fest. Nach fast zwei Jahren zwischen Arbeit, unerträglichen Schmerzen, hartem Training und unzähligen Versuchen, auf die Beine zu kommen, ist nun Hoffnung in Sicht.

Endlich Hilfe

Eine Ärztin aus einem Internetchat für Betroffene stellte Natalie in einem privaten Rehabilitationszentrum vor. Bereits beim Probetraining stellten die Therapeuten Natalie auf die Beine. Mit ihrer Unterstützung und einem Rollator konnte Natalie sogar einige zaghafte Schritte machen. Obwohl die Klinik das Laufen am Rollator als realistisches Therapieziel einstuft, verweigern die Kostenträger eine Kostenübernahme.

Während ich hier um Worte ringe, bin ich zutiefst gerührt, weil ich nicht weiß, wie wir Natalie das erklären sollen. Obwohl eine Verbesserung ihres Zustandes möglich ist, wird Natalie immer auf den Rollstuhl angewiesen bleiben, weil kein Geld für die Therapie da ist. Natalie hat das nicht verdient. Sie ist immer ein Mensch, der um das Beste im anderen ringt.

Es wäre ein ärmliches Bild, wenn wir jetzt nicht um sie ringen würden? Auch wenn es uns eine riesige Überwindung kostet, ihre Geschichte öffentlich zu machen und andere um Unterstützung zu bitten, setzen wir jetzt auf jeden einzelnen von euch.

Bitte hilf Natalie mit deiner Spende wieder auf die Beine zu kommen. Jeder noch so kleine Be(i)trag bringt sie der Therapie näher. Wenn Du nichts spenden kannst oder möchtest, dann nimm Dir bitte eine Minute und teile diese Seite mit Deinen Freunden. Auch das kann einem jungen Menschen helfen, seine Tage nicht weiter unter Schmerzen im Rollstuhl verbringen zu müssen.

Hilf uns die Seite zu teilen, um so viele Leute wie möglich zu erreichen. Ich weiß, wir können es schaffen und ich glaube an Gott und all die Menschen, die uns helfen wollen.

Ich danke Dir vielmals im Voraus, egal wie viel du spendest oder ob Du die Seite mit Deinen Freunden teilst. Ich danke Dir von ganzem Herzen und werde für Dich und jeden, der hier Not in Hoffnung verwandelt, beten.

Vielen, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, das zu lesen und für alles, was Du tun wirst, um uns zu helfen.

Br. Theophilos von den Blumenmönchen

***
Natalies Spendenkonto bei der KSK Reutlingen:
Konto-Nr. 1101503711
IBAN DE36 6405 0000 1101 5037 11
BIC SOLADES1REU
http://paypal.me/AufeigenenBeinen

Spendenkampagne: Laufen ohne Rolli

Facebook: Auf eigenen Beinen

Website: Auf eigenen Beinen
Blog:
  aktueller Stand, mit faszinierender Geschichte

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13 Gedanken zu „Auf eigenen Beinen – Querschnitt.Ade

  1. Hat dies auf Come Together rebloggt und kommentierte:
    Auch diese Geschichte zeigt, dass unser Gesundheitssystem nicht immer tragfähig ist und es immer wieder dazu kommt , dass Menschen nicht die medizinische Unterstützung erhalten, die sie sich wünschen und die sie eigentlich so dringend benötigen würden.

    In Notsituationen Unterstützung und Hilfe von Seiten seiner Mitmenschen zu erfahren stellt aus meiner Sicht ein menschliches Grundbedürfnis dar. Wird diesem keine Rechnung getragen, drohen schwere seelische Verletzungen, deren Verarbeitung den Betroffenen zusätzlich zur Erkrankung das Leben enorm erschweren.

    Ich glaube dass dort wo das System versagt wir alle gefragt sind. Zum einen um medizinische Hilfe zu gewährleisten, zum anderen jedoch auch um den betroffenen Menschen zu zeigen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht alleine gelassen werden. Aufgrund dessen möchte ich dazu beitragen auf die Geschichte dieser jungen Frau aufmerksam zu machen die so dringend unserer Anteilnahme und Unterstützung bedarf.

  2. Pingback: Kostenträger sagen NEIN zur Therapie | br. theophilos

  3. Pingback: Mit Freude höre ich,

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